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rici zu Brandenburg tochter, war crbin von Sanqerhaufen,Landsberg und Petersderg; ihrer mutter Agnes bruder, Ludo-vicus L3vsru8, belehnte unsern Magnum an. izzz. auch mitgedachten orten. Derselbe zeugte mit jetzt erwehnter seiner ge-mahlin folgende kinder: Sophia 'starb unvermahlt, Mechtilbwar Bernhardt III. zu Anhalt, Helena Graf Ottonis zu Hoya,und Agnes Graf Erici zu Hoya gemahlin. Unter den söhnenstarb Otto in Italien, und Albertus ward an. r;6z. Ertz-Bi-schoff zu Bremen; Ludovicus bekam mit Mechthild, Her-tzogs Wilhelmi des letzten aus dem alten Lüneburgischen Haufetochter, selbiges Hertzogthum, welches ihm an. i;;;. der schwie-aer-vatter selbst übergeben. Als er aber an. i;;8. ohne kinderstarb, und sein bruder Magnus II. oder Torguotus, von demein besonderer artickul handelt, sich des Lüneburgischen Her-tzogthums annahm, entstund daraus der succeßions-streit, vondem und dessen deylegung in favor der söhne unsers HertzogsMagni lorqu-ni kurtz vorher bey dem Muß der erzehlung vondem alten Lüneburgischen Hause, Nachricht gegeben worden.Es hinterließ aber dieser Hertzog Magnus, der an. 1,7z. ge-storben , von Catharina, Churfürst Waldemari I. zu Branden-burg tochter, vier söhne und fünf töchter. Die töchter waren,Helena, Alderti II. Hertzogs zu Mecklenburg und Königs inSchweden, gemahlin; Agnes, deren erster gemahl Busso,Graf zu Mansfeld, der andere Bogislaus VI. Hertzog in Pom-mern zu Stettin, gewesen; Anna, Mauritii Grafen zu Olden-burg, Sophia, Hertzogs Henrici zu Mecklenburg, gemahlin;Catharina, die letzte tochter Magni lorgusri hat erstlich Her-tzog Gerhardum zu Schleßwig, nachgehends Hertzog EricumIII. zu Lauenburg zum gemahl gehabt, (Bünrmg giebt Hele-nam, Graf Otten zu Hoya, Agneten, Graf Erichen zu Hoya,zur gemahlin) die söhne Hertzogs Magni sind sehr merckwür,dig, indem er durch dieselben ein stamm-vatter aller nachfol-genden Hertzoge zu Braunschweig und Lüneburg worden. ZwarFridericus, der an. 1400. als erwehlter Römischer Kaysererstochen worden, hat von seiner gemahlin Anna, ChurfürstWenceslai zu Sachsen tochter, nur zwey töchter hinterlassen,unter denen Catharina Graf Heinrichs zu Schwartzburg, Annaaber Friderici mit der leeren lasche, Hertzogs von Oesterreich,gemahlin worden; und Otto ist von an. 1,95. bis an. 1407.Ertz-Bischoff zu Bremen gewesen; Bernhardus aber hat dasmittlere Haus Lüneburg, und Henrieus das mittlere HausBraunschweig gestiftet. Dieses letztere ist ausgegangen, daherwir den ansang davon machen.
Das mittlere Haus Braunschweig, ist demnach gestiftetworden von Henrico, Hertzogs Magni lorguiwi söhne, wel-cher zwar das land zu Lüneburg besessen, doch aber Urheberder Braunschweigischen linie ist, wie in dessen leben angemer-cket worden. Er hatte zwey gemahlinnen, Sophiam, HertzogsWratislai VI. in Pommern, und Margaretham, LandgrafHermanni in Hessen tochter. Von der letzten zeugte er Henri-cum, welcher kanüLus, item der Lappenkrieg genennel wird,weil es ihm in seinen kriegen niemals recht glücken wollte.Dieser brachte seinen bruder, von dem so fort, mit list um dievestung und land zu Wolffenbüttel, welches aber nach Henrician. 1.7;. erfolgten, tode wieder an denselben zurück siel, weiler mit Helena, Hertzogs Adolphi zu Eleve tochter, nur einetochter, Margaretham, hinterließ, die an Graf Wilhelm V.zn Hennederg an. 1469. vermählt worden. Jetztgebachter seinbruder lVilhelmus 8emor, oder Vicloriolu8, item Gottes-kuhe genannt, bekam, wie gedacht, nach Henrici kaoiinitode das qantze Hertzogthum Braunschweig zusammen; wel-ches er bis an. 1482. besessen, da er in einem 90. jährigen al-ter gestorben. Von ihm handelt ein besonderer artickul. Erhatte zur gemahlin Cäciliam, Churfürst Friderici I. zu Bran-denburg tochter, und nach deren tobe Mechtild, Graf Otto-nis zu Schaumburg tochter, und Hertzogs Bernhardt II. zuLüneburg wittwe, von der letzten hatte er nur Ottonem, derin der jugend gestorben ; von der ersten, aber Fridericum, deran. 1494. wegen seiner blödsinnigkeit in einer Verwahrung ge-storben ; und von seinen beyden gemahlinnen Anna, HertzogsErichs zu Braunschweig in Grudenhagen tochter, Alberti III.in Bayern wittwe, und Margaretha, Graf Conradi von Rit-berg tochter, keine erben hinterlassen; und wilhelmum denjünger«, der an. 1495. (andere an. gestorben.' Vonihm handelt ein besonderer artickul. Mit Elisabeth, GrafBo-thonis zu Stoüberg tochter, erzeugte er eine tochter, Annam,Landgraf Wilhelmi I. in Hessen gemahlin ; und zwey söhne,Henricum den ältern, item Äl-stum den Omaden, der dieWolffenbüttelische, und Ericum, der die Calenbergischelinie gestiftet, welche letztere jedoch Mlt Errc, I. söhne, EricsII. wieder aufqehöret. Reinlich Encus I. der an. 1540. gestor-ben , und in einem besondern artickul beschrieben wird, hattezur gemahlin, Catharinam, Hertzogs Alberti zu Sachsen toch-ter, Ertz-Hertzoqs Sigismundi in Oesterreich wittwe, und nachderen tode, Elisabeth, Churfürst Joachim, I. zu Brandenburgtochter. Von der erstem hatte er nur eine tochter, AnnamMariam , so m der jugend gestorben; von der andern aberfolgende kmder, Annam Mariam , Hertzogs Alberti in Preus-sen; Elisabeth, Georg,, Ernestt, des letzten Fürsten zu Hcn-nederg; und Catharinam, Wilhelmi, Freyherrn von Rosen-derg, Burggrafen m Böhmen, gemahlinnen; und seinen Nach-folger ,m Calenbergtschen Fürstenthum Ericum II dessenmerckwurdtges leben gleichfalls besonders nachgelesen werden
kan. Er hat von seinen zwey ordentlichen gemahlinnen, Sk-donia, Hertzogs Henrici kü zu Sachsen, und Dorothea, Her-tzogs Francisci zu Lothringen tochter, keine erben hinterlassen,mit einer concubine Catharina von Wodam aber gezeuget Wil-helmum , Freyherrn in Harem und Lisfeld, so in einem jähemit dem vatter gestorben, und Catharinam , so des Genuesi-schen Herrn Johannis Andrea Doria gemahlin worden. Weildemnach Hertzog Ericus II. keine eheliche erben hinterlassen,fiel das Calenbergische damals wieder an das Haus Wolffenbüt-tel, welches wir gleich jetzo bis auf Henricum den G.uaden,Erici I. bruder, Wilhelmi des jünger» söhn, erzehlet haben.Dieser Henrtcus N-üus, von dem ein besonderer artickul han-delt, starb an. 1514. und hinterließ von Catharina, HertzogsErici II- in Pommern tochter, eine tochter Catharinam, Her-tzogs Magni II. zu Lauenburg gemahlin, und vier söhne. Un-ter diesen war Christophorus von an. i;oz. an Bischoffzu Ver-ben, und von an. r;n. bis an. i;;8. Ertz-Bischoff zu Bre-men ; Ericus Land-Commenthur des Teutschen ordens zu Me-ine! , der dem ersten Hertzog in Preussen, Alberto von Bran-denburg, sich am meisten widersetzt, und noch an. 156;. einenzug wider denselben gethan, welcher anfangs viel schrecken ver-ursachet , aber ziemlich schlecht abgelausten, indem die soldatenwegen nicht ersolgter bezahlung aus einander giengen , ohneetwas weiters zn verrichten, als daß sie eine menge nüsse inPreussen aufgebissen, wie man damals davon fchertzte; Hen-ricus der jüngere, von dem so fort, hat allein das gefchlechtfortgepflantzet; Franciscus war Bischost zu Minden von an.r;c>z. bis an. 1-129. Wilhelmus war Land-Commenthur zuMirau; Georgius, Bischoff zu Minden von an. i;;;. MBremen und Verben von an. und ist a». r;66. als einLutheraner gestorben. Henricus der jüngere, von dessen un-ruhigen und wunderbaren leben ein besonderer artickul handelt,starb an. i;68. da er 79. iahr alt war. Er hatte zur gemahlinerstlich Mariam, Graf Heinrichs von Würtemberg tochter,mit der er eine fruchtbare, doch unvergnügte ehe besessen. Da?her er die an seinem ort erzehlle masquerade mit seiner »mitrei-se , der Eva Trottin, gespielet. Nach der ersten gemahlinan. i-:4i. erfolgtem tode blieb der Hertzog 1;. jähr ein wittwer,vermählte sich doch hernach wieder an Sophiam, Königs S>-gismundi in Polen tochter. Seine kinder erster ehe, welch?allein fruchtbar gewesen, sind Catharina, Marggraf Johan-nis zu Brandenburg, Margaretha, Hertzogs Johannis zu M«'"sterberg, Clara, Hertzogs Philippi II. zu Braunschweig-Gruben-hagen gemahlin; und Maria, die „»vermählt gestorben; Mner vier söhne, Heinrich, Johannes, Joachim, und Andreas-die in der kindheit gestorben; Carolus Victor und Philipp"?Magnus, welche beyde an. i;;;. in der Macht bey Sievers-hausen geblieben; und Julius, der allein sich vermählet, un»sein gefchlecht fortgepflantzet. Sein merckwürdiges leben Pbesonders beschrieben. Er führte die Lutherische religion innem lande ein, erbte an. i;84. das Calenbergische, und star?an. 1589. in einem alter von 61. jähren. Mit Hedwig,fürst Joachim! II. zu Brandenburg tochter, hat er folge"?*kinder gezeuget: Margaretha und Sabina Catharina sind "der jugend gestorben; Sophia Hedwig ist an Hertzog ErnstWig in Pommern, Maria an Franciscum II. zu Sachftn-L""'enburg, an Adolphum, und hernach an Chrisiophorum,de Grafen zu Schaumburg, Hedwig aber an Hertzog Otto"?'-,,zu Lüneburg vermahlt worden, Dorothea Augusta war M »tißin zu Gandersheim bis an. 1611. Unter den söhnenPhilipp Sigmundus an. i;86. Bischost zu Verben, und "''1591. zu Osnabrück, starb an. 162;. Joachim Carl warD" ^Probst zu Straßburg, starb an. 161;. Julius Augustus,zu Michelstein, starb an. 1617.; allein der älteste unter den>^nen Henricus Julius, von dem besonders gehandelt w».pflantzle das gefchlecht fort, und starb an. 161;. in einem » -rer vou 49. jähren. Von seiner ersten gemahlin Dorow?^Churfürst Augustt zu Sachsen tochter, hatte er nur DorotYL,-Hedwig, Rudolphi Fürsten zu Anhalt-Zerbst gemahlin; m" .andern gemahlin aber Elisabeth, Königs Friderici II- «"nemarck tochter, zeugte er folgende kinder: Sophiam HchA/r,GrafErnst Casimiri zu Nassau-Dietz; Elisabeth, August«/tzvgs zu Sachsen, und nach dessen tode Hertzogs Johannlippi zu Sachsen-Altenburg; Hedwig, Hertzog Ulrichs zumern; Dorotheam, Marggraf Christiani Wilhelmi, ^üratoris zu Magdeburg; und Annam Augustam, Georg teedovici, Fürsten zu Nassau-Dillenburg, gemahlinnen.den söhnen starb Henricus Julius in der jugend; Chrin'L^.von dem ein besonderer artickul handelt, war von an. »bis an. 1626. Rudolphus von an. iüi;. bis an.
Hinricus Carolus von an.161;. bis an.161;. Bischoffzustadt, indem nach bald erfolgtem tode der jünger»mer der altere succedirt: der erstgebohrne söhn Hertzogsci Julii, der ihm in der regierung gefolget, warUlricus, der an. 1591. gebohren, und mit seinem an. ^erfolgten tode das mittlere Haus Brannschweig bejchloiien^ wdem er mit Anna Sophia, Churfürst Johann V-gn"''' sissBrandenburg tochter, keine erben Hintersassen.an Hertzog Augustum aus den, Hause Luneburg Danmscher linie, zu dem wir uns nun zurück wenden muhen.
Das mittlere Haus Luneburg hat, wie vorhrn^^.
net worden, gestiftet Bernhardus, Hertzogs Mag»,ü, der an. gestorben, älterer söhn, von Sem
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