Band 
Erster Theil. A - Be.
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A ^x!!!^^?kgischer Neäicus und Poet, hat unter dem titul.M MV1 LugllL au. l6ü;. einen ziemlichen foliantenMi, qen,^"^ und dergleichen schriften, so diesem Hertzog zuM ivvra^^rden, edirt, und dessen lebenslauf voran ge-k, us vrese Nachricht genommen, vs tt-uu bibliotNecL>°uruigius einen Lateinischen tractat oder epistel aä

* oMln heraus gegeben, tbeacr. 760.2 Wug^ustus 1. König in Polen, siehe Sigismundus Au-

^s?Kbustusii. Königin Polen, stehe FridecicusAugu-

* g, / ln Polen, und Churfürst zu Sachsen.

MlAWus wilhelmus, Hertzog von Braunschweig-^eiq-NrM/ war ein söhn Hertzogs Antonii Ulrict zu Braun-,.^a, KMenbuttel, den ihm seine gemahlin Elisabeth Ju-den » lcr Hertzogs zu Holstein-Norburg tochter, an.b' wertz gebohren hatte. Er begab sich an. 1678.M und s?^uhe sich binnen 2. jähren sonderlich in Franck-Niederlanden wohl um. An. 1698. gieng er

M. Wedm, und als er an. 1699. vondarnachDäne-' beu s»7,Ium, wurde er mit dem Elephanten-orden beeh-

Maliu, "eicher gelegenheit er den wahsspruch: karm wsri,Aß An. 1701. that er eine reise nach Franckreich, und«Aiudliu, eleser Crone einen tractat, vermöge dessen er sichAu ^wachte, an den spanischen succeßions-streitig-ster j,."'en theil zu nehmen. An. 1714. folgte er seinem

N, da?^ Mierung, und ließ sich hauptsächlich angelegenA sulvAufnehmen der Lutherischen religion zu befördern,A Äi, civil- als kriegs-westn in guten stand zu brin-tz,;de„-.'s 7 is. übernahm er mit Hanover die execution wi-Älei, von Mecklenburg, und half nach dem bey Wals-A er -„Atmen siege dessen gantzes land besetzen. An. 1726.

Wienerischen aluantz, und an. 1728. schloß erAnel,»AMoge von Würtemberg-Stuttgard einen sonderba-A deui Muffts- und unions-tractat. An. 1729. wurde ihmA dj/AAge von Sachsen-Gotha die Mediation aufgetra-M eiuq,.Men Könige von Groß-Britannien und PreussenLA ag^r M setzen, welches er auch im apr. an. 17;«. glück-Fe djWe brachte. Er half auch in diesem letzt-gedachtenNcy kizMugen, so zwischen der stadt Hildesheim und den. hyd aA? entstanden, auf Kaystrliche Verordnung beyle-gn, r liaro an. ^ '

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I7;i. den 2;. mertzen ohne erben. /M-s/, öl.

^vuy,' FurstmszuHhaltL'Hertzpgs Christopl

8 , Fürst zu Anhalt, war der andere söhn Joachi-

^l^.. , »rurltena r» cUnN-ilk. d^n «Um n>me a

-, den ihm seine andere gemah-iophon zu Würtemberg tochter,wl. gebohren hatte. Er begab sich an.2ib!>7>n bu.Aernnlschen Hof, und wurde im folgenden jähre>>u,N»dtev« ^ sten zu Brandenburg, Johanne Georgto, alsA aAMIreussen, zu dem beylager Johannis Sigis-befand er sich beyseiner schwe-V Nack >>!! ^ehlesien, und gieng von dar an. 1596. denV/» ^ Nachdem er sich in diesem und andern

VtzteWA"Wsthen, besuchte er den Kayserlichen Hof,W. ß ex ZAey Rudolpho in besonderes ansehen. An. 1606.«>is AehA"A orudern den ihm von dem Fürstenthum An-h 7 q„ ,'sm antheil, und nahm eine summe geldes, wor-A7?7^dle Herrschafft Dobrilug an sich handeln woll-ChrnErhes nicht zu stände kam, an. i6n. mit seinemL einen vergleich traf, vermöge dessen ihm- M ^abgetreten wurde. An. 1621. übernahm er

D E^^sbmd-rs RudolpP soh ^7 Johanl§,,AtW W Anhalt-Zerbst, und an. i6;o. erhielt er dar

AsA'A Anhalt-Zerbst, und an. i6;o. erhielt er dasliauses, welchem cr löblich vorstund, und an.V^Nete gs 0 Nt der Evangelischen Stände zu Leipzig mitward er von seinem bruder Ludovico,^bsA'dvME-Cothen, über dessen einzigen söhn, Wilhel-5 V dew ,,Aw, zum Vormund ernennet, und an.i6;i. vertratZz^wns-wercke in den Hertzogthümmern Jülich,A/te stelle eines Lommickärli, worauf er an.iü;;.NttAam'en b)^^iche gesegnete. Er hatte es in den gelehrtenL der <-..^Ech in der Chymie, weit gebracht, und-t, Mey. A^ohtbringenden gestllfchafft den nahmen des

Mtlflngs,, k. V. x. 44 ?. leg.

sVK'aufden? lAin prächtiges schloß nebst einem amte in85 lei« Mgua.^Mllenberge, ohnweit Chemnitz gelegen.Mg „Nein nan!ü^ ^at es um das jähr i;67. erbauet, undfanden ^ .genennet, da zuvor ein altes jagd-hausAf in'pi«° ^ oin viereckichtes gebäude, und so ge-^«gAtten könn!^^ Wichen feite desselben ein KöniglicherNier. e», : -AAvle dann Kayser Maximilianus U. sollMeniAw oefande diesen pallast fo beschaffen, daßiu sich wcht schämen dürften ihn zu ihrer

fluß Tzschvpa fliestet unten vorbey.A. ^eniein^, gelegene berg-stadtlein Schellenberg wird^Zuftusburg genennet. tkeatr.

L^Udq ^therns^' An schloß aufder insul Assen, welches Er-Ae di.S'.zu sej^u?, der dritte söhn Hertzogs Alexandri zu Sun-^siein.«^ontz erbauet, und eine linie errichtet, wel-lehe HyHAerburg-Auguftusburgische genennet

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s Augustusburg , auf der insul Assen. Es heisset nichtAugustusburg, sondern Augustenburg. Denn Hertzog ErnstGünther ließ es seiner gemahlin zu ehren, welche Augusts hieß,so nennen, und die Hertzogl. linie wird auch die Augustenburgi-sche genennet. Geschriebene Nachrichten.

* Auhadi Maragah, ein Perstanischer Poet,wurde mit dem

rechten oder vielmehr beynahmen also genannt, weilen er mitdem Scherkh oder ehrerbietigen Lehrer, Auhadeddin Ker-mani, dem zu sturer zeit sowol in verstand als ftommigkeit be-rühmtesten mann, in sehr grosser Vertraulichkeit lebte. Er wäreein lehr-Mger des ScheWeddin Omar Schaharuardi, einesandern sehr ansehnlichen Scheikh, welcher alle tag nach demabend-gebat den gantzen Alcoran auszulestn gewohnt wäre.Der Calif Mostanser hatte zwar eine grosse Hochachtung fürihn, unddennoch machte er wider ihn ein epigramma. UnserPoet trachtete mit grostem fleiß die grösten manner in dem geist-lichen leben nachzuahmen, er übersetzte auch in Persianistbenversen das buch , so betitelt wird : 6lmn /das geM

des Rönigs Gram Sck„d; welches werck dieser Scheikh ge-schrieben hatte, m welchem die höchste Theologie der Soll, dasist: der kern der Musulmannischen scharfsmniakeit undVerstands begriffen ist. Auhadi schriebe einen poetischen vivan,welcher zehen verse und unterschiedliche brief, so er dem Dhiaed-din Josef zugeschickt hat, in sich enthaltet. Seine wercke sindvon Aßileddin, einem söhn des Naßircddin Thust, sehr hochgehalten worden, welcher davon zu urtheilen wohl im standwar. Er schriebe seine Übersetzung des buchs 6iam Oi^m tnzeit von einem monat. Es bezahlten ihme auch seine freunde,unter denen einige sehr freygebig waren, diese exemplare sehrwohl, und verschafften ihme also durch diesen kleinen Handelseine Unterhaltung. Man sagt, er habe bis in das sechtzigfte jährseines alters in der armuth gelebet, endlich aber stye ihme dasglück in etwas günstiger worden. Unter der regierung des Mo-golischen oder Tartarischen Kaystrs Argun Khan fiengen seineVerdienste an bekannt zu werden, weil derfelbige chm fehrviel gutthaten erwiese. Ein gleiches thäte auch gegen ihmeGazan Khan, des erstgemeldten Kaystrs söhn; unter dessenregierung er in dem 697. jähr der Hegira in Jspahan starbe.Obwolen er unter seinen wercken einige liebes-getichte hinterlaßstn, so wird dennoch fein grad nichts destowemger in dieser stadtverehret. Es wäre auch aussert diesem noch ein andrer Auhadi,mit dem beynahmen Mostansi, fo der nähme einer ansehnliche«familie war, aus der stadt Sebzvar oder Khorasan gebürtig,welcher, neben der ticht-kunst, annoch überdiß in der Astrono-mie und der Artzney-kunst sehr berühmt wäre. Unter seinen ge-tichten wird aufdiesem, so er zu ehren des Jman Ali Ben Mußsa al Riza geschrieben hat, sehr viel gehalten. L'Äe^e/sr,bibl. Orient.

* Auhof, ein schönes schloß in Ober-Oesterreich, welchesohnweit der Haupt-stadt Lintz über der Donau in dem sogenann-ten Machland-vicrtel lieget, und den Grafen von Stahrenbergzugehöret. Chriftophorus Ernestus, Grafvon Schellenberg, bares um das jahr 1660. von Constantino Carolo von Cronpihel,bekommen, und an. 1692. Gundackern, Grafen und Herrn vonStahrenberg, käuflich überlassen, v. Hoheneck, beschr. vonOber-Oesterr. wm. II. p. 598.

* Avis , ist ein kleiner fluß Galliern in Spanien, der sich inden Minho ergeußt.

* Aviano, ist ein Venetianisther flecken in Italien in Frioul,zwischen der stadt Brünne und Udine gelegen,

* Aviano, (Marcus von) ein berühmter Capuciner-Mönch,welcher in Wien, wegen seines frommen Wandels und eifrigenpredigens, bey allen in grossem ansehen stund, so gar, daß auchselbst der Kayser Leopold ungemein viel auf ihm gehalten. Son-derlich aber mochte ihn der Hertzog Carl von Lothringen gerneum sich haben, deswegen er ihn fast in allen feid-zügen beglei-ten muste. Er starb im 68. jähre seines alters an. 1699. den ;.aug. und der Kayser druckte ihm selbst die äugen zu, verfertigteihm auch eine grabschrift, und hätte ihn gerne in die Kaystr-liche gruft beysetzen lassen , wenn es nicht seine ordens-leuthewiberrathen hätten. Seine hinterlassene fachen nahm die Kay-ferm Eleonore zu sich, und liesse sie in ein besonders eabinet se-tzen. Leben Leopolds, p. 12)9.

* Avianus, (Christian) ein Lutherischer Priester im Thü-

ringischen , schrieb an. 1620. einen tractat von der Hebräischenspräche, und an. 1624. k^xiri cüsumn LEisn-

riX in Teutscher spräche; wie auch Predigten von der Mensch-werdung Christi.

* Avianus, (Johannes Jacobus) wäre den 7. julü des162/jahrs zu Erfurt in Thüringen gebohren,, und nachdem erseine lluclia mit uüvekdrossenem fleiß und erwünschtem üiLLeilufortgesetzet und zu ende gebracht halte, wollte er sich auch ausser-halb umsehen, und träte zudem ende eme reffe mHvü-undEngelland an. Sein groß-vatter , Petrus Avianus, Mä!-

DaÄor und Lrokellor, war des Kaystrs Caroll V. Leib-Meciieus, und wurde von demselben wegen seiner in demTürcken-kmege geleisteten guten dienste an. i;^. ,wt sei-nen nachkommen in den Adelstand erhobm; sein vatter, Chri-stophorus, aber war Rathsmerster in Erfurt. Nachdem eran. 1661. von seinen reisen wiedrum zurück gekommen , wurdeer zum Lrokeffors Mrs in Erfurt ernenner, weswegen er sich

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