Band 
Erster Theil. A - Be.
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689
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. «Ah», b, oder Agellus, (Antonius) ein enckel des nach-!^»qte„^.?^Tarento gebürtig, war ein vortreflicher Mus,!^«ri, den 6. nov. an. 1472. das Ertz-Bißthum

verwaltete darauf an verschiedenen Höfen die stelleM grossem rühm. Er hat feiner kirche viele gü-

»vMcket, und unter andern den Ertz-Bischöfflichen pal--iMhrxn ».das gantz ruiniret hatte, neu und prächtigerUm auch noch bey feinem leben ein grabmahl saint

7. d^uen lassen. Er starb den 21. jan. an. 149;.tom. VII. p. 6;c>.

lli quz Ä^ oder Agellus, (Francifcus) ein söhn Richard,endli^d^ ^rno, war erst Bischoff zu Cava, dann zu Todi,ss» s. i;. dec. an. 1424. Ertz-Bifthoffzu Bari. Er hat!> Nsr! ^ 428 . den grossen altar in der Cathedral-kircheFlvrx,,^u chren gewiedmet, und an. 14;?. dein Loncilio- Mgewohnet. Er starb mit dem rühm einer" einsicht ins kirchen-regiment an. 145;. ,

!> Ävei-i,- ' ?- 648.

ein ansehnliches gefchlecht, welches von einem inliG»FM Aragonien gelegenen orte Ayerbe oder AjeyrveN» Ms„ ".vat, und in dem Königreiche Neapolis, nebst an-Fürstenthum Cassano und das Hertzogthumnan°. Es stammet von Petro, Herrn von Ayerbe,»7 söhne Jacobi I. Königs in Aragonien, der

j?» deä?ik ' ^culo regieret, und an. 1276. gestorben, her.U«». ic " nachkommen war Alphonfus, Herr von Ayerbe,Mm Grafen von Simari ernennet wurde, einßch ,Mells, Grafens von Simari, welcher AlphonsumX- Dieser Alphonfus, Grafvon Simari, erlangteL- ^>nU ^urde eines Marquis von Grotteria, und zeugteNGn ?..MP>is von Grotteria, welcher Casparum, ersten2dlyerk? ^5stano, hinterließ. Desselben söhn, PhiltbertusMss/,' ^nrst von Cassano, erhielt den Hertzoglichen titulM vv»und war ein vatter Iosephi von Ayerbe, Für-M - n^nano und Hertzogs von Alessano, welcher an. 1693.bG 7 )bem ihm Catharina Trivultia, die er an. 167;. ge-2 dvii ys/olgende kinder gebohren: i.) Nicolaum Michae-Lllei^t^de und Aragon, Fürsten von Cassano und Hertzog2.) Felicem. ;.) Herculem. 4.) Philibertum.6.) Sanctiam, eine gemahlin MariniCarac-,7 Avus Ms von St. Eramo. Hübn. geneal.-tab. uz;.

, der 18. Ertz-Bifchoff zu Neapolis, worzu ihnM - Ü.29. oct. an. 126;. erhöbe. Er war von adeli-

^ve

v?Lus Burgund, und hatte bereits dem kloster Athana-ExSedictiner-ordens als Abt vorgestanden. Nachdem

G^ucvicuner-ordens als Avr vorgeimnoen. pcacyoemqA'Llßthum in besitz genommen, suchte er dessen ver-. .fch ^ssamkeiten mit allem fleisse wieder hervor, brachte.^»li i ii^ue freyheiten zuwege, sonderlich unter der regierungvon Anjou, dem er wider Manfredum, König)l!i ' "" dessen stelle Carl an. 1266. nebst seiner gemah-^^7. Konig wargecrönet worden, beyqestanden.

dieser König ihn samt seinem bruder Berardo,^ von Casmo, an Gregorium X. nach Rom, und nochdK„. W mhre muste er dein Louslllo zu Lyon mit bey-ss? Mb den 6. nov. an. 1231. zu Neapolis. EinerM ein ^chlgern, Humbertus äs Nonts surso genannt,i-, ^ Vera Mächtiges grabmahl von marmor aufrichten undq'i Darauf setzen lassen. , lull. Älsälol.

? wm. VI. p. 714.

Aa« ' oder St. Agyles, ein Abt von Rebais, wäre^lisixiMaidi, eines der fürnehmsten Herren an dem Hof

i^K^ 'M-und Burgundischen Königs Childeberti II. undihAte. ^Ms dem vornehmsten Burgundischen Adel her-^^sei»x,, ^ bey Agnoaldo wohnende St. Columbanus riethedem dienst GOttes zu verloben; welchem rathdie xeMEe, und ihn in das kloster Luxeuil begleitete,n vl,»p.ssvste und sprachen erlernte,und von St.Eustasio in>mA-, Äss..^uferzogen wurde; Er nähme auch allda den or-vi^^bsterben des Agnoaldi St. Columbanus aufdies? berjMsu der KöniginBrunehildis von demKonig Theo-A Ärsön ?vrde, sandten die ordens-leuthe den Aylem zua-" av, welcher ihn sehr gnädig empfienge, .und ih-N ZrGr WLer das kloster von Luxeml zusagte. Fünf oderAv wurde St. Ayles samt dem Abt Eustasio von

aufwehtet, denen jenseit der gebürgen Vogeso undri?"^I)ern wohnhaften ungläubigen völckern das«Am? verkündigen. Nach Verrichtung dieser mißion7»L?gchaeb?»Mdrum m die Abtey von Luxeuil zurück, undvds von St. Ouen, llsfsrenäLrio oder Cantzler,??Nnt «nx^m Abt seines neu-gestifteten klostcrs von Re-ward solche erwehlung in der den ersten may^ den Bischöffen gehaltenen Versammlung be-

an diesem ort die klösterliche disciplin sehr

I i-^vachs-'""^un Vielem orr vic rivnernu-r skyr

und nachdem er diese Abtey vrerzehen jähr? k^d hatte ^ Mrbe er dentag augstmonats des jahrs^D^ et^ullbertum für seinen Nachfolger. Damma-LvjKlniichk wan 66. oder 67. jähr alt seyn; und lst allerAcff/uber A U'wlder, daß er jähr alt gewesen, werkenMe.' welchFniahr alt war, als man ihn naher Luxemli^k^vster aber erst in dem jähr 790. aufgebauenAvs?uv. H7 ^' Ls. II. Lsneä. . lull:, monalt.

bouxy g? 24 - Lar//er, VIEL äss Laiizts.

^' ''ehe Arlesbury.

Äylesham, eine stadt in der landschüfft Norfolk, in En-gelland,meilen von Norwich.

Aylmer, ein uraltes gefchlecht in Jrrland, welches vonAylmer, einem Sächsischen Hertzoge von Cornwall, seinen Ur-sprung haben soll.- Geraldus Aylmer wurde wegen seiner tapftferkelt, dre er an. i;;9. in der dem rebelten O-Neal geliefer-ten schlacht bezeiget, von dem Königlichen General und Statt-halter m Irrland Leonhardo, Lord Grey, zum Ritter geschla-gen , und nachgehends von Henrico VIII. zum geheimen Rathernennet. Von drestm Geraldo stammte Matthias Aylmer ingerader lrme ab. Derselbe war unter dem Könige WilhelmsVice-Adnural, dre Korugrn Anna aber erhub ihn an. 1709. zumAdmiral und Commendanten en sksk über die flotte,welche char-ge er auch an. 1714. unter Georgro I. bekleidete. An. 1717war er einer von den Admrralttats-LommiLuii8. und an. 1713.wurde er von dem W-gedachten Könige zum Baron Aylmervon Balrath rn der Grafschafft Meath erkläret. Er starb an.1720. den 18. aug. als Lomrs-Admiral von Groß-Britannien,welche wurde er in eben diesem jähre erhalten hatte, und hin-terließ Henricum Aylmer, Baron Aylmer von Balrath, dermit Elisabetha, einer tochter Henrici Priestman, folgende viersöhne, Matthiam, Henricum, Philippum und Johannen,,gezeuget, welche sämtlich an. 1727. am leben waren.

c'E/i. x>. ;;4.

* Aylon, (Lucas Vasquez ä') ein Spanier,. und Mitglied

des an. i;v9. zu St. Domingo niedergesetzten Königlichen Ge-richts , hat sich durch seine Unternehmungen in der neuen weitin dem XVI. Isesulo bekannt gemacht. Als man an. ,;i8. zuSt. Domingo vernommen hatte, daß König Carolus von Oe-sterreich von seinen Spanischen Königreichen besitz genommenhabe, ward Nylon abgesandt, uin ihne hierüber zu compltmenti-ren. Da aber diese Gesandtschafft denen übrigen West-Indi-schen Lommillsrüs nicht gefiele, hielte Alphonfus Zuazo denAylon auf, und nähme ihm alle aufhabende briefe ab. Die-ses verfahren ward sehr mißbilliget, und Zuazo dessentwegen zu-rück beruffen. v'Aylon ward hernach in andern nützlichen ge-schäften mit ehren gebrauchet: Als Velasquez der Gubernatorvon Cuba, welcher sich von Fernando Cortez getrennet hatte,eine starcke flotte wider diesen ausrüstete, ward Aylon an denerstem abgesandt, um den streit beyzulegen. Da er aber beyVelasquez nichts ausrichten konnte, gienge er mit PamphiloNarvaes dem Generaln der flotte des Velasquez naher Mexico,und als er merckte, daß auch Narvaes von keinem vergleich nichtshören wollte, verböte er ihme bey straf des lebens nichts zuunterfangen, ehe er bcfehl von dem Königlichen Gericht erhal-ten hätte. Dieses meisterliche verfahren des Aylon fienge ander gantzen armada eine solche forcht einzujagen, daß der Ge-neral einige böse folgen davon besorgte; um selbigen vorzubie--gen, setzte er den Aylon auf ein kleines fahrzeug, welches nachCuba gehen sollte;allein Aylon wüste den Schiff-patron dahin zubereden, daß er ihne gerades weges naher St. Domingo brach-te , allwo des Narvaes Unternehmung mit erstaunung angehö-ret ward. Narvaes ward geschlagen, gefangen genommen,seiner güthern beraubt und mit der ungnad des Königs bela-den. An. 1520. unternähme ä'Aylon einen streich wider Flo-rida , allwo er durch verrätherey eine grosse anzahl wilde ent-führte , welche aber sämtlich in kurtzem starben. Aylon wüstediese Unternehmung so sehr zu erheben, daß er dessentwegen zumGubernator von Chicora ernennet ward. Diese neue würdemachte ihn so hochmüthig, daß er durch seine prächtige auffüh-rung sein verderben beschleunigte. ?. , Kill.

äs 1'lsle äs 8. DominZus, tom. I.

* Ayma, (Johannes) ein berühmter Rechtsgelehrter, vonBayonne gebürtig, lebte in der ersten helfte des XVI. Lculi,und lehrte eine lange zeit das ftis Lsnonisum zu Portiers, Bour-ges und Toulouse, an welchem letztem orte Petrus äs Rebussesein LollegL war. Er starb an. und hinterließ einen La-teinischen Oommentsrium über das bekannte Französische Lon-coräatum, der zu Lyon in jetz-gemeldtem jähre heraus gekom-men. k.? (Vtt'i', bibl. äu Liebelst.

* Uvitläranrs, sind völcker Lmericse meriäionslis in Pe-ru , in dem Gubemament von Lima. Sie sind in dem land sehrausgebreitet, und erstrecken sich um die stadt Cusco und um denfluß Apurima; daher hat auch die in Peru gebrauchlrche Ayma-ranische sprach den nahmen gezogen, deren sich dre volcker Cau-ches, Canas, Caranguas und Colloguas, so sehr oft unter demnahmen Aymaras vorkommen, bedienen.

Avmaraues, lat. ärmaümicL, eine kleine stadt in Langue-doc, am fluffe Vistre,. z meilen von Nismes entfernet.

Avmeries, ein stadtgen rm Hennegau an der Sambre, zwi-schen Quercet und Avesne, von jedem ;. stunden, hat in denjüngsten kriegen viel gelitten. Es hatte ein gut schloß, und den ti-tul einer Baronie. . . ^ ^

*Avmo, (Nicolaus von) em Dominicaner-Monch aus Lec-ce, um die mitte des XV. Lcull. Er besaß eine so grosse gefthick-lichkeit, daß ihn König Ferdmandus, m Srcrlien zu verschie-denen Gesandtschafften brauchte, und ihm erne monatliche pen-sion reichen ließ. lcrixt. 0. k. wm. I. p. 322.

Avmon, siehe Haimo. ,

*Avnadeki, rst erne kleine m Ober-Ungarn, in der Kraf-schafft Sag, zwischen der stadt Filleck und Gvmer" zwey mei-len von der erster» und sechs meilen von der letztem gelegenestadt.

Ayora,