Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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61
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NA. das gluck' ^N nicht nur zu verwunden, son-

c/s worüber die Königin ein eben so gros-

über des Grafen unbescheidenheit ei»

un^aufdei?kr?eaae2iA neigung war auf das reifenm Wasser und and^^ N'E er denn auch eme geraume zeltd ruck m den bw Spanier gedienet, und abson-

rübmten RMer Mostschen religions -kriegen unter dem be,^ie Äiain bew^ Waffen in Bretagne geführt hatte.3 en di ^ naÄ ^ Endlich, an ihrem Hofe zu bleiben, undfen vm. SuNL^E 'hm an. 1,-97. »ach absterben des Gra-ernennte ibn fan 5 ^»bernamrnt von Pvrtsmouth gegeben ,Wce Kbn v^^^'der ledermans vermuthen , an. 15°°. MNdie ehre bab»«" A"land , wobey sie zu ihm sagte, er wurdeden Köniarei^ den bisherigen langwierigen kriegen in demfel-Tyronne?/! ^ NN insonderheit der rebellion des Grafen vonrebellion - w' em vollkommenes ende zu machen. Dieseten, nabm^"E ihren Ursprung von gewissen privat-feindseligkei-fanqs ar? ^ber gar sehr zu, weil der Englische Hof solche an-in hera/bnn?>El«nlgkeit tractirte, und die Königin ElisabethWesen nV unfosten, so zu deren dämpfung nöthig ge-des lanv-s^ l-l« mel sparsamkeit sehen ließ ; die einwohnersollte sich solche gefallen, weil sie ein Mittel seyn

- - „ e Catholische relrgtvn wieder empor zu bringen; die li-

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Lericon in iv. folianten, seiner annoch «ngedrirckten schrifte»zu geschweige», ^/e^k<,e äs krancs , avril <L zuillst 17)4°«l« reE.

* Blyenburg, (Adrian von) stammele aus einem adeliche»geschlecht her, und ward zu Dordrecht an. i;6o. gebohren.Er war ein vortresiicher Jurist und unvergleichlicher Poet, wiesolches aus einer sammlung seiner stücken, welche zu Leiden an.i;88. gedruckt worden, erhellet. Er starb den 2j. febr. an.r;yy. und liegt in der grossen kirche zu Dordrecht begraben.Groß allgem. Holl. Lexicon.

* Blyenburg, (Adrian von) ein söhn Jacobs von Blven»vurg, war Ritter des ordens St. Michael, Herr von Naalt-wyck und Vogt von Dordrecht an. 1626. Er war von gros-ser beredtsamkeit und in den Historien und der politic sehr er»fahren, dahero er in verschiedenen wichtigen Gesandtschafftettnützlich gebraucht worden. Er war dabey auch ein gute?Poet, und hatte viele schöne gelehrte Lateinische briefe hin»terlassen, welche noch nicht sind gedruckt worden. Groß all»gem. Holl. Lericon.

* BHenburg, (Damas von) ward gebohren zu Dordrechtan. Itt8. Er hatte sich vermahlet mir Maria van der Aa ,Frau von Hofwegen , welche ihm durch den tob wieder ent-rissen wurde, ohne Ander zu hinterlassen. Er war hierüber sosehr betrübet , daß er, in der Hoffnung seinen schmertze» z»

das ^Elung der strafe machte die unruhe allgemem; , Ehr vetru , vay e, Teutschland und in andere

ren . pressen der aufrührischen Häupter,, de- 'Ern, sich ntlchw«, e m reu ^16. in dem fünfzig.

incceß, der bevstand des Kvmgs von Spanien, Uskrzu Mn. ^ ' aber hernach nichts mehr

und diePavstliche rndulgentzen machten sie täglich stärcker und An ahr semes airers man ya^ ^ ^ ^y in Böh.

AAlirlicher ; hierzu kam noch die unter den Engelländern re- AA wd abaeaanaen Er war in den schönen wissen,

gierende Mißgunst, das zwischen unterschiedenen Generals ge- LA mit tob abgegangen.

sachlich auch die sonderliche beschaffenheiten des landes, wor- ^ -?p^ams oxernm 8. knZemu

bnm, Amsterd. 1612. in 8. Groß allgem. HolländischesLexicon.

Boabdiles, oder Boabdil, von einigen Ali Muley Alca»durbil, von den Spaniern aber insgemein sl Ls^ Lbyquico, d.i. der kleine oder der junge Röntg, genannt, war der letzte von

innen die natürliche einwohner eben so leicht fortkommen könn.ten , als es hingegen den fremden und regulirten trouppenschwer fiel, ihre feinde, die niemals recht stand hielten, darin-nen recht zu fassen. Eigentlich hatte diese rebellion nur sechs .. ... ^

jähr gewährt; allein man konnte bey nahe 400. jähr zehlen , Maü'ritanischen Königen, welche in Svamen geyerrtwer.nemlich von Henri« II. zeit«, an, welcher dieses land erobert, M-Aiaurnanmu ^ cG«.« vmi Granada. weime,

da fast unaufhörlich krieg gewesen. Denselben nun endigteMylord Montjvy durch seinen verstand und durch seine tapfer-keit, gleichwie ihm von der Königin war prophezeyet worden.

Den 24. febr. an. 1600. kam er in Jrrland an , da diesesKönigreich gleichsam auf dem Puncte stund, sich von Engel-land abzureißen. Meiy gleich in den ersten 9. monaten brach-te er es so weit, «daß die befehle Der Königin Elisabeth allent-halben respectirt wurden. DaS folgende iahr fiengen d»e re-

Sein groß-vatter war Jsmael, König von Granassa, welcherden 7. apr. an. 1465. mit tode abgieng. Sein vatter aber,ein Nachfolger des vorhergehenden, hieß Albvhacen. Weil mitdiesem letzter« die Unterthanen wegen seines strengen und un,glücklichen regiments, wie auch wegen seines alters und ver-lohrnen gesichts übel zufrieden waren , so fiel der gröste theilderselben von ihm ab, und erklärte an. 1482. den Boabdileszum Könige von Granada, welcher auch, auf anreitzung sei.

bellen an, sich aufs neue zu regen, weil aus Spanten ein snc- «er mutier, diese würde annahm. Indern behauptete Albo-

cnrs vor sie ankam, welcher den 2;. sept. bey Klngsal landete, hacen die städte Malaga, Bacqa und noch andere mehr, vor

und dieser stadt sich bemächtigte. Allein den nächstfolgenden ßch, woraus eine so grosse unelnlgkeit entstund, daß endlich

2. jan. an. 1602. musten die Spanier unter ihrem General, darüber die Mohren gantz und gar w Spamen unter das mch

Don Juan äs Aquila, nach einer solennen capuulation, Irr- gebracht wurden. An. IM. that Boabdiles, auf emrathen

land völlig verlassen. Den dritten aufstand erregte in dem letzterwehnten jähre die ankunft Eugen« O-Hegans , welchen derPapst zum Bischofs von Roß gemacht hatte. Es musten aberauch dieses mal die rebellen zum crcntze kriechen, und endlichdemüthigte sich gleichfalls deren Oberhaupt, der Graf von Ty-ronne. Denselben führte Mylord Montjvy an. i5oz. mit sichnach Londen, (nachdem er noch vorher die städte Cork, Wa-terford und Limmerick, welche nach der zeitung von dem todeder Königin Elisabeth sich empört hatten, völlig zur raison ge-bracht ) allwo ihn der neue Kvnig Jacobus I. noch vor seinercrönung, mit sonderbarer zufriedenheit des volcks zum Grafenvon Devonshire erklärte; wie er ihm denn auch den titul einesLord-Liemenants (da er zuvor nur Lord-Vepmy geheißen, vorseiner abreise aus Jrrland ertheilte. Er ließ in diesem König-reiche 2. «jungen zurück, die er als immerwährende benckmaleseiner glücklichen ervedition aufgeführt hatte, und zwar die eine8. meilen von Armagh, unter dem nahmen Nom Morris (demoderwehnten General zu ehren) und die andere an dem ufer dessees Neagh oder Sidney, unter dem nahmen Montjvy. Er starban. 1606. und hetz den rühm eines klugen, tapfern und gelehrtenHerrn nach sich. c?«MLke». Lrit. p. ;ü. 42.462.1019. Lelust. ä'äaglec. tom. II. p. 5,9.54«. 594.616.620. 64;.

678.

Blut, (heilig) Ritter-orden, stehe Erlösers Ritter-orden.

* Bluteau, (Raphael) ein Theatiner-Mönch, war zu Lon-den von Französischen eitern den 4. decembr. an. i6;8. ge-bohren. Nachdem er erstlich eine geraume zeit in Franckreichzugebracht , un- nm das jähr 1680. 8uxerlor des Profeß-hanses von seinem orden zu Pans gewesen, begab er sich nach

seines schwieger-vatters Alatar (eines neunzig jährigen mari-nes, welcher durch seine starcke und tapferkeit von dem gering,sten stände bis zu der würde eines obersten Feldherrn gestiegenwar) einen feldzug wider die Christen, ward aber bey demsiuß Tenil, nicht weit von Lucena, geschlagen, und mit Ver-lust vieler der seiuigen , worunter sich auch Alatar befand,gefangen. Allein der König Ferdmandus Cacholisus, welcherdurch ihn die zwistigkeiten unter den Mohren erhalten wollte,stellte ihn bald wieder auf freyen fuß, nachdem er vorher ver-sprochen, seinen überwinder vor seinen Oderherrn zu erkennen,jährlich einen tribut von 12000. ducaren zu erlegen, und inner-halb 5. jähren 400. Christen-sclaven mit der freyheit zu be,schencken; zu dessen Versicherung er seinen ältesten söhn nebstsöhnen der vornehmsten Mohren als geissel auslieferte.

12 .

Wiewol er nun solcher gestalt zurück zu den seinigen kam, sofand er doch , daß in währender seiner gefangenschafft semvatter sich wieder in Granada und in den meisten andern or»Lern veste gesetzt. Weil man ihn auch wegen der obgedachtenfriedens-bedingnngen vor keinen rechtschaffenen Mahometanermehr wollte paßiren lassen , so ward er anfangs nur m oerstadt Almeria aufgenommen, und an. 148?. durch eine» aus.stand der einwohner auch von daraus vertrieben, so, oav er nacyCordova sich wenden, und zu den Christen seine zeucht nehmenmuste. Mittlerweile erklärten die von Granava den bisherigenGouverneur von Malaga, Muley Abohardu , «neu sowokklugen als tapfern mann, und des Albvhacen bruder, vor ih-ren König, welcher darauf jetzt-gedachten semcn bruder zu AI.munnecar umbringen ließ. An. 148°. ward Boabdiles von

seinem anhange zurück beruffen , uno machte sich meister von

dein schloß Albaycin in der stadt Granada; da denn endlich

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vollkommen, daß er vor dem Kontg und der Königin mit bey- sen Abohardü die si übrige von dem streitiaen Königreichfall vrLgL konnte. Hierauf Am er nach Fans zurück, und E B^dchs KiLhiLte keinesw?^^^^^^^^^^^

machte sich vornemlich bey d^vartcven öfters sehr hart an einander gerathen waren r

l ebt , gieng aber doch «»iger ^ ^ wlAerum nach Por- A parttyen nächstfolgende jähr 1487. da Abohardtl

tugall, und ward allda bey dem A^Mwn^ge. mmasim g ^ Velez war geschlagen worden , die von

S(dL.«z-°dLL °l° M- WK-.

Histor. Lemco» I/. Theil.