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das 8lllve Xeginu und NagniLcat geschrieben, welche, wieMabillon in seiner aufläge von dessen schrrften bemercket, ge-meiniglich , obschon mit unrecht, Bernardo LlarDVAlleriu pfle-gen beygelegt zu werden, bibl. Hiss-. ver. vll.z.
* Bernardus Auxemkurgicus, von seiner geburts-stadt in de-nen Niederlanden also zugenannt, war ein Dominicaner-Mönch, und starb an. i;;;. Er hat in 5 . buchern LatLloguindrereticorum und äs Oräinikus mstitsribus geschrieben. iVar»
Kilt. eccl. stxc. XVI. c. ?. p- 206.
* Bernardus Morlsnensts, ein Benedictiner-Mönch aus der
Congregation zu Clugny aus Engelland, lebte um das jähr1140. und schrieb in Versen äs Vgnit-Its inunäi L säxetituLternL vitX; ingleichen cle Lontemw munäi, welche EilhardLubinus am besten an. 1610. zu Rostock heraus gegeben; undLermonem 6s villico iniquitmis, so in der Mabillonischenaussage von Bernardi wercken mit befindlich ist. in
sclpLr. lÄcro.
* Bernartius, (Johannes) ein gelehrter Mus zu Mecheln
und schüler des Justi Lipsii, starb im jan. an. 1601. im ;o.jähr seines alters, da er fich bereits durch seinen nützlichentractat äs Atilirme IsgeuäL KilkoriD ; ingleichen durch gelehr-te Lommentsrios über den Statium und Boetii Louloi'-ltio-NSIN kkiloloxki» sehr berühmt gemacht, /.rx/ir exilkolse ini-fsell. kikliograpk. kolitic. kikliotk. steig.
in Ltken.
* Bernartius, (Ulmarus) Lanonicus und erster strokellorMis Lsnonici zu Löven, hat im nahmen der dafigen Geistlich-keit dem Loncilio zu Trident mit beygewohnet , und ist gestor-ben an. 1570. Unter andern hat er auch ein gelehrtes werck äskosnis Lsnonicis geschrieben, v-wer-rin, in Listen, steig.
Bernauda, ein ort in der Neapolitanischen provintz Basilica-ta, so den titul eines Hertzogthums hat.
Bernau, sonst Pernau, oder Berngau, ein feines Baye-risches städtlein im Bißthum Regenspurg, in dem so genanntenSultzgau, an den Fränckischen grentzen, nicht weit von Neu-marck, Freystädtlein und dem kloster Seeligenpfort gelegen. Esist zu unterscheiden von einem städtlein gleiches nahmens, sozwar auch in der Ober-Pfaltz, aber an den Böhmischen grentzen,zwischen Leuchtenberg und Tachau, am Wasser Nab lieget.Chur-Dayr. x. Z4v.
Bernau, eine kleine stadt in der Mittelmarck, am fluß Pan-cke, ;. meilen von Berlin nordwärts gelegen, allwo ein gutesbier gebrauet wird.
Bernau, ein schloß zu oberst im Frickthal, lincker handsam Rhein, in der pfarr Lütgern, unterhalb Waldshut gele-gen. Ist das stamm-haus der alten Freyherren von Bernau,aus denen Ulrich und Berchthold an. 1299. gelebt haben. Esist hernach an die von Guttenberg, und von diesen an die vonRheynach gekommen. *
Bernazzano, von Mayland, ein berühmter mahler, konn-te die landschafften und die thiere sehr wohl bilden, aber keinePersonen zeichnen, derhalben er sich des Cäsaris äa Sesto hier-zu bediente. Man sagt auch, daß er die früchte so natürlichmahlen können, daß als er einsmals eine landschafft sl sty-len auf eine mauer gemacht, er darinnen unter andernerdbeeren, etliche als reif, etliche aber noch in der blüthevorgestellet, wodurch die Pfauen betrogen worden, daß sie sel-bige vor natürliche früchte angesehen, und so lange an diemäuer darnach gepickt, bis der kalck herunter gefallen, iv-
, vi68 6e8 kernt.
Bernburg, eine stadt in dem Fürstenthum Anhalt, liegt ander Saale, wo die Wipper hinein Messet, und hat ein schloß,welches aus einem berge stehet. Es führt hiervon eine FürstlicheAnhaltische linie, so daselbst residiret, den nahmen. An. mz.soll sie von den Wenden seyn verbrannt und zerstöret worden; in-gleichen an. n;9. Hertzog Heinrich der hoffärtige in Bayernund Sachsen dafür gerucket seyn. An. 1427. sollen sie die städ-te Magdeburg und Halle belagert haben. Endlich an. i6z6.wurde sie durch die Chur-Sachsischen mit stürm erobert, aus,geplündert, und fowol die Schwedische mannschafft als auchder meiste theil von bürgern darinnen nieder gemacht. Folgendskäme sie wieder an die Schweden, und an 1641. durch Verwahr-losung an die Kayserlichen, welche aber endlich aus Mangeldes Proviants weichen musten. Sauers städte-buch. Braun-schw. thron. p. i;;. A 429. Ikestr. Lurox. tom. IV. L V. 1 o-poxr. 8sx. lup. p. 29.
Bernburg, die Fürsten von Bernburg sind.eine linie derFürsten von Anhalt, welche Christianus, der ältere, FürstJoachimi Ernesti zu Anhalt anderer söhn aus erster ehe, auf-gerichtet , nachdem er in der brüderlichen landes - theilungBernburg, ingleichen die ämter Ballenstädt, Hatzgerode, unddas kloster Gernrode am Hark, wie auch Plötzkau bekommen,welches letztere er nachmahls feinem bruder Augusts abgetreten.Er starb an. i6;o. und hinterließ sonderlich Christianum denlungern, welcher den Bernburgifchen stamm fortgepflantzet,und Hridericum, welcher die Hatzgerodifche linie angefangen.EW nanus der jüngere, welcher an. M6. gestorben, ver-mahlte sich an. 162;. mit Eleonora Sophia, Hertzog Jo-banms zu Holstein - Sonderburg tochter, welche ihm 17.Ander zur welk gebracht, darunter Victor Amadeus, geboh-re>> den 6. oct. an. isz4. das geschlecht unterhalten, und dasrecht der ersten gebmr in feinem Hause eingeführet, auch an.
1678. von dem Kayser bestätigen lassen. Er starb als derälteste Reichs-Fürst an. 1718. den 14. febr. in dem 84 > 1 <Nseines alters. Elisabeth, Pfaltzgraf Friedrichs zu Zweybru«tochter, so ihm an. 1667. vermählet worden, und an. 1677.verstorben, hat ihm an. 1663. den rz. jul. Carolum Me-ricum, den 28.jun. an. 1669. Lebrechten, und den 14. V.vVan. 1674. Johannem Georgium gebohren, welcher letztere Min dem treffen bey Leuse in den Niederlanden sehr tapferhielt, aber darüber den 19. sept. an. 1691. fein leben einbüffele,f Carl Friedrich succedirte seinem vatter an. 1718. und vermahl-te sich zweymal. Seine erste gemahlin, Sophia Albcrtwa,Graf Georg Friedrichs zu Solms - Sonnewalde tochter, rn»welcher er an. 1692. das beylager gehalten, starb den l?'jun. 1708. nachdem sie gebohren hatte: i.) Victor E"dericus, von welchem hernach.. 2.) Elisabeth Albertina, geboy-ren den zi. map 169;. vermählet an. 1712. an GüntherumcFürsten zu Schwartzburg-Sondershausen. ;.) Charlotte So-phia, gebohren den 21. may 1696. vermählet an. 1721. anA»-gustunr, Printz zu Schwartzburg-Sondershausen. 4.) Augu>mWilhelmina, gebohren den 7. nov. 1697. Carl Friedrich heura-thete nach seiner gemahlin tode Wilhelmine Charlotte, ^bohrne Nüßlerin, eines Cantzley - Raths in Hatzgerode toaMwelche an. 1719. ?ur Reichs-Gräfin von Ballenstädt erhöbe»worden. Von dieser zeugete er an. 171z. Fridericum, und am1717. Carolum Leopoldum, welche beyde an. 172;. vom KEser zu Grafen von Bärenfeld erkläret worden, aber keine lxemlucLellionis in den Fürstlich-Anhaltischen ländern, wegen derbesondern Verträge dreses Hauses, haben. Er selbst starb denLi. april 1721. Victor Friedrich, Fürst zu Anhalt-Bernburg 1Ritter des Preußischen schwachen Adlers, wurde den 20. M'an. 1700. gebohren, träte an. 1721. die regierung an, und ver-mählte sich an. 1724. mit Louise von Dessau, welche an.den 29. jun. eine Printzeßin Sophia Louijä zur weit gebrach"und einen monat hernach verschieden. Hierauf nahm er an.17;;. Sophiam Fridericam Albertinam, tochter Albertiderici, Marggrafens zu Brandenburg, und Heermeisters S»Sonneburg, von welcher er gezeuget, 1.) Friedrich Albert ogebohren den 2;. aug. 17;;. 2.) Charlotte Wilhelmine,,<0*bohren den 2;. aug. 17;?- ;.) Maria Carolina FriderlAegebohren den 9. jun. 17;?. starb aber sogleich wieder. LebrecyvCarl Friedrichs bruder, welcher ehemals zu Zeitz, hernach »»Hoym residirte, und den 17. may 1727. gestorben, hatte vo»zwey gemahlinnen Ander. Die zweyte, so eine Freyin vo»Weede gewesen, und an. 170;. von dem Kayser in den Reich".Gräflichen stand erhoben wurde, gebahr an. 1704. Wilb^minam Charlottam, welche an. i?;4. an Wilhelmum, La»b-grasen zu Hessen-Philippschal vermählet worden: an.Josephmn Carolum, welcher an. 17; 7. den 8. februarii ver-storben : an. 1709. Sophiam Christianam, vermählet am1723. an Christian, Fürst zu Schwartzburg-SoiidershaMtan. 1711. Victor Lebrecht, starb den 5. decemb. 17?/«Kayserlicher Oberst - Lieutenant bey dem regiment zu E"des Printzen Marimiliani von Hessen-Cassel. Mit der erlmgemahlin hat obgedachter Lebrecht fünf Ander gezeuget, vmunter zu mercken: 1.) Victor Amadeus Adolphus, Fur>r ^Anhalt , wurde an. 1691. den 7. sept. gebohren, und^a-'1712. in der action bey Denain gefangen, aber bald wievauf freyen fuß gestellet. Er hat seinen sitz zu SchauMb»Agenommen, nachdem er die Grafschafft Holtzapfel von vncr mütterlichen groß-mutter an. 1707. geerdet. Mit vv"lotte Louise, einer tochter Wilhelmi Mauritii, Grafen", iIsenburg-Büdingen, die er sich an. 1714. beygeleget,folgende Ander gezeuget : 3) Lebrecht, der an. 1718.ren , und an. 1721. gestorben. K) Christian, gebohren ^;o. jun. 1720. c) Carl Ludwig, gebohren den "-m.172z. ä) Frantz Adolph, gebohren an. 1724. den 7 ->
0) Victoria Charlotte, so an. 171;. gebohren, und an. r?-mit Friedrich Christian, Marggrafen zu Brandenburg-vu" ^dach, vermahlet worden. Als die erste gemahlin den1719. gestorben, vermählte er sich den 14.febr. 1740. >
wig Sophia, einer Gräfin Henckel von Donnersmarck.Frledrich Wilhelm, welcher an. 169;. den 12. apr.ren , und an. 1712. den 24. jul. bey Denain ertruncken, ^
dem er der unglücklichen schlacht unter dem Albeniarle VMwohnet, z.) Christian, so an. 1698. den 27. nov. gedoUund an. 1720. den 28. apr. bey Palermo in Sicilien geoucv4.) Elisabeth Charlotte, gebohren an. 1696. den 4. dec. u-nealog. Handb. ^ . ^,»6
Berncaftel, lat. 1'skernse lVlofellgnicir, eine stadt, jäMund amt an der Mosel, zwischen Veldentz und Trarbacy 0legen, so zum Ertz-Stift Trier gehöret. ,
Berneck, ist 1.) eine kleine stadt in Francken, zwischenreuth und Hof, am meisten Mayn, welche den Marggrafen ^Bareuth zustehet. 2.) Ein schloß im WürtembergMen,Schwartzwald, zwischen Altensteig und Bulach. Emef' ^stadt in Steyermarck, ?. meilen von Grätz, .welche vor>^j»ihre eigene Herren, Fürstlich-Steyerischen gebluts, geyavv-nachdem solches geschlecht in Wilhelms um die mitte des xculi abgegangen, durch Heurath an die Herren von RaaNLA-kommen. 4.) Ein kloster in Oesterreich in dem quartier 00^ ^hardsberg zwischen Horn und Drofendorff, ;.) emRheinthal, zwischen Altstetten und Rheineck gelegen,ätin. 6erm. ÜLMMStogr. k. ll, 2«. *