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Melket hatte , diese thiere mit einem qantzen Hagel von pfci-»en und gewerff überfielen. Als dieses nach der absieht Me-kMr vollkommen gerathen, wurden die elephantcn auf einmalvor schmertzcn rasend, und da sie ohnedem vor dem graben«ucht weiter kommen mochten, wandten sie sich plötzlich um,rennten in ihre eigene schlecht - ordnung und zertrennten die-Mve m einem augenblick. Metellus, der bisher seine schwe-re rustung noch immer innerhalb der ftadt gehalten, undmir auf einen dergleichen zufall gewartet, brach alsobald da-W Herfür, schlug die schon in völlige Unordnung gebrachtere'ube (dann auch die gegen die elephanten gestandene Rö-'"siche leichte fußgänger diesen thieren so gleich wieder nach-Wssgt, und also den Carthaginensern nicht die geringste zeit, sich«> ordnung zu stellen, gelassen hatten) ohne einige muheM Mem grösten vertust in die flucht, gab durch diese that, sowir allein seinem verstand und kriegs - erfahrenheit zuzuschreibenwar, den Römischen armem den zuvor verlohrnen muth wie-rr, und benahm ihnen sonderlich die bis dahin vor den ele-pyanten gehabte fast unbeschreibliche forcht. Wie dann nichtunvemerckt zu lassen ist, daß die hernach im zweyten Puni-,Mn trjeg durch Scipionem flkriLMum wider den Hannibal ge-'^rte Wacht eben durch dergleichen anstatt von Scipione istMonnen worden, da dieser des feindes elephanten durch seinel"chte rüstung mit abschießen und werffen unzehlicher pftilen ineigene schlacht-ordnung zurücklauffen gemacht, und als^ nut seinen legionen gleich darauf gefolget, die schon in gro-»cr confusion angetroffene feinde leichtlich geschlagen und erlegtAs' wobey aber kein vernünftiger zweifeln wird, daß nichtN!? diesen sürtreflichen kriegs-streich dem gegenwärtigenAttello abgelernet habe. L. ll. 507-L- N. z?;?-L. ll. 247.'varv er zum andern mal Bürgermeister mit M. Fabio Buteo-^ , üb. I. F7o^, üb. ll. L. 2. e^oa!a-
Mcilius Metellus, (Quintus) L. Cacilii Metelli Lal-L söhn, war Bürgermeister, und erlangte den beynahmen7WMWU8, weil er Jugurtham, den König von Numidienwi, ^l- ;875- ä- L. 109. geschlagen ; da er zugleich
M. Iunio Silano die Burgermeisterliche wurde erhlelte.fxiMm ihm Aftica durchs loos zugefallen, gieng er in deswem.. Wd , und brachte die kriegs - disciplin wieder zu stände,len vurch der vorigen Generalen nachlaßigkeit gantz verfal-
an . Iugurtha Hot ihm gleich bey seiner ankunft friededom^" dem versprechen, sich den Römern zu unterwerffen;Midi^ " ungeachtet, weil den verschlagenen und treulosen Nu-ll,keine weise zu trauen war, postirte er sich sehr vor-MaaMlfl / besetzte auch die ftadt Vacca, woselbst er seine'WrsEn anlegte. Hierauf schlug er denselben, und belagerteihm ^ ( die Haupt - ftadt in Numidien, allwo sich Iugurtha«usyMald zur feiten setzte, so daß Metellus keinen stürmzeit konnte thun lassen, daß nicht der feind zu gleichergar s.? Mlen sein lager anfiele, wie er dann das erste maltve„jvwchn dränge , und die zu dessen Verwahrung gelasseneJuans,,. ^ - leuthe meist daraus jagte. Jedoch ward zwarssiw-M iedes mal durch die gute anftalten Metelli, dembeyfnv». Markus sein General - Lieutenant hierinnen treflichven mÄ^e, wieder zurück geschlagen: aber die Romer verloh-lus minder ihre stürme vor Zama, so daß endlich Metel-dje vlchteter dinge davon abzog, und seine kriegs - leutheJucwrm ^ quartiere gemessen ließ. Indessen aber griff er8 e>, dj-N eben durch die künste an, welche dieser vorher ge-vexW^-nomer gebraucht hatte, brachte durch versprechenheiwmk e aus dessen leuthen und sonderlich den Bomilcarzuwi'. L seine feite , die dann Jugurtham theils durch
sich Mh, theils durM .. " ^
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theils durch forcht dahin brachten, daß er anfieng
starcken Mten vergleich einzulassen, und Metello neben einerund »f.WUine gelbes auch alle seine elephanten, viele waffenlänff^be, sonderlich aber eine anzahl der Römischen über-war, Ü.Aslieftrte. Da er also seiner besten macht beraubetches ihn Metellus sechsten zu sich gen Tisidium ; wel-Wequna nach langem bedacht und zweifel zuletzt in er-gerte ^J^ner vorhergegangenen Mißhandlungen zu thun wei-testes ..svleng also der krieg von neuem an, welchen aber Me-Maff-» K mit weit grösserm Vortheil als zuvor führen konnte,De!!nn>-k Iugurtha seines besten schntzes selbst beraubet hatte,der st.s? Kate dieser noch sein äusserstes, bewegte die bürgerheit e npä^^a, daß sie die Römische besatzuna bey gelegen-
gen, ,"^ sests, da sie selbige getheilt zu gast gebaten, erschlu-sv das von neuein für Jugurtham erklareteN, L. ll. 64Ü.kam m«^^lte war des Generalats Metelli in Aftica , doch be-ber em..,N diese treulosigkeit gar übel, dann Metellus hierü-dey leam« - ' chg mch der einigen damalen um sich haben-?Ug aua n>mmt einer anzahl Numidischer reuter ohne Ver-weser los, und als die bürger durch das ansehen
trvqe,, terey, welche Metellus mit fleiß vorher geschickt, be-da auf flantzen trupp für Iugurtha volck hielten, sospickt m.ft^ergegangenes begehren ihnen zur desatzung ge-Mlirden a. ' ttnd also demselben hauffen-wels entgegen kamen,Macht, ssuf gegebenes zeichen in grosser anzahl niederge-Nomm-n ^ aadt in dem ersten schrecken und confusion einge-was nicht vor dem feind umkommen, in dieschmal Verkauft ; so daß sie sich ihrer verrätherey kaumwar ^.?'"d zwanzig stunden zu erfreuen gehabt. Hln-LiffW^qurtha seiner seits nicht minder glücklich m ent-«m-x. ^heil.
deckung des anschlags, welchen Bomilcar aus anstiften Me-telli vorgehabt, ihn diesem lebendig oder tobt zu liefern, wo-bey dann Bomilcar mit seiner haut bezahlen muste. Hieraufnahm Metellus Thala ein, darinn sich anfangs Iugurthaselbst befände, aber ehe noch der ort mit grüben und schan-tzen umringet war, daraus entranne, und bald darauf Boc-chum, den König in Mauritanien, aus seine feite brachte. Wie-wol nun Metellus muth und stärcke genug hatte, dieser bey-den zusammen gefetzte macht zu bestreiken; so unterließ erdoch auf einmal dem feinde auf den leib zu gehen, als ervernommen , wie indessen Manns sein gewesener General-Lieutenant nicht nur das Bürgermeister-amt zu trotz desAdels erhalten ,, sondern auch gar ihmzum Nachfolger in fei-ner provintz wäre verordnet worden. Wie nun Manns hier--zu vmerley verlaumdungen wider Metellum gebraucht hatte,als ob der den krieg mit fleiß verzögerte, um das höchstecommando desto langer zu behalten: (siehe Marius)also wollte dieser um st> weniger den feinden grösser« abbruchthun, wer! nun die ehre , selbige völlig zu dämpfen, einemandern und zwar fernem feinde zufallen sollte. Indessen wardoch die würckung der von Metello geleisteten dienfte so kräff-tig, daß er bey seiner Wiederkunft nach Rom so gar von demvolck, welches zuvor Marium wider ihn erhebt , mit grösserehr-bezeugung empfangen,und ihm ein gar ansehnlicher trtumphverstattet ward. Einige zeit hernach, als er Lenlor war, woll-te er einen, nahmens Quinctius, nicht mit unter der zahl derbürger lassen, welcher sich fälschlich für Tyberii Gracchi söhnausgab. Er wollte auch nicht das gesetze des Appuleji beschwo-ren , welches durch gewalt war zu stände gebracht worden.Deswegen er il. v. 654. 7k. M. ;884- lk. L. 100. verbanntwurde, da er nach Smprna gieng. In welcher fach Metellus«dermal sich über Marium zu beklagen hatte, weil dieser nachvorhergegangener Versöhnung mit Metello, und als er sich svswol als er dem gewaltthätigen beginnen des Appuleji wi-dersetzet hatte , selbigen zugleich indem wahn und der hössnunagelassen hatte, wie er ebenfalls nimmermehr auf dieses unbil-liche gesetze zu schwören gesinnet wäre; aber solches, da es nunaufs härteste gieng, nicht gehalten. Doch ward Metellus dasfolgende jähr auf vorbitte seines sohnes, der auch daher denzunahmen kius bekam, zurück geruffen. NrLF. m ßuZurcK./ 7 vE, litz. III. Ich. I. in Mario. L'rrrro. L«-
Ac. *
* Eäcilius Metellus, (Quintus) Römischer Bürgermei-ster und General, mit dem zunahmen Naceäonicus, dieweilener Macedonien unter der Romer bvtmaßigkeit gebracht, ä. ll.ll. 607. und vor der geburt Christi 147. Der König in Ma-cedomen, den Metellus überwunden, hieß Andriscus, undhat sich dorten zum König aufgeworffen, und den nahmen Phi-lippus angenommen. Metellus schlug auch die Achajer auf dasHaupt, und that grosse dinge in Spanien. Seine allzugrosseernsthafftigkeit machte ihn bey dcm vvlcke verhasset, und dieseswar die ursach, warum er mit grosser mühe zu der Bürgermei-sters - wurde gekommen, als von welcher er zum zweyten malausgeschlossen worden. Drß ist noch bey ihm merckwürdig,daß er auf den schultern vier seiner söhnen zu grabe getragenworden , von denen er zuvor das vergnügen hatte, drey alsBürgermeister, und den vierten triumphirend zu sehen.
lib. XI.IX. 6k ll. / 7 o> «5, üb. II. c. 14. ^-6/07. leben
der berühmten männem, c. 6i.
Eäcilius, war eines fteygelassenen söhn, und wegen seinerqualitaten sehr angesehen. Sein vatterland war Calantis, eineftadt in Sicilien , wiewol sie eigentlich Calacte, und nochbesser Cale Acte, so einen schönen meer-hafen andeutet, genen-net wird. Er profitirte in Rom, zu Augusti zelten, die Redner-kunst , und schrieb eine Historie von dem, was sich in demkriege mit den knechten zugetragen. Es sind auch noch anderebucher vorhanden, die ihm zugeschrieben werden, in derenemem er zusammen getragen, was die Redner vor oder widerdie Historie gesagt. Smdas berichtet, daß dieser Cäcilius,welchen er vor einen Jüden ausgiebt, die Rhetoric von den zel-ten Augusti bis Adrtani gelehret, welches jedennoch in anse-hung der zeit nicht wahrscheinlich ist. Es können aber wol meh-rere dieses nahmens gewesen seyn, und gedencken die Alten einesandern Cäcilii, welcher in Sicilien des Verris (Zu-Kor gewe-sen , und L. Cäcilius XiZer hiesse, dabey in der insul selbst wie-wol ohne zweifel von Römischen eltern gebohrcn, und dabe»würcklich des Jüdenthums verdächtig war. - Cicero sticheltehierauf scharf genug, als dieser Cäcilius wider ihn behauptete,es käme ihm (Cäcilio) vor dem Cicerone zu , den Verrem we-gen seines schlimmen Verhaltens in der provmtz anzuklagen, daer sagte: ()uiä oum Verre ? was will der ^stid mit einemeber zu thun haben ? LL. vivin. in Verr. ZmE/.
üb. VI. L XI. m sttÜLll. üb. VI. L. 21
cle llistor. llrseL. lib. II. c. 4. Ac. *
Cäcilius, ein berühmter Advocat zu Rom zu ende des an-dern und ansang des III. lTcuü Er rst ebm derselbiqe, wel-chen Minutius Felix m seinem cüaloM, Octavius genannt, re-dend einführet. Denn Octavms, von welchem dieses buch sei-nen titul hat , war ml guter freund Minutii Felicis und Caci-
rüm Minuttt bekannter war,
geben vor - daß er ein Prie-ster worden, und wollen ihn für denjenigen Cäcilium halten,
Ff» dessen