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cac z;z
. * Cabus, mit dem zunahmen 8cbsm8 alNssIs, das ist diesonne in ihrem spogTo , war Vasmeghirs, oder wie chn anderenennen, Vaschamghirs söhn, und Mardawigs enckel. Vasch-wegir war von Siad, und wollte von Raasch abgestammetseyn , welcher ein alter Gouverneur der provintz Chilan gewe-sen/ zur zeit da Kaikhosru, ein Printz der Herrsthafftder Ca.laniden, - - " ' ' '
ik.i, - apferkeit und klugen aufführung proben abgeleget, wurde
d'i/, e">e armee anvertraut, mit welcher er des folgenden jahrsa/.provmtz Giorgian einnähme. Nach Vaschmeghtrs lod, fol-an , < stm ältester söhn auf dem thron, und regierte bislin'<^-. t>a ^ starbe, und das Reich seinem jüngern brudergross?*?kbo überliesse. Cabus war ein Printz, der seinerlügenden und weit aussehenden fähigkeiten wegen weitwav Pwesen. Er führte einen hohen, aber adelichen flnn,okmi-^^Eg, gelehrt, beredt und schriebe wohl. Dessengeb-« konnte er seinem unglücklichen Verhängnis nicht ent-der Ä ^ als er Frakkeddulath, einen Printzen von dem Hauseveri^. , welchen der bruder Mujacddulat aus seinem Reich
und /.aufgenommen, fiele dieser im ;?i. jähr der Hegira ,gian 1« 98?. dem Cabo mit einer siegreichen armee in Gior-nen n L-'ttst zwange jh„ also selbsten mit dem aufgenomme-tv jOMkeddulath in das Corasanische zu fliehen, wo er bey'ayren sich xjn flüchtling und beraubter Printz auf-Sein grösteS hertzenleid aber bey allem diesemsein?s^ "ndanck Frakkeddulaths; dann dieser, ob er schon nachWord» Esters tobe wieder in sein vätterlich Reich ist eingesetzetder« 5"' dem Caffo nicht nur nicht zu dem seinigen geholffen, son-noch dasselbe genommen. Nach dem tode aber diesesaira Marn, welcher im jähr Christi 997. in dem ; 87. der He-uv" w'gte, erkenneten die Georgianischen völcker, samt denen zuAMndaran, Cabum wieder für ihren ächten und rechtmäßigenbaid L^r und kaum war er wieder im besitz , so vermehrte er
He Reich mit hinzuthuung ChtlanS und Tabarestan, wel-
tzei«!"dhten seines sieges er doch abermal nicht lange genoß,leg .^„^usihasstigkeit, welche von den feinden mit dem verhaß-sen<ej"l/er tyranney beleget wurde, verursachte bey denGrvs-chem g- Hofs, < welche lieber einen Fürsten wollten, unter wel-beinä>^!?Mstraft fündigen möchten,) eine verrätherey. SieÄaniiÄ^n sich seiner Person, und schickten zu seinem söhngen, ,,„?dr, mit vermelden, er sollte seines vatters thron bestei-deri, x'"° so er sich dessen weigerte, wären sie bereit einen an-zu thu« sttzen. Manugeher sahe wohl, daß hier nichtsdesw°g'"'are' als das angetragene anzunehmen, und thäte esUnd afA' kaum aber sahe er sich als Sultan angenommen ,^fangen so gieng er naher Bostham, wo sein vatter
gehors-" Bg, kussete vor ihm die erde, versicherte ihn seinesso wo«? böte ihm darneben an, wann er es befehle,in sein w-A" leben und die Crone daran wagen , ihn wiederstines ss;,. setzen. Cabus, welcher sich mit diesem antragMeinen »s begnüget, antwortete ihm weislich: Ich habecken und meinem leben allhier ihre schran-
unh WM - ^ daher übergebe ich dir meinen gemaltUichts «s/f. Heine Hände. Hierauf gedachte Cabus anstechtet?« rs als GOtt zu dienen. Aber seine feinde, welcheNeteu ssn" ,'^aß er sich einsten an ihnen rächen möchte, verord-yerdj°»^^che, die ihm gift beybrachten. Also starb dieser wohl-M,chte unglückliche Printz. Sonsten hat er briefe und?iv>cennM« .^^n, welche zu ihrer zeit hoch geachtet wurden.Mcncke a. aitlmirte er sehr , und machte ihm grosse ge-uebes-k^„^l er seinen söhn glücklich an einer sehr stamm(p.. Uckheit curirt hatte. , bibl. Orient,
daß il,^^blne jchwester des Cacus, entdeckte dem Herculi,daß ihr die ochsen gestohlen; dahero sie verdienet,
^ervius -s'V °le Vestalischen jungfrauen geopfert worden, wieOvidiuz Achtet sä üb. VIII. Lneiä. Jedoch Virgilius und^decket «?' ^stst- melden, daß dieser raub auf eine andere art* ssa ^ Siehe Lacus.
Grie^jNdeUa, (Jeremias) aus Creta gebürtig, war in derehe, -xxM t Lateinischen, Hebräischen und Italiänischen spra-gem iaN. und Philosophie wohl erfahren , lebte in vori-v?,»-ädert , und übersetzte klstinsm äs Viri» kontik-tz. stvML ins Griechische. , äs Lr. Orsec.
.du ^ihl. Drses. tom. XI. p. 787.
kästeeine stadt im Königreich Fez in Africa, auf derdeniäckti«, Inländischen meers. Der Hertzog von MedinaUvmwen derselben an. 1496. nachdem er Melite einge-bige oerwss°"d weil die einwohner noch vor seiner ankunft sel-siell siebe« N"' so riß er dieft stadt nieder, und ließ nur das La-der nicht sehr vest ist, weil es auf einem felsen liegt,
^0.^ukerminiretwerden kan. L/«r»ro/. äelsr. sskr.
dalusien «n kleiner ort in der Spanischen landschafft An-hvn ^ gebieth von Sevilien, nahe bey den grentzen
lst sond-«Mdura. Es gehöret den Hertzogen,von Ossuna, undstlbiaer bgen des vortreflichen Weins berühmt, welcher inl>. 4^ ^ stend hervor kömmt. c7o/«re«ar, äsüe. äs l'sssx.
^^Uge^-^5'/Augustinus) von Valladolid in Spanien, wardUth, V. Prediger; als er aber in den verdacht ge-
° " sich ru der lehre Luther; gewendet, ward er von
der Inquisition verurtheilet, und zu Valladolid an. l;;y. ver-brannt. Les«, cle vir. iliulir.
Caqar Pharao», oder das schloß Pharaon, eine ruinirtestadt, die auf dem berge Zarhon liegt, nicht weit von der stadtFez in Africa. Man sagt, daß sie von den Gothen erbauet sey;wiewol die einwohner solches Pharaoni, dem Könige in Egy-pten, beylegen. Allein die bewährtesten aurüores nennen sieZarhon oder Zarahanon, nicht aber Pharaon. Man siehet da.selbst an unterschiedenen orten inleriprioiies in Gothischer schrift.üb. IV. E
* Caccia, (Alexander) war zu Florentz an. i?6i. gebohrem
wurde daselbst ÖLnonicus, und Lrcüicüaconus an der Metropo-litan-kirche; an. 1600. aber den ;. jnl. Bischofs zu Pistoja. Erhat solches amt eine lange zeit und sehr rühmlich verwaltet,und ist den 4. ftpt. an. 1649. gestorben, nachdem er sich vorher»selbst eine grabschrift verfertiget. , äs lümiüis»
vol. III. p. ;oo. l/Zt-eF«,, Icul. ssor. tom. III. p. ;i;.
* Eaccia, (Augustinus) von Novara, war von vorneh-mer familie, und legte sich erst aufdie Philosophie, diente aberhernach eine geraume zelt Carolo V. im kriege, unter dem com-mando des Generals Anlonjk von Lcva; nachdem er sich aberzur ruh begeben, trieb er die Poesie, und gab allerhand Ita-liänische getichte heraus. Wr/r«.
* Caccia , (Frid.) Cardinal und Ertz-Bischoff zu Mayland,
in seiner vatter-stadt, war ein söhn Camilli und Ursula Casatä.Nach vollendetem 8tuäio suiis zu Pavia , darinnen er es zu kei-ner geringen Vollkommenheit gebracht, begab er sich nach Rom,und wurde daselbst anfangs Consistorial-Advocat, bald daraufaber Luchtor stot-e, und Groß-Allmosenier bey Jnnocentio XI.An. 1692. erhielt er den titul eines Ertz-Bischoffs zu Laodicea ,und muste als außerordentlicher Xunoiuä Lpokoücus nach Spa-nien gehen , wo er auch die stelle eines I-eZati oräinarü mitgrossem rühm verwaltete, und deswegen an. 169;. den n.april zum Ertz-Bischoff von Mayland, auch zwey jähre darnachden2.doc. zum Cardinal und zum mitglied verschiedener Con-gregationen ernennet wurde. Nach seiner zurückkunft aus Spa-nten langteer den n. dec. an. 1696. mit kostbaren geschenckenvon dasigem Könige, Carolo II. zu Rom über Mayland in sei-nem Ertz-Bißthnm an, verfiel aber nach r. jähren in ein hitzigesfieber, daran er den 14. M. an. 1699. in dem 64. jähre seinesalters starb, nachdem er alle seine verlassenschafft den armenvermacht. küsti Laräin. tom. IV. vZ-eF«,, Itsl. sacr.
tom. IV. p. 279.
* Caccialupus, oder äs Gazalupis , (Joh. Baptist« )ein sOrus, von Sanseverino bey Salerno gebürtig, lehrte inder mitte des XVI. lsecuü die Rechte zu Siena; wurde her-nach Consistorial-Advocat zu Rom, und schrieb : äs DebitorslulpLÄo L fuZitivo , Lyon 159z. Xspst. in c. I. äs coßnit.keuäorum, Venedig i; 84. welcher tractat aber dem Barth.Cäpollä pflegt beygelegt zu werden r Oblsrviitions8 fsuä-ile«;Xepetitiones uÜguot in sure Liviü, Lyon 155;. äs lVloäo sta-äenäi in utrogus sure , Paris r;i8. Lyon 1578. in 8. äsüu-äo <L Liese üusu, Venedig 1584- äs Dnionibus LcsleüarumL Leneksiorum, welche in IrsÄstu IrsÄstuum tom. VII.stehen; äs kaÄi8; äs 1rLnlsÄlonibu8 ; äs keuäi Lognitions., bibl. Xap. Lh-äe, bibl. Loälej.
Caccianimici, ein geschlecht zu Bononien , aus welchemGerhard unter dern nahmen Lucius II. Papst gewesen. Hum-bert von Caccianimici, welchen dieser Papst an. 1144. zum Car-dinal gemacht, war ebenfalls aus dieser familie. Er that Ale-xandra III. bey dem Lcüilmste grosse dienste, und starb unterdessen regierung. KFa«,«,, äs Lpise. Lonon. üb. I. Ä«,s«.
As.
* Caccini, (Thomas) ein Dominicaner aus Florentz, warin der Theologie und ülikoria Lcolslislüs-i wohl erfahren. Erhat verschiedene ansehnliche ämter seines ordens bekleidet, istan. 161;. üoenitentiarius zu Rom, nach der zeit in etlichenOoüsAii8 Prior gewesen , und den 12. jan. an. 1648- gestorben.Man hat von ihm 8corm Lscleüsstica äel I. Oonciüo dücsno,Lucca 16)7. in 4. Volume I. äells 8toris üccleüsiücs. so vonChristi geburt an bis an. 202. gehet, Florentz,6)9. in fol.Das volumsn II. davon hat auch schon zum druck fertig gele-gen ; und seine übrigen schriften hat Raph. Badius in «puls.äs Lcsäemia flor. heraus zu geben versprochen.lsrixt. 0. k. tom. II. p. 559.
- Cacegas, (Ludovicns) ein PortWiesischer Dommicaner-Mönch, welcher an. 1610. in emem wehr als 70, jährigen al-t?p aesiorben Er war seines ordens LkronoArspüuz m derprovintz von Portugal!, und Hatte durch vielfältige reisen einegrosse menge von Nachrichten, zur Historie der Dominicanerm selbiger provintz gehörig, ^sammlet, die aber erst nach sei,nem tode durch Ludovlcum äs Sousa in ordnung gebracht,und in Portugiesischer spräche heraus gegeben worden, welchendienst eben dieser Sousa auch der von Cacegas zusammen ge-brachten ledens-beschreibung D. Bartholvmai äo8 lÜLttvres, ei-nes Ertz-Bischoffs von Braga, geleistet. Cardosus in üssiol.DuütÄN. eignet ihm auch noch folgende schriften zu, als: DasMatrone illustres äs oräen äo 8. Dominos , Madrid 162z.so aber vielleicht mit den vberwehntcn historischen Nachrich-ten einerley, und äss OenssIvLiss äo Lorcugsl, so noch iM
manu-