Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
286
JPEG-Download
 

286

u e

in 8. Ruhe der Heiligen im steinernen kripplein Christi, i^8.tN 8. Aeroläus e-rvio? Leipz. 1708. in 4. 8Me-

msti8 ünti-kanatici funäamentum oiZnnicum, Wlktenb. 1711.in 4. viKerestione«, Leichen - lind andre predigten. Bücher-

saak, k. XXXVIII. x>. i zz.Ieqg. Ltken. l-eäanens.

x. 140. leg. ciiis. äs üs, gui äs lug jxü vitg ex^o-

suerunt, p. 6. Isgg.

Buchten, stehe Buchta.

Bücken, ist ein Commenthuren-Hans der Marianer oderTeutschen Ordens - Ritter, auf der rechten feiten des Rheins,zwischen Rheinfekden und Seckmaen gelegen. Es ivar vor al-tem ein schloß, welches Kayfer Friedrich II. dem Teutschen or-Len geschencket hat. Dahin gehöret das Teutsche Haus in Basel,lib. XII. pgg. ;77. *

* Bückten, Buken, Büken, oderBeukhen, einsteckennedst einer Probstey in der Grafschafft Hoya im Hertzogthum Lü-neburg. Die Probstey ist von Anschario Ertz - Bischoffe zuHamburg an. 882. gestiftet worden, pfeffingers Historie desBraunschw. Lüneb. Hauses, IV. rom. II. x. 91.

Büdingen, eine Herrschafft am ende der Wetterau, zwi-schen Fnlda, Hessen und Hanau gelegen. Vor diesem hatte sieihre eigene besitzer, die Herren von Büdingen, deren viele insehr alten documenten vorkommen. Nachdem aber Heinrich,der letzte dieses geschlechts, im XIII. Lculo gestorben, habensich dessen 4. tochker-männer von Mnburg, Brauneck, Rein-berg und Breuberg in die verlassenschafft getheilt. Doch. haben

buk

Petrus äs Weit war der jüngere söhn Ishannis II. und wur-de Herr von Mothesouray, rc. Bon ihm stammen die Herrenvon Fontaines her, davon der letztere Honoratus äs Weil Vice-Admiral in Franckreich, an. i?8;. Ritter der Königlichen er-den , und Lieutengm-Lsaergl des Königs in Bretagne wurde,allwo er auch zu St. Malo umkam, als diese stadt sich vor brelägns erklärte. Seine gemahlin, Anna äs Bueil, eine roch-ier des vorgebuchten Ludovici, Grafen von Sancerre, gebahrihm Franciscum und Honoratum, die jung gestorben, und Amriam, die gleichfalls von ihrem gemahl Rogerio von St. Lary,Hertzoge von Beüegarde, keine kinder gehabt. Es kommenauch die Marggrafen von Racan aus dem Hause von Bueil her'Ludovicus von Weil, Herr von Racan, wurde an. 1597. Rit-ter der Konigl. orden. Von ihm stammte her Honoratus ä-Bueil, Marquis von Racan, welcher ein mitglieb der Franzö-sischen Academie war, und an. 1670. starb. Er hat verschiedenewercke in gebundener und ungebundener rede geschrieben, als:Oäes sacrees lur 1s8 kseaumes, Lsrgsriss, contrs les Scien-ces, Lc. kill. äs is Xobl. äs Toursine.

Bueil, (Franciscns äs) Ertz-BischoffvonBourges, warein söhn Jacobi äs Bueil, Grafen von Sancerre. Er brachtees in der Theologie und dem geistlichen Rechte gar weit, wei-ches er mit dem grösten rühm zu Bourges lehrete. Als er nuneinige zeit Schatzmeister der Dom-kirche zu Bourges gewesen,wurde er an. 1520. zum Ertz-Bischoff dafelbst erwehlet, undstarb zu Paris den 2;. mertz an. 152;.

^Bueil, (Harduinus äs IBischoffzu Angers, stunde die-

.....^ ^Evumuvas) Vucyou zu Angers, nunvev'i'-

die ^isenburaer nach' der zeit durch erdfälle oder kauf der übrigen kjxche 66. jähr vor, und wohnete verschiedenen wichtigen ver-

cheik alle an sichA sammlunaen be». Als ,um eeemvel vr v-.. .6 dec.

mens ewe'anfthMche residentz der Gräflichen Yftnburg-Büdin-

^en ttnie ist. Auf diese Herrschafft wie auch auf die andernÄmburgischen Reichs-ieh.ne hat Chur-Sachsen dre anwartschafft»om Kayfer erhalten. Lutttg, rm R. Adel von Chur-Sachsen.Winckelmanns beschreib. Hessen, x. i;4-

Bühel, auch Oberbühel, wird sonst auch Biel geschrie.den, ein Wdischer marckt-flecken, eine weile von Baden gegenStraßburg zu gelegen; allda nahe bey dem Rhein hat Marg-araf Georg Friedrich eine schantze und lauf-graben verfertigenlassen. An.170;. setzte sich hm der PrlNtzLouls von Badensehr vortheilhafftig hinein, und bedeckte Schwaben vor den

sammlungen bey. Als zum exempel Carvlus VI. den 26. dec.an. 1407. in dem Parlement sicherlich verordnete, daß sein äl-tester fohn, und künftighin auch die ältesten söhne seiner nachfolgern, von dem tag des todes ihrer vatker an, sollten KoEgeheißen, und für solche gehalten werden, wie jung ste inEan jähren seyn möchten, war äs Bueil auch gegenwärtig ; »fand er sich auch in der an. 1408. zu Chartres gehaltenen zusa»menkunft, woselbst XIII. friedens - artickul zwischen denfern von Orleans und Burgund errichtet und beschworen wur-den. An. 1412. empfieng er Carolum VI. zu Angers, und a"'1417. hielt er allda die leich-rede Ludovici II. Königs von RG......... v«. polts und Sicilien und Hertzogs von Anjou , der ihn zu/.

famosen ^demAa r daß sie bis zum tode dieses tapfern Prin- nem seiner Testaments-Erecutorn ernennet hatte. Er hat auch

' aW «ch-n mit Bay««,. als über den ruAug^emeschul E? welche noch heutiges tagcs s«L

S'chwärtzwald behaupten konnten. Der ort hat ein amt,und wird zur mittlern Marggrafschafft gerechnet,

tox. 8uev. *

Bueil. Das Haus der Herren von Bueil, Grafen vonSancerre, Marans, rc. ist eine alte und edle familie. Johan-nes I. Herr von Weil, lebte an. i;6o. und hatte unter andernkindern JohannemII. und Herdovinum, welcher an. i;7i. zumBischofs zu Angers erwehlet wurde, und an. 14)8. starb. Jo-hannes II. war Großmeister der armbrust-schützen von Franck-reich , und befand sich an. r;77- bey der belagerung Bergerac. ^ ...-.. ..

Er diente dem Könige Carole» V. mit grossem eifer m dem kriege fperg und dem Glat-fluß gelegen, welches vor altem den

nahmen trägt, und starb den i9.jen. 1418. da er über 90.^alt war. Man findet in dem IV. wm. des Tbelauri änecaoeinen 8^noäum von diesem Bischofs, mit einer langen vorrco.und XIX. Lanonibus, welche in dem von ihm erbaneten jch'-AChalonnes unter dem 12. tun. an. 142;. datiret sind. Es wudarin» insonderheit das von einem gewissen LL Ulksti;92. zu besanftiqung der wutk, mit welcher König Ca/owVI. von zeit zu zeit befallen ward, erfundene charteu-spiel v*boten.

Bülach, ist ein städtlein im Canton Zürich, unfern

von Guienne. Carvlus VI. schickte chnnach Bretagne, um fürden tort, so man dem Connetable äs Elision Methan, rechen,schafft zu fodern. Er hinterließ Johannem IN. und Petrum,von dem hernach. Johannes IN-Herr von Bueü, Admiralvon Franckreich, erhielt die Grafschafft Sancerre durch emenausspruch des Parlements zu Pans an. ,441. Er hatte grossentheil an allen den wichtigsten affarren zu seiner zelt, und befandsich bey den eroberungen Rouen, Bayeux, Caen und Cher-bourg, davon er Gouverneur wurde. An. 145°. machte ihnder König zum Admiral von Franckreich, und an. 1469. zumRitter von St. Michael. Mit seiner ersten gemahlrn zeugete erAntonium, mit der andern Edmundum, Herrn von Marman-de, der bey belagerung der stadt Neavolis an. 149;. blieb, undeinige kinder nach sich ließ. Antonius, Herr von Weil, Grafvon Sancerre, Ritter des ordens St. Michael, heurathete Jo-bannam, eine natürliche tochter des Königs Ludovici XI. weicheibrnaebohrenJacobum von Weil, Schencken beydem KönigeCarolo VIII- rc. welcher von seiner ersten gemahlin hinterließbarolum seinen Nachfolger, und Franciscum, Ertz - BischofsNouraes, von der andern aber nedst mehr kmdern Ludo-. von dem hernach. Carvlus blieb in der schlacht bey Pa-via an ic2<. und sein söhn Johannes IV. büßte in der belage-vuüa e,esdm an. unverheurathet sein leben ein, woraufnetter Ludovicus snccedirte, er wurde Gouverneur von An-iou?Touraine «nd Maine, und an. i;;;. Groß-Schencke vonFranckrestli Er vertheidigte an. >;44. d,e stadt St. Dizier inCbamvaane wider die Kayferlrchen, und übergab sie hernach mitAmmÄr auten accord. Er befand sich auch rn der schlacht bey

der, darunter zu mercken Johannes V. sein Nachfolger, Anna,eine gemahnn Hvnvrati von Weil, Herrn von Fontames, undClaudius, Herr von Courcillon. Dieser zeugete Ludovicum,Jacobum» Claudium, Jaqueline Grastn von Moret, welcheeine Maitreffe Henrici IV. war, und hernach an Renatum vonBeck, Marquis von Vardes, vermählet wurde, rc. JohannesV. Ritter der Konigl. orden und Groß - Scheuche von Franck-reich, starb an. 16; 8. und hinterließ Renatum, welcher nebst4. wchtern Johannem VI. zeugte, der an. iSS;. ohne kindermrt tode adgieng.

Herren von Tengen zuständig gewesen ist, aus welchen 2 AÄnes selbiges an den Marggrafen von Hochberg, Marggrafan das Haus Oesterreich, und Hertzog Friedrich an. 1409.stadt Zürich verkauft hat, als mit deren es schon an. 140?. M A,bürger-recht, aus furcht vor den Appenzellern, getreten w»und diese hat eine Ober-Vogtey daraus gemacht. Das st<c^js,hat gute sreyheiten und unter andern einen eigenen SchmU^fen und Rath, den die bürgerschafft aus ihren Mitteln ec>EEs hat grossen schaden von feuers-brünsten erlitten, den" "r;86. währendem Sempacher-kriege, wurde es von den EV^»nossen, die zu Zürich lagen, geplündert und verbrannt. " j,1444. ist ihm eben dieses wiederum von den Eydgenoßen zVerfahren. An. i;o<r. verbrannte es bis auf ein einigesund an. Kkgl. erlitte es abermal einen grossen feuer-M- §.5 t«,«I»/. * 1 ib. VI. P 3 A. 128 . 3 M 13 I. P 3 A. 2 ) 9 -

Bülow , eine alte adeliche familie, so das Erb-Ma^Ä»amt in dem Hertzogthum Lauenburg besitzet, hat von w'»« ^zeiten in Nieder - Sachsen, und insonderheit im Braumw» §glichen floriret, in welcher gegend sie auch ihren Ursprung, ^gehabt haben. Von dar hat sie sich im MecklenbnrgffE'der Marck-Brandenburg, Pommern, Schweden und( allwo sie Sielavski geheißen) ausgebreitet, von ^aber die in Schweden und Polen abgestorben. Gc>ttsr" ^an. 1292. Ludolphan. i;;r. und sein bruder Heinrich-M-Bischoff zu Ratzeburg gewesen. Werner« von Bulowtzog Otto Vicioriokis von Braunschwelg an. 1464. dienn ^ Atz,fen-Lauenburg grentzende stadt nebst schloß und amtgenommen. Julius war an. i6;i. LüneburgiftherHalter und geheimer Rath. Ums jähr 1650. war ChriM/H-hann Hertzoglicher Holsteinischer geheimer Rath undKriegs - Oommillürius. Joachim von Bülow uns 7.., eßl-(welches Ritter -gukh im Braunschwelgifchen dieseche hundert jähr besessen ) ivar ein vatter r.) Paul»auf Abbensen , Seelfee und Goddenstedk, Furstl.

Heimen Raths-Cammer-Präsidentens, der bey seinem E- chiiNerfolgten absterben folgende söhne hinterlassen,

Heinrich auf Abbensen rc. Konigl. Groß-Britann. unv ^ge,Braunschweigischen geheimen Rath und Groß - Voigt i»