Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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334
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rrianuscript liegt. bibl. Hisp. , scrlxt. 0. ?.

tom. II. p. Z74. Taöxrtt», , Tus. Tvang. i6. p. ;8;>

(Laceres, vor alters Lattra Ls-cilis oder Lala Lereris ge-nannt , ist eine mittelmäßige stadt in dem Spanischen Ertrema-dura, 5. bis 6. meilen ostwärts von Alcantara, an dem kleinenfluß Saletz gelegen. Sie ist berühmt wegen der überaus schö,nen und kostbaren wolle, welche in selbiger gegend fällt. c-/E>äelic. äeLLss>. x- I7l.

(Laceres äs Camarinha , eine stadt in Asia in der insul Lu-«;on, welche eine von den Philippinischen ist / an der meer-engeManilha nebst einem guten Hafen. Sie hat einen Bischofs,der nach Manilha gehöret.

Cachan , oder Laschan, Cascian, Caßian, Rachan,Raschan, eine grosse Persische handels-stadt in der provintzAerack, liegt in einer ebene. Die meisten Europäischen scri-benten halten sie vor der Griechen Ambrodur oder Ctesiphon imParther-gebieth. Sie ist eine halbe Teutsche meile lang undeine halbe viertel meile breit, hat in der stadt und Vorstädten auf6;ov. Häuser, welche unter andern von ic>oo. Jüdischen fami-lien bewohnet werden, die da vorgeben , daß sie vom stammJuda herkommen. Die Häuser sind eben nicht sonderlich schön,die Bazars aber, mosqueen und caravanseras desto schöner,unter welchen letzten des Schach-Adas seine die vornehmste ingantz Persien ist. Diese stadt ist insonderheit wegen der schö-nen brocaden - und andern seiden-waaren, so allhier und umdiese gegend verfertiget werden , sehr berühmt; ingleichen sowachsen hier alle lebens-mittel im Überfluß, nur giebts keinebrunnen und flüsse, aber destomehr scorpionen, von welchen,wie auch von der allzu grossen Hitze die einwohner sehr geplagetwerden. reise, lib. V. Val» reisen, k. II.

vo^Äges tom. III. äs ksrse, k. I. liv. I.

Cachao, die vornehmste handels-stadt im Königreiche Ton-quin, allwo die Engelländer und Holländer beständig ihre Lom-mis oder bediente unterhalten. Sie liegt an dem fluß Rokbo,etwa 8o. stunden vom meer. vo^ags tom. III. o. i. *

* (Lacheranus, (Octavianus) ein Mu« von Ast», schriebsich kupis äralii Lomes Ltgus Orsksbi opxiäl Oominus, warerstlich Rath, hernach Präsident und endlich Cantzler zu .desHertzogs von Savoyen Piemonteser-Rathe, schrieb VscilionesTacri 8snatus ?eäemontsni, und nach seinem tobe gab dessensöhn Carolus einen neuen tomum heraus, welche zusammenan. i;yy. zu Franckfurt nachgedruckt worden.

* Eachieu, oder Laecheu, eine kleine stadt in Nigritia.Sie liegt aufdem fluß St. Domingo, welches einer der ärmendes Nigers ist, wo er in die see fällt. Es ist dorten auch einguter Hafen, der von den Europäern oft besuchet wird.

Liätion.

* (Lachet, (Ioh.) ein Jesuit aus Lothringen, lehrte diemeiste zeit in der Societät die Humaniora, und starb zu Pont-ü-Mousson den 22. dec. an. is?4. Er schrieb in Französischerspräche äs Horrors kecsati; Vitam 8. Istäori; Vitam 8. sn-lexlü kr^monürstensis, übersetzte aus dem Spanischen insFranzösische, Nicolai Arnaya Lollseionss 8 xirltua 1 es <Lc.

, bibl. ssript. 8. s.

* (Lachet», oder Rächet», Caket, Gaguetr, ein wüstesKönigreich in Georgien , in Asien, gegen den berg Caucasum,welches zwischen dem Caspischen und Schwachen ineer, undCarduel gegen süden lieget. Alle städte in diesem lande sindruiniret, ausser Caket, allwo ein Bißthum ist, und Zagan,darinnen der Fürst dieses landes residiret. Das nordwärtsgelegene volck des berges Caucasi soll es also verwüstet haben.Es hatte ehemals einen souverainen Herrn, aber nunmehro ha-ben es die Persianer unter sich gebracht, dahero der jetzige Fürstein Persischer Vasall ist, und nur den titul eines Vice - Königsführet.

* (Lachope, ein felsen mitten im fluß Tago, in Portugal!,durch welchen gedachter fluß in zwey arme getheilet wird. Erist eine meile lang und eine halbe breit. Mitten aufdemselbensiehet das kort St. Laurentii, oder Torrs äeLuZlo, weil-aberwegen der breite des fluffes die canonen von diesem castell diebeyden ufer nicht erreichen, so haben die Portugiesen auf denäussersten ufern dieses felscns noch zwey vestungen angelegt,durch welche der emgang des Tago-flusses kan verwehret wer-den.

Eaciques, war der »ahme des Gouverneurs oder Fürstenunter den alten Jncas oder Kaysern von Peru. Es behaltenauch die vornehmsten Edelleuthe dlefts landes noch immer dennahmen Jncas und Caciques, ob sie schon den Spaniern un-lerworffen sind. Die Fürsten von Cuba in dem nördlichen Ame-rica führten gleichfalls den nahmen Cacrques, als sie unter dasSpanische joch gebracht worden.

* (Lacoberro, ein flecken in der Barbarey, des KönigreichsBarca. Das Capo, so dabey liegt, zwischen Nrpalia und Ter-reddelli Arabi, führt eben diesen nahmen. , viction.

* (Lacongo, ein Africanisches Königreich,, man setzet es indas land Biaffara nahe dem land der Ancicaner und Giaken;»na« weiß aber nichts besonders davon zu melden. ,

Diötion.

* Cacorla, oder Lazorla, eine stadt in Andalusien, ohn-weit Guadalquivir und Guadamena, 6. meilen von Ubeda ost-

wärts gelegen. Sie stehet unter dem Ertz-Bifchoff von Toledo

* (Lacouchas , ein volck in dem mitternächtigen America,in dem Saguenay gelegen, so ein theil von Neu - Fran«reich ist, und gegen norden der stadt Tadonsrac liegt.

Liction.

(Lacus , ein schäfer in Italien, welcher sich auf dem bergeAventino aufhielt, ehe selbiger in die stadt Rom eingeschlE«ward. Er war ein künstlicher died, von dem man saget, dav»als Hercules bey seiner Wiederkunft aus Spanien, allwo er denGeryvn umgebracht, dieses Königs vieh-heerde nach Hause ge-trieben , und an des Cacus Wohnung gekommen sey, decseliMihm einige kühe gestohlen habe; damit aber der diebstahl durmdie spur zu seiner höle nicht möchte entdecket werden, so HUer sie bey dem schwantze rückwärts dahin gezogen. Herculesvermißte hierauf selbige, und suchte sie bey des Cacus seinerkonnte sich aber wegen dieses betrugs nicht einbilden, daßl>»darinnen sollten verschlossen seyn, bis sie sich endlich durch K,blocken zu erkennen gaben. Worauf Hercules die thüre der yo>»aufbrach , und den Cacum L. Äl. 2746. L. L. i2;8- mit se«m.keule todt schlug. Die Poeten sagen, daß dieser Cacus Vulcawsöhn gewesen, und aus seinem munde feuer-flammen gestossch'welches vielleicht daher rühret, weil er die Häuser, so er geplau-dert , mag angezündet haben. Sie setzen noch ferner hinzu cdaß er von ungeheurer grosse und nur ein halber mensch gewe-sen sey, der sich von menschen-fleische genähret habe. Ander»wollen, er sey ein Fürst in Ilissania Tarrasonenli gewesenevon welchem der berg Cacus seinen nahmen bekommen hab»'welcher in Aragonien an den grentzen von Alt-Castilien zu 0"den ist, und anjetzo Moncajo heißt. Därneben berichten «»/daß Cacus von einem wilden Humor gewesen, weswegen»nur ein halber mensch genannt worden. Was einige meynen ler soll gewisse feuer-gewehr erfunden haben , wie auch einen»von pulver, dem unserigen gleich, weswegen man ihn vor 0»Vulcani söhn gehalten , ist gantz alber und lächerlich.lieh habe er den Herculem bis in Italien verfolget, und lv'allda einiges Vieh gestohlen. Lrvr«,, lib. I. '

lib. VIII. lib. I. pÄrsIip. Hilp.

* (Ladahalso, eine kleine, aber sehr lustige stadt in WCastilien, an der grentze von Alt-Castilien , am siuß Albercv äMadrid gegen Westen gelegen. Hertzog Alvarez äs Luna wo«.sich niemals in diese stadt wagen, weil ihm war propheze« ^worden, daß er zu Cadahalso umkommen sollte. Er wo»aber auf einem schavot enthauptet, welches auf Spanischäab'-älo heißt. k/»rr-.

(Ladalous, oder Cadolus, Bischofs von Parma , ward wder Alexandrum II. an. ,061. und zwar, wie wenigst sein E ztheil berichtet, nur durch zwey Prälaten, welche des K<W, §HenricilV. partey hielten, zum Gegen - Papst erwehlet,Honorius II. genennct. Er kam mit einer armer und vM ^gelbe vor Rom, von wannen er aber durch Hertzog Gottfrie«wieder zurück nach Parma getrieben ward. Nicht lange c>nach ward er durch einen aufrührischen Haussen volcks wieder -dahin geruffen, und bemächtigte sich der kirche des Vatic«'Als er aber zum andern mal den kürtzern zog, von seiner «T,tey verlassen , und im castell St. Angelo, wohin er sich ««Cincii hülffe retiriret hatte, belagert ward, muste er seine G..heil mit geld erkauffen, und begab sich gantz alleine h>wV^Das Mantuanische Loncilium, welches an. »064. flAUsward, verdammte ihn in gegenwart des Ertz - Bischof he?Cöln, Annonis. Er starb gantz elendiglich, hielt sich U äl-ständig bis an seinen tod für einen Papst. , lw'

c.20. T/ar,««, in Llsx. II. L-ir-o». L. L. ISÜI. 62. 64.

* (Ladamufti , (Ludovicus) von Venedig, lebte uw/qc-jähr 1504. Er hat eine beschreibung seiner see-reisen H^Mftgeben, welche uns Archangels Madrignani auf Latein vE/

fethat.

(Ladan, oder Laden, auch Cadau genannt, einenigliche stadt in Böhmen im Satzer-kreise an der Eger, ssa-len von Prag, ist wegen des Vertrags, so allhier zwischch.z/l'rolo V. und dem Hertzoglichen Hause Würtemberg an-gestiftet worden, berühmt. Sie treibt einen Handel nm, Mund Hopfen nach Missen. Von ihr wird gesagt, sie ^ oMschloß ohne gründ, einen thurn ohne dach, und einen teno gkdämm. Denn das schloß steht auf einem felsen , der Gbis an den knöpf gemauert, und der teich ist ein ste am < z.höhe. topogr. Tob. LaLr». miksell. 11b. III- o-

Vogtens jetztl. Böhmen , x. 8 ; -

(Ladarousse, oder Laderousse, eine kleine stadt Arpstlüvence, nicht weit von der Rhone, wo die grentzen dch Lai-chen landschafft Vaison und des Fürstenthums OrMM»menstossen. . M

(Ladaval, ein berühmtes Hertzogliches geschleckttugall. Der jetzige Hertzog, Nun Alvarez, stamme» ^ ^>1,dem geschlechte von Melo. Der König Johannes t v - ^n§ssda er noch ein junger Herr war, zum ersten HEf^n ^daval gemacht. In den nachfolgenden troublen zw»>ss ,n>»phonso VI. und D. Pedro hielt er es mit dem letzter^,hchward auch hernach , als dieser König wurde, devPremier-Minister, welches er auch noch unter deinT ^ e»Könige geblieben; wiewol man ihm schuld giebt, »