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Zweyter Theil. Bi - C.
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gezeuget. Die tochter, Maria, war eine gemahlin Pomponiivon Bellievre, Herrn von Grignon, ersten Präsidenten beydem Parlemente zu Paris, und starb a». 1694. Bonden söh-nen war der dritte , Petrus, Abt von St. Faron zu Meaux,und gesegnete an. 1659-das zeitliche; die übrigen drey aber,Noel, Franciscus und Claudius, setzten ihren stamm fort:

I. Noel von Bullion, Ritter, Herr von Bonnelles, Mar-quis von Galardon, Claudir erster söhn, war Lonlsillsr ä'kon-neur bey dem Parlemente zu Paris , und 6rsKsr der Königli-chen orden, welche letztere bedtenung er an. 16;;. erlangte,und an. 1670. den ;. aug. mit tode abgieng. Er hatte sich an.r6;9. mit Charlotta, einer tochter Ludovici von Prie, Mar-quis von Toucy, verehlichet, und mit ihr folgende drey söhnegezeuget: i.'i Armandum Claudium von Bullion, Herrn vonEsclimont, Marquis von Galardon, ersten Stallmeister vondes Königs grossen stall, der an. 1671. in dem 27. jähre seinesalters und im ledigen stände verstorben. 2.) Alphonsum Noelvon Bullion, Marquis von Fervaqucs , Capitain - Lieutenantbey der Königin leichten rcuterey , Gouverneur von Maine,Perche und der Grafschafft Laval, welcher an. 1698. in seinem

jähre ohnverehlichet mit tode abgegangen. ;.)CarolumDionysium von Bullion, Marquis von Galardon, Herrn vonBonnelles, Esclimont rc. krevör zu Paris , Gouverneur vonMaine, Perche und der Grafschafft Laval, welcher an. 1721.gestorben, nachdem er mit Maria Anna, einer tochter IohannisRouille, Grafen von Meslay , die er sich an. 1677. beygele-get, neunkinder gezeuqet. Dieselbewaren r.) Johannes Clau-dius von Bullion, Marquis von Bonnelles, welcher Obersterbey dem cavalerie-regiment von Roußiilon, wie auch Brigadierder Königlichen armeen gewesen ,. und an. 1706. bey dem ent-sage von Turin sein leben eingebüsset. 2.) Anna Jacodus vonBullion,Marquis von Fervaques, Königlicher Lieutenant in demGouvernement von Orleans, Iffarschal äs camp, Gouverneurund General-Lieutenant in dem lande clu Maine, welcher an.1679. gebohren, an. 1724. den iun. den orden des H. Gei-stes empfangen, und mit Maria Magdalena Hortensia, einertochter Ludovici Christophori Gigault, Marquis von Bellefonds,die er an. 1708. geheurathet, drey töchter, Mariam AnnamStephanum, Jacobinam Hortensiam und Augustam LeoninamOlvmpiam Nicoläam von Bullion, gezeuget hat. z.) Caro-lus Johannes Baptista von Bullion, Herr von Marly, welcheran. 1699. mit tode abgegangen. 4 ) Augustus Leo von Bullioncle Bonnelles, ein Malthcser - Ritter, der an. 172;. Obersterbey den dragonern, und General-Lieutenant in dem Gouverne-ment von Guienne gewesen. Hieronymus Gabriel von Bul-lion ä'Esclimont, ein Maltheser - Ritter, welcher nachgehendsGraf von Esclimont, an. 1718. Oberster bey dem infanterie-regiment von Provence , und an. 172;. Lrevör zu Paris wor-den. 6. i Anna Maria Margaretha von Bullion, eine gemahlinIohannis Cäroli von Crussol, Hertzogs von Uzes. 7.) ElisabethAnna Antoinekte von Bullion, die an. 1707. mit Friderico Wil-helms äs 1L Tremouiüe, Fürsten von Talmont, verwählet wor-den. 8- ^ Anna Theresia, und 9.) Maria Theresia, welche sichbeyderseits in das kloster St. Maria zu Chaillot begeben.

II. Franciscum von Bullion , Marquis von Montlouet, Ba-ron von Maule, erster Stallmeister von des Königs grossen stalle,Clautzii anderer söhn, brachte sich an. 1671. durch einen ungefeh-ren znfall selbst ums leben , nachdem er mit seiner gemahlin,Lonise Henriette Rouaut, Frau von Thiembrune, folgende12. kinder gezeuget: r.) Ludovicum von Bullion, Grafen vonThiembrune, der an. r688. gestorben. 2.' Leonem von Bul-lion , Grafen von Thiembrune, der seinem jetzt-gedachten bruderan. 1690. im tode nachgefolget. ;.) Remigrum von Bullion ,Marquis von Montlouet, der an. 1697. Franciscam Bailly ge-heurathet, und mit ihr etliche kinder gezeuget. 4.) HeuricumCarolum von Bullion , Marquis von St. Amant, welcher sichan. 1694. mit Eulalia von Vauvre verehlichet, und seinenstamm fortgepflanzt hat.;.) Claudium von Bullion, Herrn vonPreures, so insgemein der Graf von Montlouet genennet wor-den , und von Francisca le Bel einige kinder nachgelassen. 6.)Henricum, und 7.) Franciscum Philippum, welche beyderseitserben hinterlassen. 8.) Claudiam, die im ledigen stände ver-schieden. 9.) Margaretham Angelicam, welche an. 1674. mitJosephs Emanuele Joachims Rouant, Marquis von St. Va-lenz, vermählet worden. 10.) Mariam Angelicam, Aebtißinvon St. Carentin. n.) Louffen Henrietten, die sich in daskloster zu Chaillot begeben. 12.) Henrietten Franciscam vonBullion, Mademoiselle von Montlouet.

III. Claudius von Bullion, Marquis von Atilly , Herr vonLongchesne und Pansou, des vorhererwehnten Claudii viertersöhn , starb an. 1678. nachdem ihm Perrette Meusnier folgen-de vier kinder gebohren: i.) Claudium Ludovicum von Bullion,Marquis von Atilly , von dem hernach. 2.) Franciscum vonBullion, Marquis von Longchesne, welcher mit CatharinaHeimelte, einer tochter Henrici von St. Nectaire II. Hertzogsvon la Ferts, zwey chhne gehabt, davon der erste an. ,7,1. zuParis mder nacht bey einer rencontre, verändere aberaufdemmeer sem leben eingebüsset. Josephum von Bullion, Herrnvon Vtlllers, Launay und äu ket-c-blont, insgemein der Mar-quis von MezeMn genannt. 4.) Angelicam von Buillon, diean. 1682. mit Chrlstophoro äs la iour St. Vidal verheurathetworden, und an. 1716. mit tode abgegangen. ObaedacbterClaudius Ludovicus von Bullion, Marquis von Atilly , Herr

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von Launay, Jgerc. starb an. 169;. nachdem ihm Maria Ca-tharina , eine tochter Jacobi von Beauvau, Marquis äu M-van, die er sich an. 1680. beygeleget, folgende drey kinder ge-bohren : Claudium Ludovicum von Bullion, Marquis von

Atilly. 2.) Catharinam Mariam Annam, die an. 1704. umPetro Rourelin , Herrn von Montcourt, vermählet worden,und ohnbeerbt gestorben. ;.) Eleonoram Magdalenam vonBullion , die an. 1711. an X. le Sesne äs Menrlle verheura-thet worden. bist. §euesl. tvM. lX. x. 272. zo).

Bullion, (Claudius äs) Marquis von Galardon, Herr vonBonnelles/, rc. 8urinteuäsu>: der sinantzen, Siegel-Verwahrerund Präsident im Parlement zu Paris , war einer von dengrösten leuthen im XVII. Kesulo, welchen Henrlcus IV. und Lu-dovicus XIIl. zum öftern in wichtigen geschäfften gebrauchet. Ekwar ein söhn Iohannis äs Bullion Requetenmeisters, und, en-ckel Iohannis, Königlichen Raths und 8ecrersrü, ursprüng-lich aus der stadt Mascon. An. 1596. wurde er als Rath iMParlemente zu Paris angenommen, und an. 160;. zum M-quetenmeister gemacht; endlich kam er als ordentlicher StaatS-Rath in den geheimen Rath des Königs. An. i6;2. gab ihnrLudovicus XIII. welcher wohl mit ihm zufrieden war, die ober-aufsicht über die finantzen, und die stelle als Verwahrer der sieget.Weil aber der Konig seine dienste noch ferner belohnen wollte,so machte er ihn an. zum Präsident su monier im Parle-ment zu Paris. Er starb den 29. dec. an. 1640. am schlag'Von seiner gemahlin und Andern siehe den vorhergehenden ge-schlechts-artickul. bist. äs Lrrmoe. bistoic-

äss kresiä. äs ksris. cstsl. äesLbeval. äu 8. bsprir.

* Bullioud , (Svmphorianus) gebürtig von Lyon, that*sich in dem XVI. Lculo sehr hervor. Nachdem er eine Elang Lsucmisas bey St. Just zu Lyon und Parlements - Rawzu Paris gewesen, gelangte er zu dem Bißthum von GlandevMals er noch in dieser würde stunde, sandte ihn Ludovicus XU- an.1509. nach Mayland als Gubernator davon. In eben diesen*jähre muste er auch als Französischer Botschaffter nach Romhen, allwo er bis an.i?i2. verbliebe. Es scheinet,er sey an. iznoch in dem zweyten Loncilio zu Pisa gewesen, als es gen Lvonverlegt ward : In eben diesem jähre verwarf er dieses Lonciln"»auf eine feyerliche weise, als er nebst denen Bischöffen vonLizieux, Chalon - kur-Saone, Amiens und Angouleme sich. ÄRom in dem Latranischen Loncilio befände. Diese sämtlich*Vischöffe verwarffen das Loncilium von Pisa und unterscheidben das Latranische im nahmen der Gallicanischen Arche, »mgleiche zeit ward er einer der zwölf Almosenirer der Königlichencapelle. Franciscus I. gab ihm an. rz 16. die stelle eines GrUMeisters seines Omeorii, das Bißthum Bazas, und machte w'zu seinem Staats-Rath. An. 1528. vertauschete Bullioud vnses Bißthum gegen dem Bißthum von Soissons mit F»ca>evon Bonneval; er starb zu Soissons den z. jan. nachoei'er das dasige Bißthum 5. zahr und 4. monat besessen hatte. AMhat von ihme 8tatuta 8 xuoäa 1 ia, so zu Paris an.

druckt worden.

* Bullioud , (Petrus) Lrocureni - LenersI bey dem Par x

ment von Dombes, war ein verwandter des obigen und emgelehrter mann, indem wenige seiner zeit die Hebräische/ v!,,rische, Griechische und Lateinische spräche besser verstandenben, als er. Genebrardus, welcher sein lehrmeister gewesen, Y>*'sehr viel von ihm. Es soll Petrus Bullioud zu Lyon a>i; 89 -eine mahlzeit gehalten haben, bey deren gegenwärtig ^Wesen Genebrardus nachmaliger Ertz - Bischoff von A>r' .,Cardinal Cajetanus, k. Bellärminus nachmaliger Cardmmund?. Panigarollus ein berühmter Franciscaner und naw» §liger Bischoff von Ast, samt etlichen Gelehrten von Lyon.hiesse dieses die mahlzeit der sieben Weisen. Er starb an. I ^zu Paris, dahin er als erster Bürgermeister der stadt LiM ^,Henricum IV. geschickt war , und fand sein begräbnis rn * ^grabe des Cantzlers Bellievre, dessen naher anverwandtcr er»Wesen. Seine schriften sind folgende: bs steur äes exxu ^tiori8 vnciennes A nouvelles , für les 4. LvanZeliste« , ch ^ü b^on iz 98 . llissouis prononce 1s jour äs 8. Vbom^ , .

cresrion äes Lcbevins äs I^on; Lommennsrius in bHüoior. L omner O. kanli bpistolss ; Version k^ngmieoent bensäiekions Hebraigues äu Tslmuä; blotse sä Oon> ^nitorium Vincentii äe berins. Es ist aber Mir das erste 0 .durch den druck gemein worden. es/a»r«, bist. bc. »s

/.L , bibl. sser.

* Bullmann, (Hans) ein Nürnbergischer künstlet, tvak

fangs nur ein schlösset, erwarb sich aber durch seinen flEbesondere geschicklichkeit. Er brachte die Tkeorism l^nrum, nach dem damal allein angenommenen ^lleinscelomXi, vermög eines uhrwercks, und eines gewichts voPfunden,nach einigen von ihm hiezu verfertigten tafeln,wegung.Ferner stellete er unter der gestalt von manns-uno ^yvPersonen uhrwercke, welche machten, daß solche bildether giengen, und auf der paucken oder auch auf der lauu >gen; welches zwar heut zu tage etwas gemeines ist; damalne» und seltsam war. Ferdinandus, damaliger Ron '^,König, ließ ihn in einer sänfte zu sich nach Wien bringen/sich dessen arbeit zu bedienen. Nach seiner rückkehr stne?

Is;;. zu Nürnberg. Doppelmayr, Nachricht von Rur>Natksmsllcls und kmstlern. ^