bar
«lischt.köpft fttzte; doch nachdem nch einige Personen vondaßV ^Mischen legten, und der Papst vielleicht befürchtete,»en, . Donna Olympia und seinen anverwandten nach sei-^eiien "^lt besser ergehen möchte, insonderheit aber auch,lern j,sZar vortheilhaffte Heurath zwischen beyden geschlech->>et, !,??^lchlag käme, wurden sie an. i6;z. wieder ausgesöh-vies^ llv mir grossen sreuden zu Rom empfangen. Eben in»>>»>, machte auch der Konig in Franckreich diesen Anto-be» Groß-Almosenier, ernennte ihn darauf zum Bischoffund machte ihn endlich an. 1657. zum Ertz-Bi-Nieilen k Meims. Er starb auf seinem schlösse zu Nemi, sechs»es Rom gelegen, den;. aug. an. 1671. im 64. jähre sei-
^ ^ b». l-r,« dir Do-r-ror *
artickul werden zwey Personen gleiches nahmensbesetzet, und mit einander verwechselt. Die erste istfei, »Z'Us Barberino, ein söhn Antonii II. und brudir Maf->b»r .^ler unter dem nähme Urbani VIII. Papst worden. Er§»vi>si' ^69. gebohren, und hatte bereits viele jähre als einM an ^ gelebt , als ihn gedachter Urbanus VIII. den 27.- ' 1625. zum Cardinal unter dem titul St. Onuphrii und
b» er Siniaaglia machte, der ihn auch hernach an. 1628.ArxZMuttelst zeit seines Bißthums, durch austheilung vielesGunter die armen, Vermehrung derer einkünfte des 8 s-
" .1 Vls ' ' ... -- --
Zbe
-risorurn, und fleißige Visitation seiner Di«LS8 sichUMttne liebe und Hochschätzung erworben hatte, nach^»heito ? k und sich seiner in den wichtigsten Archen-angele-fie affs" bediente. Er verwaltete auch bey gedachtem Papstl» hpf,, blnes ksemrenriarii und LibliocstsLsrli. Er starb allda
«»,
.Ig77. iahre seines alters zwischen dem 10. und»l,t° wurde, wie er selbst befohlen, >" die on
! ' ... .
sept.
, ..... in die von ihm er-
Heiner-kirche begraben. , 1ml. 6>sr. rom. II.
Tistssif Der andere Antonios Barberino, Cardinal, Ertz-M a llMd Hertzog zu Rheims rc. war gebohren an. 1608.Vieh "b" an. 1671. und ist alles übrige von diesem zu verstehen.7 -melsrigss tom.I. Vksmoirss äs' Mslnoirsz. c?o^«^o, relgdori äs 1a Lour äs Home.
s bH?-»Ano, (Franciscus) ein geschickter Poet zu seiner zeit,lli»e-oarberino in Toscanien an. 1264. gebohren. Weil»i"Mer von Florentz war, wandte er sich in diese stadt,
fi»e die Rechte trieb, aber doch den gröften rühm durch'>t»l erhielt. Von seinen schriften ist noch eines unter dem
N Bon lernen lsr rwu- curcv
be d^ o^unisnel ä'/Imors vorhanden, darinnen er von der lie-°ch,>jZMnd gehandelt, welches Fridericus Ubaldini der Bar-bM famili,- r,i „-f-Ul-n. der dieser Noet verwandt war,
familie zu gefallen, der dieser Poet verwandt war,lu Rom drucken lassen. Lcia siuält. 1-ixk. cnm. I.* 7- p. 140. L-s-s/e.
^^bberino, (Franciscus) ein Cardinal und söhn Carolibs) "'u II. des Cardinals Antonii bruder, war gebohren an.
urbanus VIII. sein vetter, setzte ihm an. 162;. denZ gross'dut auf, und stund er unter dieses Papsts regierungansehen. Er gieng als Legat nach Franckreich undwurde hernach zum Vice-Cantzler der Archen, Ds-olleZii der Cardinälen, und Blschoff von Ostia und711 nennet. Als Urbani Nachfolger, Innocentius X. auf- xssZachen stuhl stieg, und feine familie starck verfolgte,Ki»j Z an 1646. heimlich nach Franckreich zum Cardinal Ma-^ fanii,?vcher ihin viel liebe erwies, weil er ehemals bey die-M»jZ^tn diensten gestanden. Er wurde daselbst Groß-Al-M stlss vey der Königin, wurde aber deswegen vom PapstW angesehen, als er an. 1647. wieder nach Rom kam.KchjZ au» befürchtete, es möchte ihm diese ehren - stellev^llien ?k legte er sie nieder, und soll nach der zeit voriv ) lntereßirt gewesen seyn. Sein tod erfolgte an. 1679.N Und . Er war gelehrt und ziemlich ehrlich, wiewol hi-. ^achgicrtg, welches er aber zu feinem nutzen verbergenN der?« ^ mit'ihm zu thun hatte, konnte sich wenig vor-ech ak'f^chen, indem er einen mit guter art von seinemsich Auh'en wüste. ' '
einenEr ließ
sich oft im predigen hören,
Uhr kZV mühe leichtfertige weibs-personen zu bekehren, leb-Mi» ,g,,, mäßig und freygebig, welches alles er nur zumr^gen ^ben, in der absieht zum Päpstlichen stuhl zu>^Z i>r ei», ^H"n die Cardinäle waren ihm nicht gewogen, weilbc gellen Lonc1aviim8 hintergangen, und ihnen allezeit zu-
Nsmoire8 äs tom.II. LI V.
^OouräeXoms.
, (Joh.Anton.) von Carmagnola gebürtig, war^ und UUd NeäisinL Doktor, wie auch Nsämin-L, Na-(Z^ye,, N "onomise krokeilor zu Turin, derer Hertzoge vonlln „'Zmerer, Leib-Nsäisu8 und Rath, der Inquisition' tis//-Mb ein Mitglied der ltssäsmire Incultorum zu Tu«. * tz-X ^Isbo Icrixt. ksäemont.
Anm«b' (Carolus) ein söhn des vorhergehenden Io-( "'iiglied d^ ^ der Römischen Inquisition Lonüiltor und^äe.E Insulcorum, wie auch Päpstlicher»»Me von ^Mltz Gallien. Er vertrat zugleich bey demli^^ar dZ., boyen die stelle eines VbsoloZi und Raths,iü6°'M^arnAbtey zu RivalA Vicariu8 genem.und m«?^ er den orden Ssrvorum L 8ervnruw L.
H '^^'leß unter andern Dissertationem npologs-Msonltäw8 pro titulo L smblemate a so-"^'Alab°ü-ript.LeäsN0Nt.
bar 76z
* Barb er y, eine Abtey in der Normandie, im gebiethe vonBayeux in Franckreich. MM'trMkre.
Barbesieux , eine kleine stadt in Franckreich, in der provintzSaintonge, zwischen Angouleme und Blaye gelegen. Von die«sem orte wurde Ludovicus Franciscus Is Tellier, Marquis vonBarbesieux genennet. siehe Tellier.
Barbesieux, familie, siehe Rochefoucauld.
* Barbeta, (Johannes) ein Dominicaner-Mönch aus Dal-matien, wird seiner gelehrfamkeit wegen von Ferrario bllt.prov.Dung. x. 449- gerühmt. Er hat ums jähr 1480. gelebet, undDilioriam DsIwLtlD oder äs Dsuäibu8 DalwÄtiL geschrieben.
II. Iib-111. col.6;. p. 294.
Icript. 0. k. wm. 1. x. 8;8-
Bärbels, sind die Predign' der Waldenfer, vermuthlich weilsie ihre barte lang wachsen lassen, genennet worden. Bisweilenhat man auch diesen nahmen den Waldenfern ohne unterscheid,mglcichen den strassenräubern in Savoyen und in Piemont,beygelegt.
* Barbette, (Petrus) ein Ertz-Bifchoff von Rheims, wäre
Lrcbiäiriconu3 von Dunois unter die Arche von Chartres ge-hörig , und wurde in dem jähr 1271. zum Cantzler von Franck-reich ernannt. Nachgehends wurde er mit der Ertz-Bifchöff-lichen würde von Rheims beehret, in welcher er in, dem jähr1274. Mariam von Brabant, die dritte gemahlin Königs Phi-lippt Luäaci8, in der capellen zu Paris, und in dem jähr 1286.den König Philippum kulsbrum crönete. Er starb den ;.Weinmonat des jahrs izoo. ?. kiü. äs8 grsuäs
06ice8.
* Barbeyrac, (Carolus) von Cereste, einer kleinen in Pro-vence gelegenen stadt, gebürtig, wäre in dem XVII. Lculo ei-ner der gelehrtesten und berühmtesten Aertzten in Europa. Seinvatter ware ein Edelmann, und hinterließ vier söhne, welcheentweders kriegs-dienste annahmen, oder sich den studien wied-meten. Carolus Barbeyrac wäre der dritte, er machte feineDumrmiorri und kbilolopluLm auf der Akademie zu Die inDauphins, und begäbe sich nach Aix, der Haupt-stadt in Pro-vence , allwo er anficnge die Artzney-kunst zu studiren; er ver-reifete aber kurtz darauf von bannen naher Montpellier, all-wo er grössere progressen zu machen hoffett. Daselbst führeteer seine studien mit grossem fleiß fort, und wurde den letztenaprtl an. 1649. zum Doktor gemacht. .Sein erstes vorhabenwäre, sich in Paris niederzulassen Allein das zu Montpellierin sehr kurtzer zeit erlangte ansehen, wie auch eine ihme vorge-schlagene jehr vortheilhaffte Heurath, macheten, daß er sich ent-schlösse, allda zu bleiben. Als man in dem jähr 1658. wegendenen durch absterben Jacobi Durant und des berühmten La-zari Riviere erledigten zwey kroksssor-stellen öffentlich dafür di-fputirte, so befände sich auch in deren anzahl Carolus Barbey-rac, und obschon er, weilen er sich zu der Protestantischen re-ligion bekannte, keinen anspruch daran machen konnte, sohatte er dadurch keine andere absieht, als seine Verdienste jemehr und mehr bekannt zu machen. Diese DiistuwAooez mach-ten ihme sehr grosse ehre, und vermehrete sich sein rühm undansehen so starck, daß er in kurtzer zeit der einige Artzt zuMontpellier wäre, dessen man sich am meisten bedienete. Seingerächt erschölle alsobald in dem gantzen Königreich, wie auchin fremden landen; man erholete sich von allen feiten her überdie schweresten zufalle bey ihme raths, und wurde er sehr oftin die fürnehmsten stadte des Königreichs beruffen. Mademoi-selle von Orleans wollte ihne bey sich haben, welches er aberabschlüge, indeme er seine freyheit denen an dem Hof finden-den Vortheilen weit vorzöge. Der Cardinal von Bouillon mach-te ihne durch einen bestallungs - brief zu seinem ordentlichenArtzt, ohne daß er verbunden wäre sich bey ihme gegenwärtigzu befinden, und gäbe ihme eine Pension von tausend Pfunden.Diß geschahe aber mehrentheils zur belohnung der dunsten,so er seiner Eminentz, wahrend ihrem aufenthalt in Lgngue-doc, erwiesen hatte. Es gaben sich die meisten der sich al-lezeit zu Montpellier in grosser anzahl befindenden 8wälolorumalle ersinnliche mühe seines Umgangs zu gemessen. Es beglei-teten ihne allezeit zehen oder zwölf,wenn er die krancken besuchte.Er unterhielte sie unterwegs auf der gaffen von der kranckheit, sosie allererst gesehen, und von denen Mitteln, so er dafür vorge-schrieben hatte; er antwortete ihnen auch auf die ihme über dieschweresten Materien der Artzney-kunst von ihnen immer gemach-te fragen, mit einem vortreflichen urtheil, wie auch einer wun-derbar» gegenwart des Verstands, also daß man sagen kau,daß die berühmtesten Aertzte, welche zu seinen lebzeiten zu Mont-pellier studiret haben, seine lehrjünger gewesen seynd. Er hat-te über viele kranckheiten gantz neue , dennoch aber deutlicheund gewisse gedancken. Seine practic wäre sehr vortreflich, ge-mein und sehr leicht, dann er hatte eine grosse anzahl unnü-tzer Mitteln, so vor ihme üblich waren, und die krancken nur er-müdeten , abgeschafft. Seine mittet bestunden in geringer an-zahl; sie waren aber so auserlesen, so wurckend, und wüste exsie zu so rechter zeit anzuwenden, daß wohl niemalen einigerArtzt ist gefunden worden, dessen mittelemen glücklichern understaunlichern fortgang gehabt haben. Mit einem Wort, er ver-änderte und verbesserte die Artzney-kunst überhaupt, also daßman ihme die während semem leben in der practic abgeschaff-te mißbräuche zu verdancken hat. Er hinterließ keine schriften,auch gar keine anmerckungen, deren er dennoch eine grosse men-