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nach der Männer tobe alle jubele» und allen weiblichen Haus-rath allein erben, und bey öffentlichen geprangenden vorzugvor den männern haben sollten. oräinum equeürium
L milit. LLwI. Ritter-orden. <?r«/?ra»r. *
Art , eine Adeliche familie in Schlesien, welche sich ausdem Hause Lampersdorffin dem Münfterbergischen Furstenthumschreibet. Wolf Ernst von Art ;u Langen-Oelß war an. 1628.Fürstl. Liegnitzischer Hof-Rath und Cammer-Virscior.Schlesisch. Curios.
'Aruma, eine der Haupt-städte in Aethiopien, bey den ein-wohnern Acsum genannt, allwo sonst die Könige pflegten ein-geweyhet zu werden, hatte schöne palläste und prächtige oks-liscos, von denen unterschiedene ruäers zu sehen. Sie ist heu-tiges tages wegen der vielfältigen Verheerungen, so sie von denTurcken und Arabern erlitten, wenig bewohnt. Sie liegt 7. tag-reisen vom Rothen meer. bitt. Ltb. üb. II. o. n.
2 ly, ein kleiner ort in Champagne an der Marne, 2. Mei-len von Rheims gelegen, ist wegen des herrlichen wein-wach-fes berühmt.
*Ayala, (Luc Fernande; äs) ein von MurciagebürtigerDominicaner, wäre in dem jähr 16;;. wegen seiner gelehrt-heit und eifer berühmt. Er wäre üeüor ibeologise, Predi-ger und vireüor zugleich. In dem jähr 1644. wurde er zumPriorn von Oran, und obersten Prediger, nachgehends auchzum Lonüätor und Inquisitor ernannt. Man hat zwey werckevon ihme; das erstere handelt von dem leben und tod des Anti-Christs, so in dem jähr 16;;. zu Murcia, und in dem jähr1649. zu Madrid gedruckt worden; das andere käme in demjähr 1648. in dieser letzter» stadt an das taglicht, und enthal-tet die vorkreflichkeit der Heil. Jungfrauen. , ftrixt.
orä. kiLä. tom. II.
Ayamonte, lat. L^montium, eine kleine aber bevestigtestadt in Andalusien, bey dem cinflusse der Guadiana, in diemeer-enge bey Cadix.
* Aycardus, Ertz-Bischoff zu Arles ums jähr 106;. Ersuchte die rechten des Ertz-Stifts wieder hervor, und be-hauptete solche mit grossem eifer. Papst Alexander III. that ihn,weil er es mit Kayser Heinrich hielt, in bann, welchen Gre-gorius VII. erneuerte; Jedoch die bürgerschafft zu Arles, vonder er sehr geliebet würbe, ließ denstlven zu keiner würckungkommen, und Aycardus verwaltete sein Ertz-Stift nach wievor, hielt auch ums jähr 1080. ein Lonciüum zu Avignon,worüber aber gedachter Gregorius solchen Unwillen empfand,daß er das folgende jähr eine Versammlung nach Rom aus-schrieb , und darinnen die, wider ihn und den Ertz-Bischoff vonNarbonne publicirte absetzung und bann-erklarung nochmalenbestätigte. Er starb an. 1090. 8a«,r somit', freist.
* Aycelin - Montagu , ein ehemals berühmtes Haus inFranckreich. Petrus Aycelin war an. 1207. bey dem vergleiche,den Guido, Graf von Auvergne, mit seinem bruder Roberto,Bischoffe zu Clermont, machte, zugegen. Albertus Aycelinwar an. 12^7. Lsmor bey der kirche zu Billon. Petrus Ayce-lin, Herr von Bressolie, so um das jähr 1280. gelebet, zeugtemit des Cantzlers von Franckreich, Pein Flotte, schwester, un-terschiedliche Linder, von welchen folgende vier zu mercken: 1.)Wilhelmus, von dem hernach. 2.) Hugo Aycelin, welchersich in den Dominicaner - orden begab, an. 1288. von NicolaoVI. den Cardinals-Hut bekam, und an. 1297. den 29. dec. zuRom das zeitliche gesegnete. ;.) Egtdius Aycelin, Ertz - Bi-schofs zu Rouen, von dem ein eigener artickul folget. 4.) Jo-hannes Aycelin, welcher an. 1298. Bischofs zu Clermont wur-de, und an. i;oi. den 15. jun. mit tobe abgieng. Oberwehn-ter Wilhelmus Aycelin brachte Bressolie und Montagu beyBillon, Mgleichen Lantin, Chastard und Revel an sich, undlebte noch an. 1299. Seine drey söhne waren: r.) Egidius Ay-celin I. von dem so gleich. 2.) Albertus Aycelin, der an. 1; 07.Bischofs zu Clermont wurde, und an. i; 28. starb, z.) Rober-tus Aycelin, der an. 1297. Probst zu Clermont gewesen. Jetz-gedachter Egidius Aycelin I. Herr von Montag« und Chastel-Odon, war an. i;i8. Präsidentin dem Parlemente zu Paris,und bekleidete diese stelle noch an. i;2v. Er hinterließ von Blan-ca, einer tochter Hugonis äu Chasteau, Herrns von Saligny,folgende 4. kinder: 1.) Egidium II. von dem hernach. 2.)Al-bertum Aycelin, Herrn von Lopsat, der mit Verengern vonMantlor, Frau von Prades, nur eine tochter Blancam zeugte.;.) Margaretham Aycelin, welche an. i;i4. mit Bertrandoäs la Tour, Herrn von Olicrgues, verheurathet worden. 4.)Adelheiden, die sich mit Hugone, Herrn von Chastel-Perron,verehlichte. Kurtz vorher gedachter Egidius Aycelin II. Herrvon Montagu und Chastel-Odon, wurde an. i;;6. in derschlacht bey Poitiers gefangen, und zahlte im folgenden jährevor seine freyheit eine ansehnliche summe gelbes, worauf eran. iz ^ 9. in Gascogne dienste that, aber bald hernach starb. Erhatte sich an. i;ii. mit Mascarone, einer tochter Bernhardt III.Herrns äs la Tour, vermählet, und mit ihr unter andern sechslohne gezeuget. Dieselbe waren: I.) Egidius Aycelin der jün-gere, der bey des vatters leben mit tobe abgieng. 2.) Wilhel-8! Herr von Montagu, der von seiner gemahlin,
Dauphme äs MonchojM., ^ i;;4. von ihm geschieden
wurde, nur eme tochter, Mascarone, hinterließ, welche sichan. i z 67. mit Armands Randon, Vicvmte von Polignac, ver*
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heurathete. ;.) Egidius Aycelin, Cardinal, von Asosonderlicher artickul folget. 4.) Bernhardus, von oe>> > E5.) Henricus Aycelin, genannt von Montagu, oer^M.von Ponthierry zum Ritter geschlagen wurde.celin, Cardinal und Vischoffzu Laon, von dem^>Etickul handelt. Jetz -besagter Bernhardus Avcein' ^^0110Griffon, Herr von Montagu, Chastel-Odon, E
Villars, verehlichte sich an. 1^69. mit JsabeUa, e'Gerhardi von Bourbon, Herrns von Clacy,
1,72. Sein söhn, Ludovicus Aycelin,
Listenois und Chastel-Odon, war an. 1421. W-
(etln , MMl von Älonragu, Lliirenots nnoerstlich mit Johanne von Vienne, Herrn von RM,»nach mit Carolo von Mello, Herrn von St.worden. bist. §ene-ll. rom. VI. p- I"'-
" Aycelin, (Egidius) Ertz-Bischoff zu RoueE^M^von Franckreich, war ein söhn Petri Aycelin, Herr» .solie. Nachdem er eine zeitlangProdst bey der kt^ ,gewesen, wurde er an. 1290. zum Ertz-Bisthost „oi> v.iiierwehlet, und muste an. 1299. nebst den HerMst«gund und Bretagne, ingletchcn den BischoffenJ' ,und Auxerre, nach Monstreuil gehen, um mit dem.,Engelland entweder einen frieden oder einen.jchlM,,,sen. Im folgenden jähr gieng er in Königlichennach Rom, und an. i;o;. muste er sich aufs nemben. An. IZ08. hatte er die ehre,' den damaligenWalles, und nachmahligen König von Engeüand, Mmit des Königs von Franckreich, Philippi des Schvn .Jsabella zu trauen. An. 1)09. den 27. febr. ward v - ^ler von Franckreich bestellet, welcher bedienung erim monat april vorstund. An. i;n. erlangte erthum zu Rouen, stiftete an. i;i4. in Paris dasMontagu , und starb an. i;i8. den 2;. jun. M,„>äe8 ObLusel. p. 26;. 6sII. Lbrill- ^
xenssl. tom. VI. x. zoi.
* Aycelin, (Egidius) Cardinal und Bischofswar der dritte söhn Egidii Aycelin II. Herrnsund Chastel-Odon, den derselbe mit Mascaronezeuget hatte. Er wurde an. 1;; 0. nebst demtres, nach Carcassonne und Beaucaire geschl«!'die gesetze und ordnungen in bessern stand zu vr»'I.§,dem er sich daselbst bis an. i;;?. aufgehalten, 0^ - -e 7,,,lichdasBißthum zu Lavaur, und nachgehenderouenne. An. i;;?. empfieng er von dem Kömsder damals in Engelland gefangen saß, diewurvelers von Franckreich, die er aber im folgenden 'niederlegte, und sich nach Auvergne begab. D*
nach kam er wieder an den Hof, und wohnte amtigny der Handlung zwischen den Königen von ^r«gelland und Navarra mit bey. An. i;6i. wurde >> .z.centio VI. zum Cardinal erkläret, und von diesen*^ W' Mterschiedlichen wichtigen Verrichtungen gebrauch'muste er die Universität zu Paris verbessern, und Pihm der Hertzog von Anjou auf, zwischen ihmvon Aragonien einen frieden zu fchlieffen, wora»>
Avignon begab, und daselbst an. 1; 78. den;. ^
gesegnete, , bitt. Zeuesl. tom. VI. p. 11 ' 2^,1,
" Aycelin , (Petrus) Cardinal und Bischoffder jüngste söhn Egidii Aycelin II. Herrns po» Mpn d ,Zk.Chastel-Odon,und des vorherstehenden CardinaisEr trat in den Benedictiner - orden, und wurde v.
Martin äs« ebclmp8 , wie auch Ober-Vorsteher.
zu Paris. Johannes, Hertzog von Berry, A' „„dbruder, erklärte ihn an. i;;?. zu seinem CanM,war er dessen Lieutenant in Languedoc; er leg^ WM' x, 0dienung an. i;6i. nieder, und begab sich zu ^ ,ti!^
Chastel-Odon in Auvergne. An. 1;7°-det> ^'/olus ^zum Bischofs von Laon erwehlet, woraus ^ I
nem Rath erklärte, und in vielen wichtigen M
brauchte. An. i;8«. den 4. nov. wohnte er, er KhFcronung Caroli vi. bey, und an.-M- ^«6 .d^AsEmente VII. den Cardinals-Hut. Er legte an. n» jcht op xFLaon nieder, und starb an. i;88. den 8- «00-^iMvEwohn beygebrachten gifts, woraufman semen ^
Paris führte, und daselbst in der kirche des E^ ^ ,
tln äe8 Ldsmx8 beerdigte. Er hat das Zolles per, MUVs.tagu zu Paris, welches seines älter-vatters bru^Ertz-Bischoff zu Rouen, gestiftet, erneuert,stammte wohl bedacht. ^ .7,,
kill. Lgrä. Ilift. äs o. n .-si Ae«e
Jat. äe LrcÄ/7, gntiqu. äs käris. ,
II. p. no.
Aychlingen, siehe Elchingm. . nttdcr-DL?s>-A
"Aydenbach, ein marckt-flecken m b-KF-
Vilshofen, allwo an. 170?. eine anzahl von 7 0
denen Kayserlichen völckern umringet, Mtheils aber zerstreuet worden,
Ayduacal, siehe Atlas.Aye, siehe Eye.