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Erster Theil. A - Be.
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menkünfte der benachbarten Bischöffe daselbst gehalten worden.

, lib. V. ?/,«. lib. III. c. 19. VVr/a, lib. II. LrE, lib.XXXIX. L XL. lib. VIII. cv-xira/. in Vlaxim. .H.

/^/d. gnt. Juck. lib. XVI. c.7. ,/n/, Lo„i-

/s--. kill. lÄure. Vrevist L. Itgl. sso. c 7 a--rckrsls, comment.

ck'Vguil. sntig. Lguil. NrMosri L Lai-Vk, in eäit. Lon-

cil. ^rock. cke iVr>»7. kill. Ickilm. Laro-r. Ka^a/rl. in

Nnnal. Va/va/or, Lrsin lib.VIII. ,k 5 r«,/^.Kärndt.chrvN. lik.IX.c. ^2. kok 1081. itin. 6erm. lib. II. Die Patriarchen zuAguileja erzehlen, in reb. koro-)ul. in Itgl.

lib. VIII.

Aquilejus, (Lucius) siehe Achilleus.

* V(Ml.IV 6KX8; das geschlecht der Aquilier, wäre zuRom ein sehr altes Patricisches geschlecht, indeme die Aquiliischon zu der zeit, da Tarquinius 8»perb»8 aus Rom getrie-ben ward, allbereit unter die Edlen gezehlet wurden. SieheAquilius, (Cajus).

Aquilia Severa, (Julia) war eine sehr schöne Vestali-sche Jungfrau, in die sich der Kayser Heliogabalus verliebte,und sie ehlichte, ob es gleich bey den Römern verboten war.Er stieß sie zwar gar bald wieder von sich , nahm sie aber her-nach zum andern mal wieder. Man hält sie vor eine tochterAguilii Sabini. Kerocka«. <L in üelivA.

V <VIHIV, wurden die opfer genennet, welche die Römerdem Jupiter abstatteten, wenn es lange nicht geregnet hatte.Die Priester davon hiessen VguiliLLs. vn„//. Lm«ni-tat. ^ur. Liv. c. 41.

* St. Aquilinus, Bischoff zu Evreux, war von vorneh-men eitern zu Bayeux in Franckreich gebohren, und verheu-rathete sich an eine abeliche Dame. Zu seiner zeit sielen dieBarbarn in Franckreich ein, daherb ihn Clodoveus mit eini-gen trouppen ausschickte , denenselben widerstand zu thun.Nach jähren kam er wieder zurück , hatte aber immrttelst einaelübde gethan , seiner gemahlin nicht mehr beyzuwohnen. Erfieng hingegen an, nachdem er alle seine güther unter die ar-men ausgetheilet, seinen leib durch fasten und wachen zu ca-steyen. Als darauf Bischoff Aeternus zu Evreux starb, wurdeer an dessen stelle erwehlet, da er dann seine gemahlin, diesich bisher ebenfalls der keuschheit beflissen hatte, in ein klosterthat. Einige zeit hernach erwehlte er unweit feiner stadt eineinsames ort in einer zelle, damit er seine andacht desto besser ver-richten könnte. Er schlief auf der blossen erde, und bäte GOtt,daß er ihn blind werden liesse, welches ihm auch widerfuhr, demohngeachtet aber lehrte er das volck noch beständig. Er starban. 500. als er 42. jähr lang Bischoff gewesen. Der 19. octobr.ist ihme gewiedmet. l/»rv.

Aquilius , besser Aquillius, (Cajus) mit dem zunahmenlulLus, war Bürgermeister in Rom, und ein berühmter Gene-ral. Die Bürgermeister-stelle hatte er zugleich mit dem T. Si-cinio Sabino, v. II. 267. V. N. z 497 - ü- L. 487. Der letz-tere hatte die Volscier mit vieler mühe überwunden, und er-langte daher einen rechten triumph; Aquilius aber hat mit we-niger mühe die Hernicier bezwungen, daher ihm der kleinetriumph zuerkannt wurde, welchen die Römer ovstiouem nen-neten. Sonst war das geschlecht der Aquilier zu Rom sehrberühmt und alt; wie denn schon ein M. Aquilius unter Tar-quinio 8uxsrbo einer der zwey zu Verwahrung der Sibyllini-schen büchern bestellten Männern solle gewesen, und weil er ab-schuften davon unter die leuthe kommen lassen, aus dieses Kö-nigs bcfehl in einen sack eingenähet, und in das meer gemorstenseyn; auch unlängst hernach sind einige Aquillii unter denvornehmsten stiftern gewesen derjenigen conjuration in Rom,durch welche viele junge leuthe der besten geschlechtern, und da-runter so gar des L.Junii Bruti zwey söhne sich entschlossen hat-ten , den Tarquinium 8uxerbuui und dessen söhne wiederum indie stadt, und zu ihrem vorigen gemalt zu bringen. LuciusAquillius Corvus warIrikunus militAri8, im ^67. jähr unge-fehr , nachdem Rom von den Galliern erobert war, V.N.; 597.L. L. z 87 - C. Aquillius Florus war mit dem L. Cornelio Sci-pione Bürgermeister ums jähret- v.vi. ^72;.v. L. 219.' M.Aquillius Xepos war mit C. Sempronio MiNimn» Bürger-meister, ums jähr 62c. V. VI. 1855- V. L. 129. und hatte mitdem Perpenna wegen eines triumphs streitigkeiten. M. Aquil-lius war Bürgermeister mit dem Mario an. 65;. V. VI. ;88z.L. L. 101. Dieser ward sonderlich für emen guten General ge-halten , brachte auch den krieg wider die in Sicilien zusammengelauffene knechte oder sclaven sehr glücklich zu ende. Weilen eraber dabey grosse räubereyen auch an den freunden sollte verübethaben, ward er nach seiner Wiederkunft aufs heftigste angeklagt,da dann der berühmte Redner M. Antonius der altere in dessenVertheidigung ein grosses kunst-stück ablegte; indeme er, da esihme nicht möglich wäre, die gegen Aquillium steckende beweis-thümmer zu zernichten , dagegen die grosse von deme geleisteteLienste, seine vortrefliche kriegs-erfahrenheit, die kleine anzahlguter Generalen, so die Römer sonst hatten, und noch andersmck »„gemeinem Nachdruck ausstriche, endlich aber beym schlußseiner rede, deme gar seine ober-kleider vom leib risse, und de-nen Richtern die viele wunden, so er im krieg für das vatter-land empfangen, vorzeigte. Wodurch dann diese solcher Mas-sen bewegt worden, daß Aquillius, dene fast jederman für ver-rohren geschätzt, glücklich absolvirt wurde. Sonsten ist noch

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von denen Aquilliis zu merckeir, daß, wo ihr vornaRss(,n>Agemeinen editionen M. Marcus gesetzt wird, jedesm»Manius zu lesen seye, welcher vornähme von ^mit einem sonderbaren an das M. gehängten zeichen ^gedeutet zu werden. Die alten müntzen und stech-lch,,.^ bin"eben von diesen Aquilliis Meldung geschiehet, zeigengantz klar, in denen manuscripten aber haben es e>eungeschickten zeiten immer mit dem M. Marcw

D,o«. <?rc. pgllim. Lrvrr,,. Via,'«,.

Lc. * ^ilechie

C. Aquilius Gallus , aus dem berühmtenAquilier zu Rom, war ein discipul von Q. Mutlvwie er nachgehcnds den Servium Sulpitium autW ^ Mein besonderer freund von Cicerone, mit dem er687 - V. VI. 19 - 7 - V. e. 67.1'rLtor gewesen. AgBAster-wurde hat er selbst nicht verlanget, weil es w").

Wesen wäre dieses hohe amt zu bekleiden, und zuss^MM.mischen volcke, das sich bey ihm täglich raths iwdholte, ein genügen zu leisten. Er hat ungenmnedie Römische Rechtsgelehrsamkeit, und sind die r ^ocäolo malo, die form»!» cls inckituenclis pollkuKus, die llixulmio VgiiilianL seine erfindungemte Lex VquillL aber cle ä-lmno ilijurig ästo, stt ev.schen Zunftmeister, P. Aquilio, der noch vor dechssVizMzvola gelebt, und also viel älter, als unser Cajus.nl/ A c.den. w««. lib. VIII. L, 2 . iass'l-,

in sLr. lib. XI. c. 9 . in flLc. Im- ' ^

Aquilius , (Manius) ward von den Römernter zum König Mithridates abgeschicket, der ssn ir. jh,ihinrichten ließ, dahero Arnobius und Minuckus 6 WRegulo verglichen. Plinius meldet lib. XXÄU- ° r

ihm geschmoltzen gold in den hals giessen lasse»' ^

lege Mnili». M Ist ,.,

Aquilius Sabinus, ein Rechtsgelehrter, vc ^ ^culo lebte, und ein Cato feiner zeit genennet wurvwar er Bürgermeister mit Silio Messala, und an-rum mit S. Cornelio Amilio. Man glaubt, »a« -

Aquiliä Severä, einer Vestalischen lungftau ,dacht, gewesen sey. Der Kayser Heliogabalus wo» Lelassen, und befahl solches einem Officier stiner leivw L hr^^cher aber nicht wohl hörte, und also dem Aqurlio U ^ erl^i»sich aus der stadt zu begeben, wodurch er alsoDiesem Aquilio hat Miamis seine ; 2 . buchersöhn, Fabius Sabinus, war auch ein berühmter A ^ wter unter dem Kayser Alexandra Severo. ^ d>>)' ^

cis Llex. 8 ev. in vit. coww

Aquilius Geverus , von andern Achiüius nnnannt, ein historten-schreiber und Poet, lebte amculi. Er war aus Spanien gebürtig, von dem vveri, an welchen Lactantius 2 . bücher seiner brlck^^ MEr hat in gebundener und ungebundener rede ein - Bget, welches gleichsam ein tag-register seines?evj ^ ynstarb unter der regierung des Kaysers Valent-M'^ «e

Z 7 ;> cle Ibr. eccl. c. III. ÄE»'. ^2 0 Mied

eccl. lib. I.

* Aquilius, (Henricusl ein Hiitoricu8 von fssMsss

an. 1566. Lomxenclium Lkrvnici Oelärici , i M

Scriverius vermehret, und mit anmerckungen >VIorslium Iibro8 III. VroMmnslmML cle ksilion^ ^

ce 8 delärirecarmine. Ibrixt. LM.

bibl. Lelg. .^nlaNd

* Aquilius, ein Römischer General in Teutsch ^ E

regierung Vespasiani, wurde durch Cwss^m, ^ „„bder Batavier, an dem ufer des Rhein-flusses MA ^r

, un vei» User vkv per -

se mederlag wäre ursach, daß die hülffs-vomr. ^

nossen sich davon machten, und den ausretßJNw. fist.

nvssen sicssdavon machten, und dentrug sich zu im jähr 70. nach Christi geburt.

c. i;.

* Aquilius Niger, ist ein gutkor. welche

von«?

kor. weinv''r heuA 'Ebey Mütina geschrieben hat, dene auch einW '

einem andern nahmens Aquinius Iugcr , s

redt wird, verwechseln. Siehe AqumM -V „ F,

*Aqur'londa, ist ein grosser ste Afticä M

In dresem see .

Es entspringen auch daraus unterfchiedstche ^ ^die furnehmste sind Barbela, Danda, und Go»>

Aquilonia, eine stadt, siehe Agnone. -

Aquin I..König in Norwegen im Xw- ^^

die kirchen-guther zu seinem eigenen nutzen,

Gregorius IX. in bann zu thun bedrohete. ^ „sz.

IV. an. 12; 2. zur regierung , und star ^ ^

m. j bruder Zgtc, L

Aquin II. König in Norwegen, em^^o.nannt des Schweden, welchem er a» ^ ^

nach 1;. jähriger regierung starb. Xr«» M