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Erster Theil. A - Be.
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vo« dar eine solche wissenschafft in -er Artzney-kunst zurück, daßer zu Paris in grossen russ kam, und seine Medicin an mehrals dreymal hundert tausend menschen von verschiedenen landerngeben muste: ob er gleich nicht mehr als eine einige essentz ge-habt , die aber auch in allen kranckheiten hulffe that. DieseNachrichten hat er selbst in seinen büchern aufgezeichnet. Al-lein Guy Patin beschreibet ihn noch anders, und sagt, daß eranfangs ein barbier-geselle , und sodann ein Mönch gewesen,endlich aber als ein weltlicher Priester, oder vielmehr als einehrloser betrüger in der weit herum gelausten , der auch hierund da, theils wegen falscher müntze , theils weil er beuellcis ,die er doch selbst nie gehabt, an andre verkauft, gesanglich ein-gezogen worden. Indessen hatte er doch von dem Papst Alexan-dro VII. ein Lrevs vorgezeiget , worinn ihm, ohngeachtet er einPriester war, die Medicin zu treiben, zugestanden wurde. Erstarb um das jähr 1667. oder doch nicht lange hernach, und hin-terließ verschiedene schriften , als : InllruÄion äes kreäicsteurs;I.L msrveills äu mariäs, ou !s ineäscins vsrllsble nouvslle-meut relulcitee; Is Vrinmpks äs I'Lrckee , welches auch La-teinisch Übersetzt heraus gekommen ; LbreZe äs 1'oräre sämirs-ble L äes kesux lesrsts äs Ksymonä Lulle ; U. a. M. Ermuß mit Ioh.Aubery, einem Alsäiso, nicht vermenget werden.L/rcen», inemoir. tom. XXII.

Aubusson , eine stadt in Franckreich, in der provintz Auver-gne, ist sehr volckreich, und werden viel tapezereyen daselbst ge-arbeitet. Die überbliebenen thurme von einem demolirten ca-stell zeugen von der Herrlichkeit der vormaligen eigenthums-Her-ren selbigen orts. Die Vicomtes von Aubusson werden schonin unterschiedenen Urkunden unter Pipino Lrevi erwehnt, undist selbige würde mit dem lande bis daher stets bey der samilieder Herren von Feuillade verblieben. lälloir.

äu 6rsnä-Nsllre ä'Lubulloii.

Aubusson, Albusson, eine Französische samilie, welcheman von Reginaldo, Herrn von Albusson und Vicomte vonMarche, der um das jähr 877. gelebet, herzuführen pflegt. Vonseinen nachkommen erbte Raimundus die in der GrafschafftMarche gelegene Herrschafften Borne, Pontarion, Monteil-su-Vicomte, Feuillade rc. und starb an. 126z. Desselben enckelwaren i 1 Wilhelmus, von dem die heutigen Herren von Ban-sen und Poux abstammen, 2) Reinaldus I. ein groß-vatter Jo-hannis l. welcher vier söhne nach sich ließ, die waren (1) Jo-hannes II. welcher die linie der Herren von Borne fortgepflan-zet, die aber an. izzz. erloschen, nachdem der letzte, nahmensCarolus, wegen vieler an den benachbarten klöstern verübten ex-cessen den köpf hergeben müssen. (2) Renaldus, welcher den ästder Herren von Monteil-su-Vicomte fortgesetzet, so aber gleich-falls ausgegangen. Von demselben hat sich insonderheit Petrus,als Cardinal und Groß-Meister der Rhodiser-Ritter, berühmtgemacht, welcher absonderlich beschrieben ist. (;) Guido, vondem die Herren von Villac ihren Ursprung haben. (4) Wilhel-mus , von dem die Hertzoge vop Feuillade abstammen. Vondessen nachkommen ward Georgius Ritter des heil. Geistes, underhielt an. 1615. den Gräflichen titul. Von seinen enckeln ließPaulus an. 1644. auf der tnsul Malta seine tapferkeit wider dieTürcken sehen, Franciscus aber, von dem ein eigener artickul zufinden, ward zu einem Hertzog erkläret, und hinterließ Ludo-vicum , welcher sich nach ansang des XVIII. llecull als Franzö-sischer General hervor gethan, wie er denn damals die Fran-zösijche armee in Piemont commandirte, und an. 1706. die Her-tzogl. Savoyische residentz-stadt Turin belagerte, von dem Prin-tzen Eugenio aber darvor weggeschlagen wurde; nach dem todeseines vatters wurde er Hertzög äs Is Feuillade,Pair von Franck-reich und Gouverneur von Dauphins, welches Gouvernementer aber an. 1719. gegen erlegung einer gewissen summa geltsdem damaligen Hertzogen von Chartres abgetreten; an. 1724.ward er Marschall von Franckreich, und starb den 29. jan. 172;.ohne kinder. sIacobus von Aubusson, Baron von Miremont,Capitain des fußvolcks rc.ward nach desselben tode dasHaupt die-ses geschlechts, und Graf von Feuillade, Vicomte ä'Aubusson,Baron äs Is Borne, äs Is Marche, äs Peruse, Herr äs Felletins,ä'Ahun, Chenerailles,Jarnage und Drouilles. Er starb an. 1727.Sein söhn wäre Hubert Franciscus, gebohren den 22. äugst.1707. wurde erstlich Königlicher Page, und daraufan. 1724.Ritter der orden U. L. Frauen von Montcarmel, wie auch St.Lazari von Jerusalem; er war Haupt-erbe desletzten Marschallsäs Is Feuillade. An. 172c. ward er mrt Maria Victoria äsPrie, einer tochter Ludwigs, Marquis äs Prie, welche nochnicht acht jähr alt wäre, versprochen. Nachgehends aber ver-heurathete er sich an. 1727. mit Maria Scholastik« Bazin, ei-ner tochter Jacvbi Bazin , Herrn von Bezons, Marschall vonFranckreich, Ritter der Königl.-orden rc. von welcher er Lud-wig Gabriel ä'Aubusson, gebohren an. 1729. und Louise An-na Gabriela an. 17; 1. zeugete. ««

Aubusson, (Peter ä') der ; 9 . Großmeister des Johanni-ter-ordens zu Jerusalem, ein söhn Reinaldi von Aubusson,Herm von Monteil-su-Vicomte, war an. 142 z. gebohren. Erktweylte den krieg , und weil in schnein vatterlande mit Engel-land medewar geschlossen worden, wendete er sich nach Teutsch-iano, dienste wider die hereinbrechenden Türcken an-

nahm / befand sich auch sonderlich in der Macht, die Ertz-Her«

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tzog Albertus von Oesterreich, Kavserö SigiSmun^^go-^söhn, Wider die Türcken erhielt. Als aber hernach «aysiMchter eingezogen wurden, gieng Aubusson an oenHof, und ward allda sehr wohl aufgenommen.auch bey dem Kayser Sigismundo^adurch m großer sich auf die üuäis slegsntwrs legte, und nacyo _

chen, so viel ihm davon nöthig war, begriffen, dieHistorie und Mathematic, sonderlich so wie sie " Zlllcch^gebraucht werden, zu erlernen angelegen iMtod des Kaysers unterbrach an. 14;?. sein glucks peger -te er wieder in Franckreich , und ward von lerne' ^ .

hann von Aubusson, Cammer-Herrn bey Caro^ -Hof gebracht. Durch den Grafen äs ls Marcheim Delphinat, kam er bey dem Dauphin rn gE ^er auch nachfolgte, und gleichfalls bey dem rcbc"Dkam; als sich aber der Dauphin zum Haupt ocePrintzen aufgeworffen hatte, wüste er ihm m« «" ^ „a»'^lichkeit einzureden, daß, wenn der Graf von L»,des Königs mit ihm handelte, der Dauphin au^^z M xgeneigt war, auch der König Carolus Vll.emsn'es wate was sonderbares, daß bey dem AubuMiund klugheit beysammen wäre. Endlich wurde ^

das erempel Johannis Hunniadis und Georg«che so vortrefliche siege an. 1442. und 1441- Wachterhalten, durch die von den Türcken nach der Mna an. 1444. an den Christen verübte grausam^'durch unterschiedliche siege und Vortheile, so d«rusalem gegen die Saracenen davon getragen zugemunterl, daß er den ungläubigen eifrigst,«0^ nE.htflsuchte. Er begab sich deswegen nach Rhodus / «Mb»orden daselbst an, da er denn seine hertzhafflOA E>-in unterschiedenen gelegenheiten blicken ließ, w»an. 1457. der Großmeister an Earolum VII. pci'Mite, um ihm die gefahr und Nothwendigkeit der>v> ^cken zu schickenden hülste vorzustellen, inmasirn16000. krönen in golde sofort verehrte, und oe« LMwder Geistlichkeit zu subsidien gegen dem erb-femdbusson befand sich auch hernach auf dem generab».ches zu Rom in gegenwart Pauli II. gehaltenfchuldigte den Großmeister Zacosta. Er wurde h«>. ^

Bailly, und nach einiger zeit Ober-Aufseher «b^!^bau, da er die von feinen vorfahren angefangn.völligen stand brachte, und noch viel neue zu besch^iir gc-küsten anlegte. Endlich wurde er zum Groß-PA^Mf -Fane, und darauf nach dem absterben Johanms ^ esino, den 14. mn. an. 1476. zum GroßmeM^yjs M,, Ediesem stände beschützte er an. 148°. die stadtTürckische macht, so Mahomet ll. auf 160. ,M«nrthckqMsendet hatte, zwey Monat lang mit solchem hewe^ yek>^ BTürcken die belagerung aufheben musten. Et u

einen söhn Mahomets II. wider feinen bruder A flackschütz, that der Christenheit viel gute dienste, M

jul.an. i^oz. nachdem er dem orden 27.-avrsUMjM'EKayserMaximilianus, Ferdinandus KomgM^xjptzeM^thias Corvinus, König in Ungarn, und andere L jp ivrcten feine tapferkeit sehr hoch , und nennten ihn st ^fen einen bezwinger der Ottomannen, und u >

kirche. Die historien-schreiber erheben seine W AubuE-eiG,:chem lobe, und Bosio stellt diesen Großmetster ^nen der grösten Helden , und'als ein mMrer^Christenheit vor. , Kill. äu 6rsno^ ^ zu

Ion. La/rs N-"- Siehe auch .^pe/

Aubusson, (Franciscusä')Hertzogund Marschall von Franckreich, Colonel der s h„ ß»de, und Gouverneur von Dauphins, grb^§öligny/'sch B.1664. commandirte er unter dem Grafen vons-^yser n^ ^

völcker, welche der König von Franckreich vm' ^r,e

gärn geschickt; da er denn zu der berühmt"^ HGotthard nicht wenig beytrug. NachgeUnb^then n^fl, ^ne eigene Unkosten einen succurs von 500. c-s.^„pnis

dien, da er, nach der Venetianer eigenem g^ b«.

fernen Franzosen so wohl gehalten, daßdaou^ verB^,^der Haupt-stadt von dieserinsnlum eilichenwden. Folgends dsente er seinem Keliig^^y ^ vonIFe

von Mons, von Cortryck, von Dffmuyd n ^ 1 ^

Sakins und von Besanqon. InsoWhy^^n E'äKbey der letzter», da er das kort St. Sreph- ^nddurch einen fast unersteiglichen weg angrm ^ den^^fS,stunden eroberte. Hierauf gab ihm ^er Ko ^listab. Doch hat er niemals eine von dessen ^r t hcdVx,mandrret, indem ihm zwar »jemand de«hingegen fast jedermann den rühm dem Apo» ^>>famkett und klugheit streitig gemacht. ^.,yernemew,,iip,^tzogs von Lesdiguieres bekam er das G ^iten " Mi>phrns; er hat sich aber stets bey Hofe als siebedie Person des Königs eine so abfondech«),^,,Aje ,,

geben, daß man ihm deswegen den bey'M

beygelegt. Am meisten hat er drese nelgmw^ ^ssen ^ ^chen an den tag gelegt, da er an. 168 ^ nnd >n^pia>plsce äes vi<lloirss zu Paris dle so her h. «m

ordentlichen lobes-erhebungenangefuutk