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Ättnmkungen über die groben irrthümmer Ant. Bouri-8""" w ihrem zeugnis der Wahrheit , und andern schriften,UM» gegeben ; dagegen von feiten der Bourignon eine schutz-?^"'t nim Vorschein kam. Burchard antwortete hierauf in'Wiederholten erzehlung dessen , was mit der bekanntenMwarmerin Ant. Bourignon in den landen Schleßwich-Hol-vorgegangen , nebst klarer erweisung , daß sie in ihren!S?'ten wider alle theile des Christlichen glanbens , die 87m-ML der kirchen, und die ehre, Person und verdienst JEsu Chri-ll?in ^ ^uch Widerlegung ihrer irrthümmer in dem probier-' Schleßwich 1677. in 8. Man hat auch noch von ihmciie. Opersrum 8cliol3Üicsrum LciiolN Latkeclrslis 8Isslli-Lkriff. Llberti, D. Hoisstise, reffauratse an.a2. Schleßwich in fol. L/aFer. iiaAoss sei biü. Lbers.t.'Mbr. ?. 11. L. 6. §. 7. k. III. c. 4. §- i.
g.,. .^urchardus, (Johannes) ein Geistlicher von Straßburgwar Ccremonien-meister bey dem Papst Alexandro VI.uide von Julio II. zum Bischoff zu Horta gemacht, starbbeii und ward zu Rom in der Teutschen kirche begra-: Er schrieb ein Diarium von dem , was an Alexandritltui. ^gangen , davon Leibnitz einige exeerpia unter dem. ,' lliikoria Lrcana, 6ve äe Vita Liexaniiri VI. an. 1697. in
Hannover, Eccard aber dasselbige vollständiger in feinemNil ^ ^ wm. II. heraus gegeben : Jngleichen, Oräinem^ kch intbrmscions 8acoräotum. in pr-xfat. llo»-
' in sntiguit. Dortse II. 7.
stb^^rsrode, eine uralte adeliche familie, ist Thüringj-K-,. avkunft, und hat mit denen von Heßler einerley Ursprung.M^rirl jetzo in dem Stift Mersebnrg auf den HäusernAs.Sau, Marckrölitz nnd Költzen , wie auch in der Ober-ste auf dem Ritler-guth Neukirch. Im XIII. ffeLuln hatr^"ch von denen ,wn Keßler abgetheilt. Sie baden aber
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sä^v.von denen von Heßler abgetheilt. Sie habenso„v"'ch nicht allein das angebohrne stamm-wapen behaltenbrüd- auch an. i^zy. den 15. jun. zu Leipzig eine erb-ver-bel°s,«Vg aufgerichtet, und sich verbunden, einander in die mit-OrlnME zu nehmen. An. 1122. hat Graf Hermann zuCbr a unde 2. brüder aus diesem geschlecht, nahmens Hans undsty^aoph, mit Marckheßler und Dietrichsrode belieben. Chri-krjea- i^nte dem Hertzog Johann Ernst zu Sachsen , in demFr-A u»der Kayser Carolum V. als Oberster. Hans Friedrich,SäckSI?on Burckersrode auf Sornziq bey Mügeln, Chur-vatter Cammer-Herr und Reichs-Pfenningmeister, dessengiena nahmens Dom-Prvdst zu Naumdmg gewesen,
per » an. is^6. mit tobe ab. Er hat mit seiner gemahlin, ei-zevgx, ^rten Dame und gebohrnen Gräfin von Rantzau, ge-Fri^jie > Heinrichen, Dom-Herrn zu Lüttich, 2.) Johanndenk. ^ Cammer-Herrn bey dem Groß - Hertzoge zu Flo-Äd ;.) Auguftum. tlieatr. 8ax.
Freche. ösiügell. cbron.
«nichnu^?^.^ 'st ein bey 200. jähren zu Basel seßhafftes, sehr' "uies burger-geschlecht, aus dessen ungehörigen schon eineHaderlich ^ allerhand ehren-ämtern gezogen worden, nnd
gebüru« ^-"-'Mwrechls-ryai aus oem Scywartzwaiv gelegen,st» kam. Sicher um die Handlung, auf die er sich gelegt, Se-chen "Ar zu treiben, und seine fortun desto besser zu ma-u»d an Machten Canton gezogen , sich daselbst verheurathet,btack„-bas bürger-recht erhalten ; das günstige glückrhefx", ?vn so weit, daß er auf erfolgten abschied seiner erstenstak, M Theodor Branden, eines damaligen Haupts derstesean-t- r Gertrud sich vermählen konnte , welche auch dieSie einer so zahlreichen posterität abgegeben hat.
beysammen 40. jähr, erstreckten ihr alter über 8«.stamm i>, r kinder, von welchen sich durch 6. söhne derderst-ikin- «viele äste zertheilet, in deren erstem Bernhardrien bereits erloschen, der letztere Daniel aber in fti-stevß-so^^^'ingen annoch grünet, und neben andern einendes öolw - ??^l hinterlassen hat, welcher anfangs krrepoliws^alediciv??" ^rasmiüni gewesen, bald darauf aber der Universitätwelch-s js,' ""v in politischen ämtern seine deförderung gesucht,reite» so wohl gelungen, daß er zu verschiedenen
Schu,WN<st in den Rath gezogen wurde, inzwischen auch daste; es °Et zu Liechsthal und 2. Landvogteyen verwalte-che ihm noch ein söhn gleiches nahmens, und etli-
stnd Die 4. mittlere Burckhardtische Haupt - äste
welche Theodor, Hans Rudolph und Samuel,
derijch E.s in viel zweige ausgebreitet, und dahero abson-I. geftrhret werden müssen;st°Ph, aeb. an. 1547- hinterließ z. söhne, Chri-
an Vs^us Jacob und Joh. Balthasar. i.) Christoph wardWchreen axSnogt zu Waldenburg; an. 1625. Schultheiß derHatte E, und endlich des kleinen und geheimen Raths;ivelch-SI^ andern zu söhnen. «-) Andreas, geb. an. 1604.Und Dän stine courage in den feldznaen durch ItalienUnd versucht, nachgehends eine schöne reise gethan,
tey ej«-„ ), gier anknnft nach und nach sich durch seine meri-Ue zeitla«« lSen weg gebahnet, daß er endlich , nachdem er ei-'a„qtx, .«Zunftmeister gewesen, die Vürgermeisters-stelle er-sten hau- «Hee er doch nicht länger als io. tag zu genies-L.x^ell ihn der tod an. 1667. abforderte. Sein nebenvnror. Le«c»» //. Theil.
mehrern töchtern ihn einzig überlebender söhn ist Andreas, geb.an. 1652. welcher von dem vatter neben dem nahmen zugleichauch die qualitäten ererbet, legte sich nach adsolvirter Philoso-phie auf das 8tuckium,juris, und nachdem er auch dieses glück-lich zurück gelegt, that er eine reise durch Franckreich, Hol-land, Engelland und Teutschland; und ward nach seiner zu,rückkunft zu allerhand staats-sachen nach und nach gezogen, biser endlich, nachdem er dem Stand in vielen ehren-ämtern vor-gestanden, an. 170;. zu der stelle eines Zunftmeisters, und an.1722. eines Bürgermeisters erhoben wurde ; er hat inzwischendem vatterland in Gesandtschafften und andern vorfallenheitenschon viel und wohl gedienet. c.) Hieronvmus, übte sich ei-ne Zeitlang in der jeder , griff aber darnach zum degen, undals er dessen müde, begab er sich in sein vatterland , akwo ekauch starb ; dessen söhn Johann Balthasar , gebohren an.1042. ein trefllcher polincus, wurde wegen zeitlich an ihm ver,spürten schonen gaaben in die stadt - cantzley gezogen, zu aller-hand staats-ubungen angehalten, und bey anwachsendem reifernalter zu den ansehnlichsten ehren - stellen gezogen , bis er an.1690. zu einem Haupt der stadt erwehlet ward. Er war einmann von grosser experientz, worvon die 122. Gesandtschafften,so er währender zeit nur allein zu den vereinigten Cantons ver-richtet, und übrige geschaffte, da er dem Stand in wichtigen an-gelegenheiten mit Nachdruck gedienet, sattsam zeugen können.Er starb an. 1722. seines alters 80. jähr ; sein söhn Hiero-nvmus , von dem der folgende artickul handelt, gebohren an.1680. wurde an. 1709. auf absterben des eiferig - und be-rühmten Joh. Rudolphi Zwingen zu dem ober sten Pfarr-dienst vociret, da ihm so bald auch der gmäus eines Docko-ris TbeoloZiT und die Lrokellio OonttoverliLrum zugelegt wor-den. 2.) Hans Jacob, der zweyte söhn des erster» Hierony-mi, gebohren an. 1577. legte sich anfangs aufdie Rechte, wur-de darauf durch hülff Joh. Jacobi Grynäi Gouverneur bey ei-nigen vom Adel, und durchreiscte mit denselbigen bey 14. jährlang, einen schönen strich von Europa, kehrte endlich wiedernach Basel , ward Schultheiß der mindern stadt, ferner einRaths-glied, und zuletzt an. 162;. ein Haupt; er hat seinemvatterland in wichtigen Legationen gedient , starb aber fthonan. 1629. seines alters 52. jähr. ;.) Johann Balthasar,der dritte söhn des ersten Hieronymi, gebohren an. r;8?. thatunter dein Oberst-Lieutenant von Erlach einen zug in das Pie-mont, diente hierauf als Capitain unter dem Marggraf vonBaden-Durlach, und versähe ebenfalls bey feiner zurückkaufteine Hauptmanns-stelle in dem vatterlande bey den damals ent.standenen kriegs-unruhen. Bald darauf wurde er Landvogt inItalien; überdiß Schultheiß der mindern stadt; ferners Land-vogt zu Münchenstein; an. 166;. kam er in den Rath , undendlich wurde er Dreyer-und Dreyzehner-Herr, starb aber an.1666. seines alters 79. >ahr. Von» seinen söhnen hat sich son,derlich bekannt gemacht, Johany Bernhard, gebohren an.164;. kam anfangs unter dem Haüptmann von Salis in dieKönigl. Französische leib-garde, erhielt aber nach dem tode sei-nes bruders Daniel, dessen compagnie, welche er auch 16. jährcommandirte ; endlich quittirte er seine dienste , und begabsich nach Hause, da ihm von zeit zu zeit allerhand ansehnlicheehren-ämter aufgetragen wurden, bis er endlich in den kleinenund geheimen Rath kam, und an. r?!?. zu einem Vorgesetz-ten der kirchen und schulen , auch ferner zu einein Oberstenund Kriegs-Lommillsrio ernennet wurde ; er starb an. 1740.
II. Theodor, gebohren an. i?4y. ward des Raths undDreyer-Herr, starb an. 162;. seines alters 74. jähr; er hin-terließ folgende 4. söhne, Jacob, Christoph, Hans Rudolphund Theodor. I.) Jacob, ward gebohren an. i;8z. Nach ab-fdlvirten 8ruclüs kumsnioribub hat er den Arsclurn lVIsgillsriivon dem berühmten Friedrich Castellione empfangen, sich darauf2. jähr lang auf die Theologie gelegt, nachgehends aber das8tuclium Juris ergriffen, und sich darinnen an. 1611. zum Do-ötore creiren lassen; da er denn das jähr darauf ?ro5. Llog.und an. 1629. kkil. krrnck. krof. wurde; er starb an. r>66l. Un-ter seinen söhnen sind zu mercken. «.) Jacob, welcher in demi;. jähre seines alters von einem in der stadt öffentlich gezeig-ten löwen ergriffen, und so erbärmlich mißhandelt wurde, daßer tag hernach unter grossem schmertzen sein junges lebenaufopfern muste. ) Lucas, gebohren an. 1614. erwehlteebenfalls das 8nickium Juri«, und wurde bald nach erlangtemArLclu Dock. zum krof, Doßices, nachmals aber zum krofellorsJoris erwehlet; er stunde in solcher ehre so. lahr lang, bisihn endlich an. 169c. der tod ablösete; dessen söhne, (a) Ja-cob, gebohren an. 1642. ergab sich gleichfalls dem 8wäio Ju-ris, brachte selbiges glücklich zum ende, und that darauf einereife durch Teutschland, Ungarn, Italien, und Franckreich, undließ sich bey seiner zurückkunft an. 1669. von Jacob» Brand-müüero, damaligem krok. chirrs, ,n Doctorem promoviren. An.167z. wurde er, eine kroless. Juris zu bedienen, nach Sedan be-ruffen, und als er sich dorten kaum recht bekannt gemacht, in-vitirte ihn Graf Heinrich von Nassau-Drllenburq zu einer kro-kess. JuriäiLL auf das O'/MNÄÜUIN üluüre nach Herborn, undmachte ihn wenig zelt darnach zu seinem Hof-Ratb - er muffeaber allen diesen ehren zeitlich abschied geben, als sein vatterwegen alters-beschwerden seiner hülff begehret , und ihn von
coiMiricmes willig an , und blieb in dervon semem vatter ererbten arbeit bis an seinen an. >720.
Cc» erfolg«