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Fer-r-«7r«§, in catal. 8anckor. Itsl. ^«a/ckr»Ätt ^ H' Aal. lacr. wm. III. p. 294.
^»ssx^ä'Ein Königreich unter desMogols gebiethe, an der^ fast wo der Indus entspringt, gelegen. DieWe« M^armnen ist gleiches nahmens, und eine von den ve-^Nq - tzen, dahero kein fremder ohne besondere vergün-' Umkommen darf.
!!°>>CaniÄ,^H, vor dem ein Teutsches volck, so zwischen de-N iijckisl?und Bructern in der gegend des Rheins, oder?^g>ina ^von ihren sitz gehabt. Tiberio wurde die be-^Echai,,,« ?Eer aufgetragen, der sie auch ums jahr?i4.»s ^'II der stadt Rom überwunden.
^tiachxj.^: Nach diesem findet man eine geraume zeit kei-ner D^vey denen alten scribenten, bis endlich zu der zeit,Mal die »., sehe bund in Teutschland aufgekommen; sin-k>!' fris,; Eugril sowol als ihre Nachbarn die Lkamavi, 8 a-Mde ' und andere Niederländische völcker, auch zu diesemA Md N"/ jedoch so, daß sie ihre besondere nahmen hat-Mlli A„MElten. Gedachte Francken waren damals des Ca-N , und eroberten durch gemeinschafftliche hülffe7 der sip M^^n. Constantius beorderte Julianum wideri'M». auch «ach einer 54. tägigen belagerung im janua-MiicE^dr-nöthigte, sich zu ergeben, und sie dem KayserKa ii,.'Mlcher sie unter die trouppen steckte, bey denen sie,Alte 6° 7,Posse und stärcke, aller äugen auf sich zogen, ver-v-M»ba,w ^u und her in Gallien, die verwüsteten län-unter andern auch nach Langres. in
äs ' da aA'E-mtio Ls-Lri äiÄo. Es beweiset solches nochUch nach der zeit in derselben gegend, nemlichmo ein P3SU8 iittuariorum befunden. Die übri-iilken'' fuIn Deutschland zurück geblieben, blieben beyA sreilk/und fuhren nichts destoweniaer fort, die Römi-di-?»»Sv beunruhigen, deswegen Iulianus in der ge-rsMch d^'Uer, aus Gallien über den Rhein gieng, und sie,nicht versehen, mit leichter mühe überwand, dieM' die , "Zubekam und niederhauen ließ, denen übrigengut weiter baten, nach eigenem gefallen einenT, IiV«7ce//r«»7, XX. 10.
-sMvch I^^üilolopkum;8- «rat. funebr. Weil
d>Lid>iA,ubhr Lrwarii nicht allein in Franckreich, sondern2 MniA Batavien und der Maas sich befunden, so istG ' daß der gröste theil dieses volcks mit denennickt Rhein gegangen sey. Indessen ist ,ihr nah-V unssv tn Deutschland vertilget worden, sondernÄ hasten Fränckischen Königen auf einem land-
MIblleben, obwol jetzo nichts mehr davon bekannt.Ä MAln^-'.orb. am. II. 5. 50. verwechselt sie unrecht mittheils EU8 oder Lkattuarüs, da doch diese theils an der^ÄM n°>j?u der Weser, jene aber an dem Rhein, oderhn ÄMri; ,uun demselben gewöhnet, sommenr.
det Eir. Oall. K. v. Iunckers Geogr.
k-88- p- 200. Mascous geschichte
V>nd . > 51 - 6i-
Lttunäria, ein grosses amt in der provintz
..,n Ä^Eden, in welches noch 8. kleinere ämter gehö-rt stch von der Ost-see bis an Stockholm und
Adour.
Vi^>fsick? ^^uigs Crösi in Lydien söhn, ward von Adrasto,M-iaa^M uon dem Könige anbefohlen war, auf der^AglüUjst-V.20;. Olymp. LVII. 4. Ü.M. 74 Ü- ^ L.
ervl,^ erschossen. Er war von natur stumm, als erNtia der stadt Sardis einen soldaten auf seinen
ariib^uul blvssem schwerdte los gehen sahe, ward er so
! Halt daß er mit lösung seiner zunge laut aus-
dstsx^u, schone des Königs! Her-act»^, lib. I. Er ge<> Kö> huche auch eines andern Atys, der ein söhn desiMer Muleg,,"'-Lbdien, gewesen ; und berichtet lib. V. daßM ei« der Omphale einen söhn dieses nahmens ge-, Än?ineu des Lydus worden, von welchem das landein Z^n bekommen.
jüngling, ward von der göttin Cybe-K eM'sich a,,.Achten, unuglich geliebt, welche ihn mit der be-s^A'Iein U Ästh M halten, zu ihrem Priester machte.M d>sts v^^Elubde gebrochen, und sich an der Lymphet?!!>» d,?^Each^ugen, entmannte er sich selbst, und hatte sich^M^lrdett^un ihn nicht die Cybele in einen fichten-st auf di» I-Utte. 1il>. I. Laturii. c. 21 . deutet
. ,1 Mune und erde. L)v/^. üb. IV. fast. L lib.x.
^ Ätz ^ ütys. in apol. in
eil, alter bekannter ort, der sonst zurMgM der siaMW gehöret, aber an. i;?s. von Kayftr^Gevgra^i^furt gegeben worden. Iunckers an-
drg^Mer
^AA«n^eKse?"^ckc-flecken und schloß ir
wipfEMn, hat sein eigenes land-gerichte,
im Bißthume
76?^' und ist in alten geschichten garauNen zu v^w? stkosse Versammlung vonHlsto? weicht de?«^^"S des Bayrischen Rechts allda' ^rcs» ^^^HErtzogThaßiloschwörenmuste.
An. 912. wurde unter der regierung Hertzogs Arnulfi Alalieine Versammlung der Bischöffc allda angestellt. Chur-Bayern
x. 292.
* 2 lu, an der Traun, ein kleines schloß in Ober-Oesterreich,an dem flusse Traun tn einer angenehmen ebne gelegen. Vor-mals hat es Friedrich Wilhelm , Freyherr von und zu Frän-ckmsi, Chur-Bayrischer Rittmeister, besessen; nunmehro abergehöret es dem kloster Lambach, nachdem es der an. 1678.verstorbene Abt Placidus käuflich darzu gebracht.
beschreib, von Ober-Oesterreich, wm. I. p. 561.
Ava, oder Aba, ein Königreich, stadt und fluß dieses nah-mens im vesten lande Indiens, zwischen den grentzen von Siamund Aracam gelegen. Das land ist fruchtbar und hat schönebergwercke. Ick. VI.
Ava, eine provintz und stadtin der insul Xicoco, welche dendritten theil von Japan ausmacht.
* ä V^I)OOH8, ist eine gattung derer Brammen, wel-che allen irdischen dingen aus befonderm fleiß der Heiligkeit ab-gesagt , gantz nackend, oder allein mit bedeckter schäm gehet,kein Wort redet, und das allmosen nur mit ausgestreckter Hand,da sie entweder auf der strassc sitzen, oder von Haus ausgehen,zu sammlen pfleget. Xoger oxene äeure tot stet verbockenüeyäenclum.
Avalon, lat. Lballo, an dem kleinen flusse Cousin, einestadt in dem Hertzogthum Burgund, zwischen Auxerre und An-tun, hat ein gutes schloß. ^ An. 100;. eroberte sie Konig Rober-tus von Franckreich durch Hunger, nach einer;. monatlichen be-lagerung. Lontin. -ckimoi«.
O« ObÄre, 6co.
* Avalonius, (Eluam) ein Engelländer im II. steculo, pre-
digte denen Britten den Christlichen glauben, und bekehrte denKonig Lucius mit seinem gantzen Hofe. Dieser König soll ihnzum Papst Eleuthero nach Rom geschickt, und nach seinerzurückkunft an. 130. zum ersten Bsschoff zu Londen gemachthaben. Man eignet ihm ein buch von dem Ursprung derChristlichen kirche in Britannien zu. Nr/-«,, 6s fcrixt.
Hi 7 Al. L/AktE L antig. Lrit.
* Avalonius, (Melchinus oder Mevinus) ein EnglischerPoet in dem VI. Loulo um das jähr ;6o. schriebe einige histo-rische wercke, welche mit fabeln sehr angefüllt sind. Manschreibet ihm drey tractaten zu: ve Oeüis Lritsimorum; äsLritigtiitatibtis Ltitanni-e ; äe k.egis Lrclmri menfa rotunäs.
, äs fsript. öritann. sent. I. c. 57. äs fsri-
xtor. Lngl.
Avalos, ein berühmtes geschlecht im Königreiche Neapolis,welches seinen Ursprung aus Navarra hat, allwo sich dessen Af-ter Guilielmus Avalos, der aus Königlich- Englischem geblüteentsprossen gewesen seyn soll, unter dem Könige Sanctio Abar-ca zu erst niedergelassen. Von dar ist es in Andalusien fortge-pflantzt worden, woselbst Lupus Fernandes äs Avalos wegenseiner gegen die Mohren in Granada unter der regierung derCastilianischen Könige Ferdinandi IV. und Alphonst XI. erwie-senen tapferkeit, zum Alcaide oder Castellan in der stadt Ubedagemacht wurde, und diese würde auch seinen nachkommen hin-terließ. Ob selbige männlichen oder weiblichen geschlechts ge-wesen, davon sind unterschiedene meynungen, wiewol einige be-haupten, er habe nur eine tochter, Menciam äs Avalos, verlas-sen, welche die vätterliche erbschasst ihrem gemahl Sanctio Ruizäs Baeza und Laro zugebracht, und mit demselben RodericumLopez äs Avalos gezeuget, dessen enckel von seinem söhne Diego,Rodericus, das geschlecht derer von Avalos in grosses aufneh-men gebracht. Oe Laio) nobil. Hifp. lih. III. c. ;. OreZ. ^r»c'.äs Viäania genesl. fam. Lenaviä. p. 22z. leg. heralä.
fxes. x. 41. geneal. Italic L Hifp. p. 14;.
Avalos, (Rodericus Lopez äs) ein söhn des Diego Lopezund enckel Roderici, war an. iz??. gebohren, und mit einemherrlichen verstände und grosser leibes-stärcke begäbet. Er standbey Henrico III. von Castilien in ungemeinen gnaden, welche ersich anfänglich dadurch zuwege gebracht, daß er einen Britan-nischen Ritter, der mit Johanne von Lancaster in Pvrtugallgekommen war, und jedweden, der es nur mit ihm annehmenwollte, ausforderte, im angesucht beyder armeen m einemzweykampf erlegte. Nicht lange hernach machte ihn diestr Ko-nig zum Connetable von Castilien, und ferner zum oberstenStatthalter in Murcien, gab ihm auch endlich den trtul emesGrafen von Ribadeo, und grosse guther. Doch mit die,es tobeneiate sich auch das glück des Roden« zu mnem untergange.Denn als unter der regierung Iohannis II. die spaltung imReich entstünde, und Rodericus die partey Henrici von Ara-aonien, Hertzogs von Segorbien, hielte, ward er von seinenmißgünstigen, darunter Alvarus Luna der vornehmste war,um seine güther und ehren-stellen gebracht, und starb sechsjähr hernach zu Valentia, den 6. jan. an. ,1428. Mit seinendrey gemahlinnen hat er 4. tochter und 7. söhne gezeuget, vonwelchen viel vornehme famillen m Spamen^lvle auch die Gra-fen von Potenz» und Bovim, rnglerchen dre Marquisen von Va-sti und Pescara in Italien herstammen. Wiewol es wegen derGrafen von Potenza und Bovnu noch zweifelhafft ist, weil einigescribenten ihren Ursprung aus dem Hause Guevara,und zwar vondieses Roderici äs Avalos dritten gemahlin, Constantia vonTovar, ihrem ersten gemahl, Petro Veiez äs Guevara herleiten.
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