Band 
Erster Theil. A - Be.
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636
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6z6 att

Lern mal Bürgermeister mit L. Manlio Vulsone lä. 6.504.L. N. L. L. -5°- worden , schlug er die Carthaginenserzur see und zu lande; und als Manlius wieder nach Rom ge-kehret, blieb er in Africa , nahm die stadt Aspis ein, erlegteHamilcars und Asdrubals völcker aufs Haupt, machte sich dar-auf meister von Adis, Clupea und andern vesten Plätzen , undnahete sich bis fast an die Pforten von Carthago. Indessen er-litte feine armee anderwärts von einer 120. eilen langen schlan-gen oder brachen ziemlichen schaden, welche ihm viel leuthe zuschänden machte, und nicht anders als mit vieler mühe unddem groben geschoß konnte erssgt werden. Das folgende 499.jähr war sehr unglücklich vor Regulum. Er hatte bereits beydem Rathe zu Rom angehalten, daß er ihm einen Nachfolgersenden, und ihn nach Hause aufsein land-guth ziehen lassenmöchte, weil er die Carthaginenser ziemlich gedemüthiget, ih-nen drey Generals erlegt, 18000. mann erschlagen, 5000. ge-fangen bekommen, viel elephanten abgenommen, und über70. städte in Africa erobert hatte, wodurch er sie so weit ge-bracht hatte, daß sie um frieden bitten musten. Als er aber,nachdem man ihn nicht zurück geruffen, die bedingungen allzu-Hoch spannte, griffen sie aufs neue zu den Waffen, rüsten dieSpartaner um hülffe an, da ihnen denn Rantippus mit einigenvölckern zum beystand geschickt wurde, welcher mehr durch seinekriegs - kunst, als tapferkeit der soldaten den Römern beyzoooo.mann erschlug,und ihreri;c ,2.gefangen nahm,unter wel-chen letzter» sich Attilius Regulus selbst befand. Hierauf ver-meynten nun die Carthaginenser desto eher dem kriege ein endezu machen, wenn sie den gefangenen Regulum mit ihren Ge-sandten nach Rom abfertigten, einen srieden, oder zum we-nigsten die auswechselnng der gefangenen abzuhandeln , weil sieihre beste junge mannschafft unter den Römern gefangen hatten,und glaubten, daß er sich solches, seiner eigenen freyheit we-gen , eifrig würde angelegen seyn lassen; allein Regulus setztesich am meisten darwider, und stellte im Rath zu Rom vor, daßes dem gemeinen Wesen zuträglicher sey, keinen frieden mit ihneneinzugehen, welches V. L. 504. ü. AI. ;7Z4- 0. 250. gescha-

he. Als er nun, zu folge feines gegebenen Worts, sich wiederzu Carthago einstellte, aber weder einen frieden noch die aus-wechselung der gefangenen mitbrachte, wurden die Carthagi-nenfer fo erbittert, daß sie ihn in ein mit spitzigen nägeln durch-schlagenes faß steckten, und so lange herum rollten, bis er dengeist aufgegeben ; wiewol Palmerius erwiesen hat, daß diesesvorgeben falsch, und Attilius Regulus eines natürlichen todesgestorben sey. üb. xvii. XVIII. üb. I.üb. IV. c?eü. üb. VI. c. ;. /7s»--. üb. II. c. 2.

O«/ in exercit. in Icrixt. Or^cos x. i;i. in

Axxisn.

* Attilius , lebte L. II. 614. und übersetzte 8oxbocIi8Llebkram ins Lateinische. Cicero sä Are. XIV. 20. und Li-cinius bey eben demselben äs kinib. I. 2. halten ihn vor ei-nen harten scribenten. Es lesen auch einige beym Suetonioin Lses. 84. Attilii, da gemeldet wird, daß bey dem leichen-begängnis Julii Cäsaris ein stück aus gedachter comödie ab-gesungen worden; andere aber wollen lieber Accti an dessenstelle fetzen.

* Attilus, oder Atiftlus I. der sechs und zwanzigste Königderer Schweden und Bothen, succedirte seinem vatter Hothe-broto im ersten jahrhundert des IV. Mllenarü. Es hatte selbi-ger das Dänische Reich unter sich gebracht, doch entspönne sichnoch bey seinem leben eine rebellion darinnen. Damit nun die-ser Attilus, theils seine Verachtung gegen die rebelten bezeigen,theils auch das unrecht rächen möchte, welches ihm seine gemah-lin Ursilia, die aus Dänemarck war, dadurch zugefüget, daßsie, mit hülffe ihres sohnes Rolvonis, welchen die Dänen zuihrem König angenommen hatten, die Königlichen schätze heim-lich mit sich nach Dänemarck entführet; als schickte er denensel-ben erst einen Hund zu ihrem König, und nachdem dieser vondenen andern Hunden zerrissen worden , setzte er ihnen einen rie-fen , welcher Laes hieß , und nach dessen tode seinen bleuerSvium vor , den aber endlich das Ungeziefer aufgefressen.Hierauf brachte er die Dänen mit gewaffneter Hand zumgehorsam, und nahm, weil Rolvo indessen um das leben ge-kommen , seinen bruder, Hotherum, wegen Mangel eigenerleibes - erben, zum Mit-Regenten an, bis er endlich wohl be-lüget starb, und zu lkpjal begraben wurde.

üiü. vsn. II. Ls-N«. 1 . 24. /s. 6^«,, II. 19. 22.üikl. II. iz. p. 22.

* Attilus, oder Atiftlus II. der neunund zwanzigste Kö-

nig derer Schweden und Gothen, folgte feinem vatter Roderi-co im Reiche, zu ende des dritten jahrhunderts im IV. Alillens-rio. Er war ein grosser Heide im kriege, daß er auch die Orien-talischen völcker damit überzog. Nachdem er diese bezwungen,that er einen zug wider Veremundum, welcher sich des König-reichs Dänemarck anmassen wollte. Nach einem langen undharten gefcchte forderte er Frovinum, den General des feindli-chen Heers, zum zweykampfaus; welchen er auch überwand,und darauf den völligen sieg über die armee erhielt, wodurcher dre Danen wiederum unter das joch brachte, doch überließer dre regrerung über selbige gedachten! Veremundo, gegen einengewissen trrbul. IV. ,/». ssshe»«,, II. 28. ;o.

27. ch äschrixt. 8nsc. p. 26. leg.

vsn. I. x. 14. NnKnr Lü/z-r üilt. Xr<ck. II.

14 , !>.«;-

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* Attilus, oder Atiftlus III. bekam, als «/AsLZtode die beyden Reiche Schweden und Gothen ihreKönige erhielten, L-chweden zu regieren, um „ be>A.

III.Lc. und führte wider die Dänen, Russen und

barte völcker mit gutem glücke krieg. Er starbnawlichen thaten, und ward zu Upsal begraben.

üill. Arck. II. 29. p. 6;.

* Attilus, oder Atiftlus IV. der neun und ach^pjc,.^in Schweden und Gothen, kam nach Hathino II- ^

te des VI. fxL. zur regierung, und war mehr zE-//r>veitcss.^zum krieg geneigt, wie er dann nicht so sehr auf -bals beschutzung seiner länder bedacht gewesen, isili. ^

äelcr. 8uec. p.;o.

II. ; 6. p. 82. .

Attimiö, Athimis, ein Gräfliches geschlechtm^Mstr-reichischen erb - landen, von welchen Nicolaus s» jö M,XVI. issLuIi gelebt hat. Dessen enckel HicronynM ä ^licher Rath und Lands - Hauptmann der GraWaiü M ^

Wesen; dessen söhn Iacobus, FreyherrvonAttM ^

Kayserlichen Printzen Ferdinandi II. HofmeMs^MMtHermannen, der an. 1611. verstorben, und M-sslassen , welcher zuerst die Gräfliche würde am sissxgebracht hat. Ignatius, Graf von AttiMls^M^,Leopoldi Cammerherr, und Ignatius Maria dU'geheimer Rath. Hermann Matthias warzu Passau, und starb an. 1712. Johann WülE' ^Inner - Oesterreichischer Vice - Statthalter gewE./-

1717. wäre ein Graf von Attimis Kayserlicher i,^

der Grafschassten Lycka und Corbau. ue ^

k. III.

Atttnghausen, ein altes Freyherrliches undgeschlecht in dem Eydgenoßischen Canton Urt / '

von Attinghausen an. 1209. gelebt. Türing war fss> ^

zu Disentis, und Anna Aebtißin zu Zürich. ^

* Attiquameques, sind völcker in dem wu ^America, in Canada gegen den grentzen von Eiwu'^dem fluß Saguenay und demjenigen, so man die ^net.

* Atto, oder Haito, der vier und vierzigste Ar

celli, um das jähr 94;. Er war ein söhn des ^ Zrgarii, ein vortreflicher lüeologus und Canonz u'zeit haben die beyden Könige Ugo und LotharlM^,und auch die Dom - Herren gar herrlich prw,UE z >>>aber hat, ehe er ums jähr 960. gestorben , selM'^F Asge güther durch ein testament vermacht, auch .z>.

Mayland zu erben von etlichen andern guthern emr Mschriften hat er hinterlassen 8srmone« <L Lp'sso.

culum; Lsxitulsre ; äs preiüuis ücLleiislkicl§ i innones <L 8lstuts ÜLLleiiL VerLsIIenlis.x>. 60. , äs Icriyt. LeäemoM. ' xcss?

sä tom. VIII. spisileg. 0«är«. 8upx>Ism. ssEj/»,,

X-!'. k. 1. üsL. IX. v. Z04.

tom. IV. p. 769. „.-Mjs ssn cik'

* Atto, oder Atho, der siebenzehende DW^l<"noäo zu Rom PapstMh^ „er ^

hat an. 1059. auf dem 8vnc>äo zu Röm Papm »7 huPäpstlichen gewalt mit unterschrir^ ^ ßck ^aber aus einem alten Loäice Vsüssno erweislich gcgc'L,^malige Bl,choEvon Nieti, so aufgedachtem^Atlg gewesen, Jucundus gcheissen, über diesesckungs - document an selbiges Bißthum upterrahre vorhanden ist, darinnen seiner als derzeitMßssshlehct; so wird davor gehalten, daE^mcht Blschoffgewesen, und sein nähme statt Iu^ Bthsehen unterschrieben worden, oder daß er WÄmwÄijFden, und Jucundus,der alsobald an seine stelle j

unterzeichnet habe, wie dann dell^ äe ^owurckltch gefunden wird. Es führet zwarHarduAwo er die nahmen derer unterschriebenen BEevottZ ,,,k'Päpstlichen decrets aufgezeichnet, zweyAttonem nemlrch und Gerardum; da aber mcht .^„1^,.gen,daß zwey Blschoffe von einerley sitz zu gleicher^, ^ ußehe unterschrieben hatten, so meynt Colettus^ i i97 daß vielleicht in demLsW-' ^ ^

vor sich gehabt, statt Gerardus der nähme 3^»"^.LAtto, oder Attus,Actus, auch Act'E^ ,vK.Ezu Plstoza,wurde an.nzz. darzu erwehsst-,^ assch .s

" Valombrosa. Sowol Jnnocentms

mis II. haben seinem Stifte gar herrliche LÄs ""1bekam an.i i4;.durch Vorschub desErtz-BlAEjZ Jassir-''sti-ck von dem halse des he-l-^'? ^Heil^'ÄcVlljdw Dom-kirche bringen ließ.

bauete er eine sacristey, die einwohner z« yil'

ihn zu ihrem krvtsciore , und Eugmlus I"-tar, wo gedachte reliquien St.Iacobisondern tndulgentien. Er starb den 22. nwv ^^setzt, ^aber wurde au. i;; 7 . in die (Stifts - kircye^ - ^

Clemens VIII. hat an. r 6 °z. verordnet, ^

24 jan. zu begehen. Er hat Vitsm 8 . j »stlsters vom orden zu Valombrosa bMM^ , -' sleben hingegen handeln ,j.

^ in cstsl. Ajv

äs viri« iüulir, Vslür Lmbr. ?-