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».I -üergyes, (MaMMianüs von) erster Ertz-Bischoss von^ambray, thäte seinen einzug in die stadt Cambray den 22. oct.
und als diese kirche durch den Papst Paulum IV.Am Ertz - Bißthum gemacht worden, nahm er den 22. mertz«». i;6r. solche nachmalen in besitz. In dem jähr 156;.uersammlete er ein krovinLisl-LonLilium, um sowol die sich inErtz-Bißthuni eingeschlicheNe mißbrauche abzuschaffen, als«Uch die Vollziehung des Loncilii Vriäemini anzuordnen. Er'uohnete dem zu Augspurg von den Teutschen Fürsten gehalte-nen Reichs-tag wegen denen fachen des gantzen Cambresis bey."ud nachdem er unterschiedliche kennzeichen seiner frömmigkeiteifers abgelegt hatte, starb er in dem jähr am 157°.
, bild. LLLs. lies kais-Las.
-,-LZerghes, ein vornehmes geschleckt in den OesterreichischettAlederlanden, ist ein neben - sproß von dem stamm der altenMtzoge zu Brabant, und zwar, so hatte Johannes III. Her-W von Brabant und Limburg, der an. iz^. gestorben, ei-"utürlichcn bruder, und auch einen natürlichen söhn, wel-M beyde Johannes hiessen. Von dem bruder, so insgemein,7°Macr zugenannt wird, stammen die Herren von WitthemM Bouterzemen her, von dem söhn aber ward die familie vonUimes gestiftet, die sich wiederum in ?. andere linien verthei-1 - als i) der Marggrafen von Bergen vp Zoom, die an.^67. mit Johanne ausgegangen, und die Herren von Seven-r^gen als eadets nach sich gelassen haben; 2) der Herren undgasten von Grimberg, jeM Printzen von Berghes; und z)derZerren von Tourines, Boulers, Limelette und Lvuvrange.
Urheber der Bergbischen linie, war Philippus, Herr von'»rlmberg, des »nüchtern Johannis anderer söhn, und Johan-Vabeonis, der die Marggrafen op Zoom gepflantzet, junge-^r bruder. Unter dieses Philippi nachkommen sind sonderlichlffWvurdtg: Cornelius von Berghes, der an. i;;8. Bischoss>uluch worden, und an. 154;. gestorben. Robertos, derMlchfalls von an. i;;7. bis i;6z. Bischoss zu Lüttich gewesen.
taxnnrlianus ward an. 1559. Bischoss und Hertzog von Cam-m als aber Paulus IV. Philippe II. zu gefallen dieses Stift; > nnem Ertz-Blßthum erhoben, nahm selbiges Maximilianusam 1562. zum andern mal in besitz. An. i;6s.u/m ein kroviucisI-Louclliuin, um die in sei-
Mißbräuche abzuschaffen, und diestV^sshung des Trrdentinischen Ooncilü anzuordnen. Er befand^6. a;ff dem Reichs-tage zu Augspurg, um die ange-Wenhelten des Cambresischen landes desto besser zu beobachten.Kvraufer endlich an. 157°. starb, wilhelmus war auch Ertz-«Üchoffzu Cambray und Bischoss von Antwerpen, bis auss jährin welchem er gestorben. Gottfried war obgedachtenMluppi ur-enckel, und ward an. 1625. von Philippo IV. zumgrasen von Grimberg gemacht. Er starb an. i6;6. und hatteM Honoria Margaretha 7. söhne und etliche töchter gezeuget,cssvvn der dritte Ertz-Bischoff zu Mecheln gewesen, der erste aberN stamm der heutigen Fürsten von Berghes fortgepflantzet.hieß ftrbjger Eugenius, Graf von Grimberg, und starb an.hinterlassend 2. söhne, Phil. Franciscum, von welchemMnach, Mb Georg. Ludovicum, welcher an. 1724. Bischoss;»r-uttich worden, und 4. töchter, nemlich 1) Mariam Magda-b'am, Caroli Huberti Augustini, Grafen von Grobendonck und^o-Macschalls in Brabant, gemahlin; 2) Annam Antoniam,a^inandi Gastonis Lamvraldi von Croy, Fürstens von Noeur,^'nahlm. ;) Mariam Franciscam, Aebtißin zu Nivelle, sornü?' verstorben. 4) x. x. eine wittwe des Marquis von Ma-M Brüssel lebet. Philippus Franciscus, Graf vond°^ssverg' ist an. 168;. in den Fürsten-stand erhaben, auch MitGouvernement von Brüssel bedacht, und mit dem Ritter-den ? güldenen Vliesses an. 1694. beehret worden. Er starb
vpt. an. 1704. mit Maria Jacobina, des Grafen vonGouverneurs von Brügge, töchter,aus dem uralten-^schlechte von Lalain, hat er gezeuget, i)Alphon-, Fürsten von Berghes, welcher sich mit Annater, vkvm^EE/ Ludovici Hertzogs von Rohan Chabot toch-EanonMn^ Hcnr. Phillppum. ;) Annam Mariam,ssied amü"?u ^lvelle. Übrigens hatte der vorhergedachte Gott-tum Achter, nahmens Honoratam, welche an Alber-
aber aar bwüHennin, Grafen von Bossu, verheueathet,II. Hrrtzoa va» m ^"twe wurde. Hierauf machte sich Heinrichweg gegangen ststchdem er vom Französischen Hofe hin-Mit ihr bekannt ^ Drussel durch die Hertzogin von Chevreusegebracht, daß er ^eck die list der Honoratä so weit
gleich übel ausaet/>!? !.!^?wlrc trauen lassen. Ob es ihm nungemahlin vmian wurde, so lebte er doch mit dieser neuenE er aber 4 ). zu Brüssel in gutem Verständnis;
Richelieu Komgs Ludovici XIII. und Cardinals von
widernHan-«.^der an den Französischen Hofkam, wartete erPvns auf, und damit er die Naäsmailelle äs
den vror-6 n? ^n mochte, gieng er an. 1645. selbst nach Rom,den , kn„Ü?^eu der ehescheidung von seiner gemahlin fortzusuh-auf iUn?^ wn aber nicht erhalten, und starb an. 1664; wor-psatendirtc gemahlin Honorata an. 1679. im tobedem 'mE^ Holgends ist zwischen dem Printz von Conde undehe, „ wb von Berghes ein grosser proceß wegen validitat dieserwackM'is ^^er pratendirten Wittwen - Verpflegung, ehe - ver-1,' und verlassenschasst der an. 1688. verstorbenen Mn-^ Gmse, des Hertzogs Henrici II. schwester, ent-"vm, m welchem der Römische Hof vor den Printz vonvfttor. /. Theil,
der
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Berghes, das Parlement zu Paris aber um den ansang des2709. jahres vor den Printzen von Conds gesprochen.
Oiii. eccl. ciu?3i8-L33. ÄeA. eccl. ^
L- 4- Oetll. ?. Iz tai). ^7. äe I-r
Lour sts IranLe, wm. II. unter dem WM Luils,
( Henri äe ) lie. L.
^ gebohren zu.Rheims an. izss. Erstudlrte daselbst auf der neuen Universität, welche der Cardinalvon Lothringen ausgerichtet hatte, und lehrte hernach auch einstge labr auf derselben. Hierauf unterrichtete er des Grafen vonSt. Soupplet kmder, legte sich aber nachmals aufMe Advoca-tur, und wurde AnMcns der stadt Ryeims. Weil man ihnnun öfters m Verrichtungen der stadt nach Paris schickte, warder dadurch mit vielen Gelehrten bekannt, insond rM mir demPeirescio und den beyden Puleams. Der WäsideM m P^
Ment zn Paris, Nicolaus clo Bellievre, war ihm sthr a^und verschaffte ihm den titul eines Königlich^ äistoriöZrAinebst einer pension von 200. thalern, nahm ihn auch m stck bisan sein ende, welches den iz. sept. an. 162z. erfolgte. Man batvon ihm Rilioirs clss grsncis cliemins ste§ Homsins - le Lou-guet Hoxg!, ou I'Rist. äu 8scre cle st»ui.s X 1 II. Vraite Zu polntZu jour; ingleichen l'kistoirs Zs sskeims, Lc. und noch einigekleinere, aber bisher ungedruckte werckgen. Das erstere ist einwerck von ungemeiner gelehrtheit in der alten Geographie, Röin.antiquitäten und gesehen, auch bau-kunst, rc. Hennimus hatsins Latein übersetzet, damit es dem Tbes. am. kam. Lr^vilkonnte einverleibet werden. in vira keirest:ü lib. in.
, in insntistg sncig. supelleü. *
, Bergius, (Johannes) dieser wurde an. i; 87 . zu StettinN,Pommern gebohren.^ Sein vatter wäre Conrad Bergius,88. VNeol. I). Uiw anfänglich LloguentiT brofessor zu Witten-berg, nachmals lstsÄor des kLZagosii zu Stettin, und endlich.Pastor bey der Marren-klrche daselbst. Er verlohre aber seinenvatter schon an. 1592. doch die Mutter nähme alle gehörigesorgfalt für seine auferzlehung , und er setzte den fleiß zu seinemfertigen und fähigen köpf, also daß er schon im i;. jähr seinesülters seinen mngern bruder nn Lateinischen und Griech schenUnterwiese. Hierauf wurde er m die Pfaltz geschickt, und in demChurfurstlichm b/muasto zu Neuhaus bey Worms und hernachzu Heidelberg ,m LolleZm esümiriano unterwiesen, attwo erguck) Laccalaureus kbilostipbiX Worden. An. i6c>c. qiena etnach Straßburg, und bliebe allda ein iaht. Von dar begab ersich nach Dantzlg, und an. r6c>8. reisete er in Engelland aufCambridge, aMvo er an.1609. ZmtiL zum VigZistsr klst!ost>phiBcreirt worden. Hierauf meng er auf Oxford, und endlich be-gab er sich auf Paris »n Franckrerch, allwo er zwey fürnehmevom Adel, d,e hernach Konlg Ludwigs XIII. Cammer-Herrenworden, zu mforrmren bekomnren. Aus Franckreich qiena erwieder in die Niederlande auf Leiden; weil aber um sekbiae reitdie Arminianischen streitigkeiten unter denen Niederländischen1beologi8 starck getrieben wurden, so blieb er nicht lanae allda,sondern kehrte wieder zu den seinigen nach hause, und beaabesich an, 1612. auf die Universität nach Franckfurt an der Oder,in Hoffnung allda eine krolsstlon zu bekommen; allein die vesttriebe ihn wieder von dannen, doch kam er an. 1614. wiederdahin. Es wurde ihm zwar kurtz darauf das Rectorat zu Costberg von denen Capitularm und dem Rath daselbst aufgetragen,allein er schlug es aus wichtigen Ursachen aus. Endlich wurdeer im jun. an. 1614. den beyden krokestoribu« sslieolc>NL Chrststophoro Pelargo und Johann Heidenreichio adjungirt, zu wel-cher zeit er das Reformations - werck in der Marck, ingleichendie Vertheidigung der Pelargianischen fache über sich genom-men. Än. 1617. wurde er lstoisstor Theologie oiZinzrius undgleich darauf voAor Er bekam einige Verdrießlichkeiten mitJohann Behm, krokestor Theolog!« zu Königsberg in Preussstn. An. 1618. wurde er vom Churfürsten Johann Siegmundzu Brandenburg ;umHof-Prediger nach Preussen beruffen,welches amt er auch, wiewol unaern, eine Zeitlang annähme,bis solches ein anderer bekäme. Er wurde aber bald darausaufden 87N0Z0M zu Dordrecht nebst Pelargo abgeschicket, alleiner käme nicht weiters als bis nach Franckfurt; dann weilen Pe-targns kranck wurdet und über ditz andere Hindernissen einfielen,als bliebe die reise völlig zurück. An. 1620. muste er «dermalmit dem Churfürsten, als Hof-Prediger < nach Preussen gehen,da er dann zu Königsberg «dermal mit Behmiö m einer dispu-tation in streit geriethe. Wie er in die Marck zurück käme, woll-te er zwar seine krost-lston wiederum zur Hand nehmen; alleiner muste für ein und allemalen Hof-Prediger bleiben, Und seinegehabte krokeMon semem bruder Conrado überlassen. An. 16; 1begleitete er seinen Churfürsten auf den zu Leipzig angestelltenOonvönmm der Evangel. Fürsten, und hielte nebst den Hessi-schen rbeolc>Ki8 mit den Lutherischen eine Unterredung, welcheshernach zu vielen streitigkeiten anlas gegeben. An. r8, z. wurde
ihme nach Pelargi tobe die General-Superintendentewstelle w
der Marck angetragen, er schlüge sie aber aus, nähme iedo-nan. löz?. den titul emes Consistorial-Raths an. Er gienm-§>?Ners an. 1640. und 41. mit seinem Churfürsten nachund wohnte an. 1845. dem LoUoguio zu Thor« bey. -Anbegleitete er den Churfürst Friedrich Wilhelm in das Cl-»Äund m den Haag, auch an. 1652. nach Prag. Endlicb beWlofler an. -6z 8. den 27.dec. sein leben. Vici r^ rbEsä AN. i6;8. ncitir, kiLneofurr. v.'rzz.^*
Bergius,