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arb
* Arbetion, oder Arbition, wäre ein soldat, welcher sichdurch das glück von der untersten stuffen des kriegs-Wesensnach und nach bis zu dem Burgermeisterthum erhoben, wel-ches er unter der rcgierung des Kaysers Constantii , in dem jähr,55. nach Christi geburt erhielte. Er hatte ein sehr verderb-tes und boshafftiges gemüth; und wäre von Mißgunst wideralle leuthe von Verdiensten sehr eingenommen. Man übergabihm das commando über eine armee wider die Teutschen, vondenen er in einen Hinterhalt gezogen wurde, welche er abernachgehends dennoch in einem öffentlichen treffen schlüge. Erwäre sehr eifersüchtig über das ansehen Sylvani, eines sohnsBoniti, eines Gallischen Hauptmanns, wendete auch alle mühean, damit derselbe zum Generalen in Gallien ernennet wurde,in Hoffnung , er werde schon gelegenheit, ihne zu verderben,finden; welches ihme auch von statten gienge. Er wurde indem jähr ; <7. sechsten einer aufruhr angeklagt, und durch denGrafen Verißimum angegeben, er konnte sich aber durch das an-sehen der ihm günstigen verschnittenen noch daraus wickeln.Zwey jähr hernach begieng er eine offenbare Ungerechtigkeitan Ursicino, welcher wegen der von den Persern eroberten stadtAmida angeklagt, und dessen fach für Arbetion gewiesen wur-de. Dieser letztere wurde in dem jähr ;6i. von Kayser Con-stantio wider die Perser, nachgehends wider Julianum Lxosts-tam geschickt, welcher sich empöret. Allein nachdem derselbezum Kayferthum gelanget, ernannte er ihn neben andern zueinem glied der Justitz-Cammer, so zu Chalcedon wider die Mi-nister des Kaysers Constantii aufgerichtet worden. Arbetionlebte annoch unter der regierung Kaysers Valentis, dem erwider Procopium mit grossem nutzen gedienet.
übb. XV. XVI. XX. XXI. L XXVI.
* Arbi, ist ein kleines land in dem mittäglichen America;vhnfern dem gebürg Andes, zwischen der provintz Popayan undNeu-Granada. ^<7, vier. OeoZr.
Arbia, ein kleiner fluß in Italien, welcher fünfItaliänischeMeilen von Siena fliestet, wo das sogenannte Kreiden-gebürgeangehet. De 7 r>. ki? /'/ta/. I. x. -40. 26 ;.
Arbo, siehe Arbogen.
Arbogastus , aus Aquitanien gebürtig, Bischoff zu Straß-burg , stund dieser kirche 27. jähr für, und war fowol bey demvolcke als bey Dagoberts, dem Könige von Austrasien, sehrbeliebt; wie denn auch um seinetwillen dieser König viele stif-tungen gemacht, und die vestung Istnburg nebst der stadt Ruf-fach demselben gegeben haben soll, weil er, wie man vorgiebt,den Königlichen Printzen Sigebrecht von todten auferweckt.Es hat auch der König ihm zu ehren das klostet St. Arbogast,und das Stift Surburg bey Straßburg aufgerichtet. DieserArbogast wollte nach seinem tobe durchaus unter den galgen be-graben feyn, weil auch der Heyland, wie er meynte, an ei-nem unehrlichen orte begraben worden, worinnen man ihmzwar willfahrte, aber hernach den galgen abbrach und über seingrab eine capclle bauete. Er starb ums jähr 668. d'»-«»--.
RxilL. Hrgent. Rönigsh. Straßb. chron. p. 2; 4.
Arbogastus, gebohren in Gallien, setzte sich in der KaysernValentiniani des jungern und Theodolit gewogenheit so vest,daß er wider Victorem, Maximi söhn, welcher die von seinemvatter dem Reich entzogene länder ferner zu behaupten suchte,commandiret wurde, den er dann überwand, und ums lebenbrachte. Diese glückliche Verrichtung brachte ihn in solcheHochachtung, daß er das Generalat über die Kayserlichen ar-mem bekam. Er trug gegen die Fränckischen Printzen, Sun-non und Marcomir, einen heftigen haß, und verwickelte Va-lentinianum in einen unglücklichen krieg wider dieselben; darü-ber derselbe ihm seine bedienungen nahm, und eine schriftlicheordre zustellen ließ, welche Arbogast in gegenwart des Kaysersmit einer hochmüthigen antwort in stücken zerriß, darauf aberaus furcht für der bestrafung mit desselben Cämmerlingen sichverband, und Valentinianum zu Vienne in Franckreich um-brachte. Er wurde hierauf von Theodosio überwunden, undweil er keine Vergebung hoffte, legte er selbst an. 194. Hand ansich. Zs/mr. üb. IV. Vl. A VII. üb. V. L. 14. L 24.
O/ac. üb. VII. IIP. II. c. 9. I?a-
in psneg. Vüeoä. <Lc.
Arbogastus, ein enckel des jetztgedachten, dessen vatterArigius M geheißen haben. Er war ein feind der Gallier, oher gleich von ihnen herstammete, und hielt es mit den Römern.Man fagt, er fey ums jähr 457 » Graf zu Trier und Ardennesgewesen, und habe sich zur Christlichen religion bekannt. Eswird feiner nicht allein bey dem Sidonio Apollinari gedacht,sondern auch in einem werck Auspicii, Bischoffs zu Tüll, wel-ches -In Chöne und Freherus heraus gegeben. Er hinterließ ei-nen söhn, nahmens Cararic. in ssrocküc. Mo».
lib. IV. ep. 17. bist. Vrev.
Arbogen, oder Arbo, lat. ssrbogi-k, eine stadt in Schwe-dsn, w der provintz Westmannien, an dem flusse eben desselbennahmens gelegen, gegen die grentzen von Südermannland. -
Arbois, eine kleine stadt in der Franche Comts in Burqun-^En , wäre vor zeiten sonderlich wegen ihrer weinen berühmt,^ allen andern den vorzug hatten. Heut zu tag ist die-eingegangen, wie man meynt, weilen die leuthdie reben zuviel bedünget haben:welches vtekercht auch andern orten, deren gewächs heut zu tag,
oiöchH
arb
im ruf ist, künftighin aus gleicher ursach wid-rfahr--Es scheinet, daß es die stadt Arborosa sey, deren A ,Marcellinus Meldung thut.
Arbon
rbon, Arben, ärbor keüx, ssrbon» , eine stadt
Bodensee Thurgöwischen gestads unter Stanaw
am ___ _
Es gedencket ihrer Antoninus in Itinersrio,allda eine Lolonüun und stsrionem oder post'-eung ^ M'Schwaben gehabt haben. Es ist aber die alte stadt ?w^fers Valentiniani, von den Schwaben rutnirt, jA«ge erst lang hernach,unter der Französischen Komgen Herre»erbauet worden. Sie ward vor altem von ewigen 0beherrfchet, und als diese abgestorben, kämedurch Heurath der töchtern an andere edle Häuser,dren auch an die von Kemnat, denen sie Bischosta.iECostnitz, ein gebohrner von Habsburg, an.irzr. umsilbers ab, und an das Bißthum erkauft hat, avchAvogtet wird. Der Vogt wohnt im schloß. Eshwa^-^Mstadt ihren Amman, Rath und nebst dem blut-ban» EHeiken. Die Eydgnoßische das Thurgöw regiecewe^0?allda die mannfchafft und hohe Herrlichkeit, wie«nungs-recht an stadt und schloß. üb. V. c- ^ ^
Jod. Oermsno-Helv. Ixarta. x- ;8o-
MR0NMLI, werden vor die alten völckergehalten; andere meynen, daß es die e-
vormals bey Mastricht herum gewöhnet haben, uno
M«'-
Bischoff St. Lambert bekehrt styn sollenüb. III. krsnciL. Lc.
* Arboran, -ist eine von den Pithyusischen inAA«.Mittelländischen meer, nahe an der insul Ivica geiev
* Arboreus, (Johannes) ein IbeoloZus w^er gsopk'^von Laon gebürtig, hat an. gelebet, und.^e ArM
Oomment. in gningus voees korxü^rü; In ^
r>L8 <L übrum cls interpretations , darinnen die .
len Alten und Neuen Test. erkläret: . rfl E
in ÜLcIeüsii. krovsrbia; IV. üvLngcüKss ; LoMw ^ifli v".
Lamme
Ü0IÄ8 k. Isuiii UnäreÜni; Lamm. in oinnes i>. ^üolss; Lomemsilmlonss iäiotX äs smors äivnio ,
Ilsria Lc. Netüoäum Lonlstüonis; kurLnsün a A«tisni, und auch eine HiüLciicLin geschrieben. ^
bibl. üoälej. ^
Arborius, (Aemilius Magnus) ein becühE sF^f» tibmeiler eine Mutter des gweten AusvNll gew^^
dessen schwester eine Mutter des Poeten Ausontt jte seinem gefchlechte nach aus der stadt Autun, m M ^demjenigen theil von Gallien, welches Xovempo?".net wurde, um das jähr 270. gebohren. Er Ffugend eine vortheilhaffte Heurath, und lehrte zu To^iis'sich anch die Kayserlichen Printzen Dalmattus,Anniballianus seines unterrichtsvedienten,fall. Es scheint auch,wendet, und daselbsttragen. Dieses aber ist gewisser, vatz erOlllÜÄ Xsrbonenü und Xovempoxnlsmn ) jom /AM' ssyli-Spanien seine eigene beredsamkeit vorwiesen, und hiernächst von dem Kayser Constauwstantinopel beruffen worden, wo er grosse ehre u> M.Aerlangte, und endlich um das jährSein leichnam wurde von dem Kayser aus oeion^,^rss^,ft^tung nach Gallien abgeschickt, um bey seinenben zu werden. Sidonius hat angemercket, dap ^ ^
den sehr regul-mäßig gegangen, und sich eamw ,, xs°.^übrigen Rednern seiner zeit hervorgethan. /M-
4. it. krokels. c. 16. üb. I. ep. 2. -"v
rom. I. d 'e hril
* Arbouze, (Margaretha äe Veny ä') s°"No>'L>trud genannt, aus Auvergne gebürtig
,Lyon,, nachgehends Aeöttßm von/^
der^^ ^ leben des jahrs 2626. ^ ,
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>n gute Lvrgux genennet wird.
«nd predtgte, wodufE""'/g gesetzt, rMte er M lwb AMst
^a^te. Au. ^ wwol als seinen orden
strnct, und an rbefand er sich bey dem
ben Bisthoff uün er von dem Päpstlichen sti M.
soll er in ein^E^ bre bestätigung stines Md
Mönche das vieler Pralwen, ^
Mens Petroneila üe ordens einer weids-perst'^/^