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da der krieg von neuem angieng, ernennte ihn fein König zumGeneral-Lieutenant, da er denn in Flandern, an der Saar und«n der Mosel alles mögliche that, bis er nach Languedoc zu,,, s deordert wurde, um auf die Reformirten ein wachsa-a-a ,?We zu haben, welche er mit dem blossen land - volcke der-Mait in die enge trieb, daß sie sich nicht rühren konnten.A^rauf begab er sich in sein Gouvernement zu Avesnes, und war^ AMe General - Lieutenant, als er an. 1724. den 2. febr.^n Marschalls-stab bekam. Er starb endlich an. 1727. denda er sein leben ohngefehr auf 8°. jähr gebracht hatte.An ferner gemahlin und Lindern siehe den geschlechts-artickul., djli. Zenesl. tom. VII. p. 68z.
yrAroglto, also wird der ort genennet, allwo die dlokili vonein^dlg sich versammle», und wegen ihrer angelegenheiten mitf!Mder zu unterreden pflegen. Es ist selbiger auf der einend?,« Wenigen theils von dem St. Marcus-platze, welcher nachni'ss Nasser zugehet, und zwar, um die sonnen - stralen zu ver-
/ vormittags beydem pallast von St. Marco, nachmtt-
. gs aber bey den so genannten krosurscie nuovs. InnerhalbMt, da die Xobili solcher gestalt beysammen sind, pflegtseiner, der nicht aus ihrem mitte! ist, unter sie zu mengen,bei-,^ st die andern leuthe gehen in der mitten des Platzes, oder anb^Men feite, welche dem ort ihrer zusammenkunft gegen u-aen v Wenn die Xobili auf diese weise, wie sie zu reden, pfle-machen, so bemühen sich die reichen und machti-aen stimmen verarmen, welche den grösten theil austra-^ ?urch grosse luKmWcmes und verheissungen zu gewinnen ,«^.Überhaupt alleXobili, welche nach etwas streben, lassenaenÄ ^^ler zusammenkunft angelegen seyn, der andern gewo-«„-M lt» erlangen ; daher einige den LroZlio mit dem titul ei-be» Mntlichen marckts der Republick belegt haben. Eben da-le„ ^ ssM es, daß man zu Venedig das Wort LroZIio von aller-v veuuihungen ohne unterscheid gebraucht, vermittelst derene>nm gewissen endzweck zu erreichen sucht, »ie
I2 du Oouvsru. de Vsnite p. 14. 499- ds
bliyq ^ kspubl. äs. Veniss x. ;o. Mlssons reise - beschrel-
v^wgniter, oder äs Sromac, (Johannes) ein Cardmalm Ostia, war in einem kleinen dorfBrognie oderhau-genannt, nahe bey Anneci in Savoyen, gebohren. Erden,-«st"st den nahmen Alermer gefuhret, behielt aber hernachseihn, gen von dem ort seiner geburt. Er studirte zu Genf, wo-end ^ vv der Haupt-kirche St. Petri ein Canonicat hatte, undvierm»» da Bischoff wurde. Wiewol hiervon unterschiedenetzie^,. sind, indem einige sagen, daß er bald anfangs dasArl-s m, zu Viviers und endlich auch das Ertz-Bißthum zuWett,/Wlken. Dieses ist gewiß, daß er zu Avignon bey Cle-Cardi^r in grossen gnaden stund, welcher ihn an. i;8?. zum»es.-'^machte, und ihn bey sich behalten wollte, um sich sei-gah M behauptung seiner wähl zu bedienen. Dieser Papsttex vas Vice - Cancellariat der kirche, welches er auch un-th»>^vedicto XIII. behielt, und von ihm noch darzu das Biß->vak, „atabekam. Weil aber viel Rechtsgelehrte Benedictigvier "5^chtmäßig sprachen , so bat ihn der Cardinal Brö-cklig ^ die kirche befriedigen möchte. Da nun Benedi-diväi-n « wlches abschlug, so gieng er an. 1404- mit n. Car-diyg,-'oon seiner partey nach Italien, woselbst ihm dieCar-eilio m ^ gelassen wurde. Er befand sich mit auf dem Lon-iUnr gk" Pssa, und Alexander V. welcher in dieser VersammlungbesizWlt erwehlet worden, machte ihn zum Cantzler der Kirche,ool,ie<-ä« wm auch das Bißthum Ostia. In dieser qualitattvvhns-^ 5* Johannem XXIII. den Nachfolger Alexandri. Erzu glich als Dessous des Cardinals-LolleZü dem Lonciliode. allwo Martinus V. zum Papst erwehlet wur-
d-» ^drrgen machte er verschiedene stiftungen, und starb zus! I,. febr. an. 1426. l/Zz-e/. Itsl. sscrs tom. I. 8a»»-Lrelst. ^»2»». LsU. Lsräln.
ein schloß unweit Duisburg in dem Her-Adirt-n ^'eve, darauf vor diesem die Grafen von FalckensteinEs ist ein Jülichisches lehn, und gehört anjetzo den" von Leitungen - Dachsburg.
Aire^^ldäus, (Philipp) ein berühmter Rechtsgelehrter vonS er , war Rathsherr zu Douay in Flandern, und
ürg»e A sonst sehr viele beschafftigungen hatte, gab er doch^d ve'i-^-^st sMorism k'ari XomLni mit guten anmerckungen""chrungen heraus. bibl. Lslg.
^springt Eydgeiiofiischen Canton Freyburg,
^uenburgex^^^' und fließt durch den Mutter - in den
stadt in dem Königreich Guzarate in Jn-k>nen zi-mli^^ Gangls, ir. Meilen von Surate. Sie ist aufvcterssj ^ch hohen derg erbauet, und erner vor '
von den vestestenDie gantze gegend herum ist eben, ausser," ' " " einige berge liegen siehet,
^ wird, davon man trinck-
. , .. . welche nach Camdaja ver-
Nandelsloh reise.
^romberg, siehe Bydgofty.
Umfeld, (Edmundus) ein Benedictiner-Mönch aus der
br 0 247
stadt St. Edmunds-Bury, in der Grafschafft Suffolck, in En-gelland, von welchem Baleus urtheilet, daß gedachtes Lolle-8>um noch nie dergleichen gelehrten mann gehabt, und wel-cher zu Rom öffentlich gelesen, wie das LKroniLon Alongüe-rii Imenlis bezeuget. Er wurde eben dieser besondern gemüths-gaaben wegen von seinen mit-brüdern sehr verfolget, ja, damitsie seiner gar los werde» möchten, trugen sie ihm das amt ei-nes krocumtorib auf, und schickten ihn nach Rom, nahmenaber bey der abreise einen eyd von ihm, daß er weder einePräbende bey ihrer Abtey annehmen, noch etwas, so zu de-ren Nachtheil einiger Massen ausschlagen könnte, verhängen wol-le. Er verwaltete darauf das ihm angetragene amt zu Rommit äusserster sorgfalt. Weil er aber nicht das geringste zugemessen hatte, brachte er sich vom Papste, als der Abt ab-gedachten orts mit tobe abgegangen, die succeßion aus. Al-lem es hatten indessen die Mönche mit gutbefinden KönigsRichardi II. welcher mit der Päpstlichen denomination keines-wegs zufrieden war, schon einen andern, nahmens JohannesTrmworth, an des verstorbenen stelle erwehlet, so, daß Brom-feld, als er seine Abtey m besitz nehmen wollte, auf Königli-chen befiehl gefangen genommen, vor einen beleidiger der Ma-jestät gehalten, und in den Tour zu Londen gesetzt wurde,daraus er erst nach 10. jähren wieder los kam. Die sorge,Richardus möchte sich zu der partey des Gegen - Papsts schla.gen, verhinderte zwar den rechtmäßigen Papst raache wegen sei-ner gekränckten authorität auszuüben, doch vergaß er dabeynicht, so bald als Thomas Brinton, Bischoff zu Rocheffer, ge-storben, welches an. i;8y. geschehen, den Bischoffaus Landaffdahin zu versetzen, und dieses also vacante Bißthum dem Brom-feld zu geben, das er aber kaum 2. jähre besessen, indem er an.i z yi. dieses zeitliche gesegnet. äs krselul. tlngl. ?.
I. x. 6;?.
*Bromfield, (Leolinus äs) wurde an. 1297. Bischoff zuAssaph , wo er vorher die stelle eines L-monicl bekleidet hatte.An. i z iO. theilte er den zehnden von Lanelwy in 4. theile,und gab davon jedwedem Vicario LKorali einen. Er hat sichgegen sein Capitul, nicht weniger als das Stift selber, sehr frey-gebig erwiesen § und beyden in seinem errichteten testamente,worzu ihm Konig Eduardus I. die erlaubnis gegeben , vielelegst» vermacht, davon auch die bedienten nicht ausgeschlos-sen blieben. Er starb an. i;i;. l-oäM». äs kr^llä. Lngl.L. I. p. 659.
Bromley, (Thomas) Ritter und Cantzler von Engelland.Er hatte sich eine gantz sonderbare wissenschafft in den Rechten zuwege gebracht, und war in ansehung dessen, nachdem er durchdie meisten Obrigkeitlichen ämter gegangen, bis zu der würdeeines General-Advocaten der Königin Elisabeth gestiegen. Vondiesem amte ward er nach den« tobe des Lords-Siegel-Bewah-rers, Nicolai Bacons, an. 1579. zu der würde eines Lord-Cantzlers von Engeüand erhoben. In solcher qualität präsidirteer an. i;86. nebst dem Ertz-Bischoff von Canterbury und demLord-Schatzmeister in dem peinlichen gerichte wider die Schott-ländische Konigin Mariam. Das folgende jähr gieng er mittode ab, und hatte zum Nachfolger in der Cantzler-würde Eduar-dum , Grafen von Rutland , der aber 6. tage nach ihm gleich-falls starb. Oe bist. ä'Huglet. tom. II. p. ;iz. 427.
4? 7-
* Bromley, eine kleine stadt in Engelland, liegt in der Graf-schafft Kent, in einer gegend gleiches nahmens an dem fluß Ra-vensburn, welcher in die Themse fleußt. <sie ist merkwür-dig wegen einem schönen Hause, welches der Dr. Warner, Bi-schoff von Rochester für 20. Protestantische Predigers - wittwengestiftet. Eine jede derselben ist kommlich logirt, und empfangtjährlich zu ihrem unterhalt 20. pfund sterling. Sie liegt zehenMeilen von Londen. Ein flecken gleiches nahmens, auch pa-gets Bromley genannt, liegt an der Blithe, in der Graf-jchafft Stafforb, hundert und ein weilen von Londen.
* Bromyard, (Johannes, nach einiger Meynung aber Wil-»elmus oder Philippns) von seinem vatterlande, Vromyerde,inem kleinen ort in der Englischen Grafschafft Hereford, bey-zenannt, ein Dominicaner und NsZiüsr HisologiL zu Cam-»ridge, um das jähr i; 90. widersetzte sich den lehrsatzen desWicleffs mit grossem eifer, und starb um das jähr 1419. hin-erlassend 8umm»m krXäissntum, welche Antonuw Koburger zustürnberg an. 148;. in fol. gedruckt; ist auch zu Venedig 1^86.n 4. wieder aufgeleget worden; Opus imLium; viökions-ium Tbeologicum; LIlllnÄiones IkeoloZicss ; 8ummam ^su-
is Norslis; Isbulsm utrius fluris <Lc. SmE.
Lcz-«»'«!, bibl. pr^äisst. tom. 1. p. 700,
lä sn. iZ9°. Benrhems Engl. kirchen-und schulen-staat, 29.72.
Bronchorst, ein feines städtgen in der provintz Zütphen, mitm titul einer Grafschafft, liegt an dem rechten Ufer der Jfiel.
Bronchorst.
- » trafen von Bronchorst
eget von dem Luremburgischen stamme hergeleitet zu werden,— 'bmficn zweiae n fbe
Sieger von vrn» uamme hergeleitet zu werden,
us dessen vornehmsten zweige nicht allein Hertzoge, sondern auchayser und Komge entsprossen , welche, ehe sie ihren sitz injohmen verleget, die von Bronchorst reichlich versehen, undmm zugelassen haben, einschloß an derJssel zu bauen, von
T 4 welchem