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Osnabrückiscben ftierens eine Reichs-versÄmmlung nach Nürn-berg bestimmet, gieng er dahin, und unterrichtete nicht nurdie ade'iche jugenv in der Staatslehre und Poesie, sondern hieltauch eine zierliche rede von dem Teutschen frieden. Indem ihnnun viele Abgesandten kennen lernten, trug man ihm bey demKaiserlichen fried-und freuden-mahl das schau-spiel zu dirigirenauf, welches er auch durch junge von Adel vollführte. Der Kai-ser Ferdinandus lll.ertheilte ihm darauf den Erd-Adel,und bald darnach eine güldene kette nebst einem brust-bilde, wel-ches letztere er auch von dem Kaiser Leopoldv erhielt. An. 1658.nahm ihn Hertzog Wilhelm zu Weimar in die fruchtbringendegefellschaffl, unter dem nahmen des erwachsenen,und an. 1679.wurde er ein Mitglied der Paduanischen Academie äe Xicovra-n oder iiecuperLwrum, worauf er an. 1681. mit tode abgleng.
iMften sind Fuggeri spiegel der ehren des Hausesbis aufMaximiiianum I. welchen er verbessert, ver-mehret und mit kupfern gezjeret; Beschreibung des Donau
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Pfältzischen daraus entsetzet, doch m die Herrschajst Lutzelsteindurch ei» von dem hohen Rath zu Colmar den 24. sept. an.1695.ergangenes definitiv-urtheil, weiches den 2;. febr. an. 1699. mitexLMwriLlibus bestärcket worden, reimmittiret. Er starb den2s. april. an. 1717. Mit Catharina Agatha, Johannis Ja-cobi des letztem Grafen von Rappoltstem tochter, welche er an»
1667. gechlichet, und die den 6. jul. an. 168;. gestorben, hat er7. Ander gezeuget, davon am leben geblieben, Ehristianus III.gebühren den 7. nov. an. 1674. so an. 1704. Französischer Gene-ral-Lieutenant worden; Magdalena Claudia, gebohren an.
1668. und vermählet an. 1689. an Philippum Reinhardum,gefürsteten Grafen vvn Hanau, starb an. 1704. und Louisir,gebohren an. 1678- und vermählt an. 1700. an Fridericum Än-tonrum Ulricum, Grafen, anjetzo Fürsten von Waldeck. Chri-stianuS lll. succedirte seinem vatter an. »717. Er prätendiere an.i7;i. auf absterben Gustav; Samuelis, so sich den 17. sept. de-
stroms - m Pss uipsern gcz,erel; v--, Donau- sagten jahrs zutrüge, das Hertzogthum Zwevbrücken, welches er
scher Ul'nN7ä m Ungarischen Könige; Brandenburgi- auch endlich in einem den rz.dec. 17;;. mit Chur-Pfaltz errichte-
oijes; Guelfischer oder Nieder-Sächsischer lorbeer-hayn; ten vergleich erhrelt, an dessen statt aber Veldentz und Lautereck
^ e^reke Aweybruchen. Er vermählte sich an. 1719.
ln Schwaben an. i;oo. gebohren, und nahm zu Basel m 1 iteris elesLnrlvridus und der Philosophie so zu, daß er datomit grossem rühm selbst lehren konnte. Hierauf kam er nachAugspurg „und stund der schule daselbst bis an seinen tod vor,welcher an.15-14.den 19.jun.erfslgte.Man hat von ihm 8vmpvo-rÜLm in blK-ncum; Lnnotsriones L Lollocatines in cnrmmaLibMinn;inI»LÄLneium;Lnmmenr.in libr.Liceronis äs OiÜLiis,LorncecilÄS La. L«»ea/iE.Iitz.III.prvlop.c'-«/ir anns1.8usv.L. Ill-lib. XI. vit. kliilok. lik.XIII.
Birckenfew,ein städtgen und schloß mit dem titu! eines Für-stenthums, liegt an der Nahe, und ist ein stücke von der altenGrafschafft Spanheim, nahe am Hundsrück. Es gehöret ei-ner besondern linie der Pfaltzgrafen am Rhein, welche daherdie Birckenfewische genennet wird, und im XVI. Leute vonPfaltzgraf Carolo aufgerichtet worden. Dieser Carolus warder jüngste söhn Pfaltzgraf Wolfgangs zu Zweybrück, geboh-ren den 4 - sept. an. 1560. und empfieng zu seiner appanage dieHintere helfle der Grafschafft Spanheim, da er denn seine rest-dentz zu Birckenfeld nahm. Er war ein liebhaber guter künste,und starb in seinen besten jähren den 6. dec. an. 1600. Doro-thea, Hertzogs Wilhelm; des jüngern zu Braunschweig tochter,welche er an. 1586. gechlichet, und die an. 1649. gestorben, hatz. Printzen zur weit gebracht, davon Georgius Wilhelmus denBirckenftldischen, Christianus I. den Bischweilerischen äst ge-pflantzet, der mittelfte sohn Fridericus aber, so an. 1594. ge-bohren , an. 1626. ledig gestorben. Georgius Wilhelmus warden 6. aug. an. 1591. gebohren. Er trug viel sorge vor dieProtestirende religion und Wohlfahrt seiner Unterthanen, undstarb den 25. dec. an. 1669. Er vermählte sich den i.dec. an.1616. mit Dorothea, Ottoms, Grafen von Solms in Son-nenwald, tochter, so an. 1625. verstorben. Hierauf ließ er sichJulianam, Rhein-Gräfin von Grumbach antrauen, nach derzeit aber wieder von ihr scheiden, und erwehlte an. 1649. zur drit-ten gemahlin Elisabetham, Ludvvici Ederhardi, Grafen vonOetingen, tochter, so an. 1669. gestorben. Seine kinder wa-ren Carolus Otto, Anna Sophia, gebohren an. 1619. so Aeb-tißin von Quedlinburg worden, und an. 1682. verstorben, undMaria Magdalena, gebohren an. 1622. eine gemahlin AntonGünthers, Grafen zu Schwartzburq - Sondershaufen, welcheden 27. oct. an. 1689. verschieden. Carolus Otto war den 26.aug. an. 1625. gebohren, und starb den 28. mertz an. 1671. dadenn mit ihm der Birckenfeldische äst an männlichen erben aus-ging , sintemal er von seiner gemahlin Margarelha Hedwig ,Cratonis, Grafen von Hvhenlohe, tochter, nur 2. töchter hm-
1722. Cynstlanum; v" ^ .,
stianam gebohren. Der jüngere söhn Christian; I. und brude;
Christiani II. war Johannes Carolus, gebohren den 17. oct.an. i6;8. Er diente anfangs den Schweden wider Dänemarck,gieng hernach in Holländische kriegs-dienste, und hielt sich an.1674. in der Wacht bey Seneffe sehr wohl. Er starb den ri.febr. an. 1704. zu Gelnhausen, woselbst er residiret hat. An.1685. vermählte er sich mit Amalia, Pfaltzgraf Friedrichs zuZweybrück tochter, Graf Siegfrieds zu Hvhenlohe Wittwe,welche an. >686. Magdalenam Julianam, so an JoachimFriedrich, Hertzog zu Holstein - Plön vermählt worden, undan. 1720. mit tode abgegangen, zur weit gebracht, und an.1695. gestorben. Worauf er sich das folgende jähr den r6. jul.Mariam Esther von Witzleben aus Thüringen, des Herrn vonBromsee wittwe, beylegen lassen, welche ihm an. 1697. Fride-
ricumBernhardum, an. 1693. Johannen;, den 19. dec. an.1699. Carolinam Catharinam, und den 4. jan. 1701. Wilhel-mum, und an. 1702. Sophiam Mariam, seit an. 1722. Henri-ci XXV. Grafens von Neusten, jüngerer lin. gemahlin, ge-bohren, unddcn i;.apr. an. 1725. das zeitliche gesegnet hat,nachdem sie zuvor an. 1714. den proceß gewonnen, den sie mitden sämtlichen Pfaltzgrafen geführet, als welche ihre kindernicht vor Pfaltzgräfliche Agnaren haben erkennen wollen, r,»-
do/ notit. xrvL. *
^ ChristianusI. ein druder des vorgedachten Georg;;
, gebohren den 24. aug. an. 1598. nahm seinen sitz zuBsschwetter, welches amt ihm von seinem schwieger-vatter anstatt semer gemahlin mütterlichen erb-guths pfandweise war ein-geräumet worden. Er fieng die Bischweilerische neben - liniean, starb den 27. aug. an.1654. und hinterließ von seiner erstengemahlm, Magdalena Catharma, Pfaltzgraf Johannis II. zuZweybrück tochter, 2. söhne und tochter, davon DorotheaCatharina, Lehren an. i6;q.. an Johannen; Ludovicum,Grafen von Nassan-Otweiler, an. 1649. vermählet worden;Louis; Sophia, gebohren an. 16; 5. so in ledigem stände an.1691. gestorben, und Anna Magdalena, gebohren an. 1640.Sie ward an. 1659. eine gemahlin Graf Johannis Rein-hard! von Hanau, und starb als wittwe zu Bobenhausen den12. dec. an. 169;. Der älteste unter den söhnen war Christia-nus II. gebohren den 22. ;un. an. 16,7. Er diente anfangs derCron Schweden wider Dauemarck, als Oberster zu fuß, her-nach dem Schwäbischen kreis m Ungarn, und hielt sich an.1664. sehr wohl in der Wacht bey St. Gotthard. Nach abster-ben seines vettern, Caroli Ottonis, des letztem aus der Bir-ckenfeldlschen neben-linie, succedirte er in dem Birckenfeldischen
«.—r. Vi-nU?>it. würbe
ordens, , . .
gras zu Nürnberg, mit seiner gemahlm Helena, ChurMjt Al-bert; I. zu Sachstn tochter, unter aufficht des Abts zu Ebrach,an dem flusse Aest oberhalb Neustadt in Francken an. 1276. stif-tete. Sechctr', clircnwl. monaüse. Cermsn. p. ;6;. Luc<r Für-sten-saal,' v. 8c>8. Zeilers Reichs-Geographie,VI. x. 695.
Oerm. Hcr. k. II. kol. 71.
Birckenmeyer, (Johannes) ein künstlicher mahler undholtzschneider zu Augspurg, gebohren an. 146;. Er war einlehrmnger Albrecht Dürers. Dieses höchst-lobwürdigen Man-nes rühmliche wercke erhellen in vielen büchern, als in dembuch Kayser Maximiliano zu ehren von schimpf und ernstverfertiget, worinn sehr viele schöne holtz - schnitt von seinerHand sich befinden, so alle,einen kunstreichen verstand anzei-gen. Neben solchem hat er ein noch viel herrlicheres werck,nemlich bey die 100. grosse regal-bögen in holtzschnitt verferti-get, dergleichen sonst niemalen ausgegangen, als welche alle-samt zu ehren obernennten Kaysers gemacht worden. Alleinsie sind niemalen ans licht gegeben worden. Von gemähl-den hat er zu, Augspurg verschiedene verfertiget, welche vonden kunst-verstandigen gelobt werden.Sandrarto Academ. k. ll.1w. III. p. 2)2. *
Birckholtz, eine alte adeliche familie, welche aus der MarckBrandenburg herstammt, besitzet heut zu tage in Meisten undin der Laußnitz schöne güther. Vormals hatte sie sich auch inPommern ausgebreitet , wie denn Heinrich an. 142;. undAnsheim an. 1440. nebst andern von Adel in dem Rathstuhlzu Stetin gesessen. An. 1528. hatte einer aus diesem geschlech-tz mit dem Bischofs zu Lebus einen harten streck. SieheFurftenwalde. An. war BarthelChnr-Branden-ourgischer Rentmeister zu Cotbus, und hinterließ Hierony-
mum, ssv. üc>ä. der an. 1590. alsCHnr-BrandenburqischerCantzler verstorbem An. Uu^randem
an.'694.0er;etzleP;myy>.w ^ ^>rwrn»,Ludvvlcus, dieses zeitliche gestgnet, ergriff er d;e2y ia« dessen erledigten landein, und ward ihm auch denAllem zu Metz die Grafschafft Veldentz zugesprochen,
nach Ryßwickischen frieden ward er durch die Chur,
ves-Aeirener uno —...
Nttz , florirke an. 1640. Von seinen söhnen starb an 1701 Cu-no Christoph,Königi. Polnischer und Chur-Sächs. General überdas fuß-volck, und Ober- Commendant zu D efid n GevrqeFriedrich diente an, 171;. dem Könige in Polen aIs GencVal>Lieucenant, und ern anderer als Cammer-Herr, welchem Lieb'stadt in dem amte Dirna zugehört In derAußM ^sitzet die-se familie Kummeritz und Bianckcnstein, und in Meisten die in
knlnt war E als Stifts-Cantzler zu Wuryen be-
lenburaMen n^be^- ^ hat sie sich auch in dem Meck-ienvurgijchei; niedergelassen, von welcher lmte emer an. 1713.
C 4 Her-