Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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bru

hüt von ihm Luuotationea in IV. kvauZsIia Zc A<fta Lxo-tolorum; karseueliu äs Öikcipiiua <L puerorum lullitutioue;atalogum illulkrium Alsäisorum; kosos so>umuus8 totius rsi^ueciiLL; latriou msäisameutorum limplicium; kexicou AIs-iLMX, Ls. Oe/«e»-r bibl. ka«tu/eo«, xrokopogr. k. III. 5er--Uoguut. ^läaur. Aleäis. ka» /.r-r^L«. F'rt-ker. He»ä-^ L-c?

»jAvuni, oder Vrunus, (Antonius) ein berühmter Jta-»ianl,cher Poet, stammle aus der stadt Asti in Piemvnt her, undwar von Casal nuovo in der Neapolitanischen provintz Terra äi^rranto gebürtig, nicht aber von Maduria, wie die meisten„,,chr halten. Er kam in solches ansehen, daß die gelehrtesten"/w vornehmsten leuthe seine freundfthafft suchten, an wel-^ Mannt, Preti und Acillini am meisten theil hatten. Erurye LcaäemiLus der Laligiuoli zu Ancona, der luleu-^ ^ zu Perugia , der kilomati zu Siena, der Insoguiti zu Ve-, der Otioll zu Neapolis und der UmnorM zu Rom, und^ ? ünch oft8ssretariu8 und Lenlor in diesen Akademien ge-Der Hertzog von Urbino hielt sehr viel von ihm, undW ihm die stelle eines Raths und Staats-8esretarii. Er hatteauch als 8esrstariu8 bey dem Cardinal Geßi aufgehalten,voll ^ an. i6z;. als er ein aetichte Is Aletamorkost genannt,Äe^ I ' Seine andern wercke sind il karualko; 1s tre 6ra-r ^eneri; I'kxilkols Ksroicke, Lc. , piua-

u. l. i;Z. l7r«//s, elog. k. II. 6^/r«r, tbeatro äs lettsr.»(oräslle sloris äs gl'Iucoguiti s. ^k//a^. in apib. 2"o^-Klbl. «üpol.

8,'Aruni, (Leonardns) sonst Aretinus genannt, weil er vonAezzo war. Er lernete das Griechische von Emanuele Chry-wwra, und da seine meriten bekannt worden, machte ihn Jn-^ent,us VII. ungeachtet seiner jugend zum 8scretario Lrevium.gamte stund er unter diesem und den folgenden 4. Pap-sehr wohl vor, da er dann endlich nach Florentz kam, und»um Rssretsric, dieser Republick verordnet wurde. Weil er nichtucryeurathet war, und gut hauszuhalten wüste, brachte er gros-zusammen, und starb endlich an. 1441. im 74.Ulf semes alters, nachdem er zur aufnähme der studien, son-traä? ^r Griechischen spräche, in Italien ein grosses beyge-lihr v ^ hat einige lebens-beschreibungen Plutarchi, und die«likv Lrilkotelia ins Latein übersetzet. So hat er

hilm^' bücher äs Lello kuuico geschrieben, ingleichen einetra>ss« den dingen, die sich zu seiner zeit in Italien zuge-lavd « der Florentinischen Republick; von alt Griechen-rinevon den Gothen, wiewol dessen Hiftoria 6otkica nursvn» «^'chnng des Procopii war, welches Christophorus Per-ecket hat. Spill. z r. 1ii>. I.

^wr. ^ aävers salum. ling.

''"Vui. in elog. s. 9. in Licsrou. Herr,.

"sl/evM. ko//u,r, Lc. Lg)>/k.

Lex ^"ichiidjs, eine jüngere tochter Athanagildis, Königsthn-'chrst-Gothen in Spanien , und der Goswinthä, heura-MjlV.^68. Sigebertum I. König von Austrasien, und zeugteSie Obigen Lhildebertum II. Ingondam und Elodesindam.verl,j-,.cheß gleich bey ihrer Heurath die Arianische ketzerey, undzu l^^uch anfänglich so, daß die Geistlichen ursach hatten, siebaun , 5 / sintemal sie unterschiedene Abteyen soll gestiftet haben;rühlnMw Gregorius AI. und St. Germanus von Paris ihrerliya srdencken. Doch andere wissen ihre lasier nicht ge»hvL, "uÄlidrücken, und erzehlen viel von ihrer gransainkeit,perjci M hub Unzucht. Als ihre schwester Galsuinda, Chil-tvd v^vnigs zu Soissons gemahlin, starb, und viele solchensshii»r Mdegundä schuld gaben, (siehe Fredegunda undAuft!,„vrcus,) warf sie eine todfeindschafft auf drese Frede-varinn ^ veranlaßte einen krieg zwischen beyden Königen,Thu» Hv zur satisfaction etliche städte abgetreten wurden, (sieheveue^,Aus.) Als nachmals Chilpericus Sigebertum vonTvur„1« , "neg überzog, aber von diesem geschlagen, und zuSUuda i« , ^sert wurde, meynte Brunichild schon die Frede->Uatt°>. " ^rer gewalt zu haben, und redete allbereit von vielerandere ^ ihr anthun wollte. Aber Fredegunda keinelager veirung mehr sehende, schickte r. meuchel-mörder insihue,,'vergiften Messern den König umzubringen, welchesSchobt ^Miethe, und nicht nur die belagerung dadurch auf-gefan^' sondern auch Brunichild nebst ihren 2. töchtern selbstward. In der gefangenschafft verlobte sie sich mitster s°hn Merovao, den aber der vatter deswegen ins klo,wurde e , worauf Brunichild von freyen stücken losgelassendchertü? 7, ^ ^ nach Austrasien zurück kam, hatte ihr söhn Chil-"4 die regierung angetreten, und stunde unter der vor-aus dem/"»er Räthe; daher sie weder Meroväum, der ihr?e»kv,,n. ster nachgegangen, heurathen, noch Regentin wer-valdj ^ > Sie nahm deshalben heimlich die partey Gonde-sich vor einen söhn Clotarii ausgab, und zumwodurch sie zwar vornemlich der FredegundäEndiiek ^ ' ^er auch ihrem eigenen söhn nachtheilig war.Räthe sie zuwege, daß ihr söhn die vormundschafftlichePLff-i.""schaffte, und die regierunq selbst antrat, worauf sie in^der ft,s°wideration >» dem Königreich kam, auch aus haßVera»,.«,- ^edegundam einen krieg wider derselben Printzen»ach de, der jedoch bald beygelegt ward. Nicht lange her-*'Nige starb ihr söhn Childebertus, und haben ihr

eymeffen wollen, («) als ob sie aus Herrschsucht seldK

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daran schuld gewesen. Aber kein scribent selbiger zeit, auchnicht von denen, so am ärgsten von ihr reden, thut davonMeldung. (L) Weil Childebertus nur 2. kinder zu Nachfolgernhinterlassen, führte sie die vormundschafft und regierung unterihrem nahmen, und zwar nach gewissen scribenten, sehr löb.lich. (siehe Theodebertus und Theodoricus) da ihr anderehingegen viele grausame und schändliche thaten in eben dieserzeit zulegen. Der Papst Gregorius U. legt ihr in seinen schrei-ben unter andern vielen lob-sprüchen auch dieses bey, daß mannach GOtt blos ihr allein zu dancken hätte, daß Engelland da-mals zpm Christenthum bekehrt worden. 0) Sie hielte sichauch anfänglich bey ihrem ältesten enckel Theodeberto in Austra-sien auf, weil aber unterschiedliche von den Grossen des Reichs,dle mellercht die regierung gern in Händen gehabt hätten, Un-ruhe anfiengen, und ihr nach dem leben trachteten, aber imübrigen verschiedene ubelthaten, die sie sollte begangen haben,urm vorwand gebrauchten, muste sie schier nackend aus Au-strasien entßiehen, da denn ein armer mann, der sie erkannte,(ä) oder wie andere meynen 0) einer von ihren verwandtenund freunden, der sich in einen bettler verstellet, uin nicht er-kannt zu werden, sie nach Chalon an der Saone zu ihrem an-dern enckel Thiderico Könige von Burgund führete, der sie mitfreuden aufnahm, und dem, welcher sie begleitet hatte, zurbelohnung das Bißthum Auxerre schenckte. Sie stund hieraufTheodvricv in den kriegen mit Clvtario II. und den Gascvniernmit ihrem klugen rath getreulich bey, wiewol ihre feinde ihrschuld gegeben, daß sie denselben in andern stucken sehr verfüh-ret, und aus furcht, daß nicht eine rechtmäßige heurath sie ih-res anfehens berauben möchte, ihn in der liebe mit andernfrauens-personen zu unterhalten gesucht habe. Allein Theodo-ricus vermählte sich, und zeugte kinder, daher diese nachredesuspect ist. Dadurch aber machte sie sich eines theils verhaßt, daßsie Desiderium, Bischoff von Vienne, auf einem Loncilio zuChalons absetzen, und St. Columbanum aus dem Reich ja-gen ließ; soll auch den erstem durch dazu bestellte böswichtemit steinen haben zu tod werffen lassen; alles aus haß, weil ersonderlich ihr unkeusches leben mit Nachdruck bestraft hatteWiewol dieses überhaupt wenig aufsehen gemacht, weil ihrehochhaltnng gegen die übrige Geistlichkeit, die sich nemlich wohlmit ihr vertragen konnte, fast in allen stricken aus der Massengroß war. Aber als ihre beyden enckel, Theodebertus undTheodoricus an. 612. und 61;. so frühzeitig starben, (wobeywiederum Brunehaut in so fern nicht ohne schuld seyn solle, weilsie sowol den krieg zwischen ihnen angestiftet, als nachdem Thev-debertus darinn umkommen, zu dessen beyder söhnen tobe ge-holffen hat,) da bekam sie an Clvtario II. der ein söhn der Fre-degunda war, und nach der herrschafft von gantz Franckreichtrachtete, einen todfeind. Sie nahm sich zwar ihres ältestenurenckels Sigeberti an, und wollte ihm zu dem thron vonAustrasien und Burgund, der ihm von rechtswegen gebührte,helffen. Aber ihr vertrautester Minister Warnerius ward ihrungetreu, und überlieferte Sigebertum und dessen brüder Clo-tario, der sie umbringen ließ , und hierauf aus angeerbter ma-che wider Brunichild, dieser Königin den tod zugedachte. Erließ deswegen zu grösserm schein eine Versammlung halten, beyweicher er sich selbst mit einfand, und der Brunichildis alle la-sier, die nur zu jqedencken waren, beymaß, auch unter andernbeschuldigte, daß sie 10. Könige getödtet hätte. Worauf mansie an. üi z. oder 614. zu einem schändlichen tode verdammet.Sie wurde;. tage gefoltert, nachgehends auf einem cameel imgantzen lager herum geführet, endlich an den schwantz einesunbändigen Pferdes gebunden und geschleift. Andere sagen,daß sie durch 4. pferde zerrissen worden. Viele gelehrte leuthehaben diese Printzeßin nicht unrecht vertheidiget, darunter Cor-demoy, (Z) Paschasius, O) Mariana (,) und andere sind.Zum welligsten ist ihre todes-strafe so barbarisch, daß niemanddieselbe billigen wird. («) Drar. äs gell. I-ongob. üb. IV.c. 12. (i>) La»re/, bist. äs lrancs tom. I. kol. 27;. feg. (c)

Lpiü. lib. IX. so. 56. (ä) /VeäeZar. c. 19. (e) bilk.

äs krause tom. I. col. 279. (/) kill. äs krause

tom. I. p. 16;. legg. (Z) kliü. äs krause tom. II. sauf. O«-«ie/, ä. tom. I. sol. 294. (k) Xesberskea äs la krause, üv. V.s. 6 - 28. P. Z99- ksgg. (r) äs red. Hilp. üb. V. c. ro. *

* Bruningius, oder wie er sich selbst in einem brief a»

Lipsium nennet, Lrunonius, (Christian) von Utrecht ge-bürtig , ftudirte zu Löven, und war bey Lipsio wohl gelitten. Erhatte sich eine grosse wissenschafft der Hebräischen und Griechi-schen spräche zuwegen gebracht, und nicht wenig rühm mit sei-ner geschicklichkeit in der ticht-kunst erworben. Man hat vonihm Lrsviarium kluIolopluN LarbarisD tN Versen , Welches beyRaphelengio an. r6oo. samt Ottoms Heurml buch gleiches inn-halts gedruckt worden; desgleichen einige bnefe, welche in derLftlogs kpilkolica Lurmauui stehen. Traseck.

eruäit.

Bruniquel, siehe Petrus äs Bruniquel.

* Brunn, (Johannes Iacobus a) ein Voäkor Alsäisin»,wie auch kroksllor Luatomise, NotauisL und Neäiciu-S kra-Ltic» zu Basel, woselbst er an. 1591. den ;o. sept. qebohrenwar. Sein vatter Bouaventura ist daselbst Oberst -Zunftmet.ster, und sem groß-vatter gleiches nahmens Bürgermeister ge-wesen. Sememutterwar des bekannten IksoloK Ioh. Iac.Grvnar tochter, welcher ihn auch in dem fünften jähr seines

alters

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