Band 
Erster Theil. A - Be.
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653
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r°»l aue ave

^ses^f?nd wie gemeiniglich dafür gehalten wird, hat sichMe whr erstrecket. Obwolen nun dieser Nesticus

Met schier alle dem Galeno zu dancken hatte, so

^ »vr j»,"" doch unterschiedliches bey ihme, welches bey andern,/ vergeblich gesucht wurde. Als von der enl-Ad .es NschEni oder brustbein- fells, und des ksricarstü,Wiig Wassersucht dieses letztem, wie auch von der schwä-I^ckens 'und daher entstehenden verhindernis desdasMan mercket auch aus den schritten dieses nurbo-Mtz Untt^I^er zeit die Mestici, Lbirurgi und Apothecker,jvsMedcne profeßionen waren. Seine schritten sind:^eni^uicmL opus, TbeWr vel Imitier, und ein tractat? stlliiz, ümplicibus, welchen Theod. Schenckius

geben versprochen, aber durch den tod übereilet,

,, 8> - dringen können. , in N 0 Ü 8 aä Lon.

p' ch art. Nsäicsm. /.e , biitoire äs 1u Äle-

I ^Uer lüstor. Plestill.

M q.?on Herrenkirchm, oder Ehrenkirchen, ein ade-Nm, an>^ w Francken, welches eigentlich nach BayernNdeiu,„^o sich die Au«in viele Häuser eingetheilt, die so-tzupi^dmen als wapen nach unterschieden: als die Auer' die Auer von winckel, sonst Gänghofen und«nd u, Gossenberg, die Auer zu Tobet, die AuerSd -uZ'c.stu. Von den Auern von Herrenkirchen (welche«Nliyd Ä» N von Straubing nennet) haben Hertel, Frie-M, an. 1^7. einen briefbey St. Heimeran be-N»rq 1196. ist Friedrich auf dem thurnier zu Re-^ Mer die Ritter gezogen worden. Um diese zeitauch in Schwaben befunden, und an. 1400.iDeey TrDcrn, das guth Gundzing besessen, wovon sie sichgA- der NAueben. George Auer von Gundzing , hat an.vu^nnÄsche zu Aydenbach einen zehendcn vermacht, weswe-d ,^Nndu« ch-^ne seel - messe daselbst gehalten wird. Der^ ihnen hierauf von den Grafen von Or-tzlhgb-,,rm Ritter-mann-lehn verliehen worden; je-HÄ Und NrM-Uch der religion wegen meistens zu Lintz,h<>Äkirck-«^^ersdorf aufgehalten. Hans Georg Auer vonV?' ein^ Gundzing, ein söhn George Auers, und Jo-r^Mvrfsebohrnen von Leonrodt, hatte Apoloniam von^n>rg>a>Dr gemahlin, wohnte zu Lintz, und war Rathv ^ni ^der Lands-Hauptmannschafft in Ober-Oesterreich,er sej^Mer Rudvlpho ll. stand er in solchen gnaden,^..uachkommen an. i;y6. den 29. fept. den so ge-VAuerb-A^°f, als einen adelichen sitz, unter demnah-^„Marnn?" ^hen ertheilte. Sein söhn, Georg Wolff,Hochberg zur ehe hatte, war gleichfallsV?, ab-!, Aud besaß diesen Auerberg , nebst einem Haufe inVNsivn »ss^en hinterlassene wittwe sahe sich genöthigt,Reifen ^gen alle diese und noch viel andere güther ant>LllHx,,s,?on Stahrenberg zu verkauffen. Sein, söhn,

, der einzige der familie, weilen die übrigen^ rn den kriegen in ansehnlichen bedienungen um-un^^rathcte Elisabethen, gebohrne Kuttncrin vonkt ? verwsttibte von Hirschheud , und hierauf an.ihAeq sok«m Mariam Fuchsin von Mahlburg; mit welcherl>»d de§ ^ M Hans Helmhard erzeugte. Dieser nahm sich« lern gelegenen guths Gundzing wieder an,s°»d-' dgxf. uoch einige Unterthanen in der Herrschafft Sel-hjplf, Sder der religion wegen nicht darauf wohnen,ir ,. Ordenburg auf. Nach seinem tode an.dessen Wittwe zu ihren freunden in Fran-einige güther in Marckt Taschendorf, be-?4?erhA Gundzing; deren einziger söhn, Hans Helm-M A Und te sich an. ,68z. Mit Maria Catharma vonAi/e an .Kaufte das guth Hohenstein bey Coburg, wor-l>A Kzjqp/7". das guth Gundzing in Bayern verkaufte.

N«eL,Un Hans Adam, hat sich an. 171-. mit Iu-" «b ^"enberg , Kirchleiser linie vermah-

" «uikcnoerg , Rlrcyieiicr irnic vermay-

»e-AWecht der Auer von Herrenkirchen hat sich auch»n selcht, rrerch niedergelassen, von welchen Conrad an.A bea Welche .e letztem daselbst sind Hiob und Philipp ge-i?e>,sMdet n^Nn. i^;. ihr haus in Wien verkauft haben.DiT' davon A'K eine adeliche farnilie von Auer in<ZtgN Johann um das jähr 16;;. Chur-Branden-KA ^ndenv,,Auster, und George an. 1711. Marggräf-'ss v ^ayerjNegucher Hof-Marschall zu Sweet gewesen.

, Stamb. x. N8L. Las,«,, äs migr. lib.

( 2 eolleÄ. ZeneLl. e. 68-

^etj^enrand Mbertus) ein Teutscher Jesuit von Basnberg, ^ wie Sachin, ein historien-schreiber der

ss!8?-KtöenLRotemburg, nahmein dem jähr 15; i. zuTätlich ^ssMter-vrden an. Er difputirte in dem jährÄ K?er e^A uver TbetL8 TKeoloZiL mit Benedicto Pere-N ivl'^ischvff-» ^meinen Versammlung. Er wurde von

Churfürsten von Mayntz sehr geliebet,'d^sttNk,-^sse fteakor des nnn diesem dursten in dem iabv

. ^er h^- oes von o,e,em Aur,rm m vem iayrili j??chet^gediugs.ssnadt gestifteten LoUegn. Er wurde auchgib, .eiteii . "ud hatt-^Amendvn in seinen Gesandtschafften^Ua°ey iL e>nd sou^e sehr vielmalen mit den Protestanten' ^ ^bT gehalten-n Marggraf von Brandenburg in ei-^ lvvrden ^ Mort-streit beynahem von seiner mey'/ und zu Per stinigen hinüber gesehnt.

ave 65z

ten seyn. Avek begäbe sich nach Rom zu der allgemeinen Ver-sammlung , darinnen Eberhardus Mercurianus zum Nachfol-ger Francisci äe Borgia ernannt wurde, und starb in demProfeß-Hause indem jähr i; 7;. indem 40. jähr seines alters., scrixt. 8o<2. ,jes

* Averani, (Joseph) ein Italiänischer Rechtsgelchrter,ge-bürtig von Florentz, wäre jähre krokellor zu Pisa. Erwird geruhmet, als ein nicht allein in den Rechten, sondernauch in der Weltweisheit, Geometrie, Astronomie, Griechischenund Lateimschen spräche, Ticht-kunst, und andern wissenschafftenbewanderter mann. Er starb im augstm. an. 17; 8. in dem76. jähr seines alters. Er hinterliesse auch viele schriften so-wol in Latein-als Italiänischer spräche, als: vs Luäis 6r°e-

corum <8: lsomLnoruin; cle suclo Lslculorum ssatrunLulo-rum; in VirZiliurn stisserMtio Lrirics; serioni sopra levi äe §u stnticbi Lc. Der Marchese Anton Nicolini hat-essen brldnis auf seine kosten m marmor hauen, und darun-ter ihme als seinem krLcexwri eme lnnfchrift gesetzet. Gelehr-te Zeitungen.

Auerdach, eine kleine stadt im Vvigtlande, fast an denBöhmischen grentzen gelegen, war vor zelten eine Herrschafft,und ist jetzo den Edlen von Planst; zustandlg. Ein anderstädtlein gleiches nahmens liegt m der Ober-Pfaltz, Mei-len von Sultzbach.

* Auerbach, (David) ein voäkor und kr<stessor sscheolo-

Zise extrsorstinarius zu Leipzig, nachgehends aber Superinten-dent zu Born«, starb an. 1647.den 14. apr. rm47.lahresei-nes alters, und ließ kroblema ssbeologiLUm: ssn L-llvinisnuSin ftm sententiL 8. Losn-lin stigns psrticipllre possit? Jnglei»chen eine schrift über XX. äs ^snua claulk-rucken,

biogr.

* Avernas le 6ras, eine Herrschafft in Brabant, welche

Carolus U. König von Spanien, an. 1676. den ;. jan. vorAntonium Lopez Suasso zu einer Baronie erhoben. Dersel.be war ein gebohrener Spamer, starb an. 1685. den 9. febr. imHaag, und hatte seinen einzigen söhn, Franciscum Lopez Suas-so , zum Nachfolger. , ttoxst. cw örsb. suxxl. II.

xag. 129.

Averno, lat. llvernus, und bey den Griechen stornusgenannt, ein see in der provintz Lavoro, im Königreiche Nea-polis, nahe bey Bajen, Cumen und Pozzuolo. Kayser Ne-ro unterfieng sich einen canal aus diesem see bis in den mundder Tiber zu führen, dazu er alle soldaten und gefangenemaantz Italien gebrauchte; doch blieb das werck stecken, wegen-er varzwischen gelegenm felsen und berge, und weil keineandere fiüffe unterweges anzutreffen, dadurch dieser canalbätte wasserreich werden können. Nach der Alten bericht mu-sten die über diesen see fliegende voael von den schädlichendünsten ersticken, und todt herunter fallen, daher dem see imGriechischen der nähme Lornos kommen. Weil man ihneauch vor gantz grundlos hielte, ward er von den Poeten vorden einaang zur Hölle gehalten. Aber Antsnius Doria hatihn selbst gemessen, und nicht über 2z 8. fuß tief befunden.Hur west-seiten dieses sees war eine grotte im felsen gehauen,allwo das Heydnische oracul antwort ertheilte; worbey dieHeyden den höllischen göttern opferten. E-mge halten esvor die gruft der Cumamschen Sibylle. Gegen morgen sie.bet man die ruinen von dem tempel Plutonis, oder vielmehreines prächtigen warmen bades, weil m selbiger gegend sehraekunde wasser und heilsame bader herfur quellen. üb.XV. Ärai-o. TVtaE- Attest.

ftluerocks, ein altes Adeliches Haus in Thüringen und im<8enneberatschen, von welchem Simon an. 1427. mit demMoß Opfershausen bestehen worden. Reinhard Auerochswar des letzten gefürsteten Grafen von Hennebera Hof-Jun-cker , und bekam nach dessen absterben an. r; 84. funftrg gül-den ein Pferd und seines Herrn blldnrs. Caspar Werner,Gväkicher Jsenburgischer Rath , Landes - Hauptmann undHofmeister, hinterließ Raphaeln Johann , Fürstlichen Sach-mcben Rittmeister, der noch an. 1651. gelebt , und semen stmnmWevllantzet An. c?i8. florirte einer aus diesem vornehmenqeschkchte als Fürstl. Heßischer General - Lieutenant.

in LNMl. 8WVN.

» -»I ,Altobeüus) der 40. Bischoff zu Pola,

Averoldus, (ANoveu /fehlet ^ Er war zu

worzu « den 8- nov. an^4^^^ ^Men famiste gebohren ,

^v^natte M sti be!dm Rechten wohl umgefthen. Manund hatte Miinv, ^ ^ denen wichtigsten Le-

brauchte.ihn ^ ^ter Leone X. nach Venedig. An.

er dem Weranensischen Lonailio bey, und

MEn e dem ^ er von Bologna.

unter Clemenieveu, 1^2. nachdem erste bann

Er starb rm Ena de . ^ und Lommenr. virx ebrü

^^°S7ieben bidl. strix. ^

Ä vir LuKr. Lrix. Ital. Ncr. tom. V.

^*Hlveroldus, (Julius Antonius) ein Edelmann ausRreftta , gebohren den 6. jan. an. 1651. Er legte sich jbnderlichaus d e üsterawr, brachte sich eme grosse wiffenschafft in de-

neu