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erfolgten tod, da er 78. jähr zurück gelegt hatte; (b) Lucasgebohren an. 164;. ward des kleinen und geheimen Raths, undan. ,690. Drever-Herr, starb an. 1719. 2.) Christoph, derzweyte söhn Theodori, gebohren an. i;86. wurde des Gerichts,und starb an. 16)9. von dessen söhnen solgends zu melden. «.)Hieronymus, des Gerichts, starb an. 1667. Theodor, seinsöhn, legte sich auf die Theologie, diente nach «verstandenemex-rmine pro M-Merio der kirche an unterschiedlichen orten ,bis er endlich in sein vatterland, erstlich nach Bretzwvl, undhernach auf Frenckendorff beruffen wurde, allwo er an. 1696.verstarb. ^.1 Samuel, gebohren an. 162;. ward an. 1678. zueinem vireölore des Lohn-amts verordnet , und blieb in solchemposten bis an. 1689. da er mit tode adgieng. >.) Christoph, ge-bohren an. i6zi. legte einen guten gründ in den studlen, reife-re nach erlangter genügsamer capacität in fremde lande, undhielte sich sonderlich in den fürnehmsten ftädten Franckreichs ,um alles seltene wohl zu betrachten, eine Zeitlang auf, wende-te darauf seine gedanckcn auf die staats-geschaffte, diente nachseiner anheimkunft bey sechs jähren in der Stadt-Cantzley, bis erzur ersten belohnung feines stetstes die Schaffney auf Burg er-hielte; da denn eine ehre die andere begrüssete, und er grsästimdie fürnehmsten dignitaten betreten, bis er an. 168z. die höchstestaffel erreichet, und ein Haupt der Republick worden; er hatviel schöne Gesandtschafften nicht nur nach Baden, sondern auchan Könige und Fürsten verrichtet, unter denen sonderlich dieje-nige merckwürdig, da er an. 167;. neben Hans Rudolph undJacob, den Burckhardten, beyden Häuptern der stadt, wie auchNicolao Passavant, .f. II. O. und krol. zu LudovicoXIV. Komgein Franckreich naher Brifach deputirt worden, um ihm in demnahmen des Stands das conipliment zn machen; so hat er ze-hrn jähr darauf nochmals die ehre gehabt, gedachte KöniglicheMajestät samt dero Gemahlin, wie auch den Dauphin, denHer-tzog von Orkans und ihre Gemahlinnen, mit gewöhnlichen so-jemiitälen z» Colmar zu bewillkommen; als er nun dem vatter-lande in diesen und andern wichtigen geschäfften mit gröstemrühm gedienet, starb er an. 170;. seines alters 74. jähr.
III. Hans Rudolph, gebohren an. 1^8. starb an. 1617.Von ihm stammen folgende z. söhne ab. -.) Hans Rudolph,gebohren an. 2^8;.; er hat zu der aufnähme feiner familie einnicht geringes beygetragen, sintemal er sich von jugend auf al-so aufgeführet, daß man schon zeitlich einen grossen mann anihm vorsehen können. Zum gründe seines künftigen glückes dien-te nicht wenig das 8tuäiumJuris, als worinn er seinen cnr-Lm so glücklich zu ende gebracht, als er es mit fleiß getriebenhatte, worauf er eine reise durch Teukschland, Franckreich. En-gelland , die Niederlande und Italien gethan, und nach seinerzurückknnft unter voÄore Johanne Jacobs - Fäschio in ftoclo-rem Juris prvmovirt ; an. i6n. aber, als das jähr hernach,von der Regentz zu annehmung der packenden krokess. LtlüLRtolennker deruffen worden, in welchem amt er auch bey 18.jähren der stndirenden jugend mit Nachdruck an die Hand ge-gangen ; als aber nachgehends auch der politische stand seinerzu gemessen verlangte, wurde ihm an. 1629. das Stadtschrer-ber-amt und die Deputate» - stelle über kirchen und schulen zusiadt und land anvertrauet; er stunde auch in dieser würde 2;.jähr, bis er an. 1654. in den Rath, und 2. jähr darauf zu ei-ner Haupts-steüe vociret wurde, die er aber nicht völlig einjähr versehen konnte, weil ihn der tvd schon bey ansang deslü;?. jahrs dem vatterland entzogen. Unter seinen söhnen sindJohann Jacob und Johann Friedrich merckwürdig ; «.)Johann Jacob, gebohren an. 1614. hat nach durchloffenencklkkus des kymnasii seine studien zu Genfproftquiret, nach-gehends 4. jähr lang in der Cantzky zu Basel der schreibereyabgewartet, und nachdem er die Schaffney auf Burg etwaszeit verwaltet , wurden ihm die ehren eines kleinen undgeheimen Raths-glieds, wie auch eines Dreyer-Herrn auf-getragen , bis er an. 1666. als Oberster Zunftmeister die Haupt-stelle angetreten, in deren er auch so lang geblieben, bis er an.lügr. gar Bürgermeister wurde. Es ist dieses der nem-liche, welcher die obangezogene Gesandtschafft zu Brijach anKönig Ludomcum XIV. neben einigen andern verrichtet hat.Er war im übrigen ein mann von grosser klugheit und leuthse-ligkeit, und starbJNdlich an. 1690. Aus seinen söhnen hat sichHerfür gethan, Johann Rudolph, gebohren an. 16;?. er-wehlte das 8tuäium ÄleMcum , als welches er sonderlich zuMontpellier getrieben, daraufhin auch eine reise in Italien nachVenedig, Florentz, Genua, Rom, Neapolis und weiters ge-than, bis er an. 1660. den OoÄorstüs angenommen;er wurde schon das folgende jähr krosi iVl-rtbeleos, bald daraufin Nsäicms, inzwischen auch von dem Rath zu einem Stadt-Artzt ernennet. Er wurde zu ferner zert für einen der bestenMeäicoruin angesehen, und starb an. 1687. §.) JohannFriedrich, der letzte söhn Johann Rudolphs, gebohren an.1629. folgte seinem vatter in dem 8w6io Juris nach; er thatschöne reisen , und wurde ihm so bald nach uberstandenem exa>inins die vacirende Vroksilio Orawria 7 ferner der OoÄoratus,auch einmal der Rectorat bey der Universität conferiret; erstarb schon an. 167;. seines alters 4;. jähr. 2.) JacobChristoph, der andere söhn des dritten siamm-vatters, gedoh-ren an. «?9i- M«rg schon an. r6;o. mit tode ab. Dcsten söhnJohann Rudolph, gebohren an. 1620. ward nach vollführ-ten, 8mäio Jurrch-S und gethanen reisen durch Franckreich,
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die Niederlande und Engelland in die Cantzky reckpkk. Erwüste sich da so klüglich aufzuführen , daß er schon damals,als ein junger Cantzlist, auf Gesandtschafften mitgenommenwurde, wie er denn mit dem berühmten Bürgermeister Weit-stem , als dessen 8ecremnus, in den Münster - und Osnabrück«-sehen friedens - conferentzien gedienet , und nachgehends m«tdem nemlichen in gleicher qualität an dem Kayftrlichen Ho«eine wichtige commißion abgelegt. Nachdem er nun in derCantzky staffeln-weise bis z» der höchsten stelle eines Stadtschrer-bers gelanget, wurde er endlich an. 1666. zu einem Bürger-meister der stadt erwehlet, von welcher zeit an bis gegen den,ende seines ledens er die meisten Tag-satzungen zu Obern-Badenbesucht, auch Jhro Königl. Mai. von Franckreich zwcyma»complimentirt. Er starb nach einem fast dreyjährigen lagcr an.iü8;. ohne Nachkömmlinge zu hinterlassen. ;.) Theodor,der dritte söhn, gebohren an. 1596. ist erstlich in dem grossenRath und Stadt-Gericht gesessen, wurde ferner in den kleinenund geheimen Rath aufgenommen, und an. 1667. zu einen,Deputaten der kirchen und schulen ernennet. Er hat mit Bar-bara Uirichin 62. jähr indem ehestand, und in allem 94. Wgelebt ; seine hinterlassene söhne sind Theodor und Hans Ru-dolph. «.) Theodor, gebohren an. 1620. ward Schaffner desTeutschen Hauses, und starb schon an. 16?;. ) Hans Au-
dolph, gebohren an. 1624. hat sich auf die Handlung gelegt,ward ein mitglied des grossen Raths und Gerichts, und starban., -697. Christoph, sein söhn, gebohren an. 1661. legte Wschönes taknt an das 8tuciium Juri», reistte nach erhaltener K«'centis in Franckreich, und sonderlich nach Grenobk, allwo ervon den bey dortigem Parlement getriebenen Nechts-Händeln flewsig profitirte, setzte von dar seinen weg fort durch die Niederlandeund Engelland, und nahm endlich seine rückkehr nach Hause, au-wo ihm an. 1691. das Schultheissen-amt in der mehrern stadtaufgetragen ward. An. >69;. kam er in den kleinen , und aw1721. in den geheimen Rath. An. 1704. wurde er von gefa«^ter Eydgenoßschafft zu ihrem Repräsentanten erwehlet, und a»'1706. erhielte er das Deputaten-amt; es wurden ihm «Werd«»viele ansehnliche Gesandtschafften anvertrauet, und hat er Mderlich in beykgung des letztem Schweitzer-kriegs, als ernann-ter AleäiLtor wohl gedienet. Er war eben in der besten blulyeseiner jähren, als ihn der tod an. ,71;. hinweg nahm. ^IV. Samuel, gebohren an. i;6i. war des Raths, und stUan. 1640. seines alters 79. jähr. I.) Christoph, sein eEsöhn, gebohren an. i? 8;. hatte ein trefliches lnZsmum , erg«^sich derowegen den studien, «nd erlangte nach deren Vollendungvon dem berühmten?Ki 1 o 1 oZc>, Frid. Castelltone, die beyde sA'äus in kkilosopkia. Nach diesem tractirte er die Rechte, und oc-suchte die fürnehmsten Universitäten; nach seiner rückkunft Apfieng er an. 1609. die Ooölor-würde, und als ein jährnach die ?rofellio slloguentlR durch den tod Casteüionlscant wurde, succedirte er demselben in dieser ehren-stelleversähe sie auch rühmlich , muste aber schon an. ,6n. du«weit verlassen. 2.) Hans Ulrich, gebohren an. i?89- eindelsmann, hatte bey einem vierfachen ehestande, von Salm,Battierin einen einzigen söhn, nahmens Samuel, gebohren a«'26)4. welcher ebenfalls die Rechte studirte, auch vöölor und1660. krok. l-ogicT wurde; er muste aber wegen zugestosseA-gemüths-schwachheit seine kroksillon resigniren, und lebtean. 170;. ;.) Bonifacius, gebohren an. ^94. appll^sich auf das negoriuin, und hat neben der Raths-stelle nous«',le ansehnliche äinter bekleidet, er starb endlich an. 1660. se«ualters 6;. jähr. Lucas, der älteste seiner söhnen, gebohren « 'I<>;9. hat nach vollbrachtem curtu in kbilotopliia <L1664. kicenti-im erhalten, reiftte hierauf durch FranckreichTeutschland, und wurde nach seiner zurückknnft alsobald zu"stelle eines Schultheissen befördert; von dieser staffel trat er'rner höher, bis er an. 1672. zu einem Rathsherrn; an.zu einem Dreyzehner, und an. 1689. zu einem Hauvt der st ^ernennet wurde. Er wartete seines amts mit fleiß undrichtigkeit, und starb an. 1705. seines alters 66. jähr.
* Burckhardt, (Hieronymus) ein Schweitzerischer vlogus zu ansang des lauffenden XVIII. Lc. ward zu;o. may 1680. gebohren. Seine eltern waren, Hanssar Burckhardt, Bürgermeister, und Salome Gottfried,dem er an. 1694. den §raäum primX kAure«, und an.nach öffentlich unter dem ?r«6äio des berühmtenmanns gehaltener disputation cls 8srmons -rä keix, ^ ^relsto, den xirsäum NaZikerii erlanget hatte , legte ^mit gutem fortgang auf die Theologie, und ward den i-. 2699. pro 88. Niniüerio examiniret. Mit dem anfauojahrs 1700. trat er eine reise in Holland , Engellaw-.Franckreich an, auf deren er die Gelehrte aller ortenund mit ihnen bekanntschafft gemacht. Nachdem er dendig-dienst in dem waysenhaus und bey St. Jacoblang versehen hatte, ward er an. 1702. den 8- aug. ^loSr.zu dem Diaconat der mindern stadt , und den r;- ^an. 270;. zum Pastorat bey St. Elisabethen erweiM-2. may an. 2708. ward ihm dk Pfarr-stelle bey O-apße»aufgetragen, und in dem mertz 1709. gelangete er uu« Eis-beil Joh. Rudolphi Zwinger« zu dem ilntiüitio und ^olo-c-lNÄtu zu stadt und land , wie auch zu der krosssslonexica I,ocar. Lamm. L Lonlroversisrum , bey wettv ja»