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sich zu Straßburg mit der III vereiniget; die Franzosen habenihn schiffbar gemacht.
* Breuschrvettersheim, ein groß dorf im Unter.Elsaß einemeile von Slraßburg, nicht weit von der Breufch, von welcheres seinen nahmen hat. Ehemals hat es denen Edlen Stürmenvon Stürmeck gehört, von welchen es durch Heurath an Dett-lingen, und hernach an die Herren von Mannteuffel kommen.Hertzog, in seiner Els. chron. VI. x. 287. hält dafür, daß sichdas adeliche geschlecht von Weickersheim davon benenne, weilsie ein schloß in selbigem dorf gehabt, auch noch zu seinenreiten den 4. theil des zehenden von denen Grafen von Hanau-Lichtenberg zu lehen empfangen. Ehemals hat auch daselbsteine adeliche familie BreuschweickerSheim genannt Wüsten flo-rirt, welche aber schon um das jähr 1^47. abgestorben Oe-
,-7. p. 14.
* Breusquech, (Iacobns äs) ein Cistercienser-Mönch aus
Lunoges in Frankreich, und nachheriger krocurawr Oensraliszu Rom, wurde unter Alexandro VI. an. 1492. den 1;. aug.Bischaff zu Nocera. Er hat sich, als er noch im kloster lebte,um seinen orden sehr verdient gemacht, und solchen in Italien,wo er starck ins abnehmen gerathen, wieder in flor gebracht,auch mit herrlichen privilegüs von Innocentio VIII. versehen.Sixtus IV. hielt viel auf ihn. Als Bischofs erwies er sichgleicher gestalt geschäfflig und sonderlich, was die 8asra zu be-fördern anlangte. Seine Haupt-kirche schmückte er mit vielenzierrathen aus, und schaffte kostbare meukles hinein. Er starbendlich zu Rom den 26. oder 28. map an. 1498. und wurdedaselbst im Vatican in der capelle St. Maria äs ckestri beyge-setzt , wo sich auch eine inscription auf ihn, so in marmor ein-gehauen, findet. Er wird von Angelono in Kilt. Imeramn. x.i;9. gerühmt. Itsl. Issr. rom. I. p. 1071.
* Brewer, (Wilhelmns) ein Engellander, war ein söhndes Ritters von gleichem nahmen, mit des Grafen von Devons-hire, Wilhelms cle Verona tochter erzeuget. Er wurde an. 1224.zum Bischofs von Ercester eingeweyhet, und stunde bey KönigHenrico III. dessen geheimer Rath er war, in grossen gnaden.An. 12z 5. begleitete er ermeldten Henrici schwester, Jsabellam,als Kayserliche braut mit Friderico, nach Teutschland , undnicht lang hernach diesen Fridericum selber auf seinem creutz-zuge; nach seiner zurückkunft setzte er an seiner Dom-kirche ei-nen Dechant ein, und versähe die Dom-Herren mit reichlichemcinkünften. Erstarb, als er 19. jähr Bischofs gewesen, an. 1244.
cle krrelul. cknßjl. k. 1. p. 460.
* Brewerusvon Puffendorff, (Heinrich)von Jülich, einstisentiatu« Tsteologiw undckeclor des grossen Iungfrauen-klo-sters zu Grosscn-Nazareth in Cöln, lebte gegen das ende desXVII. f»cull, und continuirte Brachelii und Thuldeni Hicko-rism univeickilsni rerum notnstilium bis an. 1672. so auch zuCöln 1672. in 8. in 6. vol. heraus gekommen,
Brey, ein städtlein im Stift Lüttich 4. meilen von Maseyckzur Grafschafft Looks gehörig.
* Breynius, (Jacob I ein LomnisuZ, war an. 16; 7. deni4>jan. in Dantzig aus einer Brabantischen familie gebohren,und bezeigte von kindheit an lnst zur natürlichen Historie, son-derlich aber zur Botanic. Nach seines vakters tod gieng er vonLeiden, allwo er studirte, nach Dantzig zurück, reisete aber daraufnoch verschiedene mal nach Holland, um die schönen garten,und die darinnen befindlichen neuen und raren pflantzen zu bese-hen. Endlich verhenrathete er sich in seiner vatter-stadt, lagdaselbst der Botanic eifrig ob, wollte auch die krofsllionem sto.mnices zu Leiden, so ihm etliche mal angetragen worden,nicht annehmen, starb an. 1697. den 2;. januarii und ließ einige
Ostlsrvationea in die stpstemericls8 XsturK curiolornin setzen,gab Lenwrism klsntarum stxoticamm ; ingleichen 2. ksleisu-los rariorum in Lei Ali Dortia exickentium plaMarum heraus,konnte aber weder den;. kalsisulum, obgleich schon einige ku-pfer dazu gestochen waren, noch das fürgehabte Viriäarium ?o-merelliL lvegen beständiger leibcs-schwachheit zu ende bringen.Sein jüngster söhn Johann Philipp ist NeäicinTDoclor, undder Königlich-Englischen Societät, wie auch der Nawr-e cu-lioforum Mitglied , und hat sich durch viele gelehrte schriften be-kannt gemacht. Gelehrtes Preussen, th. VI. n. 2.
Breysach, stehe Brifach.
) 2 >rere (Petrus von) Seneschall von Poitou und der Norniaiidie. war einer von den tapfersten leuthen unter der reaieruna Caroli VII. in Franckreich. Er belagerte an. 1444die stadt Metz, welche sich hernach m der gute mit dem Konig verglich. In dem darauf gefolgten krieg Wider dre Engestländer in der Normandie hielte er sich sehr tapfer, und war!von dem König nach eroberung von Rouen zum Gouverneudieser stadt, und hernach zum Seneschall des Hertzvgthnms gemacht. Der unruhige Dauphin Ludovtcus konnte chn ntchleiden, weil der Köniq grosses vertrauen in denselben setzte; eibeschuldigte ihn daher an. 14^0. grosser lasier, und der Koni«ließ ihm auch den Proceß machen ; aber nach scharfer untersuchung ward er unschuldig befunden, und kam dadurch ugrossem credit, als er vorher gewesen. An. 14c 7. ward er aueiner flotte nach Engelland geschickt, um der Königin Margaretha, Henrici VI. gemahlin, wider Richardum von Porstdurch eine diversion hulffe zu leisten. Er landete auch zuSandwich, eroberte den Hafen und die stadt, und führte die gantzt
erpedition mit solcher klugheit, daß er dadurch bey den En-gelländern und Franzosen rühm erhielt. Als der Dauphin an.1461. unter dem nahmen Ludovici XI. den thron bestieg,schickte er ihn im folgenden jähr wiederum mit 2000. mannnach Engelland, aber nur in der absieht, den Brezs, den erjederzeit als seines vatters favoriten schaffet, auf die schlacht-banck zu liefern , welches auch bey nahe geschehen wäre,indem Brezs wegen seiner wenigen mannschasst genölhigetwurde, sein und der seinigen leben und freyheit mit Überge-bung der Plätze , die er in Engeüand erobert halte , zu er-kauften. Als die Printzen vom geblüt hernach die läZue cludien Public wider den König stifteten, ließ er sich zwar auchbereden, solche mit zu unterschreiben; er blieb aber nichts desto-weniger dem König getreu , und als dieser ihn deswegen in ver-dacht hatte, und zu der zeit, da er gegen den Grafen Cha-rolois im anzug war, ihn fragte: ob es wahr sey, daß er «mvon der stigue sey ? antwortete Brezs vffenhertzig, ja! sagte aber:die Printzen haben meine unterfchrift, und Ew. Majestät habenmeinen leib,jene mögen sie behalten, ich werde euch getreu bleiben.Hierauf vertraute ihm der König die aoant-garde der armee, undBrezsweranlaßte gleich darauf die schlackst bey Montlehery an.146;. den e;.aug. darinnen er selbst geblieben. Er war ein mannvon grossem verstände, der sich um das Reich sehr verdient ge-macht, und gegen Ludvvicum XI. in reden grosser freyheit be-diente , die der König wohl leiden konnte. Insonderheit ist vollihm bekannt, daß da er den König emsmals auf einem klei-nen Pferde auf die jagd reuten gesehen , er gesagt, daß solchespferd das stärckeste im gantzen. Königreich sey, und auf wei-teres befragen des Königs geantwortet: weil es den König nmseinem gantzen geheimen Rath trage. II. 1170.1204-
rrog. 1217. 124;. 1277. 1295. 1298.
Brezs, (Jacob äs) des berühmten Petri von Brezs sohwGraf von Maulevrier und Groß-Seneschall von der Norma"-die, war dem Könige Ludovico XI. getreuer als seine mutter,welche das schloß von Rouen in dem krieg der Grossen von Frank-reich wider diesen König, so man 1 » Luerre stu bien pulstwnennete, dem Hertzog von Bouybon einräumte, dagegen er zn>vKönige sich relirirte. Er hatte eitle natürliche Printzeßin vo«Franckreich Charlotte , eine tochter Caroli VII. und der AMsSorel, zur gemahlin, die er aber, als er an. 1476. mit >l>rzur Rouvres, einem dorfe an dem kleinen fluß Vegre, 2. wol-len von Houdan und eine halbe meile von Anet auf der M,"war, des abends nach der jagd mit einem Edelmann aus Po''tou, nahmens Peter ste la Vergne, im ehebrnche ertappete, >Emit ihrem galan auf der stelle massacrirte, welche that er adAgar schwer, nemlich mit Verlust vieler ländereyen, sonderst^der Grafschafft Maulevrier, büssen muste, welche er anst<chder 100000. thaler, in die er wegen dieser Mordthat condewnirt worden, dem König Übergabe. c?EE. öe/sa?. cstro"'
Icancl. *
Brezs, (Louis äs) des vorigen söhn, Graf von M<Evrier und Groß-Seneschall von der Normandie, verheuratheteMerst in dritter ehe mit der berühmten Diana von Poitiers, E'treffe Königs Francisci 1 . und seines sohnes Heinrichs II. undkam in krafft dieser Heurath die Grafschafft Maulevrier wieder, c.sein vatter wegen des an seiner gemahlin begangenen moroverlohren hatte. Er ist an. 1;;,. den 2;. jul. gestorben,in U. L. F. kirche zu Rouen unter einem prächtigen grabiEbegraben worden, das ihm seine frau mit folgendem exicaxwerrichten lassen:
Hos, Voäoise, Tibi possiit, Lrelsee, lepnlsrurnkiäkoni8 amillo mcssta Diana viro,
Inclivulla tibi guonciam L üäilliina conjuxDt kuit in tkalamo, üc erit in lumulo.
Doch liegt die Diana zu Anet begraben, es wäre denn ,der letzte vers so zu verstehen sey, daß wie er dasmit seinem Könige theilen müssen, sie auch einst inten gräbern schlafen würden. 8«,^ L ^ *
neal. clo la Maiion c!esls /isÄs».
Brezs, siehe Maille. .
Briangon, eine kleine stadt auf den Alpen in DaupU,,
ebst einem aüernäcbti daben aeleaenen ^
Lrigsmium, und Ammianus Marceüinus nennet sir^/inlliam. In dem XIII. Lculo kam sie ziemlich empor ,
XVI. wurde sie von den Liguisten erobert, denenfie der^.von Lesdiguieres, nachmaliger Connetable von Franckrenv ^1590. wiederum abnahm. Nicht weit von hier ist fw so>-gehauener felsen, Pertnis Rostang genennet, ob weiche''Vogende aufschrift eingehauen zu lesen: v. LL8M(I K
VLVIOLTE, SstlMDCIL LstM. Die umliegende gegend^st1e Lailla^e äs Lriangcm oder le Lriangonnoi8 , welche einender Meer-Alpen begreift, zwischen Piemont, Maurienmdem gebieth von Ambrun liegt, und in 7. theile eing^.wird. i7t,o^rÄ-, stick, cle Öaupstins. stick, cle ^ jp
Briangon oder Briangonnet, ein dorf in Provewder Disscs« von Glandeves , welches vor diesem e>ngrösserer Wichtigkeit muß gewesen seyn, weil man dai»"oftern viele Medaillen auch einige inlcriptiorie8 findet. "stick, äs krov. ,
Brtangon, Briangonnet, ein dorf, in der