Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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Und erben Wilhelm!, Marggrafen von Winchester, hernachaver mit Wilhelms , dem andern söhn Thomä, Lords Arun-W von Wardour, sich vermählte; ;.) Catharinam, welche^ilhelmum Tirwhit, einen Esquire, heurathete; 4.) Annamund 5.) Luciam, welche beyderseits ausserhalb Engelland Non-nen wurden; 6 .) Francifcam, welche Johannen, Blomer, ei-nen Esquire, und 7.) Mariam, weiche Robertum, Lord Pe-tte, heurathete. Der söhn, Franciscus, bekam zur gemahlinElisabeth, eine tochter Henrici, Marggrafen von Worcester,und mit ihv folgende kinber: ,.) Franciscum, 2.) Henricum,r.) Elisabeth, eine gemahlin Christophen Rover, LordS Ten-vam. Nach seinem tode, welcher an. 1682. erfolgte, succedir-« ihm in der würde eines Vice-Grafen Montacute, sein älte-rer söhn Franciscus. Wiewol nun derselbe mit Maria, einerrechter Wilhelm Herberts, Marggrafen von Powis, und ei->uer wittwe Richard Molineux, sich vermählte, so starb er doch«n april an. 1703. ohne Ander. Dannenhero erbte von ihmjüngerer bruder, Henricus, welcher mit Barbara Wal-vvgham von Chesterford, folgende kinder gezeugt: i.) Anto-Ulnm; 2.) Mariam; ;.) Elisabeth; 4.) Barbaram; 5.) Ca-Mrinain; 6.) Annam; 7.) Henriettam. Kelx w

k-NAlipoIi dick. p. 406. k'eeraFe I. p. ;6z. T'l-e

t-M s/vol. II. siehe Montacute und Moun-rague.

Browne, (Antonius) Ritter des Hosenbandes und Kö-Mlicher Engeüändischer Stallmeister, war ein söhn Antonii-«rowne, Gouverneurs von Queensbury, den derselbe mit Lu-ua, einer tochter und mircrbin Johannis Nevile, Marquisvon Mountague, gezeuget hatte. Er hielt sich bey eroberungoer stadt Morlair in Bretagne dermassen wohl, daß ihn der<vrd-Admiral zum Ritter schlug. An. ,; 26. ward er von Hen-^>co VIII. zum Lieutenant der insul Man gemacht, und an.'^ 28 . nebst etlichen andern nach Franckreich geschickt, um denvchen des Hosenbandes, dessen mitglied er selbst war, dem Ko-vlge Francisco I. zu überbringen, auch dessen eyd wegen desWischen beyden Königen geschlossenen bündnisses anzunehmen.M. gieng er mit seinem Könige nach Calais und Bou-Mne, und an. mit dem Hertzoqe von Norfolk, dama-, gen Marschall von Engelland, als Gesandter nach Marseille,W der daselbst angestellten zusammenkunft des Papsts Clemen-W VII. mit dem Könige Francisco I. beyzuwohnen. An. i?Färber Königlicher Stallmeister, und an. ,542. begleitete erHertzog von Norfolk, damaligen General-Lieutenant, beywider die Schottlander vorgenommenen erpedition. An.

546. befand er sich mit Henrico VIII. dessen Panier-träger er-^r, bey eroberung der stadt Bonlogne, und an. i;q>7. bekamed?'e. würde eines sogenannten Ober-Richters in Eyre. InhV" diesem jähre ward er einer von den Erecutorn des Kö--Mchen testaments, worauf ihn Eduardus mit der bedienungw-U geheimen Raths beehrte, und in dem amte eines Stall-^grers bestätigte. Er starb an. i?4y. !>,/?. 0/

, vol. II. n cvM/,. tom. I. p. feg.ui.,Arowne, (Antonius) Ritter des Hosenbandes und Kö-svbn x Engelländischer General-Lieutenant, war der ältesteeiv-v ^s vorherstehenden Antonii, von dessen gemahlin Alice,sem Schier Johannis Gage. Nachdem er an. 1554- den 2.xF. 'I"m Vicomte Montacute und Baron Brown von Cawdrayscdn» " worden, schickte das Parlement ihn, nebst dem Bi-b/^st.von Ely, nach Rom, um die Engelländische kirche mit

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sick ^chvlischen wieder zu vergleichen. An. 1^7. befand ervan, ^ eroberung der stadt St. Quintin als General-Lieute-Pz'^bon den Englischen trvuppen. An. i; 6 o. da man diete, !'Dehe Ober-Herrschafft in geistlichen dingen aufheben woll«burn ^setzte er sich gantz allein, nebst dem Grafen von Vhrews-vls g, tesem vorhaben ,m Parlemente. An. i; 6 i. gieng er»MesV« assador an den Spanischen Hof, saß nachgehends miteeß ^eiirs, welche der Schottländischen Königin den pro-rhe. .Men, und gesegnete an. 1562. den 19. oct. das zeitli»tvw I 0/ , vol. II. T'z-L örix. cEp.

TavK^wne, (Wilhelm) ein Englischer Poet, gebohren zuEteter ^ Devvnshire an. i; 90. hat seine studien in demzu Oxford gemacht, allwo er auch Hör warder den Dormers des nachnmligen Grafen von Carnarvon,kvn,w" 2°. ftpr. an. 164;. in der schlackst zu Newbury um-»e, lst. Die register der Universität nennen diesen Brow-omni tiumclnä ^Iter^turL bon^rum ^rtium eo-

te, ^ rnüruÄum. Nachdem er die Universität verlassen hat-tvelch-"^ ^ das Haus Wilhelmi Grafen von Pembroke,W>i. sonderbare Hochachtung für ihn hatte, aufgenom,te. Qi'bwo er sich so bereicherte, daß er sich ein land-guth kauf-sti, na-,, bielfältige poetische schriften haben ihm einen gros-geiyjg ?'ven erworben. Der tag und jähr seines todes ist nicht* gekannt. Englischer

^vdo (Eduard) ein Englischer voäkor NeäiclniL

Neä. Aonck Socius, hat geschrieben: Abrief ac-"'sru Ä «"ns Irsvols, seu Iriusrsrium per 6ermoniam, 8er-k'Siy ' ^Igsrlsm, Naccäoniam, sskesssliam , Luttrmm, 8tv-4 - C- Larniolsm snä Lriuli, Lvllden 167z. in

'» istr-Lsolches werck nachgehends an. 1681. zu Amsterdam^er sn,.Indischer spräche, und zu Nürnberg 168;. in Teut-aufgelegt worden.

" >ror. Qncon 1/. Theil.

* Browne, (John) war gegen das ende des vorigen -ahr-hunderts, König Carls des II. und des Königlichen krancken-Hauses des H. Thomas in Londen Lbirurgus oräiuarius. Manhat von ihm in Englischer spräche: 1 r. Lustomico-LKirurZi-cum äs glauäulis §c ürumis, L äs inoäo curzuäl; äs 1u-moribus in bumanis corporibus; äs Vulneribus, Und Al^o-Zrspbi^m novsm , live mulculorum omnium in corpore I>L<äe<nus repertornm accuratilUmsm äetcriptionem §cc. Londen1684. Leiden 1687. 1690. in fol. Christ. Marinst!. Spencr hatdieses werck in das Teutsche übersetzet, darauf es zu Berlin1704. und Leipzig 17,5. in fol. heraus gekommen. Stockeshist. der Medicin, gelahrt. I. r. §. 47.

* Srowne, (Thomas) war anfangs VicLrias Lenerstis beydem Ertz-Bischvff zu Canterbury, lind Dechant zu Salesbury,darauf er an. 14^4. den r. may Bischoff zu Rochester, und

da er eben dem Baßler-Loncilio beywohnte, zumBischoff von Norwrch ernennet wurde. Die bürger an diesemorte konnten ihres schadens, den ste bey letzterer aufruhr vondenen Bischofflichen erlitten, noch nicht vergessen, suchten da-hero dem Stift alle freyheiten und Privilegien zu nehmen. Al-lein es brauchte Browne so grosse klugheit dargegen, daß ihredahin gerichtete anschlüge und beimchungen alle vergeblich wa-ren. Er starb folglich mit desto grosser«, rühm an. 1445.

>wr«. äe krallst, ssngl. k. I. x. ;8o. 6: 496.

* Browne, ( Simon) ein Presbyteriamscher Prediger inEngelland, wurde um das iahr , 68 ,. zu Shepton-Mallet ge-bohren, und zu Bridgewater von einem Prediger, nahmensMoor, in der Philosophie und Theologie unterrichtet. Er pre-digte auch schon in seinem zwanzigsten jähre mit gutem benfall,und kam nicht lange hernach an die Nonconformistische kirchezu Portsmouth in Hampshire, welche stelle er nachhero miteiner andern in Old - Jewry zu Londen verwechselte. Mangiebt ihm das zeugnis, daß er diese ämter viele jähre rühm-lich verwaltet habe. Als ihm aber hierauf fast zu gleicher zeitseine ehefrau und einziger söhn gestorben, zog er diesen Verluststch dergestalt zu gemüthe, daß er darüber anfänglich in eineVerwirrung des Verstandes, bald darauf aber in eine seltsameMelancholie, und endlich auch auf die gedancken gerieth, GOtthabe in ihn, durch seine allmacht die denckende krasst nach undnach vernichtet, und ihm das vermögen benommen, seiner nn-ternehmungen bewust zu seyn. Denn ob er gleich die mensch-liche gestalt beybehalten, und etwas sprechen könnte, welchesandern vernünftig zn seyn schiene, so wisse er doch von allem,was er sage, nicht das geringste, und könnte auch daher nichtals ein freyer mensch, und der seiner Handlungen wegen einerbelohnn,,g oder strafe fähig sey, betrachtet werden. Hiebeyverdroß ihn nichts mehr, als wann er sahe, baß er andre vondieser seiner meynung nicht überreden konnte, weil er darausschloß, daß man an seiner aufrichtigkeit zweifelte. Das wun.dersamste aber war, daß in diesem außerordentlichen zustandeseine einbildung viel lebhafter, und seine urtheilnngs-krasst vielstärcker und richtiger als während seiner gcsundheit gewesen,wie er denn auch das studiren niemals beyseite gesetzt, und inseinen 2. letzten lebens-jahren eine schrift zu Vertheidigung derwunderwercke Christi wider die einwürsse des Woolston, nachdiesem aber auch ckekence ok tl,e religion ok nsture anä tüsLkrillisr, revelstior, wider des iMäsI's Lbriilismt^ ss olcl28 tke creaticm heraus gegeben, welche beyde nach dem ur-theil der berühmtesten Gelehrten vollkommen wohl ausgefüh-ret sind, ob er sie gleich nur aus eigenem nachsinnen ohne dengebrauch andrer bücher aufgesetzt. Letztlich war er auch wil-lens , den begriff, welchen die heil. Schrift von dem opferJEsu Christ, ertheilet, zu erklären, und zu rechtfertigen, starbaber darüber an. 17,;. im 52. jähre seines alters. Unter sei-nen hinterlassenen Handschriften hat matt auch viele stücke deralten Griechischen und Lateinischen Poeten in Englische verseübersetzt, und viel sehr gelehrte Mische anmerckungen über ei-nige schwere stellen der Episteln Paul, gefunden. So hat erauch alle rsäices der Grrechisch-und Lateinischen spräche nurunglaublicher mühe in 2. bücher zusammen getragen, und zujedem derselben ein wörter-buch abgefasset. Nieder-Sachst-sche Nachricht von gelehrten fachen ,714.

Browniften, wird eine gewisse secte genennet, so im XVI.sseculo in Engelland entsprossen, und mit zu denen Jnbepen-denten gerechnet wird. Ihren ersten urspnmg Men sie vonRobert Bolton haben, der stch am ersten in Engelland wegendes kirchen-regiments abgesondert. Darauf kam RobcrtusBrown zu ihnen, der zuvor bey Londen Präger war, undvon dem ste diesen nahmen bekommen. Er kam aus Engellandnach Mittelbura in Seeland, kehrte aber nachdem wiederumzurücke, und soll revociret haben, auch von der Engellandi-schen kirche wieder angenommen worden seyn Hierauf thatsich Henricus Barrowzu ihnen, der aber nebst seinem helfferGreenwood aufbefehl der Konigm Elisabeth an. 1^9;. hinge-richtet wurde. Die Drowmsten hreltm selbige für Märtyrer,und begaben sich aus Engelland nach Amsterdam, woselbstsie zwey anführer hatten, Hwanciseum Jonson und HenricumAinsworth, welche an. 1602. ,hr bekänntnis heraus gegeben.Nach dieser zeit haben sich einige zu Emden , Leiden und an-dern orten,, andere aber m Engelland aufgehalten, und istauch Johannes Robinson unter ihnen in grossem ansehen ge-wesen, indem er eine apologie für sich und die stmigeii schriebe.

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