Band 
Erster Theil. A - Be.
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dcm Bifchoffzu Charkres, und BernMd,Met, , auch andere dergleichen zwistigkeiten bey-

M ^ an. m?. kranck, als er in dem Bischoff-

^Aen, .Veü predigte, ließ sich darauf in das kloster OrsanM de„ Nvn« etliche tage hernach. Man erzehlt, er habe

v^e g °"uen unkeusch gelebet, oder aufs wenigste durch die»Ü' einen ^^.elche er gebraucht, feine begierden zu bezwin-gst nig» Gossen schein darzu gegeben. Solches zu beweisen,^Dieben § auf zwey briefe, welche zu feiner zeit sollen

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Kleben" ft«»a»t zwey briefe, welche zu teurer zerr tonend„ '^n, und zwar der eine von Godoftedo VinävLi-Ä^dertv. 5 ?rre aber entweder von dem Bischoffzu Mans,steigen voll dem zu Rennes, Marbodo. Man chutI> U, dexM' welchen Petrus, ein Abt zu Saumur, ge-.PMitiif verlohren gegangen. Vor ernigen jähren hat„ggrinr rw Mitglied dieses ordens, eine LpoloZie vorZ,...darjnj>„,, g, dem titul Llvpsus fomls Lbralcii geschrieben,itzAlliiiy .,, behaupten wollen, daß diese briefe von demketzerivVes abe?g/Wdschaffl wider Robertum verfertiget wären,dÄKen Gelehrten sich nicht alle bereden lassen; zum

M» bar'L ^««-cren sich nicht ane oerevcn »anen; zuirr->e alle« dessen gründe nicht vor so wichtig erachtet,x Zweifel benehmen könnten. Dahero, als er seine^>7>'ch dies-A .^r in seinem victionario eröfnel, hat ein andrerOrdens eine villerrsrion sxologLtigue pour Hobert^701. heraus gegeben, darinnen er aufs neue^ retten suchet. III vit. Robert, ilrhriff.

u.. ^ fönt. Lbrsläi. LaM

wÄ' >n de,-' tst ein flecken in dem mitternächtigen Schott-en von k^ovmtz Angus, an dem gestad des meers, drey-vMth hat n§?nen stadt Montrosa, gegen mittag gelegen.

"ad sitz in dem Parlement in Schottland.

derg in Persien an der Wolga, welcher von<n^PersiW?gauf gestandenen stadt seinen nahmen hat.

V^rA'^en

he/^htet^Mn wohnet, welcher "den nähmen Comman-r„,g^»d tzxxxdas schloß allda ist beständig mitbesatzung Verseda^Mpfet das obere Aergow mit dem untern, da ei

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_ . oas ooere Neraöw Mt d'M

g das Lucerner und Solothurner srblechÄettsck.', ^°r zeiten war dieser ort von an! 1029.

denen gelebet Philipp und Rudochh ^ hjx

deme zu guBen Ertzchechog ^ ^Edie

Thüring kaufte das schloss und.die HwlchMr

^ k>?Re ssav ^ ^;i. Es ist aber dieses stamm-Haus Ar-?lessMk,i aLadgang dreses Freyherrlichen geschlechts aus des-Ako?g-Lammen, Massen GrafVollmar von FroburgZe>^,„tichafft schon an. 1229. obwolen von Kayser Al,um 155°. marck silbers, an das Hausjedoch mit vorbehält der mann-lehn,« - ^ bergs Füsting. Von denen Ertz-Hertzo-

g gkrey ^^warts an. 1^27. denen Edlen Griechen verpfan-die k,.g^ohannes, zur zeit des Costnitzer-LonLilüvurg mne gehabt, und denen Bernern langen,7?»ck,^ten- Ä/ auch nachdeme sie das städtgen bereits er-k gah"d ex aber geschen, daß Arau, Lentzburg,g vxge er Aergow m der Bernern Handen wäre,

Ü^Ägdtwg ^dlichsein schloß Arburg, mit vorbehält sei.

liesse« ^welche die von Bern mit 2800. fl. ablöseten,>e» y^udvsp'h" sie thue ziehen. Dennoch hat dessen tochter-dö^uerdiuq? "Landenberg zu Greiffensee an. 1446. an die-ansprach gemacht. An. 1418. ist das stadt.)'fe,MUda iu^nt ' und an. 1484. ward die capell St.! da m^kaprckirche gemacht; Diese kirche liegt

^" !.owe treppe von i;o.staffeln hmaufstet-v,^eckts r^?5de dreses städtgen von der stadtBern mit,?'> riA?as schlo^^V^det. Die vestungs-wercker sind an.r ^ an hjA ssaeführet und angelegt worden. Man hat' ^erzng^^warssm die vestung ;84- staffeln zu steigen,dleseüv!!.^, jemanden gestattet. Über dem

k . <. , krTkäiumguL tibi. an. 166;.

1^5 2;?. b. ^§,2. 77 ^^ 47 ,ckron. Er.

s. t Y4. *' ^ 41 5. L k. IV. x. 8 n. Lliron.

b!Ät'Glichen ^tza>

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er) wäre ein bruder des aus einerd-'^a in'^^Sch"l'""e abstammenden Freyherrn von Ar-vh ssanst>-,^m jähr E lchen Graffchafft Merns. Er war ge-ZMen g, Uey. NaU- und auf der Universität zu Aber-Eö^ejch^en volleMome er allda den lauff seiner philoso-r^ac>h ^ - allwv er , sandten ihn seine verwandte insii^Mz schien jähr lang unter dem berühmten^ arrkgÄ.'rts;. - und nach erhaltenem graflu iU-fände, "r^?^and zurück kehrete. Da er beyoatz dre Reformirte lehre die oberhand

hätte, bekannte er sich auch zu derselben, und arbeitete mitgrossem fortgang an mehrerer Ausbreitung derselben. Er legresich hierauf auf die Ikeologlsm , und ward zu einem Predi-ger ordiniret. In dem jähr i? 68 . wäre er ein Mitglied dergehaltenen grossen geistlichen Versammlung, und ward ernen-net ein von dem fall der Römischen kirche handelndesbuch zu übersehen. Um eben diese zeit ward er zum Pfarrerzu Urbuthnot und Logy-Buchan erwehlet. Kurtz hernachtrüge man ihme auch die stelle eines Principalen des LollegiiRegn zu Aberdeen auf. Er führte seither sehr oft das No-äeramen in verschiedenen geistlichen Versammlungen, darausdann genugsam abzunehmen ist, wie Hoch dieser mann müssegeachtet worden seyn. In dem jähr i? 8 r. Übergabe ihme Bu-chananus seine Historie, um solche durchzugehen, und zu demdruck zu befördern. Die ausgab dieses buchs zöge nicht nurdem Verfasser desselben, sondern auch dem Herausgeber herbeverweise zu, und sollte Arbuthnot auf Verordnung einer allge-meinen Versammlung der Geistlichkeit von Aberdeen gen St., Andrews versetzt werden, allein der Komg verhinderte solches.Kurtz hernach starbe Arbuthnot m fernem sechs und vierzigstenjähr , und ward den 20. octobr. i? 8 z. in der Collegiat-kirch zu Aberdeen begraben. Man hat nichts von ihme in demdruck gesehen , als zwey OrLtiouos äs Origins L OlZmcstsluris, welche zu Edinburg an. 1572. m 4. an das licht ge-treten sind. Der Bischoff Spotswood beschreibet unfern Ar-buthnot in seiner Historie folgender weise: Er wäre erfahrenin allen wissenschafften, ein guter Poet, Nachemsucus, klulo.iopdu 8 , Pbeologus, iureconlultus und Neäicus, so daß er indem stand wäre von allen Materien auf der stell gantz wohlzu reden. Durch seinen fleiß in dem lehr - amt und durch seinekluge anführung hat er nicht nur die schönen üuäiL wiederumhervorgezogen, und in den gang gebracht, sondern befreyeteviele von dem Aberglauben, in welchem sie waren. Jedermannliebte ihn, und niemand wäre ihm abgünstig, so daß die vor.nehmsten leuthe in Schottland nichts ohne seinen rath thunwollten, welches ihme dann oft viel Verdruß erweckte; bey demallem wäre er in seinem Umgang sehr aufgeweckt und frölich.Englischer ö-->e.

Arc, l'Arc oder I'Aar, ein kleiner fluß in Franckreich, inder Provence, soll der fluß Larius oder Laris, oder wie anderemeynen', des Ptolemäi Lammn Humen ftyn. Er entspringetan der feite von Ponrciouls, und gehet durch die ebene Pour-rieres; hierauf nimmt er seinen weg nicht weit von der stadtAix, und ergießet sich in den meer-busen von Berre, nahe beyder stadt dieses nahmens.

Arc, ein fluß in Savoyen, der an den- grentzen des Hertzog«thums Aosta entspringet, die Graffchafft Maurrenne durchstrei-chet,und sich Meilen oberhalb Mvntmelian mit der Jser ver-einiget.

Arc, eine stadt, siehe Arques.

Arc, (Johanna) siehe Johanna ä'Arc.

Areachon, ist ein kleiner flecken, bey welchem ein treflichermeer-port und schiff-stelle ist,in Guienne aufder kuste vonMedoc,zwischen Bourdeaux, und Bayonne. Der umkreis dieses Hafenshat 8 . stund. Pa löte äs Loueg ist die bequemste anfahrt. Es istaber die einfahrt in diesen Hafen etwas schwer.. Der fluß Leyraergießt sich da hinein. Es ist sonsten die gantze kuste von Guiennewegen denen sandbäncken denen schiffen fassgefahrlich. *

M werden eine gewisse Vocretat von gelehrten leu-tben in Italien genennet,deren absieht chdie galanten ttuäm,undinsonderheit die Welsche t-chter-kunst >v-ederum m flor zu brin-gen. Sie führen sich alle als Arcadlsche schafer auf, und jeglrcherbekommt bey dem antritt seine benennung von einem orte des al-ten Arcadiens. Ihre regiments-form ist democratisch, doch weh-len sie aüe4.jahre aus ihrem Mittel einen Lulioäem, welcher sichaus ihnen wiederum jährlich i2.beysitzer erwehlet, mit welchen eralle bey der Societät vorfallende fachen abthut, jedoch daß diesenfrey stehet, nach befinden die gefaßte schlösse hinwiederum zu an-dern. Ihr sitz ist zwar eigentlich in Rom, allwo sie den 5. oct.1690. den ansang genommen, doch hat sie ihre colonien durchaantz Italien, deren jedwede ihren besondern Vice-Lulio8 hat,und entweder von dem nahmen des ortes, oder von der Acade-mie, so in selbigem vor andern berühmt ist, ihre benennung yar.Ihre nahmen sind ls korWw zu Aretio, öle zu Macerata, 1 ssm-mc>L zu Venedig, die zu Bologne, die zu Ferrara, k^llco-Lnti-LL »u Siena, LipllejL zuPisa,und die Lsmaläulenüs rn dem Ra-vennisch n a biethe so aus lauter ordens-personen bestehet; de-?er vrdentli?he Zusammenkünfte sind jährlich sieben, und werdenunter freyem Himmel in einem wald, garten oder auf ei-L?w st gelten. Die Römische gesellschafft kam anfänglichaufdemPalatinv zusammen, zetzo aber rn dem garten des Für«

Ä Salmati. In den ersten sechs zusammenkunften lesen dreMi schen sthäfer ihre getichte ab, doch mit diesem unter,schstd^daß dst Cardinäle und frauenzimmer so ches durch ande«^verrichten. In der siebenden zusammenkunft aber werden dieaus den andern colonien eingeschickte proben durch eure gewisseverson abgelesen. Wer in dttst gesellschafft treten will, muß über

L jähr alt , von geschlechte oder auffuhrung edel seyn, undüber dieses durch gelehrsamkett emen rühm erworben haben.Bey dem frauenzimmer aber erfordert man , daß sie sich zuvor-her in der tichter-kunst geübt. Derer arten, durch welche sie neueMitglieder in ihre Societät aufnehmen, sind fünf : Lsclamguo,

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