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Erster Theil. A - Be.
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^kwickelt waren. Dieser betrübte zufall gäbek ? Mlas dem Kayser Conftantino, welcher bey die-Wasseft^^A. das leben eingebüsset hatte, eine leich-rede zuk Ren'setzet zum voraus, daß der verfall des Orien-^ iahe» rthmns den Apostolium veranlasset habe nachin Italien zu gehen; dann aus denen nochKrbv nI'.iMiften erhellet, daß er in dem jähr 1462 . zur^edenAi/V^n , und allda, wider den seiner Griechischen^Äessa,l!, ^der sehr hochmüthigen Theodorum GazamU RaLkN' eine sehr scharffe schrift geschrieben habe.sin^iis r» m seinem buch : äs LsclekL OociäeMsÜ 8 <LMie Lonlenüone, derjenigen Meldung, welche

«„pichen 8 Lkilm-nico 8 , wie er sie nennet, wider die°. lagt, Iivrenlinische Lonciüum, geschrieben haben,U and-»» ? Apostolium sehr verdrossen, daß er weni-slr?^igen Knk ^^^rte leuthe seiner zeit geachtet worden, under in seinen schriften wider viele der vornehm-st, d?»// gezogen, welches dann seinen bisherigen gut-" Kardinal Bessarion veranlasset hätte, sich seinerar^Mnehmen. Hiedurch nun seye Apostolius iniir^? «ssul E, Mathen, und habe sich genöthiget gesehen,hak Htey ss> ziehen, allwo er mit bucher abschreibenbeider ^ Ander seinen unterhalt gewinnen muste; sein^^>der k ^Amische kirche habe ihne auch bewogen, einM a eiben betreffend den ausgang des H. Geistes,L Obsten s.^Mn, ein jeder vernünftiger leser wird hiervonIiO kirch? M / wie weit in dieser erzehlung dem der Romi-bea, von zugethanen und allzeit mit grosser partey-losesten gegnern schreibenden Leoni Allatio, glaubeA dvH Fye. Qbwolen Apostolius vieles geschrieben hat,yk^ahn/.^tzdlnus, daß er niemals kein anderes unter Apo-tvv^sten buch gesehen habe, als dessen aus.de-

lin^er, wa^» Echrschen scribenten gesammlete spruch-axA» übeN.^" dem jähr 1619 . zu Leiden samt der Latei-stii Et Ed anmerckungen Petri Panttni in gusrto

rss handewV ^dwolm Apostolius kein Geistlicher gewe-ioistAauben^^^^ ieine schriften mehrentheils von religions«V."' iMz"- findet solche in der Königlich-Fran-Kaiserlichen, in der nach Rom gebrachtenüteMey, der Churfürstlich-Bayerischen, in der Bod-kök E, der°„ sd andern berühmten Englischen bibliothecken zer-aber sind wie folgt: Lä sKusm luum, lu-^^cunän 8 nupriss trsusterst, irstum., Orstioidia G lunsbris in Lsilsrionem Lsräinslem;

s, ^ ^ in ilnärssm Lslerseni : Lpologis pro Ls-

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Itieoäori (-LM vs'/ces librum^ Iriniwte; Oileeptatio Läversus eos.

^_^ 44444 ^,

M-lj Orismsübu8 fuxeriore8 esse comsnäevsnr

sGßi , L in äsLlmsriäo moäo Oenersrioius

^^krvcLllioni8 8pir. 8-inöti ; iMocutio sä Imperst.^ kLlseolossUln , qua coMrriemr iutxel^se relißio»

sMra^nkMo ; Moomio Lä,.IossLnnsm LrZvroxuIuin,

^ ^nin; LxiüolL XI.V. Versus iieroiLi, Llegisci,k^eiixuL ksK-r vominicalin §c LLnÄorurn; äs poe-N?! ksss-, > OrsmmLricis iisuris ; Or-rtio LeelsmutoriL in lnu-in. Imxernrori 8 ; Versus soiirici in lauäsm ll-r.siomsricsa; kroverbia, deren schon obenss^^E^Kn i Violewrn. " ' '

?. Latte, bibliotsseca mann.

r« ^9y"^pOchm, Lstinorum L Oallisorum ?. I. p. 71.s- iV. p. ioy. und i; 5 - L in supplemenw IV.ia r .-hihü^i- VII. p 287. ooä. i2?i. LaMöeerr coin-L?ess,r. Vinäobon. p. ri;. 0 «^r commenr.

.«eer. Lrrriexrer catsloz. ^ dwnow.

biblivrss. OrLLL.

(Samuel) ein Mennonistischer W ^

oi'che s^ar der urheber einer neuen spaltung w duse sZ an. i68;. ereignete, da er sich von Galeno Avrach, tz und gar absonderte , auch seme anhanger an.

> E nahmen, die Mennomsten m der sonne vaa.r«^' Eeuhr von Frankenberg Europ. Herold, p-

ist ein flecken oder kleine stadt mSelavonien ,^anjtz^afst Creiz oder Creütz, ohngefehr eme weilen v

, sonst auch LonsscrLüo genannt, warand-v-^ bey den Römern, wodurch sie ihre Kapier,letzten ^ Wohlverdiente leutbe 'unter die zahl ihrer gotter^ ovvttio ^uter den Römistben Königen ist allein Romu-

^rE. 5 ^ 's ssvi LM

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SMn istM^t wurde , der in folgender M m uvnng^ ^ , dieda gienge alles auf e»ne sonio gantze stadt legte die trauer an , und

lerchbegangnis ward aufs herrlichste angestellet. Der ver-storbene Kayser ward in wachs künstlich gebildet, und die-ses bild auf einem elffenbeinernen parade-bethe, so mit goldverbrämet, im grossen saal des Kayserlichen pallasts zu st-hen dargestellet, dahin sich die Römischen Rathsherren undstauen erhuben, und zur rechten und lincken feiten setzten,gleich als ob sie den krancken Kayser besuchten, und dieseswahrte gantze sieben tage , in welcher zeit auch die Lew-Aertzte ab - und zugiengen, und von des Kaysers zunehmen-der kranckhett gespräche hielten. Am achten tage ward die-ses parade - bethe samt dem Kayserlichen wachs-bilde durchdie vornehmsten Rathsherren und Ritter aus den marckt-platz getragen; der neue Kayser in begleitung des Raths,des Adels und der Pnesterfchasst folgte diesem aufzuge; all-da war ein groß geruste von tafelwerck gebauet, über wel-chem ein anderes auf faulen ruhendes und mit gold und els-fenbein geziertes artiges gebaude aufgeführt, und aus dem-selben ein ander köstliches parade-bethe, mit purpur undtapezereyen geschmückt, zu sehen war; auf dieses legteman das wächserne bild , und ein junger schöner knabe mu-ste dabey sitzen, der mit einem Wedel von pfauen-ftdern demKayser, als schlafend, die fliegen wegtrieb. Die RömischenHerren und stauen setzten sich auf beyden feiten , und vonden vornehmsten stadt - Andern und stauen wurden allerhandlob - gesänge zu ehren des verstorbenen gesungen, auch da-bey musiciret. Von bannen zog sich die leich - proceßion ausfer der stadt nach dem Lsmpo ivlsrtio; da wurden die bild-säulen aller berühmten Römer, von Romulo an, wie auchdie abbildungen der unter das Römische Reich gebrachten län-der und völcker in ertz mit ihren zierrathen vorher getra-gen ; hierauf folgte die bürgerschafft; hernach wurden die bild-nisse der berühmtesten leuthe getragen; ferner marschirte dieRömische reuterey und das fuß-volck samt vielen renn-pfer-den, und was sonst zur vollführung dieser prächtigen cere-monie nöthig. Endlich ward ein übergüldeter altar mit els-fenbein, perlen und edelgesteinen geziert, herzu gebracht.Auf dem besagten Lsmpo ölsrrio war ein viereckigter sehr hoherholtz-hauffen, in form einer Pyramide staffel - weis aufgerich-tet , und mit schönen bildern und tapeten verkleidet, aufdessen obersten tafelwercke stund des verstorbener» Kaysers ver-güideter leib - wagen, darauf er gemeiniglich gefahren. Die-se grosse Maschine war inwendig mit allerhand trockener brand-materie , gewürtz und räuchwerck erfüllet; und nachdemman mit wagen und Pferden, so allesamt von den vor-nehmsten Ritters-personen in purpur gekleidet, regieret wur-den um dieses gerüste herum gerennet, auch das wächsernebild zerbrochen , zündete der neue Kayser den holtz-stoß an,dem die Bürgermeister und Raths-persönen mit fackeln folg-ten , und allenthalben das feuer vergrößerten; gleich inselbigem augenblick, da die flamme in die höhe schlug, wardein adler aus dem gethürmten gipse! losgelassen, der in diefreye luft davon flog, und ward also von dem volcke ge-glaubt , daß er des Kaysers seele nach dem Himmel führte.Auf diese weise erzehlet Dion und Herodianus der KaysernPertinacis und Severi Vergötterung; bey Dione ist auch desKaysers Augusti seine fast mit gleichmäßigen ceremonien zuersehen. Wenn diese ceremonie vollbracht, so bauete mandem vergötterten einen tenwel, änderte seinen nahmen , undsetzte äivus hinzu. Bey apolheosirung der Kayserinnen wur-den fast eben diest ceremonien gebraucht, nur daß man anstatt eines adlers einen pfau los ließ, und war die Liviadie erste, der diese ehre widerfuhr. Diese gewohnheitaber ist nicht allein bey den Römern, sondern auch beyandern völckern , wiewol mit andern ceremonien, im ge-brauch gewesen. LkeraN/a«. üb. IV. c. r. lks/r». antiouir.üb. III. c. l8. *

Apotropäus, siehe Averruncus.

* ^kOX^ 0 NM 08 7 wurde zu Rom eine gewissestatue genennet, welche eine sich entleibende Person vorstellte:M. Agrippa hatte selbige durch den bildhauer Lysippum ver-fertigen , und solche vor sein bad stellen lassen, welche erhernach nach seinem absterben dem volck verehrte. Diese g^fiel aber dem Tiberio so wohl, daß er sie in sein schlaf-gemachbringen, und eine andere an deren stelle setzen liesse. Allein ermuste solche, weil sie das volck durch beständiges anhalten wie-der verlangte, an den alten ort und stelle schaffen. lVr»r«,,bist. nm. XXXIV. 8-

* , waren bey den Römern die bedien-

ten derer Obrigkeitlichen Personen,, deswegen also genennet,weil sie beständig musten da und fertig seyn, die befehle zuern-pfangen und zu vollziehen, , »ä Ln. xu. 8;». Dem

gaade nach waren sie übsrci, oder auch übsrrmi. ss,r.

ܰm. V. i r. Man begriff unter diesem nahmen die 8cribs8;

stccenfo8 : Interpret:^; krTcones ; Vistoiss, Llcrorss; 8er»V 08 xubüc 08 ; Lsrniüces. , äs mir. jur. Liv. ssom. II.

ic. äs civ. üom. 66. Latt, lemeitr. II. 24. Lk/n.

äs Impsr. kom VI. 7. ^ comm. ksip. ssom. II. 4. M<,Nhatte auch nachmals unter denen Kaysern wiewol mit etwasveränderter gestalt, emnchtung, gewalt, anzahl dergleichenleuthe , wie hiervon mit mehrerm handelt off vom.

Luss.II. 10. norir. äi§n. Imp. Orient. K.

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