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Erster Theil. A - Be.
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^ordm, nemlich in die von Clermont, von Auver-^ne andere ebenfalls von Auvergne, welche KönigUe„ ^^.U'n das jähr i;6o. zu einem Hertzogthum gemacht.Attcvxu?" titul führen in felbiger landschasst Montpensier,Rendan ; ingleichen sind daselbst dieMarggraf-U , Effiatt, Allegre, rc. Die Auvergnier wa-

Mnern Galliern berühmt, und wollten gleich den

ven Trojanern herstammen. Zu alten zeiten sollM grosseru begriff, und feine eigene Könige gehabtMi!»yx>, es nach und nach unter die Römische botmäßigkeitM ' und zu einem theil Aquitaniens gemacht worden,^ach ätzten erstlich gewisse Gouverneurs dahin, unda-^uvnim^^' bis es ihnen um das jähr 419. die Gothenk^.'nen, denen es aber Clodoväus an. 507. wiederum ab-Die Könige erster und anderer linie in FranckreichWe dxx g" durch Grafen und Hertzvge, welche würden zu^vie«!."'wern Königlichen linie erblich worden. Der erste,7 ' söhn Uafft von Auvergne erblich besessen, war Herveus,kRsejn^". Grafen Renaldi von Poitiers, mit welchem erbch -uü^chder Bernhards in dem kriege wider Nomeneum,Mitz^f'UKonige von Bretagne auswarf,und wider Lamber-^ vgN von Nantes,umkam. Er hinterließ Raimundum I.»>?lifil,»«!>Stephani worden, aber ohne kinder verstorben;

.r söhn Bernhardt gleiches nahmens gefolget. Die-n? ^liee^uem treffen wider Bofonem an. 876. getödtet, und

Gueri-und

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temer andern gemahnn ^rmengacve, CM dix..^Uyelmum l. welche aber ohne kinder gestorben.

A ue lmie geendiget. Carolus Amxlex verliehe hieraufNviii Mafft Acfredo, welcher Adalain, Guerini und Wil-' Zur gemahlin hatte, und des Grafen Acfre-a?l>hc,^,^ges söhn war. Dieser hatte drey söhne, davonh ber stamm - vatter des Hauses äs la Tour ä'Auver-tk^inem' "vd Wilhelmus II. der mittlere söhn Acfredj, hat-^chfvlgerRaimundum II.; dieser zeugete mit Ber-kAttj ,fvm 1. der ein vatter Guidonis I. und groß - vatter^rden. Robertus II. hatte von seiner gemahlind? , Gräfin von Arles, Wilhelmum III. welcher ums«»- kjyh'Riebet, und von Philippina äs Givaudan verschie->>!>>?vd äj^uterlassen, davon Robertus III. Graf von Auver-IV ^vun, dem vatter nachgefolget. Dieser zeugte Wil-c,b°/^.'vRobertum IV. nebst andern Andern hinterließ,-b sovn Ä^tus IV. dem vatter gefolget. Er hatte einenle»^-Wsthelmum V. zugenannt den lungern, welcherGütern ^^ues vatters bruder, Wtlhelinum Vl. zugenanntE ßch l von der nachfolge ausgeschlossen worden , ohnge-v-^vlcus II. in Engelland sehr darwider gesetzt. Wil-vef "ver zeugte mit Johanna von Calabria einen söhn,ÄÄNe ^ren seiner Mutter Beatricis, Delphinum von!k ^nete. Delphinus von Auvergne und Graf von

fundpflantz-

.,, Robertus V.

elmus, Comte äu Puy, brauchten grosse gewalt-

Delphinus von Auvergne und Grkiv ^richtete das Dauphins von Auvergne ausundK cnMOcht fort. Wilhelmi VI. söhn aber, RobeMW Vrlhelmus, Comte äu Puy, brauchten grosse gcw^-tzE» wider die Arche von Brioude , deswegen sie ^r Ko-^vuus der jüngere bekriegte und gefangennahm. Ro-»0» Umr g-m-sm > «ES II.

Burgund tochter, Gurdonem II- welchem vonPhilippo Augusts all sein land genommen worden,^udovicus IX. dessen söhn Wilhelms VIII. ausser, ?avo„ ' soderCrone einverleibet geblieben 'wiederdessen enckel Wilhelmus IX. ohne Ander gestorben.Vc. bruder aber, Robertus VII. zeugete Rober-^vteser Wilhelmum X. welcher an. in 2. starb, uno

^ Wilhelmus IX. ohne" kinder gestorben.

dVss^".^ließ, weiche an Philippum von Burgund,!^i ^rden bvve an König Johannem in Franckreich ver-^ha^vbew issssb an. i;6o. gestorben. Hierauf kam Johan-^a^lies n".'II. enckel. r»r reaierima . welebem lein lobn

-cs,7 . enckel, zur regierung , welchem sein söhn, >veln, 5 ,ginnen nachgefolget. Dieser hinterließ Johan-H , nachdem sie ohne kinder verstorben, an. 142;.

gbla , eine tochter Godofredi, der ein söhn RobertiL > R« Sie vermahlte sich an. i; 88 . mit Ber-He „Lter Tour, und starb an. 1417. sie hatte von ihm.V? söhn Bertrandum I. Grafen von Auver--

svhn ^Me, Herrn äs la Tour rc. Bertrandus I. zeug--' w der andre dieses nahmens, welcher mit seiner.kütn , a? von Tremouille, Johannem III. zum nach-Uc n^vcht/x w aber ohne männliche erben starb. Von feinen^ Anna äs 1 a Tour, Gräfin von Auver-^dvo^undU^, an Johannem Stuartum, Hertzog von> ,'Tvst^MagdalenaanLaurentium äs W ' '

^LS-°L'°-r.miNw°r°E

Medicis,' Her-

' k,"?nvnini,»' Ermähn woroen. Jene starb an., 15 24.5 »rhlNche diese aber ist eine Mutter Catharina wor-I^ivj°l>eyd/^ Komg Henricus II. von Franckreich beygelegt.

hat'^^uricus ir. von Urancrrercy oeygeiegr.V qÄ^Uch wa^-cus XIII. dieses land mit der EroneK«, ^Ä^et, dKch den strich, so den titul eines Hertzog-FrideE. !?Wn an. ii;i.einverleibet. An. 1642.lj^vrV vls Mauritius äs la Tour, Hertzog vondrqf^ Hertzvat?..Kvmge die vestung und Herrschafft Se-dx^ch ^ vv„ ^ss stthum Albret abtreten muste, zugleich den

Hl

üud haben dessen nachkommen hier-"ir Auvermie gmennet. Siehe Tour ä'Au-

^ ätz äs bsllo Oall. lib.VII. Lukr-op.

NulLsII. 4. L s. L

br. L«^,stroit«äuL°i.

/. Theil

a u u a u x 68 ;

-rra-'rL. bist. kräng. O« 6Ä>e«e, reslrerchs äss aMig. /«Lo/Iin gsnesl. 6sU.

Auvergne, (Martialis ä') gebürtig aus der provintz Li-mosin, war an. 1480. krocurawr des Parlements zu Paris.Er schrieb die Historie Caroli VII. in verfen, unter dem titul:I.S 8 Vigilss äu Ii»i Lbarles VII. verfertigte auch einen anderntractat unter dem titul: Lresta Umoris, in der that ein ziem-lich geringes und albernes werck, welches aber darum vornem-ltch pßegt gesucht zu werden, iveil Curtius Symphorianus, einJurist von Lyon, weiß nicht warum , sehr gelehrte und scharf-sinnige eommenrsrio 8 darüber gemacht hat. Gyraldi undandere gedencken ferner rühmlich, s« -l/E, bibl. kräng.D« c?I-e»e, bibl. nist. äe.krsns. *

* Auuhaf, (Jsaac) oder Abhuab, ein Portugiesischer

Rabbi, der an. 1491« gestorben. Er hat einen Lommentariumüber den kenrareuskum hinterlassen , der nebst dem T-n-Zumund denen Lominenwrist des Raschi und Rambam, und demBaal Turim zu Venedig an. 1548. und an. 171;. zu Wil-mersdorf gedruckt worden. Er hat auch noch ein moralischbuch Nsnorstst Hannnaor, LanäelLbrum lusis, geschrieben,darinnen er unter vielen Talmudischcn sprächen und Historiengute sitten - lehren vorzustellen suchet, welches etliche mal zuVenedig in fol. gedruckt worden. Man hat auch noch von ihmunterschiedene reden, die er Xsllor kist-kon, oder klumen ?ist>-nis heisset. bibl. Xabb. tom. I. l^o//. bibl. Lbr.

tom. II.

* )luuhaf, (Jsaac) wurde an. 1609. den r. febr. zuSt. Jean äs Luz in Gascogne aus einer vornehmen Jüdischenfamilie, welche aber die Verfolgungen in Franckreich und Spa-nien zu der bekänntnis der Christlichen religion gezwungen, ge-bühren. Seine eitern liessen ihn taufen, und beschnitten ihn zu-gleich , und unterwiesen ihn heimlich in der Jüdischen religion.Von denen Christen aber wurde er in Humünioribus und klstlo-lopkicis) wie auch in der Theologie so wohl unterwiesen, daßman ihn gar zum voctors Ideologie machte. Doch in seinemhertzen war er allezeit mehr ein Jud als ein Christ, dahero begaber sich auch endlich zu beruhigung seines gewissens nach Amster-dam , und wurde allda bey der Spanischen Synagoge zu einemSchul-Obersten und krokestore (wie sie ihn selbst heissen) bestel-let. Er starb im 89. iahr seines alters an. 169;. den 4. april.Man hat von ihm des R. Abraham Cvhen Jrira, Beth Elo-him, vommn vei, und Schaar Haschamajim, korrsm L«li,welches in der LsbbLla zwey Haupt-bücher sind, aus dem Spani-schen ins Hebräische übersetzet, welche zu Amsterdam an. 16;;.in 4to besonders gedruckt, und von dem Herrn von Rosenrothdem I. tomo seiner Lsbb-ä-e äenuäatse einverleibet worden.

bibl. Xabb. tom. I. bibl. kbraie. tom. II.

Rosenroth, Lsbbsla äenuck-tta.

Aux, siehe Auch.

Aupanius, Ertz - Bischoff zu Arles, folgte dem Cäjäreoan. 54;. Er verlangte von dem Papst Vigilio den gebrauchdes kallü, welches er auch erhielt, weil der Papst wüste, daßsolches dem Kayser Justiniano und dem Könige in FranckreichChildeberto angenehm seyn würde. Dieser Papst machte ihnauch zu feinemVicsrio in Franckreich, und in dieser qualität starber an. 546. in srmsl. 5 «»« kont. Lrelsr.

Auxentius, ein Arianer aus Cappadocien gebürtig, maßtesich des Bißthums Mayland an. Er hielt es mit Gregorro, ei-nem Arianischen Btschoffe zu Alexandrien, welcher ihn auchan. ;42. oder ?4). zum Priester machte. Als hieraufder Kay-ser Constantius an. ;;;. zu Mayland war, und den Bischoffdieses orts, Dionyflum, ins elend verjagte, ließ er diesen Au-xentium aus Cappadocien kommen, und machte ihn zum Bi-schoff. Au. ;ü4- befand sich der Kayser Valentinianus zu May-land, und sahe zwar den zustand dieser Arche mit schmertzen an,wollte aber nichts gewaltthatiges wider Auxentium vornehmen.Allein, als Hilarius ki-cksvienlis nach Mayland kam, widersetzteer sich dem Auxentio öffentlich, und übergab dem Kayser eineschrift wider ihn. Der Kayser verordnete zwischen beyden eineUnterredung , worzu sich aber Auxentius nicht verstehen wollte,sondern lieber Christum vor einen wahren GOtt erkannte, auchdarüber eine öffentliche erklärung that, wodurch er den Kayserbetrog. Er wurde hernach auf einem Loncil-o zu Rom an. ;6g.excommuniciret, und von Athanasio , wie auch den GallischenBischöffen verdammt, doch aber nicht abgesetzt, und starbendlich an.; 74. da ihm Ambrosius folgte. Es wird m der Kir-chen - Historie noch eines andern Auxentri gedacht, mit dem zu-nahmen Imäori8, den die Kayserin Justin« dem Ambrosio indem Mayländischen Bißthume entgegen setzen wollen, welchervon etlichen mit dem vorhergehenden vermengt, von andernaber unterschieden wird. Dreser soll aus Scythien gebürtiggewesen seyn, und den nahmen Mercurius angenommenhaben, damit er möchte unbekannt bleiben, wird aber dennochbeständig Auxentius genennet. Er unterstund sich Ambrosimnzu einer disputation auszufordern , und erwehlte Heyden, wieauch den Kayser Valentinianum den lungern, der noch ein kindund csteckumenus war, zu Richtern. Daher sich Ämbrollusaus diese art mit ihm nicht einlassen wollte. Solches soll umdas jähr; 86. geschehen seyn. contrz Luxem

^0/ orsr. in Luxenr. in vit. Lmbros. in

.cbr. /r«^. 1 ib. II. c.11. üb. IV. c Ä

iwnsl. Rerura»«. in vits ütban. Ac. ''

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*St. Au-