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gemahlin, Brigitta Rosladm, Carolum Fridericum und Turo-nem, wie auch vier tochter gezeuget, von weichen Magdalena,Carolo Falckenberg, Christina aber Carolo Baat beygelegtworden. Stenonis bruder, Gustavus, Freyherr zu Kospa,Herr zu Froswich und Usara, ward Reichs-Rath und Präsidentim Hof-Gericht. Die Königin Christina und Carolus Gusta-vus gedraucheten ihn zu verschiedenen Gcsandtschafften, theilsin den Niederlanden , theils in Moscau. Er starb den 29. sept.an. 1661. nachdem er kurtz vorher von dem saner-brunnen zuSchwalbach wieder zurück gekommen. Er hatte einen söhn Tn-ronem, und zwey töchter, Mariam und Margaretham / welchewtztere an Benedictum, Baron von Horn, vermahlet worden.Turo, der dritte söhn Nieolai, Baron von Sahlestadt, hatte zursemahlm Christinam, vuantonis Bauer in Dkmsholm tochter,welche chm eine tochter Ingeburgis und einen söhn NicolamnANirvms Bielke an. 1644. gebohren. Dieser wurde Ober - HoftMarschall, Königlicher Rath, General-Gouverneur von Pom-mcrn, bediente auch andere hohe stellen, und ward an. 1681. alsOrdinair - Ambaffador nach Paris geschickt. Hernachmarscommandiere er unter dem Churfürsten von Bayern die reute-rey bey der belagerung Ofen, und ward deswegen an. 1636.von dem Kayser in Grafen-stand erhoben. Als an. 1639. derVenetianische General-Feld-Marschall Graf Otto Wilhelm vonKvnigsmarck gestorben, trug die Republick ihm diese charge an,so er aber nicht annehmen wollen , kam aber bey dem Komgein Ungnade, und wurde aller dignitäten entsetzet, auch «11.170;.zur ewigen gefängnis condemniret, welches letztere man gleich-wol etwas gemindert. Er vermählte sich an. 1669. mit Eva,einer tochter des Reichs - Marschalls Gustav Horns,mit welcherer verschiedene linder beyderley geschleckts gezeuget. Von densöhnen sind zu erwachsenen jähren kommen Carolus Gustavusund Turo Gabriel , welche beyde an. 1719. als Ambassa-doren, dieser nach Wien, jener aber nach Paris geschicktworden, von den töchtern aber Eva, welche Graf Abra-hami von Brahe gemahlin worden, Sigris Catharina,Christin« Anna und Ulriea Ebbn. In rbesr. Xobi-
lic. 8uss. äs Zelliß Lsroli tzulllvi.
lxm. k. II.
, * Bielcke, (Nicolaus, Graf von) wurde an. 1717. imfebruario von dem Papst Elemente XII. zum 8sn«wr von Romernennet, und nahm den 5. may diese ansehnliche würde inbejitz. Er hat sich unter dieses jetztgedachten Papsts regierungrn Rom eingefunden , und die Catholische religivn angenom-men. Seiner gemahlin , die er in Schweden zurück gelassen,ist von dem Hofe verboten worden, ihm einige gelber zu »ver-machen. tbsatr. Xokil. 8ueL. 6s gell.
Laroli 6ullavi. Kittet«/' Ipicil. k.II. I^aZ/rerr biü. Leopold,x. 271. pr,ö/rsa.
Biele-Jezora, ein Hertzogthum in Moscau , zwischen denHertzogthummern von Novogrod-Weliki und Wologda. DieHaupt-stadt heist gleichfalls also , und ist mit morast umgeben.Der Czaar pflegt daselbst einen theil seiner schätze zu verwahren.Beyde haben ihre benennung von einem see gleiches nahmens,
welcher 22. meilen lang, und i r. breit ist; denn Biela - Oczeroheist ein weisser see.
Vielen, eine von den ältesten adelichen familien in Thürin-gen , deren güther in dem Schwartzburgischen gelegen. Hein-rich reisete an. 1476. mit dem Sächsischen Hertzoge Albrechteuin das gelobte land. Heinrich auf Heyenrode und Stapelburg,warum die mitte des XVI. lleculi ,s. v. 0 . Chur- SächsischerRath und Slifts-Hauptmann zu Merseburg. Adam Heinrichbekleidete an. 167;. die charge eines Herzoglichen Gustrow-Mecklenburgischen geheimen Raths und Ober - Amtmanns zuBißlenburg. George Heinrich florirte an. 1714. LsM. amial.Spangenbergs Adelsp. k. II.
Btelese, siehe Biela.
^ Vielfeld, eine stadt in der in Westphalen gelegenen Graf-schastt Ravensberg, sieben meilen von Osnabrück, und zweyvon Hervvrden, ist ehemals eine Hansee - stadt gewesen. Siehat guten zugang von der leimvand , so allhier gemacht wird,und ausser der stadt liegt das veste schloß Sparrenberq.
äs red. Umrll k. V. c. 7. rop. X/ellpb. p. 10.
Vielin, eine Gräfliche familie, deren stamm-schloß gleichesnahmens in dem Leutmeritzer-kreise in Böhmen gelegen, so aberabgestorben. ( siehe proskau.) In Polen nennet sie sichBtelinski, und hat viel berühmte leuthe hervor gebracht, wüdenn schon an. no;. Zelislaus Polnischer Feld - Herr gewesen.Borislaus besaß an. 11-27- das Ertz-Bißthum Gnesen. Casi-mir Ludewig war an. 1699. Unter - Cämmerer und MarschallDer Ritterschafft in Polen- Mit Johann Frantzen, Woywodevzu Marienberg, hat sich dieses geschlecht an. 1682. auch in Preus-sen niedergelassen, öaks. wo. illmm. p. 27. llemm,
l'oi. Harckn. Preuss- ?- 411 -
* Vielscius, (Joachimus) em söhn Mark. Bielscii, einerPolnischen Uistorioi, welcher ein Lbromeon rerum kvloniomuir2b orlsirie eemiL -lä ÄN. 1587' LUM 1combu8 ^SAUkn geschrikiben; lebte unter Stgismundo III. und schriet
Limslss kolomso8 iu Polnischer, und Lxigwmmaw, in Lateinischer spräche. Am-Ms/ssM.
. Vieisko, lat. Lisloa, eine grosse von holtz gedauete stadtliebst einem schlösse an dem flusse Bielsko, zwischen Breßic
und Grodno gelegen. Sie ist die Haupt - stadt in der Pol-nischen Woywodschafft Podlachien, welche daher auch Bielskogenennet wird.
Bieloky, lat. IlieUcvL, ein Fürstenthum in Moscau, nebsteiner stadt gleiches nahmens, an dem fluß Opska, zwischenReschow, Smolensko, Novogrod und Lilthauen. Die stadtist bevestiget, hat ein gutes schloß, und liegt in einer gegendvoller holtz.
Bielftein, ein ehmaliges schloß, nebst einer Grafschafft aufdem Hartze, wo heutiges tages das kloster Jlefeld liegt, sollden nahmen von dem götzen Diel, welcher in dieser gegend aufeinem steine gestanden, bekommen haben. Auf diesem schlösseresidirten vor zeiten berühmte Grafen, die sich zugleich Herrenvon Lmderbeck oder Linderbach genennet, von welchenEilger oder Jlger an. 1107. einen Grafen von Bleichlingen um-bringen helffen. Dessen söhn, nahmens Conrad, starb an.114;. und hinterließ Jlgern oder Eiligem den jungem, einenberühmten krtegs-held, welcher an. 1170. das schloß Jllburg er-bauet , und sich nachgehmbs nicht mehr Graf zu Bielftein,sondern Herr von Jllburg geschrieben. Er ist wegen feinerrühmlichen thaten von Kayser Henrico VI. mit der GrafschafftHohnssein belehnet, und zum ersten Reichs-Grafen davon er-nennet worden. Siehe H^knftein.tom. III. x. 148. Hell!6. Spangenbergs Mansf.
chron. Lucä Grafen - saal, x. 276. llg.
Bienewitz, (Petrus) siehe Apianus.
Brenne, stehe Viel.
* Brenne, (Johannes) ein berühmter buchdrucker zu Paris,welcher wegen seiner netten schriften, sorgfältiger correctur, undfürtreflichkeit der von ihme gedruckten bnchem sich ein grosses loberworben hat. Erstarb unglücklicher weise zu Paris den 15.sehr. i;88. Seine Lateinische und Griechische -mchores gebenkeinen andern nichts nach.
Brentina, ein kleiner flecken in dem Hertzogthum Florentz,bey einem see gleiches nahmens, zwischen Florentz und Luccagelegen.
Brenzenau, Benzenau, pienzenau, eine uralte adelicheund nunmehro Frcyherrliche familie in Bayern, welche indem Stift Frcysingen das Erdmarschall-amt besitzet. Ottohat an. n6z. dem thumier zu Zürich mit beygewohnet. Jo-hann war an. i;c>;. Commendant in der vestung Kufstein, alssie der Kayser Maximilianus I. belagert hielt. Weil ihm abebnach dem damals im schwang gehenden aberglauben schuld gege-ben ward , daß er die kugeln, welche die Kayserlichen hineinspielten , mit besen wegkehrte; so muffe er nach erfolgtet Über-gabe den köpf davor hergeben. Maximilianus FranciscusJgnatius war an. 1657. Chur-Bayerischer Cammer-Herr, undhat gleichwie sein bruder Ferdinandus Fridericus, unterschied-liche Ander nachgelassen. Es hat sich auch in vorigen zeiten einadelich geschlecht von Bensenau in Meisten befunden, und dennahmen Stiel angenommen, welches sich aber nunmehro an-derswo hingewendet. llemm. lllrm. k. IV.
xioär. VI, In.
Bieren, ein adeliches geschlecht in dem Magdeburgischen,von welchem Hans an. 1610. Comtur zu Burow gewesen, undLudwig an. 1704. als Dom - Herr zu Halberstadt verstorben.Ob diese familie von dem Polnischen adelichen geschlecht vonBier Herstamme, kan man nicht sagen. Beckmanns Anh.
hist. orb. kol. k. 111. x. 11;.
*Bierling, (Caspar Gottlieb) ein Dncior llllällmL undberühmter km>llllu8 zu Magdeburg, auch ein Mitglied Lsaä.blar. Lur. 6srm. schrieb llroblsma llllarmaLSUtico-Meällum:an PleäicamenM evasuanria rempare pellis tuto a6kll>enäa,
Magdeburg und Helmstadt 1684. in 4re>; 6s Lllpllmriall,Straßburg i66z. LpscinE llnatomisL , Jena 1661. llävsc-llriorum curiollorum senruriss 2. ik. und Magdeb. 1679. lN 4 »Obllrv. 6- Nelansbolm in msniam 6eZener-mts , welche tNLxliemer. llcaä. Mt. Lur. 6erm. ll.2. n. 151. stehet ; äs viar-rlicsa sü^loll, ll>. n. 1;;. äs kebrs tertiana ^,ura imermittente,Ik>. n. 1^4. äs 8srpsML VLssam smuIZents, ib. n. i;;- äs klri-NL eilluxu aä raällsm pem8, ib. n. 204. äs kllorpions Lo>llc>iimoxis äevorsto , Ib. n. 20;. äs Zalamanärg co<lla mnoxiscomella, ib. n. 206. äs LmixMbÜ8 vmiis,, ib. r>. 207. äs 8ts-riliMte proprer obllruÄum Uteri sollum ä carnea exerellemig,ib. n. 209.
war zu Magdeburg an. 1676. gebohren. Nachdem er daseiin seinen studien einen guten, gründ gelegn hatte, begab er stan. 1690. auf die Universität zu LeMg/ an welchem orte stgrvß-valter, Caspar Bierling,beyder Rechten vokior undStalRichter gewesen, und nahm an. 169;. den Zmäum nnes lU^llri an; hierauf gieng er an. G97. als Hofmeister mit ein«von Adel nach Rinteln / und that sich auf dieser Academie stcher gestalt hervor, datz man thn an. 1700. zum kroll exrramkbilollpbise, an. 170». aber zum kroll Ilill. und Lloqueutiund an. 1708. zum kroll koIiriLS8 ernennte. Hiernachst lhielt er an. 1712. das Stadt-Pastorat, und an. 1714. >Superintendur , worauf er an. 1717. kroll Tbeol. unddann an. 1720. zu Helmstädt Vokkor TbeoloZise ward. -starb den 2;. jul. <«1.1723. und hinterließ drey söhne, nebst so vtöchtern. Seine schriften sind : llmsMsnm üuälorum, R
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