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Als nun bald darauf diese zeitung von des Domitiani untergan-qe einqelauffen, hat solche eingetroffen Weissagung sein ansehennoch mehr vergrößert. Von diests Apollonii lode ist nichts ge-wisses zu melden, weil er selbst denselben verborgen , und zwarnach der Pythagoreischen regul, sein leben verborgen zu füh-ren , welche er auch im ausgangs aus dem leben beobachtet,und deswegen bey herannahendem ende seinen geführten denDamis von sich geschickt. Indem also niemand erfahren, wieund wenn sein ende erfolget, so hat dieses vieler aberglaubenbestärckt, als wenn dieser mann etwas mehr als menschlichesgewesen. Seine landsleuthe richteten ihm zu Tyana einentempel aus; desgleichen that der Kaystr Antonius Caracalla,und der Kayser Alexander verehrte sein bild unter andern He-roen in seiner capelle. Philostratus hat sein leben in 8. buchernbeschrieben, darinnen aber viel enthalten, an dessen Wahrheitbillig gezweifelt wird. . Aus ihm ist zu nehmen, daß er unterder regierung Nervä gestorben, und also in die 100. jähr altworden. Man leget ihm ein buch von der Astrologie in vierbüchern, und einen tractat von opfern bey, welche aber ver-rohren gegangen. Dessen verschiedene briefe findet man beyeben dieser Historie Philostrati. Hierocles hat diesen mann mitChristo verglichen, dem aber Eusebius von Cäsarien in einembesondern tractat begegnet, wie denn auch verschiedene neuere-imkores, diese vergleichung zu bevestigung der Christlichen re-ligion über einen Haussen zu werffen, bemühet gemessn, als tke«-vV/oi'A.! in matter, xist. in sollarions sum mbeilk.
/Ver-wooä. in tr. äs mii'LLUÜs ; it. ein clan8 I'billoi-
re 6'ssvollons äs 1 >'LNL. Von seinem leben sind ausser demPhilostrato zu sehen: gu. 24.
gn. 2z. üb. V. s. z.
bitt. äe8 Xmx>. tom. II. p. 200. Lc.
Apollonius von Tyrus, ein Griechischer HittüNLus, lebtezu zeiten Pompeji N. in der LÜXXX. Olxmp. h. lVl. ^974.X. L. 60. II. L. 694. und machte einen OmaloAum von denschriften Zenonis und der kbilosopborum dieser secte. Vielleichtist er auch derjenige Apollonius, dessen viertes buch der chronickStephanus citirt. üb. XVI. O,o^. La-n. üb. VII.
* lApollonius, ein Älsäicu8 von der secte, die sich Xmpiri-co8 genennet. , äs Neäis. I. pnes. p.Es gedencketauch seiner Galcnus äs somxoiit. msä. lss. üocos II. I. undmeldet, daß er sich lange zu Alexandria aufgehalten, auch ei-ne schuft von der Zubereitung oder erfindung derer Me-dicamenten verfertiget, und bezeugt im übrigen viele Hoch-achtung vor ihn. /.e i 7 /^c , bitt. äs 1 a bleäeL. k. II. üv. II.c. 7. x. Z72.
* Apollomus, der jüngere, war des vorigen söhn, undward mit Demetrio, des Seleuci kbiloMons söhn, der da-mals ein geissel zu Rom war, daselbst auferzogen. Weil ersich bey diesem jungen Printzen sehr beliebt gemacht, daß erihn zu seinem vertrauten angenommen, nachdem sie sich ausRom heimlich weggemacht, Xo^tEexs. üeZsr. OXIV. z.
in N. stnron. p. 914. und also Demetrius die Sy-rische Crone erhielt, bekam er eben die stelle bey ihm, die ehe-mals sein vatter inne gehabt, und ward Gouverneur in Cöle-syrien und Phönicien. Er scheinet mit dem Apollonio, so denzunahmen Davus gefuhret, eine person gewesen zu seyn.
, bitt. äe8 stuiss ?. II. 18.
* Gt. Apollonius, der;te Bischoff zu Brescia, ums jährhundert und sechszehen; stunde der kirche mit vielem rühmevor, bekehrte alle einwohner zu Brescia; taufte Faustinum undIovitam, machte sie zu Priestern, die hernach bey seinem le-ben noch die Märtyrer - crone erhalten. Er hat sein leben sehrhoch gebracht. Sein andencken wird den 7. julii gefeyret.
Ital. lscr. rom. IV. p. 529.
* Apollonius, ein Redner von Athen zu Kaysers Severi
zeiten , war ein geschickter und der Staats - fachen sehr wohlkundiger mann. Er bewiese solches sattsam in denen ämtern,-je er verwaltet, insonderheit in der Gesandtschafft, die er angemeldten Kayser mit rühm verrichtete, , vir.
8c>xb. II. iy. 20.
* Apollonius Cronus, ein alter Weltweiser, dessen lehr-
meister der bekannte Euclides war. , 11. m.
Ein schüler von ihm war wiederum DiodoniI, von diesemseinem kr-xceptore ebenfalls Cronus zugenannt. XIV.
x. 97z. XVII. p. 119;.
* )lpollonius, mit dem zunahmen Discolus, war vonAlexandria, und lebte unter Kayser M. Antonino. Er hat ver-schiedenes geschrieben; wir haben aber nur noch «§--?<->-? - 3 -°w-
, welche Xylander, ingleichen Meurstus, welcherihnen aber, dem Suidä folgende, den titulr-» beygelegt, heraus gegeben. XoF/«,, äs HiK. 6rLs. II. 14.
, äekol^marb. 10.
.*Apollonius, vonPergamo, von dem manchen auchmcht eigentlich sagen kan, zu welcher zeit er gelebet. Varrouns «Lvlumella äs X. X. zehlen ihn unter die Tsriptores rei ru-7'S-. Es gedencket auch seiner Oribasius. Plinins lull. nac.
1 unter den scribenten, die er bey Verfertigung ssi-^8. buches zu rathe gezogen, an. In betrach-'tung angeführter stellen ist kein zweifel, daß dieser Apollonius
ein >vew
eben der sey, dem der Scholiaste des Nicandrk ^
klami 8 zugeeignet. änlich
Apollonius, von Nyssa, einer
scher bbilosopbns, wäre ein lehrjünger Panattt, Eter der LXX 1 II. oi^mxi^, 128. jähr vor Christs F/" piesbet. Er hatte unterschiedliche wercke geschrieben, oee-'ten sehr oft gedacht haben. üb. XIV. Leogr. a
* Apollonius , ein Egyptier, welcher den tod
her gesagt; er wurde auch diesem Kayser übersän^ D»ihn gefangen setzen liesse, um ihn deswegen abzum^aber dieser Kayser wenige tag hernach umgebrabnwurde dieser Egyptier auf freyen fuß gestehet,nach Christi geburt. , üb. XIX.
* Apolloniusso berühmtes altes
an eines ochsen Hörnern angebunden»E, üb. XXXVI. c. 9. .
* Apollonius, (Guil.) ein Reformirter sure EMiddelburg, hat im XVII. Lsalo gelebet, und a-^ Mjellatis sirsa 8asrg; van e^ni^be b^sonäere
stinäsrn Ooät8 ; Lonliäerationes soatroversiaruw ^ ^
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XssIsÜN Lei sxeÄLnrium; Vnon^mi 6raÜKxientiX Lotkurauin ; 6rsüstorsm kurentemcbiam VÜlünAanam; 6rsüopsum äeteötum;
üege vei geschrieben. älssx- sel-, ^ ^
I. 129. summa comrovers. Lo/i«,, ui
* Apollonopolis , eine stadt in Ober-EgYptc» V xftiM,
unterscheid der andern stadt, mit dem zunahmen ou ^nennt, und lag nicht weit von Copto. ^ ^ ^
x. 1170. norit. orb. ant. -''
* Zlpollonopolis , eine stadt in Ober-Egypten, yiü Eunterscheid der obgedachten stadt, gleichen nahmens/ käin^.zugenannt, hatte immer mit denen crocodrllen
.Är-aLo, XVII. p. 1171. ^
mal. X. 21. Äepka»»,. not. orb. ant- ElE
)lpollophanes, ein Stoischer kbilosoxbvs,chien, ein schüler Aristonis Lbü, von welchem er "Mi- /un-solidere schrift aufgesetzt hat, deren Tertullianus gene' Sc/ftnesins meynet, dieser Apoüvphanes wäre eben ^ z.Apollophanes, welcher an dem Hofe Antiochr Ogewesen, woran hingegen Ionsius zweifelt. '
nsertEaMi, L. 14. äs anima.
, äs scrixt. bistor. xbil. üb. II. e. 6. P- ?- ^ st
Apollophanes , ein Pythagorischcr kb>lolo?udem obigen nicht zu vermischen, und dessen Cun»"
19. gedenckt, sonst aber nicht bekannt ist. .
Apollophanes, ein Griechischer Poet und com^ ^0. ^ber, scheinet um die XLV. OIvmp. L. U. ;i 84 .//-„cliL. z?4- Lelebt zu haben. Suidas nennet
dien. Fulgentins gedencket eines Griechlscheunahmens, welcher heroische verft geschrieben, sj.
von diesem unterschieden ist. Ääaar.
üb.I. m^tboi. Lo. nderakUst
^ * Apollophanes , wäre einer derHauptleMdes Antiochi Xupatoria, samt Chärea und DMshe»die Verwahrung der vestung Gazara in dem we>m ^zlg>stammens Ephraim übergeben, welche aber von« „Meld-ten des Judä Maccabäi, so den platz bezwungen /worden. 2. X. 1;. Ispplloä ^je
*Apollorus, oder, wie ihn andere nennM /MF Ä^eein Einsiedler des IV. seculi, begäbe sich M Theeinode, allwo er ein sehr rauhes leben sumUsse er dp Ber 40. jähr in seiner einsiedeley zugebracht, ver"'^ol>^ piesteney, und begab sich in die gegend der stadt W , d»,alldorten die Christen, so zu Zeiten Kaysers H'^beir ÄM^Verfolgung hart gedränget wurden, in ihrem A gpfgA jh-Agen. Er wurde selbst samt seiner brudern.^bekannte sich von freyen stücken zu Christo/ w^rn^^ Wnen in die gefangenschasst gemorsten, den mor>wiederum los gelassen worden. Nachgehende^^
wiederum in die einsamkeit, allwo ^ine sesr^^zunahm, daß sie in kurtzer zeit aus /..ch alleze^M'LSie führten em sehr rauhes lebenl/LUchl. Ap/a/I.ob, und hielten sehr oft das K. uM o^K
bekehrte viele ungläubige und rauber , un^^Eme/
;y5. Es thun die Gciccheii am?5. /nner N/AstÄZLä, bitt. ÜMÜw. s. ,2. ssb-u-. yabch L.vF
Heu DmE? bon chme gejagt, haben
ft-cn/,''/K Cph/s/^d den ChnMcheng/auben an/ E M