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siunkeit geschrieben, wie der Lältor feiner lettres L opickculs;nach seinem tobe selbsten gestehet. Man hat auch von ihm I'L-Isc äS8 deformes en I'rsnLL; I-a ülsnns mMigue äu äslert Lc.
Brower, eine meer-enge in Süd-America in dem Magel-lanischen meer gegen der meer-enge le Maire gegen mittag ge-legen. Sie wurde ums jähr 164;. unter anführung eines nah-mens Brower von den Holländern entdecket.
* Browerius van Nidek, (Daniel) der älteste söhn Cor-nelii Browerii van Nidek, ersten Reformirten Predigers zuDborst, in Ober-Assel, zeigte bereits in seinen jüngsten jähreneine »»gemeine lust zum Predig-amt, und übte sich daheromit besondern! fleiß sowol in der Theologie als den Mor-genländischen sprachen auf der Universität zu Franecker; von-ar wurde er nach Helvoetsluys als Prediger an. 1649. beruf-fen, gieng aber 2. jähr hernach mit nach Ost-Indien zu schis-se, weil er einen gantz ungewöhnlichen trieb, den Heyden dasEvangelium zu verkündigen, bey sich befände. Nachdem erzu Batavia und Amboina einige zeit sein amt mit aller treueverwaltet, kehrte er an. i6?8> wieder nach Holland zurück, undweil er sich unterdessen in der känntnis der Malaischen sprächeveste gesetzet, übersetzte er an. r6üz. den Propheten Hofeam inHieselde, und nach;, jähren das gantze Neue Testament. Inerwegung dieser seiner besondern geschicklichkeit überredetenihn die Herren der Ost-Jndianischen compagnie zum andernmal nach Batavia mit weib und Andern zu gehen, welcheser auch that, und endlich daselbst auf der insul Ternate an.1672. starb, da er bereits mit der Übersetzung des Alten Testa-ments einen ansang gemacht hatte. v»rE/a/-L.e«rc-o».
Browershaven, eine kleine stadt ik Seeland aufder nörd-lichen feite der insul Schouwen, liegt 2. weilen von Ziriczee.Sie ist reich, wohl bewohnt, und hat einen Hafen.
* Browershavm , (Cunerus Petrus äs ) ein Römisch-Catholischer Theolog in Seeland, hat äs MlL Sasristsio ;äs Mericorum LbAsti L Änätocum Lonlsnsu; äs LcelibatuLacerclotum; slu-LÜionss kaliomles; äs Lüriliisni krincipisolstsia; äs gravillimiz ItisologiL LllritkisnL LorUroverliis,und Veram LsstMÄtionsm LcclssuL Lkriiti geschrieben, welcheletztere schrift in Rocaberti blbl. M-ix. LonttL rom. VlI. stehet.
Browerus, (Christophorus) ein Jesuit,, gebürtig vonArnheim aus Geldern, begab sich an. i;8o. zu Coln in die So-cietät , und docirte hernach die Philosophie zu Trier, wurdeendlich KeÄor in dem OvIIsZio zu Fulda, und schrieb stmi-«znitÄtnm Vuläsnlium Iibiv8 IV. welche er zu Antwerpen an.1612. drucken ließ. Er war am meisten bemühet, die Historievon Trier zu untersuchen , worüber er ;o. jähr zugebracht,sich auch deswegen von Fulda hinweg und wieder nach Trierbegeben, woselbst er an. 1617. im ;8> jähre seines alters gestor-ben. Es ist aber dieses werck von seinen feinden etliche jährezurück gehalten worden, bis es endlich an. 1626. ans licht ge-kommen , unter dem titul: ämiguitstss L änn-äs8 Treviren-Iss, worzu Jacobus Masenius noch drey bücher der -mnsliumund andere fachen beygefüget, und an. 1670. zu Lüttich aufle-gen lassen. Ohne diese wercke hat Browerus auch heraus ge-geben : 8iäera illutkriuin A IrmÄorum virorum, gM Lerma-rü-mi, olim relw8 gelli8 ornsrunt; Vensutlum LIementemskorwnswm L le noti8 illullratum 6:s. Baronius gedencket seinerzum öftern tom. X. srmalium. exit. Lnnal. Trevir.
bibl. 8. I. ^«ä^e^kibl. tbe-Ur. zyo.
Brown, (Thomas) ein berühmter Englischer Ueäismund tlnrigukrius , Urheber des bekannten buchs, Religio Ms-äici, genannt, ist zu Londen im XVII. stesulo gebohren , undauferzogen im Lvllsgio kemkroläenli zu Oxford , da er auch dengrsäum IVlsgiilsni in Lrtibus angenommen. An. 1629. begaber sich ausser landes, und legte sich sonderlich auf die Arllney-kliust, in welcher er auch den Doctorat erlanget. Nach seinerzurückkunft trieb er mit grossem lob die kmxin IVIsäisam zuLonden, weswegen er auch als 8ociu8 Ilonomrius in das Lol-legium Usäicorum daselbst aufgenommen worden. An. 1671.wurde er von Konig Carolo II. zu Norwich, als ohngefehr derKönig durch diese gegend reiscte, in den Ritterstand erhaben;an diesem ort hat er sich auch durch seine geschicklichkeit undVraxin Neäicam einen grossen rühm erworben, und ist ungefehran.i68°. daselbst gestorben. Seine schriften sind : äe vrni8 Ve-terum lepulchr?.1idu8, in sgro Xorkolsienli rexsrti8, angl. L^ribortu8, snsl. xieuäoäoxia Lpiäenncs , oder von gemeinen irr-thümmern; welches auch aus dem Englischen ins Teutsche über-setzet, und an. 1680. zu Nürnberg von Baron Christian Knorrvon Rvsenrvth heraus gegeben worden, und endlich das bereitsermeldre berühmte werck, XeliZio Neäici genannt, welchesin allerhand sprachen, Teutsch, Französisch, Lateinisch rc.und d,eses letztere zwar sehr sauber von I. Merrvweather istübersetzet, auch von Ken. Digby, und Livino Nicvlao vonMoltken mit noü8 versehen worden. So sind auch nach seinemtobe nicht nur obige schritten zu Londen in folio zusammen ge-druckt ,. sondern auch etliche wmi seiner postllmnorum in 8voans licht gegeben worden : Und zwar so hat erstlich der Ertz-Bi-schoffTemson, welcherdtesen mann sehr hochgehalten, von ihmheraus gegeben Lermili NisseUsny ir^z, an. 1684. worinnenenthalten sind ObIennnone8 über die pflantzen H.Schrift: überdie fische,die Christus nach seiner auferstehung mit seinen Jüngern
grossen, über dir blumen-krantze der Alten, auch fische, vo-gel rc. Hernach sind noch andere dessen nach tod hinterlassene»»gedruckte schriften publiciret von N. Brigstoke an. 1712. Inselbigen wird gehandelt von den Antiquitäten der Cathedral-kir-chen zu Norwich, von den zu Brampton gefundenen Amis Lc.Über seine religion ist man ungleicher meynung, als wozu son-derlich sein buch, äs XeliMiws Meäici, anlas gegeben. Ei-nige halten ihn für einen 8cex>ucum, andere für einen Papisten,noch andere für einen ftommen mann, welcher eine neigung zuder mystischen Theologie gehabt habe, und wiederum ist er vonandern gröblicher weife für einen Atheisten ausgescholten wor-den. Gewiß ist, daß er sich immerdar zur Englischen Archegehalten, und dieselbe asten andern vorgezogen , obschon er viel-leicht von der frommen Heyden seligkeit, von den secten undparteyen der Christenheit, von der freyheit des gewissens, vonetlichen gebränchen der Römischen Arche, und andern solchen din-gen sonderbare meynungen geheget: dahero auch Merrywea-ther zu seiner Lateinischen Übersetzung in Holland mit grossermüh einen Verleger hat finden können. Le,-. äe
wm. VIII. LIX. Arnolds Archen-undketzer-historie,tom. III. srreig. Oxou. *
Browne, eine vornehme familie in Engelland. Der Rit-ter Thomas Browne, war des KönigS Henrici VI. Hof-Schatz-meister , und hinterließ 2. söhne , nemlich Georgium, von wel-chem Adam Browne von Beckworth, ein Baronet, abgestam-met , und Antonium, welcher des Königs Henrici VII. Panier-träger , und Leib-Esquire, wie auch Gouverneur pon Queenbo-rough-castle in Kent, war. Dieser zeugte mit Lucia,, einervon den tochtern und erbinnen Iohannis Nevil, Marggrafenvon Montacute, Antonium. Derselbe hielt sich dermaßenwohl bey der eroberung der stadt Morlaix in Bretagne, daßihn der Lord-Admiral zum Ritter schlug. An. 1526, ward erzum Lieutenant der insul Man gemacht, und an. 1523. nebstetlichen andern nach Franckreich geschickt, um den orden desHosenbandes, dessen Mitglied er selbsten war, dem KönWFrancisco I. zu überbringen, auch dessen eyd wegen des zwischenbeyden Königen geschlossenen bündnisses anzunehmen. An.i;;?'gieng er mit Henrico VIII. nach Calais und Boulogne, unddas folgende jähr nebst dem Hertzoge von Norfolk, damaligernMarschaü von Engelland, als Gesandter nach Marseille, urnder daselbst angestellten Zusammenkunft des Papsts ClementiSVII. mit dem Könige Francisco I. beyzuwohnen. An.ward er mit dem amt eines Stallmeisters begnadigt. An.rc^'begleitete er den Hertzog von Norfolk, damaligen General-Lieu-tenant , bey der wider die Schvttlander vorgenommenen expe-dition , und an. 1546. befände er sich mit Henrico VIII. dessenPanier-träger er war, bey eroberung der stadt Boulogne. Aw1547. bekam er die würde eines sogenannten Ober-Richters wEyre, und bald hernach ward er zu einem von den Erecutorendes testaments Henrici VIII. und zu einem von den geheime''Räthen Eduardi VI. verordnet. Bey diesem letzter» Könige vekleidete er auch die stelle eines Stallmeisters , und an. nAgieng er mit tobe ab. Von Alice, einer tochter IohannisRitters des Hosenbandes, hinterließ er Antonium Wilhelm»»"Henricum und Franciscum , ingleichen drey töchter, von MAchen Maria, mit Johann Grey, einem jünger» söhn ^Marggrafen von Dorset, Mabcl mit Gerhards, Grafen, v"Kildare, und Lucia mit Thoma Rover von Eltham, em^.stamm-vatter derer Lords Tenyam, sich vermählte. D/steste söhn, Antonius, ward an. i;;4. den 2. sept. in anseh»'»seiner grvß-mutter zum Vice-Grafen Montacute erklärt. B»,hernach schickte das Parlement ihn, nebst dem BischofsEly , nach Rom, um die Englische Arche mit der Catholstwwieder zu vereinigen. An. i;;7- war er als General - Lir»''^nant von den Englischen trouppen bey der eroberung der M ^St.Quentin. An. i;6c>. als man die Päpstliche gemalt vneue in Eugelland aufheben wollte, widersetzte er sich ga'w^,,lein, nebst dem Grafen von Shrewsbnry, diesem vory»^
in dem Parlement.Vor an den
clement. Das folgende jähr gieng er als Amv»»^Spanischen Hof, und nachgehenbs saß er m» ^ter den Pairs, welche der Schottländifchen Königinde»*^ceß machten. Er war auch Ritter des Hosenbandes,den 19. octob. an. r;62. Mit seiner ersten gemahlin, IobM,,,,,einer tochter Roberti, Grafen von Sussex, zeugte er Anwm„,l»von welchem unten, und Mariam , welche anfangsWriotbesley, Grafen von Southampton , nachmals ^ter Thomam Heneage, zuletzt aber den Baronet, Wllhe"Harvey, Lord Ross in Jrrland, heurathete. Von ocdern gemahlin , Magdalena, einer tochter Wilhelm!,Dacres, hatte er drey söhne, Georgium , welcherward, Thomam und Henricum, ingleichen drey tochter/welchen Elisabeth den Lord Dormer, Roberrum, mm -gy,.Hanna den Ritter Franciscum Bacon zum gemäht ^c/Der älteste söhn , Antonius, starb kurtz vor seinem ^Hil-hinterließ aber von Maria , einer tochter des Ritter-»
Helm Dormer von Ethorpen drey söhne, Antonium.^.riam, Johannem und Wilhelmum , nebst drey /^roß»Der älteste söhn, Antonius Maria , succedirte ftmewvatter, und starb den 2;. oct. an. 1629. nachdem erwir^,y!>na, einer tochter Thoma Sackvile, Grafen von Dorn / gt >Groß-Schatzmeisters von Engelland , folgende Ander Ui.) Franciscum, seinen Nachfolger; 2.) Mariam, wem)tich mit Wilhelms, Lord Samt John von Basing, eim'