Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
63
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bob boe

ckn LzräinLUx°' , ckron. HirfiluL. M.

geaendiv^^' ^ völcker des mittäglichen Americä in derruela, dem see i" dem Gudernament von Vene-.

vröi/onn^ire. Maracalbo gegen mittag wohnen, ^ar?,

logn^wa?^er^ 2 ' V-talis ä-) ein Edelmann aus Bo-Beters-kircüe 11 ^^^ortal - Advocat und Lanomcus -an derBischvff zu Camerin!!'' Hürde hernach den r6. may an. 1580.ru Picena, und^ ^^2. bezähmte er die emwohner

schickte ihn die zu Ascoli sprach er recht. An. 1584.

dinal Boloqmtm°^^ HH' "" den Polnischen Hof, den Car-Gregorii seitherigen Legaten allda, abzulösen. Nach

drey ,,^te er wieder nach seinem Bischoffthum »hielt

darüber er ^tech endlich mit seinem Capitul in streck,gnnst der bün^HSeck seines erworbenen ruhms und dabey diechedral-kj^^ichafftverlohr. Erstarb, nachdem erdieCa->ahr seines ^A'sieweyhet, den r6. jan. an. 1596. im 54.^lchnam des "Ä-!?"?d^das folgende jähr nebst demAbgeführet ^^'nals Paleoltr rn seine geburts-stadt Bologna^->"r« , m HII. äclvoL. Lonsilt. p. 82 . <?«.

tom. I. ' . Lonon. k. I. p. ; 6 . Ltzz-eFW, Itsl. sacr.

* 'O7.

Türckey,^m Bocalbalbec, ist eine gegend der AsiatischentUlbainis a-s^ 5 » bn zwischen den bergen des Libanus und An-lhro den nak,m-ä ?Nan stehet allda die stadt Balbec, welche»st Cölesyrien?der o «»ch Damascus. Diese gegend

Äoca^' " der Alten 8yri3 Lava. Dickt.

in-, qebob^-n Johannes) war zu Certaldo in Toscanien an.1b" M kkwdln'n^E matter, der ein armer bauer war, hieltkansmann sthickte ihn init einem Florentinischen

diente. Zü-jss ' allwo er seinein Herrn 6. jähr treulich»darb, bekam er y?N"nck^"dlich dieser profeßion überdrüßigund sich gany und , worauf er nach Hause reisete,

anfangs auf dqs i.^^den stndien wiedmete. Er muste sich»ahr damit zuqebraedt legen , allein da er fast 6 .

die Rechte nicht aar n-^Abn» die Poesie besser, wiewol erAar- Denn da leate , als bis sein valter gestorben

Aorten, hörte unterhauptsächlich auf die lesung derAn vatterliches a»m ^^dern den Petrarcham, und verkaufteHierauf ließ er den er die ausgaben bestreiten könnte,fetzen , und brachte es - die Lateinische spräche über-

falonich z„ Noren/daß Leontius Pylatus von Thes-erklären. DK? Rkvm OH°:?^urde, um den Homerum zubediente sich seiner in Ä^eilte ihm das burger-recht, und

die zurückchnft des DetraÄ'^bnm geschafften ' insonderheitdenselben nicht befördern : doch konnte er

Pekrarcha bereden ^I!!,.^!!' V"b ließ sich hingegen selbst vonverlassen ; da?r denn m factionen Florentz zu

an dem NeavolltanMien zog, und sich endlich

weil er sich in des eine geraume zeit aufhielt ,

hatte. Nachdem^r^auch^m-^^!! natürliche tochter verliebetuigin Jokanna'viel ienlang in Sicilienvon der Kö-

nach Aenk . und ^«de-genossen hatte , kehrte er wiederlen wollte » nach ?ertalvn "1"^ daselbst nicht gefal-

Rs siud.ren eine kraL^ .L° durch gar zu fle.ßi-Nahm. Ausser der gtnegp wlckche Ihn an. IZ75. weg-

welche mit Iacobi Micnlli ' kaluäibu8 L Narikus,

gedruckt.vorden - 6s "»2- zu Basel

bus; cke bens vel ^ koLmiuarum cssi-

ernsthaffte aetichte, 7vel^^ lustige und

sche, Französische und Ler spr^ d.e Italiani-

lich hat er sich durch ein buch L ^ornem-

grossen theils allzugarstiger eomes oder"e«edm»!!-«^^ '.aberliebes-handeln bekannt gemacht, unter dem rNn io '""st vonweilen st , rn gesprächen von zehentaqenssllre.n^worden seyn, die gewisse Cavaliers und Damm von Aoren?als sie sich wegen der grossen pest aus der stadt auf das landbegeben, zu ihrem zeck-vertreib sollten gehalten haben. Aberneben dem, daß sich auf solche pest-zeit viel ein anders ne.schicket hätte, so giebet auch Bocaccio anlas, von den sitten sei-ner zeit gar übel zu muthma„en , da er deraleiche,,

ü>e dinge vor adelichem frauenzimmer so gar unaLlut Lbnngen machet. Sonst ist der Jtaliän sche ^ Ksss manws unvergleichlich, und zeiget er in der art eine Ä vorm.'b^'aen » und deren eine gestalt zu geben, einen gantz unaeme -?Z 8°'st., In dem. Lateinischen hingegen s«t "?r qaWrcht, sowol was die Worte, als was den tour betritt' undtewiAw ost mühe zu glauben , daß die Italiänische und "a-k wiche schritten des Bocaccio aus eines manns feder geflos-vie äs Loccace. cke script. klorsi

in ckron. /ovr«, elvß

' »//»«. Kaa'/e. *

Hlftsr. De«reo» //. Theil,

L. 6.

b 0 c 6z

* Bocaneara, (Matthias cke) ein Spanischer Iesuite ausSt. Angelo, starb an. 1668. Er hat in Spanischer sprächegeschrieben : Irer Duciü Llckstone, Merico 1640. in 4. undDistorimn gckkus Ingriisttionis Alexicanse, ib. IÜ; 2 . auch vielepredigten edirt.

* Bocangel, (Nicolaus) ein Spanischer Neäicns, im an-

fange des 17. jahrhunderts zu Madrid gebohren, aber voneinem Genueser gezeuget. Er war Leib-iVleäicos bey dem Kö-nige Philippe III. ingleichen bey der Kayserin Maria , Maxi-miliani II. wittwe, und schrieb sowol in Lateinischer als Spa-nischer spräche : äe ssebribu8 Uorb>8gus mslignib ckc keüilen«ris, esrumgue c»uii8, xrLleivAtions Le curstione. kick!.

Disp.

* Bocarro , (Antonius) ein Portngies, folgte dem Diegovon Conto in dem amt eines ersten Indianischen Historien,schreibers nach ; er continuirte die Indianische Historie von demjähr 16 n. allwo Couto geblieben war, machte daraus dieXIII. äeLÄäem, welche bey dem jähr 1615. endigte. DiesesMerck ist nicht gedruckt , man findet es aber in unterschiedli-chen bibliothecken.

* Bocarro Francez, (Manuel) gebürtig von Lisabona,

wurde in dem XVII. uro. für einen der gelehrtesten Lstrono-morum seiner zeit gehalten, und versicheret man , er seye zugleicher zeit ein berühmter Artzt und vortrefficher Poet gewesen.In dem jähr 1624. ließ er zu Lisabona eine Lateinische abge«kürtzte Historie von dem Königreich Portngalt drucken ; in demjähr 1626. machte man zu Rom einen tractat bekannt, dessenPortugiesischer titul : Dur keinen», I.UNLI e ettellikers äaNongrLkis Duritans. Er gab auch in dem jähr Isly- überden in dem novcmbr. an. 1619. erschienenen comet-stern an»merckungen an tag. cke

Boccalini, (Trajanus) gebürtig von Rom, war einesbaumeisters söhn, und lebte zu ansang des XVII. Lcuü. Erlegte sich aus die stndien, und war sonderlich zu Verfertigungsatyrischer schritten geneigt, davon er sich das exempel des Fran-co» welcher um eben der Ursache willen zu Rom war ausge-hänget worden, keineswegs abschrecken ließ. Er wurde vonden Academien in Italien sehr gerne angenommen, undwar bey den Gelehrten ungemein beliebt , wie ihm denndie Cardinäle Borghese und Cajetani öffentlich den rücken hiel,ten, und viel gutes thaten. Nachdem seine ssagusZIi cli ?se-nasso, und 8 ecretLri 3 äi Apollo, welches letztere eine sortse»tzung des erstem ist, mit grossem beyfall aufgenommen, und inunterschiedene sprachen übersetzt worden, scheuete er sich nicht,in einem buche, klein clel kvrLAone poliüeo, die Cron Spanienanzugreiffen. Denn er entdeckte darinnen nicht nur ihre schwa-che , und schlug einige mitte! vor, derselben noch übrige kräff-tc zu brechen ; sondern schrieb auch sehr frey von den Spa-nischen anschlagen wider Italien, und von der in NeapoliSund anderswo verübten tyranney. Er flöhe hierauf nach Ve-nedig, in Hoffnung daselbst vor den Nachstellungen seiner fein-de sicher zu seyn, schrieb daselbst seine Dllckurtüs imlstlcos inIsclwm, und kam bey den vornehmsten leuthen in ansehen.Allein einsmals traten 4. Personen vor tage in seine cammer,und gaben ihm mit kleinen sacken, die von fand angefüllet wa.ren, so viel schlüge, daß er halb todt und sprachlos liegen blieb.Die Italiäner nennen solches sscobeMgre, und wird dadurcheines menschen gantzer leid mit blut unterronnen; so daß er ent-weder daran sterben muß , weil gemeiniglich der kalte branddazu schlägt; oder er kan nicht ohne unsägliche schmertzen ge-nesen, weil man aller orten stücke fleisch wegschneiden muß,um das geronnene blut abzuzapfen, und dem kalten brand zuwehren. Er hat über einige örter in dem Kirchen-Staat diemrisdiction gehabt, solche aber sehr schlecht verwaltet. L>7v-

xinao. I. c. 49. pinLL. III. L. 59. OaFa, slog. ?»/-/rr«, gppenci. sci V^Isr. cle lnkel. litter. *

* Boccatiis, (Vergimus äs) ein Römischer MU8 von Ci-

to« aus dem Neapolitanischen, lebte im anfange des 17. jahr-hunderts , und schrieb : äe Imerciickko uci pockicletis, wobeysich zugleich tzuXkio äe Onlssms super Lonüit. kii V. Marti-ni L Lalixti befindet, Macerata 1571. Cöln i?82. i?87-«U 8 .RvM 1590. 4. Franckf. 1696. 4. cle 8ocier3ts ossclorum;cis kackki8 3 L kromWonibli8, RvM 1610. in 4. Mb!.

Xapol.

. Bocchar, König in Maurilanien, ward von Masimssa zwarinständig um hülff angeruffen, um seines vatters Reich, so ihmnach dem tod seines ältern bruders sobns Capsula von rechts-wegen zugefallen, in besitz zu nehmen, und dessen gewältthäkiqemnhaber Laccumacem und Mezetulum, von denen auch Capsn-la in einer Wacht war gelobtet worden, zu vertagen. AberBocchar war durch alles bitten zu mehrerm nicht zu bewe-gen, als daß er den Masinissam , so eben damals aus Hispa,nien kam, bis a» die grentzen des von ihm prätendirteuReichs durch vier tausend reuter sicher begleitete, hernach aberließ er Vene seine fachen allem ausführen. Mehrers ist vo»dieftm Komg incht betM l dann daß Solinus an einem ortsagt, die V->!earische insulnhatten einein gewissen Könige Boc-§viv er Bocchar zugehoret, ist ohne zweifel geirret. üb.

-x* ^ ein gelehrter Florentiner, wel-

cher zu enhe des iü, jahrhunderts gelebet, und verschiedenes

F» in