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tz,*.Aulstrode, (Richard) ein Engelländer, lebte lang zux "" Minister Caroli II. und Jacobi II. gieng auch<si,l oem letzten nach Franckreich , und starb im hohen alter.
schriften hat sein söhn Whitlok Bulstrode unter dem ti-Ul: ElLsllaneus Lilais neben des vatters leben zu Londen. 7 / 7 - ni 8. heraus gegeben. Sein anderer söhn Richard hatMaus seines vatters Nemoirs anst Ueüsxions upon tks, ou^memenr ok Iv. Lbarles I. snätirell. Londen 1721. in 8.° m druck befördert. Lrreärc. 1722. mens. jun.
* Bulteau, (Carolus) war zu Roucn an. 1627. aus ei-.^Luten familie gebohren, legte sich sonderlich auf die Fran-niaW Historie, und wurde an. 1661. an statt seines bruders Kö-bl ^ ll^heimer 8ec:retariu8. Er hatte eine vortrefliche bi°stilrk E, davon der L-rtalogus an. 1711. gedruckt worden, undden 20. may im 8z. jähre seines alters. Er hat,
I n-hue nahmen , äs8 XoD äs krause sur
edin ^ ckklpaZne geschrieben, auch Ruinarto vieles zu seinerreK«" 0^ Gregorii luronenlis communicirk. />'«/-
jx Äulteau, (Ludwig) ein gelehrter Franzose des XVII.cheve' Waran. 1625. zu Rouen gebohren. Er ward Königli-dkU» .M»riu8, gab aber solche stelle an. 16S1. auf, damit erq.z Ruhiger leben möchte. Er begab sich in die Abtey Jumin-iu gi" ^ormandie, und von bannen in St. Germain äe8krssSeine schriften, welche er in sehr schönem Franzö-Unt/"^c) ausarbeitete, sicng er mit Übersetzungen an, dar-waren ss D. Vi v,8 Introäuäkio-iä 8apientiam, und ein an-, Lura palkoralis betitelt, welche beyde an. 1670. Her-men Nach diesem gab er heraus: Detente äe8 ksnti-
^ tze k 3 <ft 8 nse sur kDsure ; ks kaux Depot, ou rekutation^ guel^z errsurs populaires sur kDlure; Lllai äs l'lliüoirs; Lbregs äs IHIlloirs äs LOrärs äs 8. Lenoit ;dem 0 äes Droits äs I'äbbms äs 8. 6srmmn äes kres, ausIon, Eintschen des Dr. Lanrent.Quatremaires übersetzt; Dia.
äs 8t. OrsZoire mit noten. Er hatte auch die Historievor ^ ^ouii äs I'Oräre IVIonattigue weitläuftig auszuarbeiten^ Hand genommen; starb aber darüber den 6. april an.^ dibl. äss 3uteur8 SLLlesiast. äu XVII. siscsts.Welc^^^gzki äs Dulicz , ( Michael) ein Edelmann,vder Am " dem in der Ober-Ungarischen Grafschafft Turocz,bera Erliegenden lehn also genennet ward, hat zu Wikten-Wer n-u ,"svn und Straßbura studirt, so, baß er ein from-^oloZus, vortreflicher Jurist, subtiler Lbilosopkus,tal.jvr ?br Nlatlismsticu5. guter Poet und treflicher Instrumen-HvhenlA^ ward. Er bekam anfänglich zu Oehringen, iinte„s a>>, S"', hierauf am Oznnnafto zu Stuttgard , und letz-an. Durlachischen O^mugsio das amt eines lleckoris, ließwercks 0 ^we kurtze Vorstellung von Verbesserung des orgel-dicirt? a>,s^inisch und Teutsch zu Straßburg drucken, und de-Öehxj^dlge dem Magistrat daselbst. An. 169;. hat er zu
lll H . llkN UoäsAum Doksnloic! LsIsnä-irioArspbum
tun,' l,sw>- 1705. zu Durlach 8 pesulinn Dibrorum kolicico-agch Dlplii in 12. heraus gehen lassen. Daß er nachherose», ?wrggrastjch - Baden-Durlachischer Kirchen - Rath gewe-Rvst^ ^Ustet ein unter dem 8. may an. 1709. an Dr. Fechten inYe,i,i„, °°u ,hm abgelassener Lateinischer brief, und in solchemwai. hä) einen krokelsorern kkilosopIriL und kro-LsÄo-eul Vr, , Lrit. Älus. tom. II. x. 246. CsrättrvLerr spe-
Alino ank ^ zunähme, welchen die Heyden ihrer göttinder Ab-ik ' und zwar von Buno , einem söhn Mercurii, vonals dien. n wea, welcher in den ältesten zeiten zu Corintho,dabe,, noch den nahmen Ephyre trug, soll geherrschet^dhtet.' "p der Juno zu ehren einen tempel zu Corintho aufge-)> ' in Lorintb. , pantli. m^tk. p. 72. *
lydvnj!!??b , ein Athenienser, welcher, als er zwischen den Ca-die - "Nd Eleern rum c^rlNeds-Nir
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vie '-»v Eleern zum Schieds-Nichter erwehlet worden,Drucks,!, '"w lang verzögerte, und auf keiner feite den aus-^ tsvw wollte. Daher das sprüchwort entstanden : vunas
Welches von denjenigen gebraucht wird, so die sa-* dr ^ b iange banck spielen. Läs^.
eiy -rAunderius, oder van den Bunderen, (Johannes)parier aus Gent in Flandern, wo sein vatter Ober-hvrte dw ^' ^at zu ansang des XVI. siLsuli in den orden,ei»en , h^vlogie an. 1-117. zu Löven, und gab nach diesemliche Inas r m feinem - Lollegio zu Gent ab, wurde auch et-voy " ium Prior darinnen erwehlet. An. 1^40. erhielt erwquisi.^oens-verftunmlung zu Valenciennes das amt einesthert lebvr venersiis in der Dioecs8 Tournay. Er hat sich Lu-v»d w sonderlich auch den Mennonisten starck widersetzt,Seine 7,-. jähr alt, den 8. jul. an. iz;?. gestorben.
wäcorum ' Oompsnäium DWäii gnorunäsin DL-
derände^m ^ VbeoloMrum, Paris 1540. so hernach unterWal zu Paris, Venedig, Antwerpen, und aber-
Lövey ,.Els heraus gekommen ; Dstscikio Xu^rum Dutkeri,v-',"' 8. äs vero Lkriki Lsptismo, ib. 155z. in 8.WsliufLri,.^ orchoäax» , Gent 1; ;6. in 8. Inäex Lsäisuni/^oruni in Vih1iotkeci8 Lslgii viLmarumgue krovin-uegt. sälius exttsntimn, so noch im manuscript
bibl. Kelgo-Dom. ?r«i.
v>bl, sttli. Delg.
ts». LcL>n^, scrixt. vrä. krseä. tom. II. paz.
Bundschuch, siehe Baurenckrieg.
Bunellus, (Wilhelmus) ist zu ansang des XVI. üeculiLrossllor in der Medicin zu Toulouse gewesen, und hat einbuch geschrieben, wie man sich vor der pest verwahren solle,dessen weder Geßner, noch van der Linden gedencket.
Bunellus , (Petrus) gebürtig von Toulouse, hat durchseine schriften zu zeiten Francisci I. elngusnrism Licsroni-msinwieder hervor gebracht. Er wurde, als er sich zu Venedig beydem Königlichen Gesandten aufhielt, von den Jtaliänern sehrgeliebet, und Manutius gestand , er habe von ihm gut Lateinschreiben gelernet. Er starb zu Turin 011.1546. als er 47. jährall war, und des Präsidenten Fadri söhne in Italien führte.Carolus Stephanus hat dessen Lateinische briefe heraus gegeben.Einige halten ihn vor einen söhn Wilhelmi Bunelli, dessen imvorhergehenden artickul gedacht worden, aber mit wenig Wahr-scheinlichkeit , weil lLammarthanus, der von seinem vatter er-zehlet, daß er ein Normand gewesen, einer so ansehnlichen sta-tion , als eine mediciuische ?rofsäion zu Toulouse ist, nichtwürde vergessen haben. Er studirte zu Paris im Lollsgio vonCoqneret, und weil er nach geendigten studien in seinem vatter-lande nicht wohl subsistiren konnte, gieng er nach Padua, woer von Aemilio Perrotto erhalten wurde. Darauf verschaffteman ihm eine sehr vortheilhaffte stativn bey §ra»cisci l.bassadorn zu Venedig , Lazaro Bayfio , der ihn drey jähr langbey sich behielte , und ihn sogar Griechisch lehrte. Daraufbegriff er das Hebräische, und alS Vaysius Venedig quitlirte,nahm ihn sein Nachfolger George äs Velve, Bischoff von La-vaur , in seine dienste, mit dem er sich dermaßen vertrug, daßer mit ihm über die Alpen und in sein Bißthum zog. Als aberdieser Prälat gestorben, hatte sein aufenthalt ein ende, weildes Biscboffs freunde Bmiello schuld gaben, daß er ihn zu sei-nem einsiedlerischen und strengen leben verführet habe, dadurcher sein glück zu machen unterlassen , ja wol gar sein ende be-schleuniget habe; da doch Bunelluö den Bischoff oft selbst seinergesundheit besser, als geschahe, wahrzunehmen, gebäten. Al-lem er fand bald eine neue zusiucht bey den Herren äu Faur,deren der eine ihm auch seine kinder auf der Italiänischen reiseanvertrauete, wiewol er dieselbe nicht geendiget, sondern zuTurin an einem hitzigen sicher, seines alters 47. jähr, ver-storben. slog. Üb. I. öa-y/e.
Bunczey, ist ein schloß in Engelland in der provintz Nor-folk gelegen, von welchem Nicolaus Bungey den nahmen hat.
Bungey, (Thomas) ein Franciscaner, war um das jähr1290. Doüor auf der Academie zu Oxford, und lehrte daselbstdie Theologie. Insonderheit hielt er gute freundschafft mitNogerio Bacone, einem gelehrten ül-nKematiLo , welcher ihmziemliche tust zn der Mathematic iMckte, darinnen er auch garweit kam, ward aber mit BaconeWr einen schwartz-künstler ge-halten , weil man alles, was den leuthen fremd vorkam, damalsvor magische fachen ansähe; und weil auch Baco zwar einbuch äs Nclgia natumli verfertiget hat, aber darinnen dieschwache kunst vielmehr ausschi'.t und verwirft, als lehret oderbilliget. Jedoch war der blosse titul schon genug bey der da-mals regierenden Unwissenheit den ehrlichen mann unter diesefchwartze zunft zu bringen. Er hat über den lätznim 8emem:i!,-rum commentirt und tzusälionss HisologiLLs geschrieben, rc., äs ünZIiX ssrixt. *
Bunfto , eine städt und Königreich der Japanischen insulLimo. Die stadt liegt an der ost-seite nahe bey einem meer-bu-sen, gegen Mitternacht Funey, und gegen mittag Usuqui. DerKönig daselbst nahm im XVI. üeLuIo die Christliche religion an,und folgten ihm fast alle seine Unterthanen nach ; die Verfolgungaber in Japan hat sie hernach wieder zum abfall gebracht.
* Bunnigk, (Jan van) ein'mahler, welcher zu Utrechtan. 1654. gebohren worden. Seine lehrmeister waren HermannZachtleven und Gerhard Hoet. Er durchreisete hierauf Teutsch-land und Italien. In den diensten des Hertzogs zu Modena blieber acht jähr lang. Nach diesem reisete er durch Franckreichnach Hause, allwo er an. 1Ü84. anlangte. Groß allgemeinHoll. Lcxicon.
* Buno, (Joh. ) war an. 1617. zu Franckenberg in Hessen
gebohren. Nachdem er zu Marpurg und Helmffadt studiret,gieng er als Hofmeister mit einigen jungen Herren von Adel iiachDänemarck, und wurde hernach an. 165;. wider schule St.Michael zu Lüneburg fteclor, an. 16S0. zugleich frofelior Dill.L LeoZrapK. auch an. 1672. Prediger daselbst, darzu er nach-geheilds die LrofeKonem VheoloULLin am ^xmnsuo, und dieinspection über die schule erhallen , welche amter er verwaltet,bis er an. 1696. pro emerico erklart wordeli, und an. 1697.den 1. april verstorben. Er machte sich durch eine rnvention,jungen leuthen die GrammatickHistorie durch gewisse,dem gedächtnis helffende bäder beyzubringen , nach welcher erein.0orpu5 .suris, und eine läe-un Diiwrise umverÜL , Franck-furt 1675. in 12. Leipzrg '7°°- m 12. heraus gegeben, zu sei.ner zeit berühmt; davon aber nicht viel mehr gehalten wird.Hieher gehört auch seine Bilder-Bibel 1680. seine ImroämftioLluverü in Osograpbism emenäNw; Lluverii It.hg, Aciiia^ OerinLnis sontrscra ; Dersnuo contra I 1 0lsnsran7lum. LÜ-neburg 168;. m 4. üugmenta in 8trubil tz-pum orki,8 terrarumsind in besserm wehrt. Bertrams Lüneburgische kirchen - Histo-rie. kolxiuü. ww. I. Üb. II. c. 6. n. Lgo.
Bunlsch,