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Carolus Budes, Herr äu Hirel, Pleßis-Budes rc. Ba-ron von Sace, Jacobi andrer söhn, war Ritter des Königlichenvrden, brachte die Herrfthafft Guebriant an sich, und stund beyZote m grossem ansehen. Er vermählte sich an. 1591. mit, der einzigen tochter und erbin Iohannis Budes, Herrnron Omatrevaur, und starb an. 1619. nachdem er folgende 4.«ohne gezeuget hatte: r.) Iacobum, Baron von Sace, dersichern. 2.) Pvonem, von dem hernach. ;.) Johan-M Baptistam, Grafen von Guebriant, Marschall vonFranck-4>) Franeiscum Budes, der an. 16,5. verblichen. Jetzt-rrwehnter Hvo Budes, Baron von Sace, Herr äu Hirel rc. starb
1. da er sein alter auf 29. jähr und etliche monale gebrachtWte, und hinterließ von Francisca Bouhier 4. kinder. Dieselbevaren: i.) Henricus Budes,Marquis von Sacs,Graf von Gue-^riant, weicher an. 165;. zu Nouen ohnverheurathet mit tobe ab-
2. ) Carolus Budes, Herr äu Hirel, welcher gleichfalls un-«Welicht sein leben beschlossen. ;.) Anna Budes, die bey der
kille ä'konnsur war, und um das jähr 1647. dasMche gesegnete. 4.) Renata Budes, Marquise von Sace,Mfin von Guebriant, so sich an. 1655. zu Paris mit Seba-Mno, Marquis von Rosmadec und Molac, vermahlte, wo-vey ausgemacht ward, baß der andre söhn, den sie mit ihm zeu-u wurde, sich einen Grafen von Guebriant schreiben, und den.Wen und das wapen von Budes annehmen sollte.
» Julianus Budes, Ritter, Herr von Blanchelande undMay-Couvran, obgevachtenCaroli, Herrn äuHirel, jüng-rüder, verehelichte sich erstlich mit Anna Arrel, Frau von^„/Marker, und hernach mit Francisca von Rosmar. Die1 bahr ihm ausser einer tochter, Perrum Budes, Herrn"jU^Courbe, weicherm seinem 16. jähre Hauptmann über^'ne compagme infanterie, und nachmals bey des Marschalls2," ^ Meilleraye leichten reutern Lieutenant war, aber in demU-iahre seines alters bey der belagerung von St. Omer blieb.
der andern qemahlin hatte Julianus folgende drey söhne:^ Manciscum Budes, Herrn von Blanchelande und Launay-Uvran, welcher Annam von Carnavalet geheurathet. 2.)Enandum Budes, welcher in Teutschland bey einer belage-Unverehelicht das leben eingebüsset. z.) Johannem^'pllstam Budes, Herrn von Blanchelande, welcher sich an.il,m >ss"dannam Theresiam von Kerousy ehelich beylegte, die
lMmde 4. söhne gebohren: i.) Johannem Baptistamqeii^n l H^rn von Launay-Couvran, der Graf von GuebriantKönM, welcher sich an. 1728. da er Capitain unter einem1e>. Mchen regiment war, mit Armand« Francisca, einer toch-dg.^yannis Caroli Acron, Herrn von Marsais, verheurathetJosephum Mariam Budes, welcher der Graf vongmennel wurde, und sich an. 1726. mit Angelica von>vel^° es verehelichte. ;.) Josephum Mariam den jüngern,stcd in xdiente. 4.) Johannem Franciscum Budes, derwni Vrr geistlichen stand begeben. Kilt. Zenesl.
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<>udes, (Johann Baptista äs) siehe Guebriant.
vder§"^d, Buddenfeld, Buddenfeld, Budenfeld,Hx-jZUdlntsfeld, einstecken im Braunschweigischen , an denin iNNMentzen, nahe unter Lipsbergen an der Ahle, welchevon. j >6eser fallt. In einem äiplomste Kaysers Ludovicirnm 8;;. wird es ein Hertzogthum genennet, vielleichtkesidix, k Hertzogs Wittekinbs, welcher hier etliche mal
, snnsl. ksäsrkorn. sä sn. 8;;. ^
I. rer. krsus. XXV. ;4- tom. II. XXVIII. ;.bvs 8sxouis p. 78. Der nähme soll herkommen vonge„ ' einem pftrd-diebe, welchen Wittekind zu tobe steini-ausa' Ludgerus aber habe sich dessen leid zum begräbnisd»rä, ' ssuv als er das grab machen lassen, sey der tobte^"dieses wieder lebendig worden. Daher zum anden-
derselbe ort Buddenfeld genennet wvr-
spuä/.er^M2. wm. I. rer. Lrunluic. p. 97.^^«-sä sn.778. ib.p. 128. ^denv^ladinger-land, ist ein stück von der Grafschafft OI-ser und"" der Nord-see, zwischen dem ausstusse der We-u»n>».,^Zave gelegen, dahero es den Überschwemmungen sehr*rin a-x ' b)ie denn an. 1066. das schloß Mellum, und an.von xp^ben dorfschafften samt der bürg und kloster Jhadelehfruchtbar verschlungen worden. Das land ist sonsten sehreinw»x".' zeuget schöne Pferde, und anderes Vieh, wodurch dieüberwiül?' l'o Friesischer abkunft, zu solchem reichthum undtinger» r? ger?thm, daß sie sich mit ihren nachbarn den Stat-dis <1- Estern gegen die Grafen von Oldenburg empöret,der ^?dlich an. 1514- Graf Johann XIV. mit beystandUnd di-zu Braunschweig-Lüneburg völlig bezwungen,lanh aemL . "g Ovelgunne angeleget. Hierauf wurde dasHertzoa?^' und bekam er selbst das Stattinger-land, diewie,N aber für ihre geleistete hulsse Budjadinger - land ;'hyen tbÄS-dieses nach der Hand dem Gräflichen Hause vonDldenk kauf-theils lehn-weise überlassen worden. Hamelin.
/no.chron. winckelmanns, Oldenb.friedenShandl.wiro . "dlmir, der zweyte König in Dalmatien, folgte Suet-sich d^ zeit des Kayfers Heraclii L. 6. 640. Er bekehrtestenchum bmem grossen theil seiner Unterthanen zu dem Chri-rig vorsch-» drillus und Methodius waren nicht, wie einige ir-'h>n a->,'s,ben, seine Lehrer, als welche bey 200. jähren nachver. Dieser König theilete Dalmatien in 6. Guber»
namente, welche man Jupanien nennete. Er regierete 40.jähr; auch folgeren ihm Könige aus seinem geschlechte bis indas XII. Leculum. äs Oub. Imp.
O/oc/e«,, biü. Lslmstis:.
Budingen, siehe Büdingen.
Budißin, siehe Bauyen.
Budoa, eine zwar kleine aber wichtige stadt in Dalmatien,welche den Venetianern zugehörct, mit einem Bischoffthum,welches unter Antivari stehet. Sie liegt an dem meer zwischendem meer-busen von Cataro, und der stadt Dulcigno. Plinins,Ptolemaus und Stephanus gedencken ihrer unter dem nahmenButua, Bulua, Buthoc. Als die Türcken an. 1571. Anti-vari durch schändliche Übergabe Alerandri Donati eingenommenhatten, lieferte ihnen auch Augustinus Pasqualigo, welcherCommendant zu Budoa war, diese stadt in die Hände, weil siesehr schlecht bevestiget war. Zacharias Salomoni, Gouverneurvon Cataro, nahm sie bald darauf wieder ein, und nachgehendshaben die Venetianer sie wohl fortificiren lassen. Von dem nichtweit entlegenen schonen schloß St. Stephans kan die stadt auchhauptsächlich deftndiret werden. An. 1667. soll sie durch einerdbeben viel erlitten haben, welches aber nachgehends wiederersetzet worden. An. 1686. suchte Solymann Bassa von Scu-tari diesen platz zu gewinnen, allein Cornaro entsetzte ihn früh-zeitig mit seinen galeeren. eoroMK.
* Budowa, (Wenceslaus Budowetz von) auf Mönchen-Grätz rc. wurde in währender unruhe von den Böhmischen Gran-den zum vlreÄor, und von dem Pfaltzgrafen Friderico zum Prä-sidenten des Böhmischen Appellations-Gerichts ernennet, musteaber an. 1621. da die Böhmen das feld verlohren, in dem 74.jähre seines alters den köpf hergeben. Er hat geschrieben: 8>
noxlin Hikoricsm, l^pissm L M^llissni; Lirsulum Horologirlolsrern L lunsrem, Franckfurt 1618. Lxologlsm ejusäsm;Onoinonem likpologstisum sirculi Harologii säversus Nsttk.Hos. Hillorism rerum s koloniss R,ege io Nolsovis sn. 1582.korüter <L Islisitsr geltsrum, ut L nsrrscioneni äs bsllo ksr-siso izgr. in 4. äs Isrixt. bili. kol. §. 16.
Budrick, siehe Burick.
Budweiß, Böhmisch Budiegowice, lat. Luävicium,eine lustige und wohlgebaute Königliche stadt in Böhmen im Be-chiner-kreise an der Muldau, nicht weit von den Ober-Oesterrei-chischen grentzen, in einer ebene, 16. meilen von Prag, gele-gen. Sie ist ziemlich groß und so gebauet, daß man mehren-theils unter schwibbögen trucken gehen kan. Sie hat schönekirchen, grosse steinerne Häuser, breite und wohl gepflastertestraffen, und ist sonderlich mit mauren, thürmen und schantzenwohl bevestiget. Es wird allda mehr Teutsch als Böhmisch ge-redet. Die gegend daherum ist sehr fruchtbar und reich an gold-unb silber-dergwerckeu; und in der Muldau findet man mufchelnmit edelgesteinen. König Ottocarus II. hat sie an. 1265. er-bauet , und die straffen und marckt-plätze ordentlich eingetheilet.An. 1611. ist sie von dem General des Passauischen volckes Romeo-geschwind eingenommen, hernach aber von dein Kayserl. Ge-neral Boucquoy wider den anführer der Böhmischen trouppen,den Grafen von Hohenlohe, tapfer vertheidiget worden. Einander städtlein dieses nahmens liegt in Mähren zwischen Trebitzund Znaym. wxogr. Lok. öa/ör». mitsell. äes. I. lik. III.c. 7. p. 74. Vogtens jetzt!. Böhm. x. 73.
Budynie, Buden, lat. Luälns, eine Königliche stadt inBöhmen, in dem Slaner kreiß, meilen von Prag, an derEger gelegen, hat ein trefliches schloß. SaL,». mitsei!, äes. I.lik. III. c. 7. x. 74. Vogtens jetztl. Böhm. x>. 8;.
Budziack, ist ein stück von der kleinen Tartarey, absonder-lich aber von demjenigen theil, welcher Bessarabien heißt, undan dem komo kuxino, wo die Donau hinein fällt, sich befindet.Der beste ort darinnen heißt Bialagrod; dannenhero die einwoh-ner dieser gegend bald Vessarabische, bald Budziackische, undbald Bialogorodische Tartarn genennet zu werden pflegen.
* Bücher, (Christian Friedrich) ein Lutherischer riisolo-ZH8, war zu Geblieben in Sachsen, allwo sein vatter, ConradDavid Bücher, 28. jähr lang krsexoliws und Superintendentgewesen, an. 16; i. den 22. may gebohren. Er studirte zu Wlt-tenberg, da er an. 1672. lVIsgisser, und an. 1677. ssäjunctu»der philosophischen Facultät wurde. Hierauferhielt er an.i68l. die LrokelLon der Philosophie, und das Bldlwthecariatzu Dantzig; und an. 168;. das Diaconat an der St. Catha-rinen - kirche in der Altstadt daselbst. Er starb an. 1714.i8. mertz. Seine schriften sind: l.o§iss Aemoäo äissiplms.ri lrsäits in 8. äs Kegno Lei per nstursm sontrs Ilakkelium.1686. äe 8imc!itsts Norsls eoä. Lstkmsrmus reäivivus, 1697.in 4. N^lterium migmtstis m LieUsslLg, Dan-
tzig 1697. in 8. Rettung der Unschuld vom urtheil der läste-rung, Wittenb. 1698. 8- ^ m kierilis reäivi-
vus, Dantzig *699. m 4. Haupt-grunde des ksnstisismi , !K.Soä. esä. torms. Seud-schrelben eines gewesenen Pietisten, derein Jude worden, mit anmerckungen, 1699. in 4. TreufleißiqeWarnung für dem aufruhrrschen Ouacker-geist eines unbeschnit-tenen Rabbi, Dantzig 1700. in 4. LieMs oc, ikiä.
1701. in 4. Lmkerri8 Lmipistilts, Wittenb. 1701. in 4. vogms.ksnstieom äs notitis kttsrsl! L spiritusli äiscullum sontrsLisroläum, ch. 1722. IN 4 . Pietiftische XII. monate ib. 17°;.