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starb mit dem rühm eines gelehrten und exem-48 z. ^sschoffs an. 1714. Ir-ll. lasr. tom. II. p.
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'^»»len Lrcana, eine kleine stadt im eigentlich soge-
Ikonen , an der feite des Schwartzen meers.
wi^rcabv!?^ Eleine stadt in Spanien in Castilien, bey denN stlixn. ^genannt, war vor diesem eine sehr feine stadt,unter dem Ertz-Bischoff von Toledo.^^Phvn6 7v^ä-°Bißthum vom Papst Lucioll. auf ansu-Nn! v :^uigs in Castilien, nach Cuenqa verleget.
. A Laai/ä, In nor. 26 Lonc. Luc.
dvn de/c^upiters und der Calisto söhn, wollte feine mut-kU?ll>viffen^U? in eine bärin verwandelt worden, auf der<e» i, und unt^uessen ; deswegen sie alle beyde hinweg ge-dlx g^jrne am Himmel, wie die Poeten tich-tik» ce, u. OE. Iib. II. metam. Lb.;. <L 9."i^ehe^^eceme, die Haupt-stadt im steinigten Ara-
^ .^llad^^er Arze, (Johannes ab) ein Juriste und kr-etorSpanien, hat an. 1584. äe Xobilimre Hi-Uö v ' UeZiorum tributorum geschrieben ; wel-r»^ Jr. Tr. 21;. befindlich. L>r-i. LÄv.i^r«r>,a,,
» »^1-llis^' uvmlün. li/ora/e,, XIII. Z 7 >
D)aumantis tochter, welche, gleichwie ihre"e» llugeln versehen war. Als die Timnes
hich^er, ^Mn krieg führten, trat sie von diesen zu je->hr ?'(dv!l ^,iur^sie aber, nachdem die gotter den sieg er-t>, di/A ^?ve rn die Hölle gestossen ward, nachdem erHtDhrem genommen, welche er hernach der Theti-dyi-^ne, N^Ait dem Peleo, verehrte, diese aber solche' (?>ahn>p„ ^ Achllli, zukommen ließ, welcher auch daher»
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soll bekommen haben, welches so viel^ oessen füsie beflügelt sind. ?ko/eM.
Lti^^uues äs) ein Geistlicher in Spanien, undkni!? ^ /^8rApdu8 , hat blillorism Xegum sioaruüs II.
V. ingleichen ILbells;. Ke^in-L Lli-MdrijLpun,Hex spräche geschrieben, welche aber noch
, ist ein flecken in dem Königreich Nea-^ues Hertzogthums. Er liegt in Terra^ der Lampagua äi Koma, zwischen der stadt
Äercegovina, eine landschafft in Dalma-fe»u und dem Adriatischen meer gelegen, welche^V«^"St.Sabata, oder Saba, von den Tür-acg-Jly oder Schwartzwald genennet wird.»r^ü^^udt Castelnuovo, das schloß Macro-d^lsck^' und viele volckreiche dörfer darinnen.
V» sch^b sich ein theil von dieser landschafft unter Vene-übrige über gehöret noch den Türcken.UerLkc^'U-Ps k- II.
^ Salvator Bapt. äe) ein Francisca-
zu ansang des XVII. üec. schrieb in sol-V^'Uiz,. Ui. .^^Pntsreb urbis Larmon» , ejusgue bilkoriseDlonalterii 8 . Triniraris, quoä eililuiiz V>vird ^ L^ses werck mit keiner rechten gewißyeit ihm^ luliz. ^ Ori§ms ImAFinis 8. ÄIsnX; und äs Ils-* <^, ^ Xuüm, L äs mirsLulis ill^rum.
^s^,^lelnii, (Aegidius) ein Franzose, ward?"et. Ä Fräsen ium Cardinal, und von Urbano V. zumbrä-^L hat NV 7 N ^um Legaten karrimonii 8. ketri er-l Universt^?^^ dlgnitaten mehr besessen, und
^ versiE^^ ^u Parts in einem und andern ver-' 1, ^u. li^udenes geschrieben. Er starb zu Avignon
ceoph.^- OLdeL ItLi. Lcr. dorn. I. x. 2)8.
ie^u/a!,^bohren - Minnyridä söhn, ward zu SalaminD'"a! «"be /d7b'?»le eltern waren aus Phönicien von ge-glücki-s?^ von so grossem vermögen, daß sieV' L^NicvNse?We hielte. Einmal bekam er dieVlt?,^Me zu Salamin, Printzeßin zu
Ä' UieiiÄ sie zu S/? verliebte, daß er nichts mehrde !,^.uvcreon semahlm zu besitzen , um so viel^^g d^^Memnmi^ ahnen von dem Teucro hcrzehlte,N alsVahero zu öey eroberung Troja beygestanden.
zZ> ZrjA kein einu^"d bol ihr so viel zum heuraths-gutN sT.,^°n schlier von ihren liebhabern gethan hatte.^h>e aus w^ hieA, ^ ^ ^ vor eine
h,) ?den bey ^ zuvor verliebt, und grenz auch'»e U.ansfmi^u, wen u^^art in das Haus seiner geliebten,feite/Wqgm Lthln aber sein vorhaben noch nichtötsto^ud ckeß ( brachte er der Arsinoe amme auf^ /. Thett^^uus vieler geschencke die
Printzeßin bitten, ihm, ohne daß es der Konig erfahren sollte,zu erlauben, ihr eine nächtliche visite zu machen. Allein Ar-sinoe hatte kaum solches von ihrer amme erfahren, als sie zuihren eltern gieng, und ihnen davon Nachricht gab. Dieseliessen alsodald die amme vor sich kommen, ihr die nase, zun-ge und finger abhauen, und nachdem sie mit derselben aufdas unbarmhertzigste verfahren, Neffen sie dieselbe zum Hausehinaus. Arceophon aber betrübte sich so sehr, daß er sichzu tode hungerte. Bey seinem begräbnis entstund ein allge-meines trauren m der gantzen stadt, welches aber Arsinoenauch nicht bewegen konnte, denn sie sahe zum fenster miteiner solchen frechen mme heraus, wie sein cörper verbranntwurde, daß auch Venus selbst über sie unwillig ward, undsie in einen stein verwandelte. sxuä /rmonium
Liberalem m^rliol. zy.
* Arcere, (Antonius) ein Priester, wäre von Marseille ge-bürtig, allwo er den 22. jenner 1699. seines alters ;c. jähr,gestorben. Er legte sich von seiner jugend au auf die Lateini-sche, Griechische und Hebräische, nachgehends auch auf die Ara-bische, Türckische und Persianische sprach. Er wäre in allenin Europa üblichen sprachen sehr wohl erfahren. Es kan auchsein fleiß fürnemlich daraus abgenommen werden, weilen manbey ihme unter seinen manuscripten selbst gemachte grammari-cken von allen diesen sprachen gefunden hat. In dem i g. jährseines alters begäbe er sich in die LongceMionem Oratoril;und nachdem er alldorten erstlich gelernct, und nachgehendsin den wissenschafften gelehret, verfügte er sich nach Paris,hielte sich auch dorten ohngefehr ein jähr in dem Hause St.-Honors auf. Allda ward er mit unterschiedlichen gelehrtenmannern, und unter andern mit dem übbe Bignon sehr wohlbekannt, auch von ihnen hoch gehalten ; er wollte sich aberdurch seine wissenschafft, zu welcher sein eifer von tag zutag zunahm, nicht groß machen und sehen lassen. Er kehretewiederum nach Marseille zurück, bewegte auch seine elternihme zu seiner vorhabenden reise in die Morgenländer allesnöthige anzuschaffen; damit er sich alldorten die sprachen,wie auch die sitten der alldasigen völckern völlig bekannt ma-chen ; anbey aber zu seinem vorhaben dienende bücher undmanuscripten kauffen konnte, welches ihme dann nach wünschvon statten gienge. Nach seiner rückkehr nach Marseille ver-langte er sich nimmermehr in das Oratorium zu begeben,sondern als eine privat-person in seinem Hause zu leben, da-mit , wann er von allen sorgen und besuchungen befreyet, undeinig und allein die zeit an seine studien wenden könnte, ihmemehr freyheit gelassen werde, sein talent, so er besässe, auszuü-ben. Es waren schon acht jähr verflossen, als er sich vorge-nommen hatte, ein Französisch und Türckisch vieiionarium aus-zufertigen, welches sowol für die religioy, als das Lommerciumsehr nützlich gewesen wäre. Solches hätte nicht aus einem ein-fältigen worler-buch gleich der meisten andern victiouariorumbestehen sollen, sondern es wäre viel angefüllter und vermehr-ter auch um viel bequemer, als des Mcninski gewesen, welcherbey dem Türckischen anfangt, und solches nachgehends ins La-tein oder Teutsch übersetzet. Das viüicmmium des Arcerefienge bey dem Französischen an, zeigte auch die vergleichung/so die Türckischen proverbia mit der Französischen, Lateini-schen und Griechischen sprach, wie auch mit der heil. Schrifthaben, an. Man hätte darinnen allerhand wunderbare an-merckungen über ihre Historie, ihre religion, ihre ceremonien,ihre kleidung, ihre Geographie rc. sehen rönnen , weilen die un-terschiedlichen xlimlss der Türckischen sprach über ein gleichesWort, sehr oft aus diesen fachen müssen erkläret werden, unddannenhero denenjenigen, so dessen wohl erfahren sind, davonzu reden anlas geben. Er läge dieser arbeit mit so grossem ei-fer und fleiß ob, daß er auch seinem geist nicht die geringste ruhevergönnte, und seinem leib an seiner nöthigen ruhe und schlaf,so er zu Wiedererlangung seiner, durch diese so schwere und un-abiäßliche arbeit geschwächten kräfften gebrauchet hätte, sehrgrossen abbruch thäte. Also, daß er endlich in eine schwachheikund in ein langsames fieber fiele, welche ihn des lebens be-raubeten. Weilen auch sein vickionmium , wiewolen noch inUnordnung , dennoch schon weit beförderet, auch alles nöthigedazu bereit ist, so hoffet man, es werde sich endlich jemand be-finden , welcher solche Unordnung in ordnung , und also jol-ches viekionarium zu seiner Vollkommenheit bringen werde.TlckeM. ä«
* Arceriis, (Franciscus äs) der;i. Bischvff zu Squillaci,
war ein berühmter Oocior I. II. und wurde den 26. januarit!^8 um K Er hat solchem .» d.e
.0, Mr lang nützlich vorgestanden, und dasselbe durch ver-schiedene herrliche privilexia, die er theils von Francisco äsMarzano/ Hertzogezu Squillaci, theils auch von FerdmandoL beyder Sicilien Könige, erhalten, merckl.ch verbessert. An.1422. den 27. apr. gab ihm Martmus V. das B.ßthum zuJsola. Er starb an. 1476. ^^7,1ml. Lcr. wm. ix. x.
^Arcesilaus, oder Arcesilas, von Pitane aus Aetolien, lebteL. II. 454. Olymp. exx. L. e. zoo. Er hat zy. jähr gelehret,und ist 75. iahr alt worden. Er war anfangs Autolyci, einesberühmten Matbemmim schuler, dem er nach Sardis folg-te. Nachmals, auch des Hrppomct. Hierauf kam er nachAthen , und horte Xantum, den Nuüeum, Theophrastum.
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