Band 
Erster Theil. A - Be.
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die schrift wider die Jüden erwies, daß IEsus?"gtc er KXVIII. Als er zu Corintho war, er-daxlj^^ ansthen, daß sich einige von ihmApoüisch nenn-Apom " Paulus i. <7-»-. I. II. III. schreibet.

, (Marcus) Laturninus, ein Römischer Gouver-'»7>Ie , wurde von dem Kayser Ottone mit einer ehren-

M, weil er die Rorolaner erleget, welche in dieseDrinee Lallen waren. Es entstund hernach wider ihn beya! sieben ^ ^^uhr wegen eines briefes, so er an VitelliumLW ' hatte man vor, ihn zu todten, allein er ent-.Unglück. bitt. lik. I. c.?y. lib. II. L. 8?.<Ls.

ei»? gelehrter mann, um das jähr Christi 670.

alleavrÄ^ ^n andere in das IX. Lsulum aefttzt. Er hatWiebe», auslegung über das Hohelied Salomonis ge-Ms durk nach der Übersetzung der 70. Dollmetscher.ir zu Freyburg im Breißgau gedruckt

//er ZjM befindet sich nebst einigen stücken, so dazu gehören,?ksttum. lib. IV. ML-mr. c. r;.

^ . onxr. äs Icripr. sccl. <Vc.

^l8 nü.b.Saturninus,wieTorrentius über8uetoniumder "nuhmasset, des Saturnini vatter. Er war mitfe^Micher« zugegen, die Kayser Caltgula einsmalst dlest,^^ Ungerechtigkeit hielte, wie denn auf dessen be-st» ^der v?^l er eben schlief, nnd also mit dem kvpfnick-x. n. 'ULtor bey ihm vorbey gieng, wider sein wistc. j yoooo. ftstertien zugeschlagen wurden.

^ 0^'^ Aponus, ein warm bad bey Padua, siehe

/-Petrus äs) ein berühmter kbiloloxbus und Ueäl-an , , , war in einem flecken dieses nahmens , bey

aa^rde i-ssjO. gebohren. Er studirte lange zeit zu Paris,8i? ^bcn »oclor m der Philosophie und Medicin; hielte aberM. Und Gewohnheit seiner zeit sehr viel von der Astrolo-det,u»nd-,^^ theils würcklichen theils nur eingebildetenkdn^bere» «/"nmssen der natur; daher er bald in verdachtbeglich Me, wie es damalen andern gelehrten leuthen ,UM auf dergleichen wissenschafften gelegt, mehr

istMUle d^^uwal ^ ^ge Hne die Inquisition ein, und«N^vr dess«, urit allem ernst gemacht, so gar daß als erM?-.ieinevl« "de gestorben, und seine freunde, oder nachltzM, g/^ubme Mariette seinen cörper heimlich beyseitsi» iey v.we statt ein bild solle verbrannt worden seyn;UiAn vvg dem ^ antrift, die stein-schrift, so, ihmeUttzn-»' er Rath zu Padua gesetzt worden, ausdrücklichl>> Muyst U von der anklag losgesprochen worden. In derL-eMy, »W er sich seine arbeit wohl bezahlen, weil er sich8e>, Wen des s "tm ausser der stadt begab, der ihm nicht zumM150. francken gab. Sein tod wird von eini-lKrejIu,ch7-von andern in das jähr i;i6. gesetzet. Wenigst«2 ' da/ seyn , wann wahr ist, was Voßius

Vvi? ^fju buch äs vMrämoäÄ UeilislriL an Papstübersendet, weilen dieser erst an. I; 16. denu bestiegen hat. Er hat unterschiedene schrif-^ l/uhedz darunter die vornehmste, welche den titul Lon-, st. äs Icripr. essl. aMig.

k' ^00. slog. katsv. x>. Li.

sbron. Ueä. üincleii.

VM^VHjg ^"'.tbearr.

' sienap» r vierte Konig der sogenannten kaüorum injssi^u zu regieren in dem jähr z;o4. IVrioäi .ssi-e? ä>İIvolis w?? R^llii geburt, zu der zeit da Sesostris Kö-a^a»"küo^^:.^ueregiernng wahrte 61. jähr. v/Ei.ivvä" Rom mwurden gewisse geschencke genennt,hgt'u.wahrend den 8awms1iku8 austheilte. Die-u>»g d^5«, Ursprung von dem Griechischen Wort"4 rexorears herkommt , weilen

^>,s,!!,^ueneingeladenen gästen, mn solche mit* ^?be>m»- ^flrn, mittheilete. Ätmn. 1ib.1.c.i6.

l»s ' siehe Averruncus.

lfl X ."' aufKli^^. , .

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48;

x'- ^in sich^Avre sie ein buch , so du

2 ^vja./ck>einet zwal ^ ^ w haben sie auch ein flpalla-

tzt E-n St L'V als ob selb-ges anfänglich nichts alSlanqe» beariffeil hatte ; es enthaltet

Ms ^Uostew der Apostel Geschichte, die Episteln^chte/upch,, Ww auch die Offenbarung Johannis.N k?/u , wegen denen aNi» oder ge-

2 »der , so es in sich begreift, genannt.

Ep^Ucm»^unv ^n^oiiolus in der Lateinischen kirchen in^Ijx/Uarus, (AÄAen , wie uns solches St. Gregorius^ Q^eiftn. ^' vckchoff von Rheims, und Isidorus von„,5^" .«rt/a,,«, clliierrar. I. IN libr. ecsl.

' die va«^e den -ist der nähme, welchen man in derUm vvr mF Düngern des HErrn JEsugege--ur andern erwehlet, und zu allen volckern

gesendet worden, das Evangelium zu predigen, und die kirchenanzurichten. Das work ist aus der Griechischen spräche ge-nommen, und bedeutet einen Gesandten oder Bottschaffttr;daher wird es bisweilen von solchen leuthen gebraucht, welcheeben nicht aus der zahl der zwölfen gewesen. Also wird Epa-phroditus ein Apostel der Philipper genannt, (s) weil er vonihnen zu St. Paulo nach Rom versandt worden. Also auchTims und seine mit-aesellen. (K) Doch pfleget man diesennahmen in eigentlichem und besonderen verstand von denjenigenzwölf mannern zu gebrauchen , welche IEsus selbst also ge-nennet. ( c) Sie waren dessen Gevollmachtigte, und solltenhin und her den Christlichen glauben pflantzen , die kirche beyihren lebzeiten regieren, wie auch durch weist Verordnungenfür dero künftige bedürfms sorgen. Ihre nahmen sind nach-folgende , in der ordnung, wie sie von den Evangelisten aufge-zeichnet werden: Petrus, der zuvor Simon hieß, und An-dreas , sein bruder, Iacobus em söhn Zebedäi, und Johan-nes sein bruder, Philippus, Bartholomaus, Thomas,Matthäus, Jacobus, Alphai söhn, Lebbaus mit dem zu-nahmen Thaddaus, welcher auchJudas, Jacobi bruder has-set, Simon von Cana, und ^judas Ischarioth, welcher denHErrn verrathen, (cl) An dieses letztem platz wurde nach unsersHeylands Himmelfahrt von den übrigen erlf Aposteln Mat-thias , einer von den LXX. Jüngern, welche unser Heylandgleichfalls beruffen, und zu seinen zeugen verordnet, durch dasloos unter hertzlichem gebat erwehlet. (e) Es käme auch nach-gehends Paulus, zuvor Saulus genannt, dazu; welchen JE-sus bekanter Massen unmittelbar beruffen, (k) der auch vonden übrigen als ein mit-bruder aufdas feyerlichste angenom-men worden. ( g) Weil er das Evangelium insonderheit denHeyden verkündiget, wird er gemeiniglich derselben Apostel ge-nennet. Weil biß nicht der ort ist von dem amte und denvorzügen der Aposteln zu handeln, so wollen wir nur deren ge-sthichte kürtzlich anführen.

Es melden zwar die alten insgemein, daß die Apostel, umdesto vorsichtiger und ordentlicher ihr amt zu führen, die Weltin eben so viel theile, als sie an der zahl gewesen, ausgetheilet,und demnach verordnet hätten, daß ein jedweder dem seinigenvorstehen sollte. Also wäre Petro Pontus, Galatia, Cappado-cia, re. zugetheilet worden , Johanni Asia, Andreä Scythien,und so fort. Allein man siehet wohl, daß sie sich eben so ge-nau nicht an solche landschassten gebunden, sondern biswei-len auch nach gelegenheit in andere gegenden gegangen. Dochhatten sie gemeiniglich gewisse ansehnliche stadte sich ausersthen,in welchen sie die meiste zeit zu verbleiben pflegten, wie Jo-hannes zu Ephesus, Philippus zu Hieropolis, andere an an-dern orten. Dahero ist geschehen, daß dergleichen örter in-sonderheit den titul der Apostolischen kirchen bekommen, weilsie ncmlich zuerst von den Aposteln selbst waren gepflantzt,oder doch eine zeitlang ihrer gegenwart gewurdiget worden.Wir finden also, daß die Apostel, um solch ihnen aufgetra-genes amt auszurichten, nicht lange nach unsers HErrn Himmel-fahrt fast alle theile der damals bekannten Welt durchgewandertsind. Also wandte sich Andreas in Scythien und in die da-selbst gelegene nord-länder; Thomas und Vartholomäus inIndien; Simon in Africa, Egypten, und die gegenden LybienSund Mauritaniens, Paulus und Petrus nebst einigen andernin die abend-länder. Dieses alles geschahe binnen wenigerdann vierzig jähren , ehe noch von Tito und dem Römischenkriegsheer die Jüdische policey verstoret ward.

Man behauptet zwar in der Römischen kirche, daß Petrusaller übrigen Aposteln Haupt gewesen, nnd von Christo selbst zueiner folchen Hoheit erhaben worden. Allein die Protestan-ten erweisen im gegentheil, daß die den Aposteln ertheiletemacht und ansehen bey allen in gleicher maß gestanden: obwo-len sie Petro die erste stelle in der ordnung (primsrum oräi-nis) nicht aber einen gewalt über die übrigen (Mmswm po-teiliuib) zugestehen. Übrigens, da man die geschichte einesjeden Apostels in verschiedenen schriften, auch in diesem Lexico,unter ihren besondern artickuln findet; wollen wir hier einekurtze nach den jähren eingerichtete tabelle fetzen, daraus deroVerrichtungen und schicksal, so viel deren man gewiß versicheretfeyn kan, zu ersehen sind. Denn es ist zu mercken, daß eini-ge hier und dar verschiedene solche dinge vorgeben, welche vonandern billich, als errichtet, verworffen werden. Wir ziehenaber folgendes aus den Göttlichen schriften Neues Testaments,und den ältesten Kirchen-vättern. Die jähre sind nach der ge-meinen zeit-rechnung eingerichtet, deren sich auch Usserms be-

L.^e/'Nachdeme Christus gen Himmel gefahren , sandte er andem zehenden tage darauf, den verheißenen H. Geist,über die Apostel. . .

Diese erwehlen sich MatthraM, zu emem amts-genos-sen, an die stelle des verrathers Judas, welches nochvor der sendung des H. Geistes geschehen muste.

Es werden Vlsconi verordnet, damit jie für die armensorge tragen sollten. , Aus diesen wird StephanuSvon den Juden gesteiniget, und erhebt sich schou xmxstarcke Verfolgung.

St. Paulus wird bekehret aufder reise naher Damascus,ziehet in Arabren, Und kehret wieder nach Damascuszurück.

z?. Paulus kommet nach Jerusalem , Petrum zu sehen, ge-het

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