ZZ8
kae
ventrix zugenannt, welcher L. II. 470. ä. N. )70V. L. L.284. zugleich mit C. Servilio Tucca Bürgermeister war. Dasjähr nach feinem Bürgermeister - amte wurde er nebst izooo.mann , die er commandirte, von den Galliern , die Aretiumbelagert , getödtet. Sein söhn L. Cacilius Metellus, von demein besonderer artickul folgt, hinterließ Q. Cäcilium Metellum,welcher Nagiller ec^uiwm und II. II. 548. ä. N. Z778- ä. L.206. mit L. Veturio Philone Bürgermeister war. Er hattezwey söhne, Q. Cäcilium Metellum Naceäonicum und L.Cäcilium Metellum, mit dem zunahmen Lalvum, von wel-chem letzter» eine eigene linie herstammet. Es war dieser Lu-cius ä. v. 612. n. A. ;842- ä. 6. 142. Bürgermeister mitQ.. Fabio Maximo Serviliano. Sein söhn, L. Cäcilius Me-tellus , auch genannt Lslvus , war L. II. 6;;. n. N. ,865.H. L. iiy. Bürgermeister mit L. Aurelio Cotta, und L. II.6 z 9- ä- IVI. ) 86 y. ä. L. uz. Lenkor mit Cn. DvMitiv , daer denn alle spiele verböte. Er hinterließ einen söhn, Q. Cä-cilium Metellum, zugenannt HumläiLum, von dem hernach.Derselbe war ein vatter Cäcilii Metelli Scipionis, mit demzunahmen kü, welcher ä. v. 674. L. N. ^904. L. L. 8->.mit Svlla Bürgermeister war, und mit Sertorio in Spanienkrieg führte. Sein söhn führte eben diesen nahmen, und war
L. II. 702. g. N. ;y;2. L. L. 52. Bürgermeister mit Pom-pejo M. dessen partey er auch hielt. Er continuirte den kriegin Africa wider Iulium Casarem an. 708. als er aber ge-schlagen, und von dannen nach Spanien gehen wollte ,wurde seine flotte durch ungewitter zerstreuet, und von Si-tio völlig ruinirt , wobey er selbst das leben einbüßte.
Drt mtere linie der Lseeiliorum pffantzte Caciliuslellus fort. Er schlug H. II. 606. L. A. ;8;6. H. L. 148.Andriscum, welcher sich vor Philippum ausgegeben, und Ma.cedonien eingenommen hatte. Er bekam deswegen den zu-nahmen MLscloniLus, und triumpbirte an. 608. Mit Ap.Claudio war er an. 6n. Bürgermeister, und als krownüilbesiegte er die Lelliberos. Er hinterließ vier söhne, die wa-ren r.) M. Cäcilius Metellus, so L. k. ü;y. L. M. ;86?.ä. L. Iiz. als Bürgermeister mit M. Aemilio Scauro dieLsräos überwunden und ohne erben gestorben. 2.) C. Cä-cilius Caprarius, der L. II. 641. L. N. ;87l- H- L. uz.mit Cn. Papirio Bürgermeister war, und wegen MacedonienIriumphirte, aber gleichfalls ohne männliche erben starb.;.) Q. Cäcilius Metellus , mit dem zunahmen Lslearicus,der ä. II. 6)1. fl. N. ;86r. ä. 0 . 12). Bürgermeister mitT. Quinctio Flaminino , und an. 6;,. Lenlor mit QuinctoServilio Cäpione war. Er führte den krieg in Spanien undin den Balearischen insuln, welche er bezwungen. Sein söhnQ- Cäcilius Metellus, mit dem zunahmen dlepos, warL. II. 656. ä. N. ;886. fl. L. 98. Bürgermeister mit T. Di-vio , und ein vatter zweyer söhne, nemlich Q. Cäcilii Me-telli, gleichfalls dlepos zugenannt, der H. II. 697. g. N. ^927.H. 6.57. mit P. Cornelio Lentnlo Spintere, und Q. Cäci-lii Leleris, welcher L. II. 694. L. N. ;924- ä. L. 60. mit
L. Afranio Bürgermeister gewesen. Dieser letztere war auchStadt-Richter unter dem Bürgermeister-amte Ciceronis, undstrafte die Catilinischen conspiranten ab. Seine ehefrau Clo-via, des Appii und Publii schwester, war ein unkeuschesweil», und wird vor des Catulli Lesbia gehalten. 4.) L. Cä-cilius Metellus, mit dem zunahmen valmaricus, weichern. II.6z 7. L. IN. 1867. L. e. 117. Mit Q. Mutio 8c-Lvola LugursBürgermeister war, und die Dalmatier überwand; davon erdiesen nahmen hatte, auch den tempel des Castoris erbauete.Ihm werden drey söhne zugeschrieben, davon der älteste L. Cä-cilius Metellus an. 684. kr-xwr in Sicilien war, und ü. II.686. n. IVl. )9i6. n. e. 68. als er mit Q. Marcio keßö zumBürgermeister bestimmet war, mit tode abgieng. Der dritte hieß
M. Cäcilius ; der mittlere aber, so das geschlecht fortgepflan-tzet, Q. Cäcilius Metellus mit dem zunahmen Lreücus, weiler die insul Cretam überwunden, und daher triumphiret. Erwar ä. II. 6gz. H. N. ;9iz. N. 6. 69. Bürgermeister mitO- Hortensio. Sein söhn Q. Cäcilius hinterließ Q. CäciliumMetellum Lrericum, welcher mit L. Licinio Nerva n. II. 760.
N. L. 7. Bürgermeister war. Aus diesem geschlechte der Lseci-liorum sind auch sonst noch berühmte leuthe entsprossen , oderhaben wenigst desselben nahmen getragen, als : Publius Cä-cilius , ein vornehmer Rechtsgelehrter, dessen öfters in denPandecten gedacht wird. Sex. Cacilius, welcher das Rechtunter Trajano und Hadnano gelehret hat. Von welchen bey-den Rutilius in vit. Mor. veter. Meldung thut. Sonst geden-cket Vellejus Paterculus , daß diese samilie der Lseciüorumsoglücklich gewesen, daß innerhalb 12. mhren zwölfe aus dersel-bigen die höchste ehre in Rom erlanget; indem sie entwederBürgermeister oder LenloiW gewesen, oder triumphiret haben,üb. U. c. 11. Überhaupt auch verdienet wohl angemercket zu .werden, daß da dieses geschlecht erst im 47°- iahr nach erbauungRom zu dem Bürgermeisterthum gelanget, solches hernach in-nert den folgenden 2z 0. jähren viermal das oberste Priesterthurn,
2. lliÄawras, 2. NsZisteris eguitum , 7. Lensurab , z. mal
rrinLiparum 8enÄw8, und endlich neun triumphe, auch diesesalles m nicht mehr als 19. Personen erlanget hat. Der PoetNavttls, der eben, wie noch von vielen andern geschahe, denMetellls dtese ehre mlßgonnete, stäche auf sie mit folgendem»erst: kaw Metelli komL kum Lonluies: es geschiehet durchcln blindes geschlcke, daß die Metelli zu Rom Bürgermeister
cae
werden: Worauf einer aus diesen in einem andern nicht unfei-nen Verse gleicher art geantwortet: lVIalum cksbum Nsrellivio kostse: so daß freylich die gewohnheit alt ist, die Poeleumit prügel-streichen zu bedrohen, auch wol würcklich in der tMzu belohnen.
Cäcilianus, des Bischoffs von Carthago Mensur« viac^IM8; und nach einigen gar Ärcluäisconus, welchem er durmeinhelligen schluß der Cleristy und des volcks an. ;°6. succedirte.Als aber Botrns und Celesius, oder Eelestius, welche beydachter kirche Priester waren, sich dieser würde beraubet jä-hen , erregten sie eine trennung, so davon den ansang nahm,als Cäcilianus die gefässe der kirchen begehrte, welche zeit wah-render Verfolgung, oder da er wenigst für seine Person wegeneines wider ihn gefaßten argwohns an den Kayserlichen Hof er-fordert wurde, einigen, so man für ehrliche und treue mannerhielt, zu verwahren gegeben worden. Diese wollten selbige nEwieder ausantworten, sondern schlugen sich zu gedachten gell«"chen, und nahmen sich vor, ihrem neuen Bischoffe zu widerst^den, ja sich von seiner gemeine gantz abzusondern. Sie wand-ten vor, daß seine ordination nicht gültig wäre, bezuchtigle»ihn vieler lasier, und zogen endlich eine gewisse reiche frau, N*cilla genannt, welche aus Spanien gebürtig, und dem Carl-liano sonderlich feind war, weilen er sie wegen gewissen aber-gläubischen dingen bestraft, auf ihre feite. Diese unrulE»köpfe wurden von Donato , des Majorini Nachfolger im Wß-thume, Donatisten genennet. Sie theilten sich nachgehends mzwey parteyen , und machten bey 200. jähr lang grosse spaltun-gen in der Afticanifchen kirche. Im ersten ansang hielten sie emLoncilium zu Carthago von 70. Bischöfen, daraus sie Cacm^num citirten, und als er nicht kommen wollte, und gewa«förchtete, entsetzten sie hin seines amts, und ward ein andererMajorinus an seine statt gewehlet. Doch wollte CäciliaEdiesem nicht weichen, sondern appeüirte an den Kayser, W7hielt es auch der gröste theil seiner kirchen beständig mit ihm'Er wurde würcklich auf dem Loncilio zu Rom, welchesPapst Miltiades an. ;i;. aufConstantini ansuchen hielt, so,den ihm beygemessenen lästern los gesprochen. Über diest"nahm ihn der kroconlul in Africa in schütz, und das an.zu Arles versammlete Lonoilium vertheidigte ihn,und verdawuLte die Donatisten, welches ebenfalls der Kayser ConstantiEdurch ein besonderes urtheil that. Cäcilianus war hernach sHauf dem allgemeinen Loncilio zu Nicäa an. ;2z. und stUnicht lang hernach. Von dem was sich mit der ÄonattstiD-ssecte hernach noch zugetragen, siehe Donatus und DonatistM'lib. I. contra karm. c. z. Lrsv. coll. ä. z. e.14.contra Lrelconc. c. 27. leg. üb. I. contra karrn.
an. ;o6. ;rz. in kulsb. *
L. Cäcilius Metellus , ein Römischer BürgermeisterGeneral, welcher sein geschlecht am meisten in die höhe ^bracht, wird vor des Q. Cäcilii, ventonis söhn gehalten. ,verwaltete das Bürgermeister-amt L. II. zoz. ü. A. ; 7 l/l
L. L. 2z 1. nebst C. Furio Pacilo. Er führte auch in Sieu'v,krieg wider die Carthaginenser, da er sich anfangs zwischen ^bergen enthielte, kurtz daraus aber in das ebene selb rucr^Thermam und Lipam wegnahm, und als er Asdrubal, ^General der Carthaginenser, durch list und simulirte forchl..eine enge bey Panormus, (heut zu tag Palermo) gelo^Hwo aller Vortheil auf der Römer feite war, schlug er dene as'LHaupt, lödtete ihm 26. elephanten, 14°. aber bekam es »§beute, welche nachgehends nebst 1;. der vornehmsten ftindM^Officierer nach Rom geführet worden, seinen lriumphauszuzieren. Er war der erste, der elephanten im triumpvgeführet, und nach ihm hat keiner so viel von diesen thiereneinmal bey seinem triumph gehabt. Die that war um jo.rühmlicher, weil die Römische soldaten damals wegen dervorher meist durch die elephanten erlittenen niederlag.
M. Attilii Reguli in Africa, diese thiere aufs äusserste svhevten, Metellus hingegen, da kein mensch etwas derE A,hatte vermuthen sollen, eben durch dieses Mittel, dApge-durch ihre eigene elephanten ihnen die groste Niederlage Los-bracht. Er hatte sich nemlich so lang in Panormus eingehen,sen gehalten, daß die Carthaginenser keinen zweifel iWiclles grauete den Römern aufs äusserste für ihnen und so>'^ ^jchtfür den elephanten. Sie verwüsteten also ohne Hinderung ^ifenur die Häuser und dörfer, sondern auch so gar die sau ge-sagt bis nahe an die stadt. Zuletzt, weilen sie sich n'/m ri- '
6? -in nl-i-b-g ru thun ' .iza,
fürchtet achteten, vermeynten sie ein gleiches zu thun To-nern kleinen stück landes, welches söwol als die cr-normus, die darin» lag, durch ein flüßlein von erw ophöheten ufern von dem übrigen seid abgesondert ' siedem ende aber, da die Römer so nahe waren, ^" spitze/mit der gantzen armee, und den elephanten an rcr ' „11-wie sie gewohnt waren. Metellus, der solches langstschet und erwartet hatte, ließ eine grosse menge aoeleicht gewaffnete leuthe wider sie anlauffen , und vv> jy-feiten mit wurf - pfeilen in die thiere schießen, ha«c Zür-nen anbefohlen, wo die elephanten auf sie chgetrievl rigcvden, alsobald zu fliehen, und in den ohne dem Zur M Mstadt - graben zu springen , da hernach beydes ste 1neuem auf solche los schießen konnten, als eme Zur „e sÄanderer, ebenfalls so gerüsteter leuthe, die er an begm