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den ro. jul. an. 1711; Elisabeths Carolina, gebohren den 16. tun."N. 171;.; Georgius Wilhelmus , so an. 1718. in der wiegegestorben. Wilhelmns Augustus, gebohren den 26. april 1721.>o an. 1725 . zum Ritter des ordens vvm Bade gemacht wor-den; Maria, gebohren den 9. mertz an. 172;. und Louise, ge-bohren den 18. dec. an. 1724. k<er^«rs» ksrchr. Lrunlu. 6-kL/k-stiron. Lrunsu. ckron. Lrunlu. Letzners Dassel,
thron. tr«-reccr,«, 6e 8ax. orig. Birckens Guelf. iorbeer-hayn.^ert>Er^«»r scripta. »ntig. örunlu. orig.
Lrunsu. <L chis. stamm-baum der Hertzoge von
Araunschw. Staat von Braunschweig und Lüneburg.bist. 6cs. *
s Das neue Haus Braunschweig. Der Hertzog Att-est Ulrich, von welchem an feinem ort ein eigener arti-tdul stehet, nahm an. 1710. die Catholische retigion an ,Wd starb an. 1714. Von seinen kindern starb Elisabeth'rieonora an. 1729. den 19. mertz: Anna Sophia an.^ 7 ;;. den 14. jenner. Augusta Dorothea, hat zu Erfurt dieKatholische religion angenommen, und ist Stern-creutz-ordens--^ame worden. Augustus wilhelmus starb an. 17?!. denA- mertz ohne erben. Ihm folgte sein brnder Ludovicus^udolphus in dem Hertzogthum Braunschweig-Wolffenbüttel,Mcher an. 17z-;. den i. mertz starb. Mit seiner gemahlin)Hristina Louise, einer tochter Alberti Ernesti, Fürsten zuHellingen, hat er vier töchter gezeuget» davon aber nur die^ey oben qemeldten erwachsen. Hiemit succedirte in die-'M Hause Ferdinandus Albertus, Hertzog zu Bevern, wel-M aber noch im gedachten 17;;. jähr verstarb den sept.^eme klnder sind: 1.) Carolus, gebohren den r. aug. an.
2.) Anronius Mricus, gebohren den 28. aug. an.,7^4. erhielte an. 17;;. in Rußland ein regiment infanterie,",ard an. 17,7. Feld-Marschall, und vermählte sich den 14.Ä' an. 17,0. zu Petersburg mit Anna , Carole Leopoldi,^trtzogs zu Mecklenburg-Schwerin tochter, welche ihn den 2z.aug- an. 1740. zu einem vatter Ivans, oder Johannis, desder jetzt regierenden Czaarin Elisabeth zu ende des jahrs 1741.gesetzten Rußischen Kaysers, machte, z.) Elisabeth« Chri-sta, gebohren den 8. novembr. an. 1719. ist den 12. jun. an.
mit Friderico dem Crvn-Printzen von Preussen, nnddiß-"aiigem König vermählet worden. 4.) Ludovicus Erneftus,Lpohren den 2;. sevt. an. 1718. ward an. 17z?- Ritter des»aaigl. schwarnen Adler-ordens, und Kanserl. Oberster, unddes, ^41. Hertzog von Curland. 9.) Ferdinandus, gebohren6 ? >an. 1721. ward Ritter des schwachen Adler-ordens.^ Eouise Amalia, gebohren den 29. jan. an. 1722. 7.).Amvhla Antoinette, gebohren den 2;. jan. an. 1724. 8.)sich/, ,us, gebohren den 4. map an. 1729. 9.) Christian«r-Mlotta Louise, gebohren den zo. nov. an. 1726. 10., The-iIatalia, gebohren den 4. jun. an. 1728. n.) Julian«csss,, gebohren den 4. stpt. an. 1729. i2.)Fridericus Fran-, gebohren den 8. jun. an. 17,2. Der älteste dieserHetzen, Carolus, ward Kayserl. General-Wachtmeister undüber ein regiment infanterie, und folgte an. 17; 9.Er batter indem Hertzogthum Braunschweig-Wolffenbüttel.ein-?, 6cd an. 17;;. den 2. jul. mit Philippine Eharlotte,,st>ter Friderici Wilhelmi, Königs in Preussen, ver-deri-, welche ihm an. 17;:. den 9. octobr. Carolum Fri-stvt Ä" Wilhelmum Ferdinandum, an. 17,6. den 26.der s-Aorgium Franctscum, welcher das folgende jähr wie-worden, an. 1797. den 8. oet. Sophiam Carolinamden 1;. nov. an. I7;8. Christianum Ludovi-und den 24. oct. an. 17^9. Annam Amaliam gebohren.ste>, Haus Lüneburch Ernesti Augusti, Churfür-
bUg U .Braunschweig-Lünebnrg, dritter söhn, Maximilia-stchg, delmus, starb zu Wien den 27. jul. an. 1726. DerAich t,'Ernestus Augustus, Bsschoff zu Osnabrück, führteHerkn^s titul eines Hertzogs von Jorck in Engelland, einesUlsiX d? von Albanien in Schottland, und eines Grafen vontestex b?,Irland. Er starb den 14. aug. an. 1728. Dessen äl-ver unk s-' Deorgius Ludovicus, Churfürst von Hanno-»7-7 von Groß-Britannien, starb den 22. jun. an.
vcitter Printz Georgius Augustus, gieng mit seinem
Mnk kn« ^4- nach Engelland, und ward den ;. oct. zumMediri-- ^b"llis und Grafen von Ehester ernennet. An. 1727.de den 2 vatter, als König und Churfürst, und wur-
r?;7 m,vctobr. gecrönet. Seine gemahlin starb den i. dec. an.dericuA" derselben hat er folgende kinder gezeuget: i.) Fri-"udovicum, Printzen von Wallis, welcher an.r,l sich mit Augusta, einer tochter Friderici, Her-
ve» ,V ^-"chsen-Gotha, vermählet, welche ihm gebohren a.)^boraiuÄ'^ 7 . Augustam, b.) den 4. jün. an. 17;«.
dvllhelmum Frrderrcum, c.) den 29. mertz an.der an ?uardum Augustum. 2.) wilhelmum Auguftum,
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von 26. apr. gebohren , und an. 1726. zum Her-
Zn. 17,. ^umberland ernennet worden. Annam, welche«Urstef 4 - .ven 14. mertz mit Wilhelms Carolo Henrico Frisone,?vrden°'jNassau-Dietz und Printzen von Oranien vermählet?^h«mAmaliam Sophiam Eleonoram. 9.) Elisa-^^vhren^„5??vam. 6.) Mariam, so an. 172;. den 9. mertzssEsien-g! M den 19. May an. 1740. an Printz Friedrich von.18. d-- " Erwählet worden. 7.) Louisen, die an. 1724.Br«va" 'v^lt gekommen. Geneal. Handbuch rc.^jahr (Anronius) ein Carmelit von Sevilien, lebte umHtstor LxEr dm stimgen jn grossem ansehen, und
schrieb in Spanischer spräche von den statuten und freyheiteaseines ordens kelnlurionem.juäiLum: ingleichen ,juri8äi-dktons krseiatorum Lujulcungus KeliZianis. bibl. lliss,.
* Bravo, (Johannes) ein berühmter Spanischer NeäiLUL
von Piedranita in Castilien, lehrte im XVI. Keouio zu Sala-manca mit grossem beyfall, und schrieb äs Hyäcopkobia, Sala-manca 1971. in 8. 1976. 1981. und 1988. in 4. äs 8aporumL Oäorum Oilleremiig, ib. 198;. Und 1992. in 8. 6s curgnciiAsrions per nieäicamenri pur^^ntis exbibirlonem lik. III. ib.^ 988 - in 8. 6s iimpIiLluin Nsäisamenrorum 6ele6tu, ib. 1981.1989- 1992. in 8. Oomment. über Galeni buch 6e vissersnriisrebrium, ib. 1978.1989. 1999- 1996- in 4. Lominent. iu 1i-hros krognollicorum HippoMtis, ib. 1978- 198;. 1994. in 8.cks Nurüis L klichiz; sts Vini Xstura. bibl. Üisp.
* Bravo, (D. Juan 6s) beygenannt von Salamanca,em Spanischer Capuarn, hatte sich der aufruhr theiihafftig ge-macht , welche wider Carolum V. im ansang seines Reichs an.1920. erreget worden. Er wurde derohalben zur strafe auf ei-nem esel durch das gantze lager aeftchret, und mit lauter stim-me vor ihm ausgeruffen, daß er ein verräther seye. Dieseschwach that ihm so wehe, daß er öffentlich das gegentheil be-zeugte, aber deswegen von dem Officier, welcher ihn führte,übel traclirt ward. Endlich ward ihm das Haupt abgeschlagen.
Brauweiler, eine Benedictiner-Abtey in dem Ertz-StiftCöln, so an. 1024. von Pfaltzgraf Ehrenfrieden, Nicolao undMedardo zu ehren gestiftet, und von dessen tochter, der Köni-gin Richenza in Polen, verbessert worden. L.erl>mr. wm. I.
ssript. Lrnunsu. p. z 1
Brav , eine kleine stadt in Champagne, an der Seine, mitdem tilul eines Hertzogthums zwischen Nogent und Monte-reaufaut-Ponne. Sie gehörte vor diesem den Grafen vonChampagne , von welchen sie an den König Ludovicum 8.kam. Carolus VI. übergab sie dem König von Navarra an.1404. nachgehends wurde sie an den Grafen von Dunois ver-kauft , und kam durch Heurath an das Haus Nemours, vonwelchem sie Henricus äs Mesmes, Präsident im Parlement zuParis, an. 1648. erkaufte.
Bray, eine kleine stadt in Picardie an der Somme, zwi-schen Peronne und Amiens. Der König Philippus Augustuskaufte sie an. 1210. nebst etlichen andern örtern.
* Bravnus, (Ludovicus) ein Mus zu Padua, war auchin der Theologie wohl bewandert. Er lehrte daselbst etliche jährdas ,su8 (Xlwmcum mit grossem rühm, verwaltete darauf inverschiedenen ansehnlichen städten die wichtigsten ämter, starbaber endlich in obgedachtem seinem vatterlande, nachdem ereinige LsmmentMvs über das geistliche Recht geschrieben.
6e clsr. LaMv. p. iyz.
Brazza, Labraza oder Brac, lat. Lrasbia, SrattiL, ei-ne insul im Adriatischen meer auf der küste von Dalmatien,den Venetianern gehörig. Sie liegt nahe an der insul Lesina,zwischen Spalatro und Ragusa, und hat einen flecken, davonsie den nahmen führet.
Breauts, (Carolus 6 e) von andern mit bessern, recht mitseinem vornahmen Petrus genannt, ein Französischer Edelmannaus der landschafft Caur in der Normandie, ist wegen seiner ta-pferkett, die er sonderlich bey einer gewissen begebenheit erwiesen,berühmt. Nach dem friedens-schluß bey Vervins begab er sichaus Französischen in Holländische dünste, und erhielt eine com-pagnie zu vserde, da denn sein Lieutenant von einer schwächer»Partey, die von der besatzung der stadt Hertzogenbusch war, ge-schlagen und gefangen wurde. AIs er nun von seinem Capitarnverlangte, daß er die erlangung seiner freyheit befördern möch-te, schrieb dieser einen fthr anzüglichen bries, und gab ihmzur antwort, daß er ihn für seinen Lieutenant nicht'mehr er-kennen könnte, weil er sich von einer geringern partey schlagenlassen; er für sein theil wollte allezeit doppelt so viel SpanischeNiederländer, als er bey sich hätte, wegjagen. Selbiger briefwurde nach gewohnheit dem Commendanten von Hertzogen-bnsch erstlich übergeben. Dieser war damals der in selbigenkriegen bekannte Grobendonk sonst Antoni Schetz genannt, wel-cher darauf dem Breauts offerirte mit einer gleichen anzahl leu-the eines mit ihm zu wagen; und wurde den 9. sebr. an. 1600.ein duell angestellt, da sich auf jeder feite 22. Personen befun-den. Die Holländische partey wurde von dem Breauts, dieSpanische Niederländer von dem Gerhard Abraham, sonstenLeeckerbeetken genannt, commandiret; weil der Ertz-HertzogAlbert dem von Grobendonk selbst >ücht gestatten wollte, mit-zufechten; da hingegen dieses dem Gerhard Abraham um somehr zuzukommen schiene, als ek des Commendanten Lieute-nant war, und die obgemcldte partey von des Breauts compa-gnie geschlagen hatte. Die umstände dieses stretts werden zwarauf unterschiedene art "on den Spanischen Ilistoncis erzehlet;doch ist gewiß, daß obgleich Breauts grosse tapferkeit bewiesen,den Gerhard nut eigner Hand erschossen, auch desselben bruderebenfalls neben noch zwey andern von den Flanderischen geblie-ben, dennoch die übrige von des Breauts mitgefellen meist um-kommen , zum theil auch geflohen, und ihn im stiche gelassenBreauts, welcher 96. wunden bekommens wurd Ang n mdstarb. Andere Men, er wäre auf befehl des Commendantenm Hertzogenbusch, welchen der tod der beyden brüder Leecker-beetken , die er m diesem streit eingebüßt, so sehr gesthmertzt,umgebracht worden. Aufs wenigste erhellet aus dem Grotio
S; und