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Zweyter Theil. Bi - C.
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teltt i?n. in 8. Histofts L Monuments kesti fieculsris Nsllo-LcbsambuiZisi, Rinteln 1722. fol. Lommsnt. äs k^rrkonis-mo Hiäoriso, Rinteln 1707. in 4. welche nachmals mit einerandern villsrl:. äs Fuäisio Iliäoiico zn Leipzig 1724. in 8. wiesder aufgeleget worden» 8pecimins V. oblervstionum IN 6 s-NLÜN , Rinteln 1722. 1726. und unterschiedene gelehrte äilxu-tstioner und andere kleinere schriften, als da sind: sie Fürsdlsturrsin brutsnon csäems, Leipjig 1692. äs Veiemm He-brseorum sirss viwlsm äesollsnäsm ritibus sä Deut. XXI. 1.Isgg. Leipjig 1692. äs üslurrsätions Mortuorum V. Test. ors-culis eorrsborsts; äs Lsmilis Lomitum Ho1Isro»8LstsusQbur-xicorum stos lseculo sxstirusts, Rinteln 1699. äs so guoä Oivi-num sst in üistvris sivili, ib. 1700. äs 8uxerstitions sästibitstsngusm srssno äominsrionis, 1b. 1701. äs Lsulis sur non-nuili Lruäiti nibil in lucem emilerint, ib. 1702. äs Imper-tsciions Virium nslurslium sä sonlsgusnäum iunnnum bo-nam, ib. 1702. äe Lruäitione xolitics, ib. 1708. äs OriginsXerumxubliLsrum , ib. 1710. äs OriWne Msli contrs L«lium,ib. 1719. Es hat auch ein Lurlus ?stilost>xkisu8 in Lateinischerbeles verfaßt , mit hin und wieder beygefügten snnotstionl-bus und sitstionibus, nach seinem tode sollen heraus kommen.Stolles hist. der gelehrtheit in sääenä. x>. ;; . leg. Gel» Zeit»

1728. x. 7 ;r.

Biernburg, siehe Biörneburg.

* Bierffein, ein feines schloß in der Grafschafft Jstnburg,in der Wetterau, eine weile von Budingen, von welchem eineGräfliche linie den nahmen führet. Zeilers Reichs-Geogr. VIII.x. 114;. Oice/. gevgr. Oiätiün.

Biervliet, lat. Lirstiwm, eine berühmte vestung nebst einemHafen, auf einer insul gleiches nahmens in dem HolländischenFlandern, zwischen Sluys und Axel, drey Meilen von Gentgelegen.

Biesbos , wird eine gewisse gegend von dem mittägigenHolland genennet, welche sich zwischen Gertruydenberq undDordrecht befindet, und seit der grossen Überschwemmung desmeers (wodurch an. 1421. den 19. nvv. 72. dörfer, nebst vielenschlossern und lusthäusern auch über 100020. menschen,unterge-gangen ) beständig mit Wasser bedeckt geblieben, um welcher Ur-sache willen man es auch bet veräronsstsn ivsert, oder ein ver-iruncken land zu nennen pflegt. Lo^ar-«. rstesrr. Iloll.

Biesenrodt, eine uralte adeliche familie in Sachstn, derenstamm-schlvß Biesenrodt auf dem Hartze harr an den Anhälti-schen grentzen gelegen. Albero von Biesenrodt wird in einemvergleiche zwischen dem Abt Siegfrieden zu Nienburg, undHertzog Bernharden zu Sachsen,. wegen der Advocatie zuScowitz an. 1194. als zeuge angeführt. Heermann zog an.1989. als Hauptmann mit Hertzog Christianen von Anhalt inFranckrcich, dem Könige wider die Ligue beyzustehen» Nachdiesem wurde er bey dem Hertzvge Friderico Wilhelme, Lämi-nisirstore der Chur Sachsen, Rath und Hof-Marschall. HansGeorge war an. 1689. Sachsen - Weissenfelsischer Hauptmann,und Hans Hermann bediente um diese zeit an dem Hofe zuWeissenfels die stelle eines Oberschencken. Hans Julius aufScorileben, starb an. 1697. als Sachsen-Weissenfelsischer Cam-mer-Rath und Kriegs-Lommistsrius, und hinterließ einen söhn,der an. 170;. zu Paris starb. Heinrich Ehrenfried, Chur-Sächsischer Land-Cammer-Rath, lebte an. 171z. um welchezeit auch einer dieses geschlechts das Ritter - guth Wengelsdorffzwischen Merseburg und Weissenfels als ein altes stamm - guthbesessen. Beckmanns Anh. hist.

* Biesenthal, oder Bisenthal, eine kleine stadt und amtin der Mittel-Marck, zwischen Berlin und Bernau, vier Mei-len von Berlin. Das dabey liegende holtz heist die Biesentha-ler-heyde.

* Biesius, (Nicolaus) gebvhren zu Gent in Flandern

an. war em guter Lbilolbpbu8, ein sinnreicher Poet underfahrner Neäicus. Er begriff in Spanien die Eloquentz undPhilosophie, kchrete sich darauf nach Löven, und legte sich mitsolchem fortgang aus die Medicin, daß ihn Kayser Maximilia-nus II. zu seinem Leib - Artzt annahm. Bey den Gelehrtenstund er gleichfalls m grossem ansehen, und hielt mit Bnsbe-guio, Lipsio, Sambuco, Stephano, Pighio, Cratone undnndern der berühmtesten Männer seiner zeit genaue freund-schafft und brief-Wechsel. Er starb endlich an. 1572. nach-dem ihm vermuthlich von seinen heimlichen feinden gift bey-gebracht worden. Seine schriften sind: Orsrio äs ssuäibuslmsisrum; äs Lrte äicenäi libri II. Antwerpen 197;. 1577.in 8 V 0 ; äs Ilniverkists stve äs kbzchcs stgue univerls XsturssM-Iolopbia bbri III. w. i;;6. W4W; äs Xexubliss stve äsrwiverss mmum Lstilolbpstis libri IV. ib.1996. in zvo; äsOpinionum Vsrisdsts; VbeoretisT Msäisinse libri VI. ibiä.1998- m 4to; Lomwent. in Osleiu strtem Meäicsm, ibiä.1960. in 8uo; äs Metboäo MeälslnE üb. I. ib. und Lö-ven 1964» in8vo; äs Xswrs <L rebus NSturs 1 ibu 8 libri V.Antwerpen 1556. 157;. 159;. TSr;. in 8 vv. ärbsn.

LsIZic.

.Dießen, (alt) VisuxFonc^LsUivisFuncetsna, eine be-ruhmle Valley des Teutschen Ritter - ordens, otznweit Ma-stricht in den Spanischen Niederlanden gelegen. vonRitter - orden.

Ließin, siehe Bißing.

Bietala, oder Biutala, eine vestung auf dem gipse! ei-nes berges in der grossen Tartarey an den äussersten grentzen desKönigreichs Barantola. Siehst mit vielen viereckichten thür-men versehen, und daher berühmt, weil sich einer von denbeyden Königen dieses landes, so Zrsnä Lsms oder der grossePriester ihres gesetzes genennet wird, ordentlich hier aufhält.

Lbins.

Bietichheim, eine kleine stadt in dem Würtembergischen,zwischen Vayhingen und Beßighetm an der Ens gelegen. An-fänglich war es nur ein dorf, und gehörte denen von Sach-senheim. Nachgehends aber haben es die Grafen von Würtem-berg, die Herren von Venningen, und die von Schönach ge-meinschafftlich besessen , bis es endlich Graf Eberhard vonWürtemberg an. i;86. vollends käuflich an sich gebracht, cv«-srmsl. 8uev. k. III. lib. IV. c. 10. L xsrslixom. p. z8-

's Dieses städtlein liegt eigentlich zwischen Vayhingen, Grö-ningen, Marpach, und Beßigheim, eine stund von der berg-vestung Hohen-Asperg. Es soll erst an. i;86. ummauert, undzu einer stadt gemacht worden seyn. An. 1519. ist auch diesesstädtlein nebst andern von dem Schwäbischen bund erobertworden. An. 1594. wurde wegen der pest die cantzley vonStuttgard hieher verlegt. Diejenigen, unter den ehemaligengemeinschafftlichen Herren von Bietigheim, welche hier obendie von Schönach heißen, nennet Crusius die von Schaubeck,ksrslip. ssx. XXIV. Auch den verkauf dieses städtleins auWürtemberg setzen einige nicht in das i z86. sondern. 1408. jähr.

s msnulsr. )

Bievre, ein kleiner flüß in der l8le äs Lrsnce, sonst auch derfluß äe8 6obelin8 und äs Oemüli genannt. Er entspringet übereinem dorfe gleichfalls Bievre genannt, drey Französische weilenvon Paris, und ergießet sich in die Seine, bey dem thor St.Bernhard zu Paris, wird auch durch röhren in die stadt geleitet.Man soll mit feinein wasser den scharlach am besten färben kön-nen, und wird daher in der Parisifchen Vorstadt St. Marcell zuverschiedenen manufacturen gebraucht. Doch hat er auch die-ser Vorstadt an. 1926. und 1979. durch heftige ergiessung grossenschaden zugefügt. Siehe Gobelins, iv-?.

Brez, (Odard von ) Marschall von Franckrcich, lebte un-ter der regierung Francisci I. und Henrict II- und wurde Se-neschall , wie auch Gouverneur von Boulonnois. An. 1928.diente er in Italien und an andern orten. An. 19^6. ward erRitter des ordens St. Michael. Das folgende jähr befand ersich bey der proviäntirung der stadt Terouane, und ums jähr194z. erhielt er durch gewogenhett des Dauphins den Mar-schalls-stab von Franckrcich. Dieser Herr hielt so viel auf ihn,daß er von seiner Hand zum Ritter wollte geschlagen seyn. Nichtsdestoweniqer veränderte sich hernach seine gnade gegen ihm, alser zur regierung gekommen, und ward dazu ein vorwand ausFrancisci I. regimente hergenommen. Es commandirte nem-lich der Marschall an. 1949. in Boulonnois und Picardie, daBoulogne an die Engelländer verlohren grenz, und stundenschon damals seine Verrichtungen dem Hofe nicht allerdings an,indem er zwar in einigen scharmützeln Vortheile über die Engli-schen erhielt, hingegen in aufbauung eines gewissen forts, dasden Hafen von Boulogne sperren sollte, dem Königlichen be-fiehl nicht nachgelebt, und solches weder auf die rechte stelle,noch von rechter grösse bauen lassen , daher man ihm schuldgab, er suche den krieg zu seinem Vortheil zu verlängern. Die-ses nun , und daß sein schwicger-sohn Boulogne zu zeitig über-geben , ward ihm an. 1947. da Henricus II. kaum zur regie-rung gekommen war, zur last gelegt, und er verurtheilt, ent-hauptet zu werden. Doch erließ ihm der König die lebens-strafe, entsetzte ihn aber öffentlich seines Adels, und ward ecim anfange auf das schloß Loches gefangen gesetzt, nach der Handaber wieder auf freyen fuß gestellt, da er zu Paris in der Vor-stadt von St. Victor an.ic?;. vor Verdruß gestorben. Sein Un-glück mochte wol meistentheils von der Diana von Pvitiers her-kommen,welche, wie bekannt, alle alte Ministres vomHofe schaff-te. So giebt man auch dem Connetable Montmorenci etwasschuld dabey , der ihn nicht gerne neben sich in des KönigSgunstleiden wollen. p. 1019.10)4. leg. 1099. L. L«.

»re/, kill. äs Vrsnse. Le/cattÄ,, As.

Blferno, lat. 1ilerrm8, ein fluß in der NeapolitanischenGrafschafft Molise, läuft auch ein wenig durch die provintz Ca->pitanata, und vermischet sich unweit Termoli mit dem Vene-tianischen Golfs.

* Bissi, (Laurentius) von Bergamo gebürtig, ein gelehrtereisrisus UeZulsris zu Chieti, war zu Neapolis, Piacenza undBergamo Prediger, und zu St. Agatha krLpoütv8. Er istan. 1690. den 8. september mit tode abgegangen, und Hat inItaliänischer spräche äs Lelli Isuäe, Neapolis 1612. in 4w;äs Loronsrionel)uci8 6enuenli8,Fscobi Impsrislis; Iriumpbunixsuxertsti8; äs prTsipm8 Myäsrüs ksäionis Lkristi, und Lei-chen-reden rc. geschrieben, biogr.

VI 6 L , ein wagen mit zwey Pferden, welcher wohlverdien-ten leuthen zu ehren verfertiget, und samt ihrem bild an einenöffentlichen ort der stadt hingesetzt wurde. Diese gewohnheitkam aus Griechenland nach Rom, allwo man denjenigen, wel-che dem volcke viel getreyde und geld hatten austheilen lassen,son-derlich diese ehre zu erweisen pflegte. M-uMxeFM, äs lwnorsdiisllü. , äs üstuis ftsm.

*Btgault,