Band 
Erster Theil. A - Be.
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wk-d-r aus Mb !» ihm» Kr Badm Mr»BergAles auch geschahe, und käme das Panner von.Ich , eben an dem tag, da die stadt Baden sich

«Im an "" die Eydgnossen ergeben, zu Lentzburg und Mel-M sie ruckte folgenden tags gar bis nach Badenskaum da angelanget und gesehen, daß die übrigenJer MsIdas schloß mit stürm anliefen, so thaten sie auchIde den angriff, ungeacht sie von dem marsch noch» in dj?.,!/ "nd wahrte das stürmen den gantzen tag durch?egen,s.,I'ücht hinein, da die besatzung zwar eine verzweifelteI gethan, aber dabey so sehr ermüdet ward, daß, alsM, de« !Mn den folgenden tag den stürm wiederholen woll-A, Manfpergsich nicht getrauete selbigen auszuhal-M»d g.,Irll zu capituliren begehret. Es wurde also ein still-M derkage geschlossen mit dem beding, daß wenn tn--Ie übe^k ei» entsab ankäme, die vestung den EydgnossenM,g gIIIn, der besatzung aber ein freyer und ehrlicherAkstlim - A werden, welches auch nach verflossenem terminIv ivu^Ikvlget. Das in Baden gelegene Hertzogliche Ar--Echrayn, '^ch Bern überbracht, das schloß aber ruinirt undbef!>d/ ^klches der Kayser ungern gesehen, und lieber selbstmg darein gelegt hätte, wie er denn solches zu hin-H-ü, o^afConrad von Freyburg, Herrn zu Welfch-Neuen-SM, Graf Friedrich von Toggenburg, deren jener zuMyjtz^ier aber zu Zürich bürger wäre, ausdrücklich vonBaden abgeschicket, welche aber zu späth ange-I»de nemlich das schloß bereits in vollen flammenN Eva«i?^kauf als der Kayser Sigmund Vorhabens wäreMhs lIn zu reisen, und indemstädtgen Arberg Bern-ge-IM vgMommen, begegneten ihme allda die Deputirte derund schloffen mit ihme einen tractat, vermögAden xH^bier ihnen die Grafschafft Baden, samt den städtenI! ^en- AImgarten und Mellingen um 45«°. fl. über ihreMich 2^?ss^'kosten versetzte. Der brief, in deine dieser ver-I»achIfaßt, ward dattrt Arberg den, 25. julii an. 141;.

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Je zu dem schloß der stadt Baden gehörige Vogrcy,n IHAtzvge von Oesterreich an Ulrich Klingenfüß um.^^f,ii,Ichfandet hatten, so haben die von Zürich selbigeMessen ü,I"geloset / und hernach ihre sanitliche übrige Eyd-ernstehen lassen, laut gemeinschaffts-briefs, datirtM?n bor St. Thomas-tag an. 141 ?. Der innhalt dieserN lesch f^n ist in Waldkirchs Eydgnoßischer bunbs-historie/ui dem vereinigungs-brief, so nachgeheiids zwischenL8- und Hertzog Friedrich zu Costnitz den 12. may an.Misth/!sYtet ward, und darinnen der Hertzog auf die Aer-von denen Eydgnossen eroberte und ihnen vom KayserMt n,,II"de einen ewigen verzieg gethan. Also käme dieGrafschafft Baden, dahin auch der marckt-flecken«, b Qx.Iuk Kayser-stuhl und Clingnau gehöret, in der achtsI!>v«, ,I,I^alt und beherrschung, als welche von deine anMt. Jahre wechslungs-weife einen Land-Vogt dahin ge-EsslliüwI Kapitulation der stadt ward erst an. 14?0. in einN anE. «'strument verfaßt, welches ebenfalls in Wald-es "Nlaa ^euem tractat zu ersehen. Als hernach an. 144;.och Togqenburgischen bürger-rechts und der bünd-stadt Zürich mit Kayser Friedrich und dem HausNsthM gemacht hatte, ein einheimischer krieg in der Eyd-l» entstanden, und die übrige sieben Ort wider Zü-i»I»d i,, ?, gezogen, ward auch die stadt Baden von selbigenl,Ioesitz genommen. An. 1526. da die Glaubens-refor-M?°tssadf ^ ^trieben ward, und v. Johann Eckh, ürok. zussMiex0. Faber, Vic-u-. zu Costnitz, und v. ThomasffnINisri, .'Ieern sich erboten, Zwinglium von Zürich des»Je überführen , sahen die sämtliche zu Baden regie-iliir-MkapZ'^lch ausgenommen, für gut an , auf obiger man-^ e-s gehren zu Baden eine öffentliche difputation an-Ti wollte aber Zwinglius aus verschiedenen durch

zAe», Zurück bekannt gemachten Ursachen allda nicht er-aber zu Bern oder St. Gallen ; Dessen un-rI'ssvria.Je dlsputation zu Baden im may selbigen jahrsdvWvlfaM lJvobey Oecolampadius, Jacob Jmmelyss>> Weyssenburger von Basel, Berchthold Haller

EchgLstt andern Geistlichen von St. Gallen, Mullhau-In ZUAHi rc. erschienen. Sonderlich hat Oecolampa-IL.' tvelÄ^ - ' Eckhens gestellte rücke« allda mündlich wi-?8Akts Ks auch Zwinglius schriftlich gethan, und sindI befehl der Cathol. Orten die sämtliche ocka inNwiIkprämä, heraus kommen; So bald nach VollendungG W)-Catv«,!^d auch fast in der Grafschafft Baden derI Kt ^, Msche gottesdienst abgeschafft, wie dann auchItKnIperiAss.-Mn ein gleiches gethan. In dem sogenann-Qrtm L^-krieg an. 16^. ward diese stadt von den 5.WIlhqt-!, ?Iuach erfolgtem frieden besetzt gehalten. EinIcrlATvaa?n??^ge indem an. 1712. aus anlas der St.^M der a^urgischen unruhen entstandmen krieg. AIs>Me fgJIbn bey Bremgarten die Zürich- und Berneri-wvL^^adt gekommen, und selbige samt dem seitergL,°evestlgten schwß etliche tage beschossen und bom--5' ÄIvlgten N Iydes stadt und schloß, und wurde m dem^ÄIInN.K eden den beyden Orten nebst Glarus zusamt^yIkumU^afft überlassen. Hierauf ward das schloßNefor^^ ausserhalb der stadt an dem wege zu denlvrnurte kirche erbauet. In dieser stadt wurde

fluch än. 1714. den 7. sept. der friede Mischen dem Kayser unddem Römischen Reich einseits und der Cron Franckreich ander-seits geschlossen. Eine viertel stunde unter dieser stadt sind auchvornemlich anzumercken, die obaNgeregte warme und sehr heil»same bader, als welche wegen ihrer besondern fürtreflichkeit vonum- und ausländischen, beydes höh- und niedern Stands-ver-fönen besucht werden. Noch ist zu mercken, daß auf demRath-haus dieser stadt gemeiniglich die Tag-satzungen oder all»gememe Versammlungen der Eydgnoßischen Orten unter demäiroctorio der stadt Zürich gehalten, und darauf die allgemei-ne .geschaffte der natwn abgehandelt, die rechnungen der Land»Vögten m den gemeinen Vogteyen abgenommen und das an-bringen der Abgestlndten von fremden Fürsten und Machte»angehöret wird. W-ewol fert dem letzten krieg solche Tag-sa-tzungen mehrmalen zu Frauenfelden im Thurgöw gehalten wor-den. Ferner rst allda merckwurdig die bekannte würffel-mat-ten, allwoseit undencklichen jähren her kleine wohlqestalte würfi-fel heraus gegraben worden; die Materie, aus welcher diesewürffel forinirt sind, ist weder stein noch dein, dann sie ersin-det sich bey dem ausgraben gantz weich, und läßt sich durch dersonnen-hitz leichtlich zerspalten. Einige dieser wurffeln sind gantzvollkommkich marquirt, andere aber annoch unvollkommenHerr v. Scheuchzer von Zürich und Herr Georg Altmann ^Bern haben ihre gedancken hierüber im druck heraus gegebenff Die Grafschafft Baden hat gegen morgen und Mitternacht deftCanton Zürich, gegen mittag den Canton Bern und die Frey-Aemter, von welchen beyden sie durch die Rüß unterschiede»wird, gegen abend den Rhein, die Oesterreichische Wald-stadte uird das Fürstliche Schwartzenbergische Kleggöw zugrentzen. Sie ist sechs meilen lang und sieben meilen breit,ziemlich fruchtbar, und theilt sie der fluß Limmat fast in zweygleiche theile. Der Haupt-ort dieser Grafschafft ist die stadt Bil-den. Es liegt auch darinnen der bekannte flecken Zurzach, diestadtgen Kayserstuhl und Klingnau, wo der Costncher Bischofseinige rechte hat, das Cistercienser-kloster Wettingen, die Eom-menthurey des Johanniter-ordens rc. Gimlers regiment derEydgN. cbroa. Mfcr. k. II. sä Lnn. 1415. L

1418. üb. VI. c. 24. waldkirchs Eydgnoßisch. bunds-

hist. k. I. x. 19;. Lieg. ibiä. k. I. in sppenä. num. 6. ikiil.k- H. P. 545- 82z. 870. LÜron. kern. Üb. IV. p. 146.

ibici. üb. XII. p. 657. Lr,Fr»?^. cbron. Aller. üb. XVI. e. zo.ieg. cbron. üsiil. Üb. VII. c. 17.

6lsrn. cbron. in appenä. p. 798. bitt. nLt. Helvek,

ü. II. p. i;;. altes und neues Win. IV. p. 2)5. *

Baden, lat. ksäens, eine Unter-Oesterreichische stadt, liegtvier meilen von Wien, in einer lustigen gegend am fuß der berge,und ist wegen der warmen bäder berühmt, deren alldort voe-nemlich 10. sind, das frauen-bad, das Josephs-neue-Hertzogs-Antoni-Peters-Sauer-H. Creutz-Johanms- und ^ armer leuttzebad. An. 1714. den 25. febr. sind allda zo. Häuser nebst demÄugustiner-kloster und kirche abgebrannt, bald aber wieder auf-gebauet worden. Cluverius hält Baden vor die aguss ÜLnno-nis8, welche Antonius zwischen Vinckobonum und 8Mmbrm-tigm setzet. äc Vinä. L üloric. c.Lr/err toxogr.

ssullr. x. n.

Badenoch, lat. ÜLäenacba, ein land-strich im mitternäch-tigen Schottland, in der provintz Murray, gegen dem gebürgrund der provintz Athol gelegen. Es ist der boden daselbst sehrkalt und unfruchtbar. Der fluß Spey theilt es mitten von ein-ander.

Badenweiler, ein schloß fämt zugehörigem flecken undHerrschafft im Breißgaw, zwischen Freyburg und Basel, gehörtder Fürstl. Baden-Durlachischen lime, den nahmen hat es vondem berühmten bade, wovon Dr. Döderlin einen besonderntractat geschrieben. Es ist noch dato in grossem ruf, und wirdjährlich nicht nur von denen umliegenden, sondern auch zumtheil weit entlegenen orten häufig besuchet. Im XIV. Lcuiogehörte die Herrschafft den Grafen von Freyburg, inmassen diestadt Freyburg, als sie sich an. i;6Z. nach langwierigen kriegenvon gedachten Grafen los gekauft, diese Herrschafft von demGrafen von Straßburg erhandelt, und gedachten Freyburgi-fchen Grafen zugestellt. Freyburg. chromc. in LpxenLce beyKönigshöfen, v. 14. Davon Conrad. an. i?97- wegen seinermutier Verena, GrafEgonis von Freyburg gemahlin , undGraf Ludwigs von Neüfchatel andern tochter, zum besitz derGrafschafft Neufchatel in der Schweitz gelangete, und selbigeauf feine nachkommen verstummte. Graf Johannes von Frey-bnrq übergab nicht nur schon an. 1444. bey seinem leben Marg,graf Rudolphen von Hochberg diese Herrschafft Badenweiler,sondern verließ ihm auch nach seinem tode die Grafschafft Neuf-chatel , weil Marggraf Rudolph ohne deine sein nächster erbewar , inmassen seine groß-mutter Anna, Graf Conrads vonNeuburg fchwester, und der oberwehnten Verena von Neufchateltochter gewesen, zu deren beyder besitz Marggraf Rudolph auchgelangte, ob ihm gleich wegen Neufchatel das Haus Chalonwidersprach. Siehe Neufchatel. Als aber an. 150;. Ph^der letzte Marggraf, Hochberglscher lune, verstarb, und Chri-stoph, Marggraf von Baden, nicht allein wegen naher anver-wandtschafft, sondern auch wegen eines an. 1499. darüber auf-gerichteten und von dem Kayser Maximiliane 1. bestätigen erb-vergleichs, die Herrschafften Rotelen, Badenweiler und Sausen-herg m besitz nehmen wollte, widersetzte sich ihm hierinnen Lude-

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