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Erster Theil. A - Be.
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Dädalions, war ein sehr künstlicher dieb, welcher sich in Pho-cis um den berg Parnassus aufgehalten, kragm. Nx/Hir.A/si-Äa/. üb. VIII. sp.

* Autolycus, ein Lkilolopkus, florirte unter der LX. 0.lvmxmäs um das jähr Z40. vor Christi geburt. Er wäre einlehrmeister Arcesilai, eines sohns Seuthis, dessen leben Dio-genes Laertius beschrieben hat. Autolycus schriebe unterschied-liche Astronomische tractaten, aus welchen Joseph Auria vonNeapolis diejenige, so uns übergeblieben sind, als äs 8xliTiaund äs üäeium ortu, ins Latein übersetzet hat. Id'r", äsNsch.c.;;.§. 14.

* Automenes , ein König von Corinthus, folgte seinem

vatter Telesti um das jähr der weit Z227. und 777. jähr vorChristi geburt nach. Seine regierung währete nur ein jährlang. In dem jähr z rr8. wurden zu Corinthus alljährlich zuerneuernde Magistrats - perjbnen, krMnes genannt, eriveh-let, und weiß man nicht, ob solches erst nach dem tod Auto-menis geschehen seye, ober ob dieser König die Königl. wurdevon selbsten abgelegt habe. Die regierung der ki-Mrnim wäh-rete bis zu den Zeiten Cypseli und Periandri seines sohns/ so 4y.jähr lang Tyrannen von Corinthus waren. in Lbron.

, lib. II.

Auton / ( Johannes ä') ein Edelmann aus Saintonge undAbt von ANgle / Augustiner-ordens , lebte unter Ludwig XII.dessen Historie er schreiben sollte. Er hat solches einiger Massengethan / und ist das/ was er von an. i;°6. bis 1503. beschrie-ben / von Theodors Godofredo zu Paris an. 161;. in 4w cdiretworden.

* Auto»/ ist einer der feuer und brennende aschen speyendenbergen. Er liegt in dem Königreich Chily / in der provintz Chi-mito / ohnfern dem Ursprung des siusses Riobio in dem mittäg-lichen theil von America. Er ist ein theil von Andes.

* Autonoe / eine tochter Cadmi und Hermionä / und eine

schwester Agalä und Semeles / vermählete sich mit Aristäv/ underzeugte mit ihme Actaon / welcher von Chiron auferzogen, undnachgchends in einen Hirsch verwandelt wurde. Es wäre nocheine andere Autonoe eine tochter Perei / in die Hercules verliebtwar / von deme sie einen söhn nahmens Palämon erzeugte.Über diß wäre auch noch eine andere tochter Nerei und Dorisgleiches nahmens. ^40/iock lib. I. tz. Lb. 176.

6c iZo.

* St. Autonomus / war anfangs ein Bischofs in Italien,flöhe aber vor der Verfolgung Diocletiani nach Bithynien, undhielt sich lange zu Sorea bey Cornelio auf, welchen er hernachzum vmcono m der allda neu - aufgebauten kirche bestellte.Hierauf reisete er in Lycaonien und Jsaurien, das Evangeliumzu predigen / und machte nach seiner Wiederkunft Corneliumzum Priester. Weil er aber vor Diocletians auch hier entwei-chen muste, verkündigte er Christum / am konw Luxwo zuMatinio und Claudiopoli / kam gleichwol noch einmal nachSorea / und machte Cornelium zum Bischofs. Alsdann reiseteer durch gantz Asien/ und suchte überall den Christlichen glaubenfortzupflantzen / wurde aber deswegen an. 290. von den Hey-den umgebracht. Sein andencken wird den 1 r. sept. gefeyret.

Autpertus / (Ambrosius) oder Anspertus, ein Priesteraus dem Benedictiner - orden, war aus Franckreich, und ver-muthlich aus der Provence, wie man aus feinen schriftenschliessen kan. Nachdem er sich in Italien begeben, wurde erAbt zu St. Vincentz in Abruzzo ,. um die gegend, wo der flußVulturnus entspringet. , Er hat unter dem titul 8x>eLulum kar-z,ulorum, zehenbücher über die Offenbarung Johannis verfer-tiget / so er Stephane III. dedicirte / welcher ihne in seiner ar-beit fortzufahren vermahnte / nachdem ihn einige daran hin-dern wollen. Über dieses hat Autpertus etwas über die Psal-men geschrieben / wie auch über das hohe Lied Salomonis,welche bücher in der öiblioebsca karram zu finden sind. Sige-bertus gedenckt eines tractats äs Luxiäimre, welcher nicht mehrvorhanden, auch legt man ihm einige Homilien bey. Aus demcbromco der Abtey St. Vincent«, davon äu Chsne einigejrsgmentL heraus gegeben, erhellet, daß er um das jähr 778.gestorben. TVrez-e-«-«,. O« bibl. äes 3llt.

ecsl. Lc. VII. vie8 äes 8wnts.

s Sein tractat äs Lupiäimte ist an. i?n. in dem IX.lomo, Lollsctionis gmxlistimD veterum scripwrnm <L mo-numentorurn, so durch die kk. DD. Martenne und Du-rand an das licht gegeben worden in Lateinischer sprachgedruckt erschienen. Es ist eine gründlich abgefaßte underbauliche geistliche rede. Eben diese Läiwres haben nochzwey andere predigten , eine äs kuriksatioris L. Virgiräs,und die andere äs IrLnsügurLdone v. X. I. L. von Autperto,drucken lassen.

, Amumnus, (Bernhard) ein bekannter Französischer Ju-vm, war Advocat zu Bourdeaux, und gab an. 1610. seineLensursm 6McLln in ssus Livils Xomanum, das erste malheraus, zu welcher zeit er nur vier und vierzig jähr altwar. Er hat ausser dem über die Rechtsgewohnheiten zueaur commentirt, wiewol man in seinen schriften mehrarbeit und sterß als einsicht findet. bibliotk. äss autsmsäevrowtom.1.

aut auu

AutUtl, lat. LibraAs , LugustoänlMin, Sssua, RykgEnum Ueäuorum, kiavia, eine Bischöffliche stadt "dien, am siusse Arroux , und die Haupt - stadl ^ Musr»"''Autunois. Vor alters war sie die Haupt -so von einersouverginen Obrigkeit regieret worden/ ^cn-

Vergobiews nennten, und die alle jähr abgewE-^ M>

Sie waren mit den Römern stets im bündms / u»-. Iin solchem ansehen , daß sie das bürger - recht utzv vrer brüder erhielten, wie bey Juli» Cäsare zu leM. HMwar zu Autun die Zusammenkunft der Drucken / MSchule vor die jungen Gallier , und alles, wav ck Eeingerichteten Republick vonnöthen ist. D>e ,

schön und prächtig, hatte 2000. schritt im »"kreis/die ründe mit einem wall umgeben. Es befandLapiwlium und andere prächtige gebäude /, derengen noch vorhanden. Doch ward diese mächtige vden Barbarn zum raube. Attila verheerte sieBBurgundischen Könige giengen nicht viel besser^ ?

denn König Godemar ließ sie ums jähr 52z.belMr>sie erobert wurde, gerieth sie in einen so elenoen « > c/König Guntram, als Burgund auf sein theu.gU,^ ciS^Ions zu seinem fitz erwehlte. Nach der zeGriffen, und ward Richard, Justinian zute Graf zu Autun, an. 879. und 888. von ufs^gB8impliss zumHertzoge von BurgunGgemacht, ^

die Grafschafft Autun mit Burgund vereinigetXVI. Lsulo hatte diese stadt auch theil an den xgen. Im übrigen hat sie ein Bißthum, welches um ^

het , und dessen besitzer gebohrner Präsident von dm^ ^^

künften der Stande ist. Amatorius soll der ersteLs.^gewesen seyn. Ums jähr 670. hielt Legerius,BiMr §aühier ein Lsncilium, auf welchem achtzehcn L-rn . Kow ^0^. kamen allbier die ^ße

wurden. Ums jähr 10^. kamen allhiervon Lyon, Hugo von Besancon, Aicard vonDragon von Mascon zusammen, sich zu beratM'^nt^Fsich gegen Robertum, Hertzog von BurgunddermitAganone, Bifchoff zu Autun, fthru^Lg«war. An. 1077. wurde wiederum ein Lonciuuw v ^

Das aber an. 1094.war denckwürdiger. Es PA

Hugo, Ertz-Bischoffzu Lyon, und wurde von

sigen Heurath Königs Philippi I. von der Stmo»' ^dmgen gehandelt. in exilk. äs ve/ ^//,

lib. III. snn. ?/r«. lib. IV. L. 18. ''2

^eZoi'. 77/ro/r. K/to». ^

in SLt. glori^ mnnäi p. i. <L 12. conk. 6o.

äs antig. civit. Aäuslc. 2NN..

( 7 öe«e, iiiü. äs Lourg. <L recliorclis äes villes.

ünm. OaU. Lall. vieni. » ^hfk

* Autun, ( Theodoricus Graf von) war Mu^jk ^BHertzogs von Burgund, ältester söhn, und coE dseinem bruder in der Grafschafft Autun. Er si» FKayser Carolo N. in grossem ansehen, .und v Myeck'Ewider die Sachsen , auch als General wider ^M /

er aber an. 792. wider die Ungarn zu felde zulMer unterwegens von denen Sachsen überwunve»söhne waren, Hertzog Wilhelm von Aquitamen/tzog von St. Martin, Theobovinus, und M

vita Laroli N. g, hgt hi»

* Auu, ein berühmter Arabischer Vbilosopu ^

LommsliMrium in Lrillocelem geschrieben , ee ..

nach R. Moses Ben Tabbon ins Hebräische geck-ben, welche Übersetzung aber nicht zum vorim .,,

* Auvagdugne, oder Achad, lsteineNgow^/iis'^der provintz Connaught und der Grafschafft

nem unter das Ertz-Bißthum Toam gehorlge^«1, nvtit. Lpitcop. lib. IV. Lner, OeoZr- c>

Auvergne, lat. Luvernin, eine landfchatt ^ per»ral - Gouvernement von Lyon in Franckreuv' ^ner Grafschafft führet. Sie grentzet geg^che, ff sAk

schafft Bourbonnois, gegen Westen an i» »ick^ »

und 1s Quercy, gegen süden an ls Roverg» Ma ^

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uno 1S L4«ercy, gegen luven an worez.

dan, und gegen osten an ls Velay und " ^Mvergwj,,^sie in Ober - und Unter - Auvergne. Unter.x^jer/ js, simagne genannt, liegt langst an dem wan p<,rinvW^üsehr fruchtbar« ebene, und die haelpt- stav

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an mey-weyde. Man treibt dafeion yalPferden und maulthteren. Unter - Auve g>am getraide, wein und mineralischen man ,^aa- ^ «>-

werbe mit tapezereyen , tüchern »nd ander-wohner sind arbeitsam, geschickt, und gm alles A^ V'^ic,man auch allda seen und bruntten, deren e u ,venn , §>orAliechen, etliche aber ein gewitter errege» sollew^E ^->i^^-eworffen wird. Die flusse von Auvergne

!ot , Dore , Alaignon, rc. Jn dein jo g ^

ä'Äuvergne ist die Haupt - stadtvor, daß diese provintz ehedessen