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ara
darauf gegen die Römer unglücklich war, auch noch des lun-gern Arati cheweib verführet hatte , wendete sich Aratus aus al-len diesen Ursachen von des Königs freundschafft ab. Aber danähme eben Philippus anlas, das maaß feiner undanckbarkeitgegen diesen fürtreflichen mann recht voll zu machen. Dannentweder aus raach, oder in forcht, daß er ihme künftig scha-den möchte, liesse er Arato heimlich einen langsamen gift bey-bringen , woran er starb, als er doch vorher die fach gemerckt,und zu Cephalon einem feiner freunden gesagt: Dieses wärendie fruchte der mit Königen aufgerichteten freundschafft. Dißgeschahe si. ft. 540. Ossmp. XIV. ;. ü. AI. Z770. L. 0 . 214.Dieser Aratus war sonst auch gelehrt, und hat eine Historie vonder Maischen Nepublick geschrieben, über die er 17. mal kr^-ior war. Er hinterließ einen söhn, Aratus junior genannt,welchem Philippus gleichfalls einen gewissen gift, der ihn seinerfilmen beraubte, beybringen, und hernach gar das leben neh-men ließ. in srsto. üb. II. üb. II.
liess,, sebreor. c. 2. Lc. *
Aratus / ein Poet aus der stadt Soli in Cilicien, oder, wieandere wollen, aus der stadt Tarfen, lebte zu der zeit PtolemaiPhiladelphi umsjahr v. L. 48°. Ossmp. OXXVI. z. L. M.;7io. L. L. 274. und brachte seine zeit meistens am Hofe desAntigoni Gonatä zu. Er hat von der Astrologie geschrieben,und selbige wercke kb-enomen-r und violsmem genennet, welcheCicero, Claudius Germanicus Cäsar und andere in Lateinischeverse übersetzet, darüber auch viel gelehrte leuthe der alten undtreuen zeit commentiret haben. in skron. t'B-
in vim Lrari Lc.
* Aratus aus Cnidus, wäre ein Griechischer Historien-fchrei-ber. Es ist ungewiß, zu welcher zeit er gelebet hat. Er schrie-be eine Historie von Egypten. Der amüor, dessen nähme unbe-kannt , welcher das leben des Poeten Arati beschrieben, zeuchtdiesen Historien-schreiber an. , äs üiil. 6rcec.
Arau, eine schöne und lustige stadt im Aergöw, auf derrechten feite der Aar gelegen, worüber eine gedeckte brücke ge-bauet ist. Es hatten vor altem die Grafen zu Rore, derenGraffchafft sich von Arau an, der Rüß nach hinauf bis an dasLucerner - gebieth erstreckte, allhier eine veste bürg, Nore ge-nannt , aus deren anlas der flecken, und nachgehends die stadtunter diesen Grafen, und nachdeme dicselbige an. 1007. ausge-brühet , unter denen Grafen von Altenburg und endlich vonHabspurg entstanden und angewachsen ist. In dieser bürg Wa-re ein assium oder sogenannter frey-hof. Sie hatte auch ihreeigene besitzen und zugehörige zehnden und gefalle bis an. 151;.da die stadt alles von Juncker Gandolff Trullerey (der die bürgvon der stadt Bern zu lehn hatte) an sich erkauft, den burg-gra-ben ausgefüllet, aus der bürg ein Rathhaus gemacht, und dasdaran gehangene fus assli mit bewilligung ihrer Herren undObern von Bern als Lehn - Herren auf den kirch - Hof verlegthat. («I Als an. 141;. Hertzog Friedrich von Oesterreich vomKayser und dem Loncilio zu Costnitz wegen der flucht Papst Jo-hannis XXIII. verbannet, und die Eyognossen wider ihne zukriegen ernstlich aufgemahnet worden, zogen die von Bern imaprft mit ihrem panier in gefellschafft deren von Solothurn,Biel,Neuenburg und Neuenstadt für die stadt Arau, belagerten undbeschlossen solche etliche tag lang, worauf die hülflose stadt sichin einen accord einließe, und sich denen Bernern mit gewissenbedingnissen und vorbehält unterwarft. (S) Der gemachte ver-trag ist in forma zu lesen bey Waldkirchio. 0 ) An. 1471. wur-de die kirche zu Arau gehauen. Hernach an. 1523. als ein Löbl.Stand Bern eine disputation im religions - geschäfft zu Bernhalten liesse, und darauf den Päpstlichen gottesdienst und cere-monien abstellte, hat auch Arau diesem exempel nachgefolget,und den Evangelifch-Reformirten gottesdienst eingeführet. Diestadt hat ihren Schultheißen, klein und grossen Rath, Chor-Gericht, auch hohe und niedere Gerichte, und viele ansehnli-che freyhetten. Jedoch gehen da die appellationen naher Bern.Der Schultheiß muß alle 2. jähr nach Ostern die Huldigungim nahmen der stadt zu Bern ablegen. Es pflegen die Evan-gelische Eydgnoßisthe Stande in dieser stadt zuweilen ihre con«ferentzen oder sogenannte Tag-satzungen zu halten. An. 1712.wurde allhier der friede zwischen denen Löbl. Orten, Zürich undBern einseits, und denen Lobl.Cathol. alten Orten anderseitsgeschlossen, dessen instrument bey Waldkirchio in korm» (ä) zusehen. An. 1721. hat diese stadt einen schädlichen brand erlitten,i» üb. VII. L. ?4. x. 2ZY. b. 6krM»a»-r.
x. 47. (i-) ckron. Nlcr. ?. II. aä an. 141z. p.
IN. 727. L seg. (L-) Eydgnoß. bunds - Historie, k. in axxenä.(ä) Ibiä. k. II. p. 827. ch 8;6. *
Arava, siehe Arva.
Arauco, ein fluß, stadt und thal im südlichen America, inder provintz Chili. Es ist eine der schönsten und fruchtbarstenlandschafften, erstrecket sich zwischen den städten äs 1 a Conceptionund Jmperiale, längst der meer-küste von Chili und dem ffusseLebo. Die einwohner haben über 100. jähr stets mit den Spa-niern gekrieget, bis endlich an. 1650. ein friede erfolget.
*^fVl. ein Spanisches volck, welches das ftmige nebstuuvern mit zu des Trajani brücken-bau über den Tagum beyge-tragen , wre solches aus einer alten inftrsstion beym Gruterox. 162. zu sehen.
* Aravida , ist ein dorfin dem Portugiesischen Estremadura,
LiÄ
ara
zwischen der stadt Leiria und der meer - küsten flsleM. AsM(ftograxüi nehmen solche für die alte stadt Arabrlg« ' Ml>»nien; andre aber setzen solche stadt zu Gallcgo, erstemLeiria gelegenen dorf; andre wollen behaupten, ^heira, ein an dem Tago gelegenes dorf zwischen v" >bona und Santarein. ^ M
Aravio, ein kleiner ort in dem Spanischen KoM« ^ Mlicien, an den grentzen von Portugall, nicht wen vmLima, gelegen. Er ist mit einem wohlbevestigten ick"
äeüs. äs ÜLss. p. 141.
* Aravjo, (Antonius cle) aus der insul Tercembegäbe sich nach der Baye aller Heiligen, allwoordcn annahm, und mit sehr grossem ftrrgang stB,
der abgöttdrer arbeitete. Er hatte so wohl die ^ ß
erlernet, daß er in dieser sprach einen CatechisstM§r pcher in dem jähr 1613. zu Lisabona gedruckt worver'-
in dem jähr 16; 2. äe
Aravjo, (Duartus äs) war ein ordens-P^ArvcA-neral des kriegs-ordens Christi sechs jähr lang. ^
Philippo II. fünfzehen jähr lang an dem RömE^F Echet. Er schriebe das leben der H. Jrenä, so w drw Mzu Coimbra gedruckt worden, und starb in dem Mir '
Arauro, oder Arauio, (Francifcus 6--) ein^M E
ner / aus einer adelichen familie in Spanien, «x,0--Salamanca, und LiKüil der kirche zu Segovtst. gfl -Madrid den i;. jan. an. 1664. als er über 8°:und hat Lonimentririum in O. Momsm; vecino ^Loinmenrarios in Ilniverftm ürillorelisgleichen lVlnÜLcc nrLÄics V rüeorica cis OlMyoöen. Philippus IV. in Spanien soll so viel auf
O. ?. Win. II. x. 609
* Arauxo, (Joh. Salgado äs) ein Porssecnlo, war Abt zu Pera, und schrieb läsam
N nlnlisn nrattics v rtieoiica ae e-rx«"-
oen. Philippus IV. in Spanien soll so viel aufw"?^ jn ^ben , daß er gesagt, wenn alle Gelehrte undfach gleich einerley Meynungen hegten; Arauxo amtheil behauptete, er lieber dieses einzigen rathfolgen wollte, biogr. bibl. Iliss- ^ ^
lugiese- u
SXSINPÜ 8 Xegnm Lnsitsniso forin-iwm; 8 umm->ri 0
Ü 3 äs VssconTslos und Märte üuüt-ino.
* Arauxo L penafiel, (Alphonfus äs) eistAmerica im XVII.üeLulo, hat äs Lmlii »rriu«
äs lüssloZin kontisicia voll. II. und ObüZ-rtlone^1 ^ zeins äs las ti es oräsnes miütLres äs Lantisgo,
LLMLIN geschrieben,
* Araxa, eine stadt in Lycien, auf der gresttzes^F, nhatte vor dem ein Bischoffthum.
üpilcop. , not. orü. snt. III. ;.
Araxai, Äraxius, ein fluß in Brasilien, inderA^ft.
schafft Paraiba, vermischet sich mit dem fluß Mo"S ^ m, Araxes, Aras oder Aratt, ein starcker undrn Armenien, der aus dem gebürge Ararat euM'-Wst AFnen er sich nach eingenommenen unterschiedener, E'provintz Kilan in das Caspische meer ergießet., ^ Mgrosse brücken darüber gebauet worden, allemler immer gewesen, haben ste doch der gemaltwiderstehen können, wie noch aus den überbliebest ^ ge ^cken zu sehen. Wenn der schnee auf den angrE geba^Aygen zu schmeltzen beginnet, so ist kein danun >mveste, das nicht durch seine fluth hinweg gerissenund kan das brausen seiner wellen sehr well gchvsonderlich da er bey dem städtgen Ordabat ma
last
sonderlich da er bey dem städtgen ^lichen getöse durch einen sehr hohen fall sicy " - ^,
Mokan stürtzet ; wiewol er endlich durch uvL ^welche viel niedriger als Armenien, etwas w, s' meilen von der CaspMe ' nit B, E
°^"weg qenomn!!/ welche aber, wenn eraber ^erschw^wmen werden, da alsdenn nieman^,Mda-.,;/wenn er etwas ^ orten reisen kan. bw AMM ^^ssqen. ist, /astet man sich M
^Gersten, davon ^5.^m ist noch ein andrer M AB
He 8 Spo/is gewaen daß Alexander A L
? rn den Ber^. "Urr Bend-Emir oder Bradamrr der M'^LuranadÄrÄi^^ustnfallet, ebendieserE/Mssust Bend - Emft llewr/seö urtheilen kan, /mwassAstM
fwtger aus dm kEA^rrnge, und nur eine
Krs gar auZroN ^»nnender bach/ein ist K
PejM Essst, wie Tavernier anmerckt.
-ner,. reise, Le.