Band 
Erster Theil. A - Be.
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schoffs von Pamiers gethan habe, und daß er in einer vollkom-menen einigkeit mit ihnen sterbe.

Aube, lat. Mbs, Llbulg, ein sluß inFranckreich, entspringtzu Auberive anfden grentzen von Langres, und fliestet in dieSeine oberhalb Sarron und Marcilli.

Aubenas , lat. AlbenMum oder lttba Helvetiorum, einkleiner Französischer ort in Vivarez gelegen, an dem flusse Ar-deche.

Aubenas, ein Cardinal und Ertz-Bischoffzu Ambrun, siehepafteur ä'Aubenas.

Aubenton oder Aubanton, eine kleine stadt in der Picar-die, aus den grentzen von Champagne, zwischen Vervins undMezieres gelegen.

* Auberg, ein amt in der Grafschafft Hoya, so dem Land-grafen von Hessen-Cassel, als die Grafschafft Hoya an. i;8r.ausgestorben, nebst andern örtern, zufiel.

* Auberge, ist in dem Maltheser-orden der nähme, dene dieRitter dem gast-haus einer jeden sprach zu Maltha geben;als das gast-haus von Provence, von Frankreich rc. Ein jedesgast-haus hat sein Ober-Haupt, welcher kilier äs 1a AanZus ge-nannt wird. AVo>-e»-r.

* Auberive, ist ein dorf samt einer Abtey an der quelle des

flusses Aube, an den grentzen Burgunds und Champagne gele-gen. Dick. tlsogr.

* Ändert, oder Albert, ein ehemals berühmtes geschlechtin Franckreich. Stephanus Aubert, so um das jähr 126;. und1278. zu Pompadour in Limosin gewöhnet, begab sich, als einwittwer, in den geistlichen stand. Sein söhn, Ademar Aubert,beygenannt von Pompadour, weil er sich daselbst aufhielt, leb-te an. i zo-;. brachte den flecken Mons in Limosin an sich, undhinterließ folgende ;. söhne: 1.) Stephanum Aubert, wel-cher an. i;;2. unter dem nahmen Jnnocentii VI. den Päpstli-chen stuhl bestiegen. Siehe Innocentius VI. 2.) Guido-nem, von dem so gleich. ;.) Petrum, welcher an. i;; 7. Abtzu Grandmont wurde, und an. i;47. den 18. mertzen das zeit-liche gesegnete. Jetzt-erwehnter Guido Aubert wurde an. 1;;8.durch den König in den Adelstand erhoben, und war an. 1;; r.nicht mehr am leben. Seine kinder, die er mit Margarethavon Livron gezeuget, waren i.) Guido II. der um das jähr1^7. gestorben. 2.) GualtheruS, von dem hernach, z.) An-doinus, ein Cardinal, von dem ein besonderer artickul ist unterAlberti; 4.) Arnaldus, Ertz-Bischoff zu Auch, von demgleichfalls ein artickul unter Alberti handelt. ;.) Stepha-nus , welcher an. i;4o. die Abtey zu St. Aüyre, und hernachdie zu St. Victor in Marseille bekam, an. rz78. starb, undin der Abtey zu St. Allyre beerdiget wurde. 6.) Agnes, einegemahlin Ademari äs la Ribeyric, Herrns von St. Bonit inLimosin. 7.) Valeria, welche an. i; 28. mit Bertrando, Herrnvon Roßignac, verheurathet worden. Obgedachter GualtherusAubert, Herr von Mons, Betac und St. Saturnin, folgteanfangs dem kriege, begab sich aber nach seiner gemahlin Io-hannä von Assac tobe, wie man muthmasset, in den geistlichenstand, war an. i;4i. Lanonicus und Cantzler der kirche zuMetz, wie auch Parlements-Rath zu Paris, und starb voran. i;zi. Von seinen Andern sind folgende 4. söhne merck-würdig: 1.) Wilhelmus, von dem unten. 2.) Stephanus,ein Cardinal, von dem ein eigener artickul unter Alberti.

Hugo, Bischoff zu Alby, der an. i;??. denn. mertzen mittode abgegangen. 4.) Guido, von dem so gleich.

I. Der längste, Guido Aubert, war anfangs zum geistlichenstände gewiedmet, und wurde an. i;;8. bey dem Papst Jnno-centio Vl. seines groß-vatters bruder, tisch-Capellan; verehe-lichte sich aber nachmals mit Ennemonda von Bulbon, die ihmThor und Bulbon zubrachte. Er kaufte auch an. 1464. dieland-güther Peirat und Pontarion an sich, und war noch an.i;yo. am leben. Seine kinder waren: 1.) Raimundus Än-dert, Ritter, Herr von Bulbon und Thor,welcher nach an.r z yo.ohne erben starb. 2.) Elzear Aubert, der anfangs Lanonisuszu Lyon war, nach seines bruders tode aber Herr von Thor undBulbon wurde, und von Perretta von Brognier, die er an.i;y2. heurathete, keine erben ließ. ;.) Johannes Aubert, dernach seinem jetzt-gedachten bruder Lsnonicus zu Lyon wurde,aber noch vor ihm mit tode abgieng.

II. Wilhelmus Aubert, Ritter, Herr von Murat und Mon-teil äs Gelat, obgedachten Guidoms ältester bruder, brachtean. das schloß und castellaney Bre, und an. i;;?. dieHerrschafft I-r Roche-Abeille an sich, lebte noch an. r; 87. undhinterließ von Jsabeüa, einer tochter Ludovici, Vicomren vonRochechouart, Stephanum Aubert, Herrn von Monteil äs Ge-lat, Murat, Bre, la Röche ä'Agoux und Pensac. Derselbelebte an. i;y6. und zeugte mit Maria von Chaslus, einertochter Roberti von Chaslus, Herrns von Entragues, dreykinder: i.) Wilhelmum, der ohnbeerbt starb. 2.) Gilber-tum, von dem so gleich, z.) Catharinam Aubert, genannt vonChaslus, Frau von Botheon, die sich vor an. 1420. mit Ran-done, Herrn von Joyeuse, verehelicht. Jctzt-gedachter Gilber-tus Aubert, Mter , Herr von Monteil äs Gelat, diente an.1405. unter dem Grafen von Clermont, und hinterließ vonCatharma äs Chazeron einen einzigen söhn, Jacobum Aubert,Herrn von Montell äs Gelat, Röche ä'Agoux, Entragues undPensac, der an. 14;». Antoinetten, eine tochter Anneti äela

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Tour, Herrns von Oliergues, heurathete, aber nach co^ohne erden das zeitliche gesegnete. . faiw

II. p. ;y7-4°°- Siehe Albert, eine HertzELM^lie rc. allwo diese bis 1445. reichende Genealogieret ist. cwarellio!'5

* Aubert , (Spiritus) gab an. 1612. den vongefangenen TbelLurum Ainguss I.LlinL, OiLvff xgvermehrter heraus, schrieb auch hlargueriws rge"qoiles, und labulam Oratoris 6aUici.

* Aubert, (Guilielmus) von Poitiers, ein Aovo st, MParlement zu Paris, wurde um das jähr i;;4.

an. unter die Parlements-Advocaten auMo>> ^ e,.

i?8o. ward er Königl. Rath und General-Advoe

Steuer-Cammer, führte aber dennoch, obschon mvtung dieser stelle, an. i;yi. einige Processe vordamit er nur seine 10. Ander m der damaligen'v emhalten konnte; wiewol ihm solches übel ausgelegetdurch, eine besondere schrift unter dem titul: ^ wott uzu seiner Vertheidigung heraus zu geben, veramm^

Er starb zu ausgang des XVI. oder anfangs desDas XII. buch vom Amadis hat er nur aus dem is>>eübersetzet. Seine Historie von eroberung des m',,-^führet eigentlich folgenden titul : I/Mli./es 8" ^

par les ^bretlens coMre 1 e 8 Vurss Ions ls von

äef. äs Loulllon; ausser diesen aber hat er auai^„.oj>>a.^

äs psse , äegue rationibus eam rstinsnäi, tN

und Lateinischer spräche; ingleichen einige p/.- '^be»-'unter dem titul: Aes Ocsalions, u. a. m. heran» 0 ,,

-nsm. WIN. XXXV. ,

* Aubert, (Petrus) ein Mitglied der KönrglE -A-er wissenschafften zu Lyon in feiner vatter-stadh ^ ei>Eden y. febr. gebohren, und bezeugte von jugenv " ,serordentliche neigung zu den schönen wiffenstyam

nem 16. jähre kam ihm ein roman , le Vo^sZe

mour genannt, in die Hände, wodurch er amE^

de, einen andern unter dem titul, le Uewui ^

zu schreiben, den sein vatter, als er sich hieraus

gen nach Paris gegeben, ohne sein vorwiffeu / rccll'M,.u

Nach seiner Wiederkunft vertheidigte er ettUgr.^«M.,p>

del Vorgerichte, gab aber diese lebens-art weM^llAB

chen gesundheit bald wieder auf, und ward As", E gp

cher Procureur bey derjenigen jurisäi-ltlsn,

der Lyonischen märckte und ihrer Privilegien

dieser charge brachte er sich viele Hochachtung,

heit auch die gewogenheit des Hauses Villerov

ches dann die stadt veranlassete, ihn an. 1700. i»

fen zu erwehlen, wozu er nach der Hand aum

eines Königlichen Procureur der policey, und

dem Ertz-Bißthum und der Grafschafft Lyon

er nun gleich diesen ämtern jederzeit sehr fleißig . ^

so vergaß er doch dabey niemals des studirens, m'„E,zMS

nenhero auch ein mitglied der gelehrten zusamm x zc» ^ik

an. 172;. von dem Könige unter dem titul s' §r ^ ck

äes lsieuLSs L äs« belles lettrss bestätigt ^l-

auch seine lebhafftigkeit und feuer fast bis an seA^r v» xF

gleich erst an. 17;;. den 18. febr. in emeM ME

jähren mit tode abgieng. Er hinterließ einen

von büchern, den er selbst bey feinen lebzeiten, ^

cken : kecueil äs« kiÄums , in II. tomis. UN ^ grs xlsläge von dem OiÄionnLire äs Kickelet, so fssSttcknN»- Efchen, historischen, kritischen und juristischen a«" ^l. ^

vieles vermehrt, und zu Lyon an. 1728. m pivugestellet. Neue zeit. v. gel. fachen 17^4.

Xisbelet. mem. Win. XXXV. ^ .x ein b o

Aubery, (Jacobus) Herr von Moncream^ an.ter Parlements- Advocat zu Paris, und bekam Obr ereHenrico II. befehl, die fache der einwohner vm SssB'Merindol, welche unter dem schein der gereut heW^pckgion von dem Parlemente zu Aix m Peovene ^

wurden, alif sich zu nehmen. Er gewann au»)ceß, und brachte es dahin, daß der Komg ayn pachtellgron dem rechte seinen lauf ließ. bram^ ^

ein grosses aufsehen, und der Cantzler Hospn« MelcheNvon emen kurtzen bericht in LaternlOe nAM N

Cantzler Olivier zuschickte. Daniel H/Agercheit geh^r ^an. 1619. die rede, so Aubery bey dieser EH 64-. un^isLeyden drucken, und Ludwig Aubery gab m an^ a

titul Hiäoire äs l'exscuciori äs Labrie Ar hintetl ^Anl>e^zu Pans in Französischer spräche heraus. ^ Petrusne einzige tochter; sein ältester bruder aver^ ^

Herr von Maurier, zeugte JohanneM/der« ^^ssei'.abgegangen, und Benjamin Aubery nach 1« tmemoires. . .^^aedachU'',a

Aubery, (Benjamin) ein Abu des A^'^pieiMH^ O^Nts, war anfangs gesonnen, ohne offem , paM

seinen gütbern zu leben: änderte aber dieM» ^

als Französischer Abgesandter nach E alle>^^

noch mit Spanien m krieg verwickelt wa^ ,„chl lvtigkeit und liebe zum frieden verursachtem