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zu Jena noch in Lemstlbigen jähre zum IsiseM-wo erklärren ließ. Um eben diese zeit wurde ihm auch das amt eines8Mäici xrlmsrii anvertrauet, in welchem er aber bey den balddarauf erfolgten und von dem pöbel erregten Unruhen vielesausstehen muste, daß er auch sogar an. r66z. stmer stcherheitwegen sich heimlich aus Erfurt zu begeben genöthiget wurde.Hierauf bekam er an. 1665. eine krofslstonem .suris zu Jena/und nahm anbey den grsäum eines LocMls an / gieng aberan. 1666. als Hertzoglicher Rath und Cvnsistorial-Präsident nachGotha, welche stellen er bis an. 1680. versähe, da ihn der Her-tzog Albertus zu Coburg zu feinem geheimen Rath und Cantzlerberief. Endlich gierig er als EiLr des Kayserlichen Cammer-Gerichts nach Speyer, und starb kurtz vorher, ehe dieser ortan. 1688. von den Franzosen verwüstet worden. Man hat vonihme verschiedene schriften, als: flogen iUMrlum Merrio-num leZalium ; IlilfinÄionss vetsrum .suris Imerpretum sp-probseLs; und z. OilfsrmtioiiLs sie sure tertü. vir-e
I>roke1for. feneuf. Lrloräla literara.
* Aviaroki, oder Aurajoki, lat. üvwrocus, ein fluß inFinnland in Schweden, welcher bey der stadt Abo vorbey fliestset, und der insul Aland gegen über, in den Finnischen Meer-busen fällt. k/»rr-.
Avicenna, ein Arabischer Neäicus und kbiloLpsius indem XI. Lculo, sonst mit seinem rechten und völlige« nahmenAbuhali Elhuftin Jbn Abdaüa Jbnu-sina oder Abenstna, daherverbrochen Abicena genannt, ein söhn Abdalla und Citara, warin der stadt Balech, im lande Usbeck an.992. gebohren. Er hat-te einen vortreflichen verstand und ein wundersam gedächtnis,wie er denn die nietsxbMsm tkrlttorsli« gantz fertig soll aus-wendig behalten haben ; wiewol einige behaupten, daß er sol-ches buch, da er es viermal durchgelesen, und nicht verstanden,nicht weiter geachtet. Als er die besten IVleäicos durchgegan-gen , legte er sich vornemlich auf die Artzney-kunst, doch lebteer nicht nach den regeln derselben, sondern verkürtzte sein lebendurch grosse unmäßigkeit. Er wurde auch in staats-geschäfftengebraucht, und ist nach einiger meynung Vczier gewesen. Erstarb an. ro;8. wiewol andre vorgeben, daß er an. io;6. im56. jähre seines alters gestorben, welcher meynung auch Nico-laus Antonius beypflichtet. Sein leben hat Ärsanus, einer sei-ner schüler in Arabischer spräche geschrieben; solches hat Mar-kus Fadella, der Venetianischen kaufleuthe dolmetfcher, in Da-masco zuerst gefunden, und ins Italiänische übersetzt; hernachaber hat es Nicolaus Massa ins Lateinische gebracht, und befin-det sich für des Avicennä wercken, welche zu Venedig an. 1608.gedruckt worden. Sonst hat Avicenna selbst Lsnonum Mäici-
nrelikros; äs ölsäi'ciM coräislibus; L-mtica; Oxem kiulo-
lopkica Lc. hinterlassen, welche Sirtus IV. zu Rom an. 1489.drucken lassen. Selbige sind nachmals von Gerhards Larmo-nenll , nicht Lremonensi, ( wie man ihir gemeiniglich nennet )ingleichen von Andrea Alpaga LsIWneM und andern ins Latei-nische übersetzt; von Benedicto Renio, Paulo Mengio, Jo-hanne Costäo,mit anmerckungen vermehret, und zum öfter»zu Venedig, Basel, Rom, Franckfurt und anderswo ge-druckt worden. Plempius hat auch einige tractate übersetzt,welche er mit feinen anmerckungen zu Löven an. 16;8. herausgegeben, in vlm Lvicennss. t.eo in illustr.
SUÄ. sirab. in Tlieopk. in vir. IVleä. !>//)
äs klülcrs. c. 14. äer 1.,«^«, äs Icr. ölsä. bibi.
Ilifp.
Avidius Caßtus, siehe Casiius.
2 tvienus Festus, ein Lateinischer Poet in dem IV. Lenin,unter der regleruna Gratiani und Theodosii, übersetzte dengantzen Livium in Jambische verfe, wie Servius angemercket.Einige halten ihn für eben den Rufum Festum Avienum oderAvianum, der orbls äelcrixtionem, und ein buch äs orainsririmL heraus gegeben, auch die fabeln Aesopi vers-weisebeschrieben. äs Hilf. I-sr. Iib.II. c. 9. L äs kost. c.4.
bibl. HiH.'
2 lviglianc>, Villmna, eine feine stadt, nebst einem altenschlösse m Piemont, in der Marggrafschafft Susa, am flusseDora Riparia.
AvlgNOlt, lat. llvsnio Lnvsrum, tlveni« und sivenicommsivims, eine schöne und grosse stadt in der Provence, liegt aufeinem fruchtbarn Hoden , treibt guten Handel, und gehört nebstder Grasschafft Venaißin dem Päpstlichen stuhle. Ihre Mau-ren sind von schönen gehauenen steinen aufgeführt, und mit vie-len starcken thürnen versehen; bey denselben gehet an der West-seite die Rhone, und auf der andern feite ein arm von der Sor-gue, welcher letztere fluß auch mitten durch die stadt läuft. Ei-ne meile davon fleußt die Durance, und scheidet das gebiethe derstadt von der Provence. Sie hat ein Ertz-Bißthum, welchesSirtus IV. an. 147?- gestiftet, ingleichen eine Äcademie, wel-che Carolus II. Graf in Provence, an. aufgerichtet, undmit herrlichen freyheiten versehen. Der von Johanne XXII.erbaute pallast und die schöne kirche Mtre-Vams sind unterssstdern sehens-würdig. Sie soll?.Parochien, 7.ec>IIsU3, 7. ho-Wwer, 7 thore, 7. palläste, 7. Mönchs- und 7. Nonnen-Die Juden besitzen auch eine kleine synagoge,»Äwese ^"An tribut erlegen müssen. Man hält dafür,Marsilianern oder Phocensern, die Mar-schen angelegt, erbauet worden. Sie hatte unterschiedene
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Oberherren nach den Römern , nemlich Gothen, N Dl-vssSaracenen, denen sie Carolus Marteüus mlt grow' p,cgiessen wieder abnahm. Im IX. Lsulo kam sie u» Pxov^nige von Burgund, und hatte hernach die Grafen Sor-te, Toulouse und Forcalquter zu Herren. Als ao^ ^gundische Reich an Conradum 8slisum gelangte ^
Stand darin« auf sein eigenes aufnehmen bedacyr'vAvignon unter ihren Bürgermeistern eine eigene re» MeineKayferlichefreyeReichs-stadt, auf, undalsan- vhelmus VI. Graf zu Forcalquier, und sein bruder^^eEfreyheiten ihres groß-vatters Wilhelmi V. bestätigten, ^ Ete sie dadurch eine neue gewalt, und erwehlte MRichter, welchen sie Podestat nenneten, und der ^l-;4. gewesen. Unterdessen blieb Avignon dennoch.Grafen von Provence und Toulouse gemeinschE''^beyderseits ihre Obrigkeit daselbst hielten, bis dieProvence hernach das recht erlanget, so die Grasmguter auf diese stadt hatten. An. 1226. als sie i
vicum VIU. auf seinem zug wider die Albigenstrerzeigte, belagerte derselbe die stadt, und ließ nach sBeinen theil der mauren schlaffen, und die stadpgm , M
Zu ansang des XIV. Lcuü nahm Clemens V. eti NJAv
jähr nach seiner crönung , welche an. izoz. zu ^
seinen sitz zu Avignon, woselbst auch Johannes I. §diclus XII. Clemens VI. Jnnocentius VI. Urbanuvgorius XI. restdtrt haben, bis sich an. 1^76. dieftr uy ^ sj. enach Rom begeben. In währender zeit hatte Cien ^ 1, ^se stadt eigenthümlich an sich gebracht, indem er .
von Johanna, Caroli II. Grafen in Provence, t.E gülVä'^grossengeld-nöthen stack, vor 80000. FlorentinE^;' ^ohngefehr 24000. Rheinische gülden austragt, ^ ^
wol man dafür hält, daß solche summa vomzahlt, sondern die rückständige gelber, so er von r>erSicilien forderte, dagegen abgerechnet worden. Gunter ./,ist Avignon nebst der Grasschafft Venaißin bestand».Römischen stuhl geblieben, welcher daselbst einengerichte und Müntze hält. Obwol an. 166z.IXFranckreich wegen der beleidigung seines Abgetan, ^des Hertzogs von Crequi, selbige einziehen, und fn ^ M glement in Provence vor ein eigenthum der Grafen E ^ce, welche an den König gefallen, erklären netz, ^
doch in dem zu Pisa gemachten frieden an. 1664'.wieder eingeräumt, dergleichen auch an. 168?.schehen. Es sind allhier unterschiedene LoncM» ^ Mah-den, als das erste an. ic>8o. durch Hugonem »e r-'chen Legaten, unter Gregorio VII. davon aber o« ^,>ren gegangen; wiewol ein neuer suÄor vorgegeoisÄL davon gesehen habe, und dasselbe durch HChoni an. 1060. gehalten worden sey. An.te Hugo Raimundus, Bischoff zu Rietz,
4. Ertz- und ro. Bischöffe wider die Atbigenier; vvsammenkunft die bey Luca Acherio wm. U-Labbei edition der Lonsillorum zu befinden. F.x,e>six,„ tsiI; 26.und I; 77. die Ertz- Ulid Bischöffe aus der „ E lib-zusammen gekommen, auch sonst noch in viel aEnige Versammlungen und 8Jnoäi angestellt woroc» ^
IV. üb. 11. c. 19. c' ,
üb. III. ex. ;8- Vare/. IM. äss Lomcss äs ^hilf. äs Osuxli. biii.
IM. äs I'siAl.ä'Lvign. Lall. D« ^^7 ^
äes äroits äu Xoi. ^r -
* 2 lvignon, (Nicolaus von) aus dem orden^^r ss A
älLAtorum in dem kloster von Avignon,wird weg
barn lügend in diesem orden als ein
soll einen Prophetischen geist gehabt, und untcrjw ^
derwercke gethan haben. Er sagte auch
vorher, welcher sich den 29. septJr»;-». z"^!^'ei»cgerücht von seinem tod erschollen, dränge t"V „
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schössei, /?', Es verrichten Leichnam zu ^
^E',,^!Eer §E^uuch ein mituntrrschwE^
Uwn. liä. I. L. Disr. Fow-
Mit L" ) „im«,
dieser Sftchickt,vur 0 e, »m dre
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den ea«:^ca geschri^^^'nran. Antisi. und BE pe--a?o! E"O"onEen samt seiner beyMA ck
tärem^^ sehr genauem geiestn statte,kam^.?L^kango ins cKfre, so er alsoba/d durch
in dem übersetzen liesse. Esss
riß Man nicht, 162z. in 8rc> znm por/chrw, .^
LchloräKs Spanische origina/isi gedruckt^
c, Avigno»..^ tom. II. /-
^Iuedoc ge/eaen ^ stadt bey dem waM.^wtts-Mönche!?Ler^.^ ^b-genstr an. r-- 4 - chusA"-' ^
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