Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
205
JPEG-Download
 

> 2 .

>en

ine

ste-

)N»

)ä.

»er-

Lö-

er,

va-

tel-

>on

öh-

c>m

her

et,

hu;sselnarlin-amis,in,diean-sei»altedersei-endim-meri-el-He->et,ieiga».hli»fol-!nerge-delt!M,,ld,alt»>cle-eni)er-

iiiv,

M-

>rste

von

>tto-

ht,,

>ve>»

-an-

agte

ocl?

die

i,"

den

Lu-

>eck-

zen-

- 4 '

ack^

ien/

§l-

i z-des»

,un-§erder, 68 .ge-an»nirSeN'srt,ritt-

,ven

^ber

iM

H,N-

inm

dein

tilv<

che-

,otv

bra

^vch vor dem schwieger-vatter starb. Der alte Wilhelmus hat-? sein land erstlich der ältern tochter Elisabeth zugedacht, än-derte aber nachgehends seinen entschluß, und setzte seiner an-dern tochter mann, Hertzog Ludwig, zum erben ei», übergab'vw auch an. i;;;. wiewol nicht ohne Widerspruch der andernMtzyge von Braunschweig, würcklich die regierung seiner lan-ve. Aber als dieser ;. jähr hernach starb, und sein bruder,^rrtzog Magnus Torgumus, erben wollte, setzten sich die Her-xvge von Sachsen darwider, und hatte der alte Hertzog Wil-Uwus vielen Verdruß davon. Doch nach seinem an.i;68. erfolg-en tode gieng der lerm recht an. Gedachter Hertzog MagnusWste, wie in seinem leben erzehlt worden, das Hemogthum^'n vorhingedachten Alberto, Ottonis söhn , überlasten, undan- i;?;. Albertus aber an. i;8;. Hierauf maßte sichzwar Alberti vatters bruder, Churfürst Wenceslaus, des Lüne-j,"cker lanbes an, starb aber bald an. i;88. in der belagerungund weil seine beyde töchter, Anna an Fridericum,M Margaretha an Bernhardum, beyde Hertzoge von Braun-Mweig, vermählet waren, so brachten sie ihren gemahlen>yr vatterlich recht auf das Lüneburgische land mit, wodurchÄ? der succeßtons-streit anfgehöret. Wo damals zwischen demsächsischen und Braunschweigischen Hause eine erb-verbrüde-"W gemacht worden, so ist sie wenigstens bey dem an. 1422.j,N'gten abgang des Ascanischen stammes in Sachsen ohneHaust geblieben. So viel von dem alten Lüneburgischen

Das alte Braunschweigische Haus ist vorhin gedachterEsten von Alberto I. oder Iftsgnc,, Ottonis kueri söhn , der^'.1279. gestorben, gestiftet worden. Von seiner ersten ge-Mhlu, Elisabeth, Hertzogs Henrici V. zu Brabant tochter,»Me er kein kind, aber mit der andern Adelheid, Ottonis vonAontferrat tochter, erzeugte er eine tochter Mechrild, die anMrg Ericum VI. von Danemarck, und nach dessen tod anZMcum III. Hertzog zu Glogau, vermählt worden; und 6.Me, unter denen Henricus der wunderliche, von dem soM die Grubenhagische, und Albertus der feiste, von demMach, pst Braunschweig-nnd Göttingische gestiftet. Die"°?>gen söhne Alberti waren Wilhelmus, der an. 1292. ohnedN verstorben, und Luderus, der nebst den zwey übrigenhadern Ottone und Conrado , Teutscher Ordens-Ritter inMistn worden. Henricus der wunderliche, so an. i;2r.Machen, und in einem besondern artickul beschrieben wird,w ?D wie gedacht, die Grubenhagische linte. Er zeugteAgneten, Landgraf Alberti des unartigen in Thüringentv^r, 4. söhne und 4. töchter. Die erste tochter, Margaretha,^ an Hertzog Bogislaum in Pommern, Agnes aber an denihr ,chlschen Kaystr AndronicumIII. an. i;i8. vermählet, der" nahmen geändert, und sie Irene nennen lassen, sie starbAdelheid hatte zum gemahl Hertzog Heinrichen inlila-» "» Elsina oder Elisabeth, Friedrich, Grafen zu Beuch,8^"' Auch wird noch einer tochter, Facia oder Bonifacia,Unter den söhnen war Johannes Dom-Probst zu Eim-^un? ^Lilhelmus starb auch unvermählt; Henricus II. oderllcklNHenricus äs ftreesis, von dem ein besonderer ar-leu r-^andelt, und Erneftus, der zu Osterrode residirt, pflantz-bey ssde ihr geschlecht fort. Henricus, der an. i;;?. gestor-bakte zur gemahlin Helenam , Waldemari I. zu Bran-tzG>, g Achter, und nach deren absterben Mariam, eine Prin-lveax'aus Cypern. Mit der ersten erzeugte er Ottonem, deriil wp l^uer gemahlin, der unglückseligen Johanna, KöniginLex«"apons, Hertzog zu Tarento worden, wie in dem beson-der von ihm zu sehen, und an. r; 87 - gestorben, mit

abersöhne, die waren Balthasar, der seinemdach^ Ottoni in seinen Italiänischen kriegen beygestanden, aberciyf gefangen, und in einem 70. jährigen alter seiner äugengenial»M5E zu Neapolis beraubet worden. Er hatte zurtex. -^ohannettam, Graf Honorati von Fondi einige toch-schvff ^,,'chwr, der dritte söhn Henrici äs , ward Bi-ver älst c '"abrück; und Ruldagus der vierte söhn, welchenfinde,, Henricus Meibomius zu erst in einem alten brief ge-gehal»' vat sich vermuthlich bey seinen brüdern in Italien auf-»e„ Also ist Henrici äs (Esia stamm mit seinen söh-S» Oal'Wen; fein vorhin gedachter bruder aber ErnestusGraf I,i°oa, der an. i;44. gestorben, zeugte mit Agnes,HeinyiLsMtchs zu Eberstein tochter, eine tochter Anna, GrafHtta Hohnstein gemahlin, und 4. söhne, unter denen?ilnb?>-r ^ lugend gestorben; Ernestus an. 1)67. Probst zusvrtqevan« srden; Albertus aber und Friedrich ihr geschlechtr«,s etzet- Von Alberto folget so fort. Hertzog Friedrich,

bra

20;

Mer'r^ gestorben, hatte zu gemahlinnen Elisabeth, des Bau-HgUse AnAenrici zu Homburg, tochter, und Judith, aus dem

L>. Er hmterließHertzog Ottonem zu Eimbeck, der

Mau, '^starb , und von seiner gemahlin Schonetta von

§^>deri?i k«. > ere gemahlin worden. Ietztgedachter Albertus^genuct ' Ernesti söhn, ward der Hertzog zum Galtzde/^ell er das also genannte schloß einer adelichen fa-

, '"e dn rr vas aijv genannte icywy einer avellcyen ta-,'ad bewnass.. deren abgang eingenommen, gedauet,

^ , Er bekam mit Landgraf Friedrich von Hessen

verwüa./^ u,it 18000. mann ins land fiel , und dasselbeMnz ausri^«"^ Saltz der Helden und Eimbeck aber""d hinterließ ^«Evnnte. Hertzog Albertus starb an. i;y?.Histor Mse gemahlin Sophia, Hertzogs Albert»

zu Lauenbnrg tochter, Ericum zu Grubenhagen; dieser hieltan. 141;. bey dem dorfe Osterhagen an der Nuchser eineschlackt mit dem Grafen von Hohnstein, da er einen blutigensieg erföchte. Er starb an. lfzr. nachdem er mit Elisabeth,Hertzogs Otten des O-uaden zu Braunschweig tochter, 2. söhneund ;. töchter erzeuget. Die töchter waren Sophia, Agnesund Elisabeth, welche alle ;. nach einander Aedtißinnen zuGandersheim gewesen, die letztere war vorher an BogislaumVII. Hertzog in Pommern, vermählt; die vierte tochter, Anna,war Alberti III. Hertzogs in Bayern, und nach dessen abster-ben, üriderici Hertzogs in Braunsthweig - Hanover gemahlin;die letzte Margaretha aber, hat Graf Simon von der Lippezum gemahl gehabt. Die zwey söhne Hertzog Erichs warenHenricus 111. und Albertus III. zu Gruberchaczen, der ersteist ,469. gestorben, und hat mit Margaretha, Hertzog Iohan-ms I. zu Sagan tochter, Ottonem, der jung gestorben, undHenncum IV. erzeuget, welcher an. 1526. gestorben, ohne vonseiner gemahlin Margaretha, Hertzogs Bernhardi zu Sach-sen-Lauenburg tochter, einen erben zu hinterlassen. AlbertusIII. Henrici III. bruder, ist an. 1490. gestorben; er hatte zurgemahlm Elisabeth, Graf Volradr zu Waldeck tochter, mitwelcher er nachfolgende linder erzeuget, Sophiam, Aedtißinzu Gandersheim, Justum und Ernestum , -ie beyde in der lü-gend gestorben; Ericum, Bischoff zu Osnabrück und Pader-born, und Philippum I. oder 8eniorem, welcher der Luthe-rischen religion zugethan gewesen, und an. izzi gestorben,nachdem er mit Cätharina, Graf Ernesti zu Mannsfeld loch,1 er, nachgesetzte kinder gezeuget, Elisabeth und Barbaram ,die unverehlicht gestorben, und Catharinam, Hertzogs JohannErnstens zu Sachsen-Cobnrq gemahlin, Philippum, der in derjugend gestorben, Ernestum II. der an. 1547. bey Mühlberg ge-fangen, bald aber los gelassen worden, und an. i;;?. denSpaniern den sieg bey St. Quintin erfechten helffen; vonMargaretha, Hertzogs Georg in Pommern tochter, hinterließer Elisabeth, Hertzogs Johannis zu Holstein-Sunderburg qe-mahlin; Albertum, der an. i;46. bey Giengen, und Johan-nen,, der an. 1557. bey St. Quintin geblieben; Wolfgang,der an. 159;. gestorben, ohne von Dorothea , Hertzogs Fran-cisci I. zu Lauenburq tochter, einen erben zu hinterlassen.Dieser Hertzog hat an. 159;. nach absterben der Grafen vonHohnstein, die Grafschafft Lutterberg wieder an sein Haus ge-bracht. Der letzte söhn Philippi I. Philippus II. hat an.1596. die gantze Grubenhagische linie beschlossen, indem er mitClara, Hertzogs Henrici des jungem zu Braunschweig toch-ter , eine unfruchtbare ehe besessen. Es entstund hierauf we-gen der succeßivn ein streit in dem Hause Braunschweig-Lüne--burg, welcher an. 1617. in favor des Lüneburgischen Hausesvvm Kayserl. Hofe entschieden worden, bey welchem es auchbeständig geblieben.

Nun müssen wir auf den andern söhn Alberti I. oder M-xm, Albertum den feisten, zurück gehen, welcher die Göt-tingische linie in dem alten Hause Braunschweig gestiftet.Dieser nahm an. 1292. seines ohne kinder verstorbenen brudersWilhelmi erbschafft mit ausschliessung des andern bruders Hen-rici des wunderlichen zu sich, und stark an. i;i8. nachdemer mit einer Wendischen Printzeßin Richsa, wenigstens 8. bis9. söhne und 4. töchter erzeuget. Die tochter waren Mechtild,Aebtißin zu Gandersheim an. lzo;. ferner Adelheid , Rlchen-se und Jutta. Unter den söhnen war, 1.) Albertus, Bischoffzu Halderstadt, der an. r;;8> gestorben, und wegen seiner 20.feld-schlachten berühmt ist. 2.) Henricus, Bischoff zu HildeS-heim. ;.) Luderus, an. izzr. Hochmeister und 4.) Johan-nes, Ordens-Ritter in Preussen. VonWilhelms, und6.) Brnnone, der an. izoz. gestorben seyn soll, ist weiter nichtsbekannt; 7.) Otto der freygebige, hat Soltwedel und See-hausen , so er mit seiner ersten gemahlin bekommen, wiedereingebüsset, und noch darzu Wolmerstätt dein Ertz - Bischoffzu Magdeburg überlassen müssen, und weil er sonsten wenigglück hatte, wendete er seine zeit und geld auf geistliche stif-tungen, er starb an. i;;4. und hatte zwey gemahlinnen, Agnes,Conradi I. zu Brandenburg, und Jutha, Landgraf Henricides eisernen in Thüringen tochter; hinterließ aber nur einetochter, Agnes, Hertzogs Barnimi III. in Pommern gemah-lin. 8.) Erneftus zu Göttingen, hat an. r;28. nach ab-gang Simonis, des letztem Grafen zu Dassel, dessen landean fein Haus gebracht, und von an. i;?;- an das Braun-schweigische land im nahmen seiner unerzogenen vettern, dersöhne Hertzogs Magni mit der silbernen ketten, eine zeit-lang regiert. Er starb an. i;79- und Hinterließ von Sophia,Hertzogs Henrici zu Sagan tochter, nebst zwey tochter, Eli-sabeth, Graf Wilhelms zn Hmneberg, und Agnes, GrafGottfried zu Ziegenheim gcmahlmnen, einen söhn, HertzogOtto den O-uaden, von bemaln besonderer artickul handelt.Dieser starb an. ^?S4. nachdem er mtt Margaretha, GrafGerhardt zu Bergen wchcer, erzeuget Wilhelmum, der junggestorben; Agnes, Graf Heinrichs zu Hohnstein, und Elisabeth,Hertzogs Erichs zu Braunschweig-Grubenhagen gemahlinnen;und endlich Ottonem den einäugigen, von dem ein beson-derer artickul handelt, es starb derselbe an. 146;. nachdem ermit Agnes, Landgraf Hermanns zu Hessen tochter, eine einigetochter Margaretham erzeuget, welche als eine verlobte gestor-land fiel also auf seine Braunschweigische vettern.9.) Magnus I. oder kius, der letzte söhn Alberti des fettemlebte bis an. i;68. Seme gemahlin Sophia, Marggraf Hen-

S riy