An- g U
hat^E^jppus ii. ^ gunsten D. Pedro äs Zuniga errichtet^ l'suiox. tom. III. x.252.*
aqu
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^rr'?7."5' ein Iüde aus Ponto gebürtig, war ein teppich-
aus Welschland nach Cvrintho gekommen , we l .Er rvuÄudms allen Iüden geboten , aus Rom zu weichemhechle darauf von St. Paulo zu Cormth, als er bey chm
ma-
der
HL/'M seiner ehefrau, Prrsiilla, bekehret. Dlesebey-^2 , °enach den Apollo, der schon die tauft Johanmshatte, völlig unterwiesen. ^<V. XVIII.
MM- Mgenannt VomiLi-8, weil er zu Smope, m der< üani^. bovvintz gelegen, gebohren war, lebte zu Kaysers, der ihn zu seinem Oberbaunmster wachte,^»U/ahI, die stadt Jerusalem, so er nach ftmem nch-5, uannte, wieder aufzubauen, m welcher zeck er die8 religion erkennenlei
...lernte, und sich da-
Nachdem er aber der Astrologie allzusehr an-
sckl>?' Und uver ver Ailrvivgik uuzmxyr un-
IvÄ ^ sig,, wegen von der kirche in bann gethan ward,m A sehr Juden. Weil er nun der Hebräischen
die ^iechjs^"dlg worden, übersetzte er die heilige Schriftden Listen,?,^ "nd wegen des heftigen Hasses, den er widerüberstreuten X daß sie ihn in bann gethan hatten, war erlioMuna t?.,-ss"den um so viel angenehmer, welche seineÄ^Me er >^en synagogen lasen. Nicht lange her-»ciu " Noch f^svoch eine andere Übersetzung, welche von deni» deu, ^^.6rachtet ward, indem selbige nicht allein ge-E^üdisch-§^raischen eintraf, sondern es hatte auch Aqui->Hn>a^rlerui>, !„^Ä"^nL8, so er von seinem lehrmeister R.A,??^Uit griechische übersetzet, und diese seine übersc-hütt, ,y.Muuet,auch unterschiedene anmerckungen mit an-diL^listjniVn "?er vor so schädlich gehalten wurden, daß der»v». Bibel nöthig befand, den Iüden den gebrauch
Marter ein ^^stNlla zu verbieten , wiewol die Gelehrten
de^a, Länder nicht einig sind, welche von beyden uderse-d?n stwnd.s,'.dle den verstand deutlich gemacht, oder, die5 ?', von Wort rn wnrt n-owt. „irrst Ni>ra>r,ia, innre
V. von Wort zu Wort gefolgt, zuerst verfertigt wor-
^ still 8- in Ls.L ex. aä lren. äe xomi. L menl. L«-
146 . 8 ««e»rF I.sx. lalmuä. x. 1241 . br-
^8. /' cnrigve äu V. 1.11b. XI. c. 9 . saug. äes
A.'.Emtsche«5/« k. XXIV. x. i°2°.
, ein Redner von Rom, von dem nur noch w desXberorikus ein buch äs V-MNs IstmeMlME^ lltz -p! w^.stndm, welches er aus Alexandra Numenn du.
* llig heraus gegeben.
ll??st Äm.'^vare einer derjenigen zusammen verschwornen,w ^be Ealigulam ums leben brachten. Man sagt , du-nK, i ^w den letzten streich gegeben, und den Maus ge-ivhr Christi 41 . suü. bb. XIX- Kr.
ivxi^nch noch ein Julius Aauila, ein Römischer Rit-^tU ^-bnter der regierung Claudii einige trvuppen wr--Lvmg des Bvsphori, unter fernem commando hatte.^ r 2 . Endlich wäre noch cm Ägmla, ^IsÄus' ll/^ter der regierung Kaysers Seven, um das iahe
* g, k^r.
(Henricus) ein Teutscher, aus dem Carthäustr«tu demXIV.steculo. umdasiahr Mio. ManlA>ebljg,/nr einen voÄor von Paris. Er schriebe auch un-
r^Nractaten, in LaMicn Lamicorum, bb. I. tzuoä-h>'üb. II. (^useiHones orälnarioe <Lo. ?aAevW. iri.0. ^ ^ Oclrmel. , N1 iJivl.
^ ^spar) ein Lutherischer Vkeo1o§m,gebohren7- aug. zu Augspurg, allwo fern vatter Stadt,gieng an. i?i4. nach Leipzig, undau.mm.8,' un?Krg' wurde bey Frantz von Sickingen §eld-Predl>banste, "^he bey dieser qeleaenbeit KranckreM, und dre Nre.
s°lle
Peser gelegenheit Franckreich und die^Nie-q^'e svldat-n ^ in einer gewissen belagerten stadt lag,Mosten ^T^erne stuck-kugel, die vom feinde war in die.. kön Ufen, mit dem verlangen, der Feld-Prediger^u br?^o ervb^^ ulsdenn die stadt, ihrer meynung nach,Klld^?Ug^ ^ rt werden. Als er aber dazu auf keine wei-biä uber^wvrsel , ..Msten sie ihn in einen grossen mit pulverMe a^ das und gedachten ihn in die tust zu sprengen.
,yn rn bre tust zu jprengen.^ beyd^ v'chrbrennen wollte, wurde er auf vor-^stee^darqljfm^-sussen wieder aus dem morse! gezogen.k?*i die Ebernburg bey Augspurg. Weil
keinen ,,, ° wsthe kirche predigte, ließ ihn der Bischoffh Santzen wb,?^ gefängnis werffen, in welchemSienq ' wwter aushalten muste. Nach erhaltener^ee,«^o w^^ am 1 ^ 1 . wieder nach Wittenderg, war^ s«denf.Z M".!- und wurde an. 1427 . Pfarrer undWaN er gegen Weld. Als das Interim bekannt wur-
gülÄ.^dt ode," ,^uvde, daß er sich vernehmen ließ:eini?üur ve?ae!^ondig zu ihm bringen wurde, soll-te ^IkgMge zeit tzstoltung haben. Also muste er sich ver-aufhalte? x'- ^"8. an, zu Rudelstadt undi^NtenMalden ^.^strnach wurde er an der Stifts-kir-^nvtzvom nach^edlger, x^m an. 1552. wieder alsEr ha^ tzstalfeld, und starb daselbst an. mso.-" «ohne, welche er David, Hoseas,
Zacharias und Johannes nennen ließ, weil er zu -er zeit ihrergeburt just über diese Propheten und Evangelisten gepredigt.Seine schritten sind: Catechismus wider das Interim; Ermah-nung an das kleine Häuflein; tchologm wider das Interim;Verantwortung wider N. Jslebium Agricolam; wider denschnöden teufe!, der sich jetzt abermal in einen enge! des lichtsverkleidet hat, das ist wider das neue Interim, welchen trac-tat er unter dem nahmen Caroli Azoriä heraus gegeben; Vondem ncu-gebohrnen abgott zu Babel; Ein S rmon von almo-sen geben ; Auslegung des m. Psalm; Send-brief zum gutenglückseligen neuen rahr; Eine trost-predigt für die geängste-ten gewissen; Erklärung des Wevhnachts-gesanges: Ein kinde-lem so lodelich rc. Dessen leben haben an. 1718. Joh.Avena-rius, Superintendent zu Gera, und an. 17;,. Jöh. GottlicbHillinger, Superintendent zu Saalfeld umständlich beschrie-ben. Gelehrten Lexrcon.
* Aquilano, (Seraphino ä') wäre ein Italiänischer Poetdes XV. ÜLLull. Er wurde, nach der erzehlung Vincioli einesAcademisten von Perusia, für den furnehmsten Poeten der hir-ten-getichten gehalten. Nachdem auch die Poesie in dem XV.sMulo in Italien in abgang gekommen, ist selbige durch diesorgfalt des Seraphino ä'Aquilano, wie auch des Sannazar,beyder Neapolitaner, in dem Königreich Neapolis wiederum inaufnahm gekommen. Lrö/rs^. trat. rom. I. x. 246.
* Aguilanus, (Bernard.) ein Minorite von Fossa in A-bruzzo oltm, war kioLurator zu Rom, und starb an. izo;. Erhat gejchrieben (^usclrsgellm-ste; kuner-ile; tzuocllibericum;Lenturionem L keregrinum in memoriam äslvawris; llcimo-nitiones LernÄräi 8enenki8 ; Lju8äem L kkilixxi stguilani vi-t28; Oescrixtionem VrgnLilcsnorum in Lernaräi provinciLlexulcnruin L ccnnobiorum ibiäem; Oe nubers volsntibn8 ,
welches werckgen in win. IX. Tr. ir. stehet, über dieses aber aucheinige bände predigten zu verfertigen den ansang damit ge-macht. , lltbsn. kranc. x. 59. ^'o//evr». ax-
x:n. lacr.
* Aguilanus, (Scipio) ein Jtaliäner, der um die mittedes XVl. Lculi floriret, und sich durch seine gelehrsamkeit ei-nen grossen rühm erworben. Er hat an. 142;. zu Venedig einsehr rares buch cls klllLitis kl^-licls I'lliloioxborum, gui ant«llriltoteli8 tsinporn iloruerunt, geschrieben, darinnen er dieklagia des Aristotelis, welche er an seinen Vorgängern began-gen, so gelehrt, als aufrichtig entdecket. Es ist aber diesefchrift nur der erste theil solches weitläuftigen wercks, undmuß er an dessen fortsctzung entweder durch den tod, oder wieeher zu vermuthen, durch seine, dem Aristoteli damals nochsehr ergebene, lands-leuthe seyn verhinderet worden.
bibl. 6r. ?. XI. 2z.
Aquilar, eine Marggrafschasst in Spanien, 4. weilen vonBurgos gelegen. Sie gehöret dem Hause Manriquez. *
Aquileia, oder Aglar, an der Vereinigung der flüsse Anjaund Torre, eine Italiänische stadt im Friaul, mit dem sitz einesPatriarchen, welcher sich aber, nachdeme die stadt unter dasHaus Oesterreich gerathen, zu Udine niedergelassen. Sie warvormals in so grossem ansehen,daß sie Hom-i leLunäa,das andereRom,genennet ward.Anfänglich war sie eine colonie der Römer,die zooc>. mann dahin geschickt, und solche annoch mit 1;00. fa-milien vermehret hatten. Augustus vergrösserte und ziertesie init unterschiedenen schönen gebauden. Tiberius hielt sich ei-nige zeit daselbsi auf, und Vespasianus ward allda zum Kay-ser ausgerussen. Der tyrann Maximinus belagerte diese stadt,und ward in währender belagerung an. 27;. erschlagen. Dieeinwohner erwiesen ihre treue gegen die Römer mit solcherstandhasstigkeit, daß sie, bey ermanglenden sinnen auf diebogen, ihren weibern und tochtern die haare abschnitten, unddadurch solchen Mangel ersetzten, zu dessen gedächtnis derRömische Rath allda einen tempel, zu ehren der kahlen Ve-nus , erbauen lassen. Diese stadt hatte 12000. schritt im um-kreis , war eine residentz unterschiedener Kayser, und einevorinauer Italiens gegen den einbrach der Barbarn. At-tila Semeisterte sich derselben nach einer z. jährigen belagerungan. 452. und verwüstete sie jämmerlich; ob sie sich nun zwarnach dem ein wenig wiederum aus dem staube erhoben, nah-men sie doch die Longobarder an. 590. ein, und machtensie zum völligen stein-hauffen; aber Carolus U. als er desLongobardisiben regiments ein ende gemacht, brachte sie wie-der an das Römische Reich. Hernach tst sie unter dle Her-tzoqe von Friaul, unter dre Patriarchen, unter dre Venetm-ner, und endlich an das Haus Oesterreich gekommen. Heu-tiges tages ist sie gantz verwüstet, und einem dorfe Nicht un-aleicb Es sind auch von ihrer vorigen Herrlichkeit kerne an-dere denckmale übrig als etliche gemaure von dem grossen am-pkitdeLrro, und einem alten tempel. Sie wird ausser wenigGeistlichen meistens von fischern bewohnt, weil die böse lusralle andere einwohner wegtmbet. Emlge halten dafür, daßSt. Marcus in dieser stadt gelehret, und fein zu Rom La-teinisch geschriebenes Evangelium m die Griechische sprächeauf einem seifen am ufer des meers übersetzt, auch die kir-che allda gestiftet habe. Das erste Loncstmm zu Aquilejawar wider dre Arraner , zur zeit des Papsts Damast an. ;8i.den 5. sept. versammlet, und wahrte von i.uhr nachmittagbis um 7. uhr. Nach der zeit sind noch einige synodalrzusam»
menkunfte