Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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^ wann fle dazu das beste recht hatten, nichtc-nk n Temam, sondern noch andere an der zahl bis auf tan-nach Rom ausfordertcn, um sich zu verantworten; nachm dosen ansang es niemal mehr wohl um der Achäern sa-,, ch Schanden. Callicrates wurde hierdurch zwar für einige zeitivegschaffung der vornehmsten und ansehnlichsten Regi-^.ch/°-gliedern etwas mächtiger als vorher, hatte doch nie keinGlucke, wurde unter andern von einem gewissen Menal-^ Segen empfahung 10. talent auf sich genommen hat-», l den Oropiern von dem Achäischen bunde hülffe zuwege z»slWen, und dem Callicrati/ ohne welchen solches nicht ge-loschen konnte, die helfte davon versprochen, nach verrichteter^betrogen und ausgespottet. Nicht lange hernach, als erli„t!>?"den der Lacedämoniern eine Gesandtschafft nach Rommernonunen hatte / starb er unterwegs und hinterliesse wegendstn seinem vatterland verübten treulosigkeit sowol beyDörnern, welchen er damit hatte dienen wollen, als beyGriechen , denen er damit schaden zugefügt, einen sehr»unechten rühm. ich. VII. *

ach,".Zierates, ein Griechischer geschicht-schreiber, von Tyrus, welcher um das jähr 280. gelebt, und Kaysers Au-M leben beschrieben. üurel. IV.

der^ttrattdas, einLacedämonischer General, welcherwi-Athenienser herrliche siege erhielte. Er nahm die stadtÄ^ryymne ein, und belagerte v. L. ;47- Olymp. XLIII. 2. A.Und i 0.407. den feindlichen General Conon in der stadtMitylene. Das folgende jähr kamen die Athenienserin entsetzen, und lieferten ihm eine schlacht nahe beyArgmusischen insuln, woselbst Callicratidas mit seinem schiff° ^unde suncke. äs reb„8 6r. Ich. I.

»>.>6uidius, (Cornelius) Lbrysopoütsnu8, ein errichteterworunter Cornelius Looß, ein Holländer, verbor-Ir hatte in seiner geburts-stadt Goude ein Canonicat;p^.der religions-krieg zwang ihn in der mitten des XVI.dissÄ^ch anderswohin zu begeben, daher er semen unmuth1'0? Erhand anzügliche schriften ausließ; worunter eine an.^>7. Unter dem titul : 8xiriw8 vertigiriis utriuegcis OermaniD^Ußwnis äilüäio ver-l origo, pro§relüi8 ss inäubiMtu8

Socius heraus kam, darinnen er die ProtestirendenIxaLangriff. Er hat auch wider Christianum Francken, einendied--der stch zu den Protestirenden wandte, nachmals aber/ umkehrte, streit-schrifren verfertiget; am meisten aberaunt gemacht durch seinen tractat äs vsm <L Lll»schickt' welchen er heimlich nach Cöln zu einem bnchdrucker ge-?ueil aber dieses auskam, wurde er auf beseht desarrest !, ^pEoüci in dem kloster St. Maximini bey Trier inruf '.frommen , und gezwungen, einen öffentlichen wtder-gch afs ldun. Er muste auch hierauf Trier verlassen, und be-be. Brüssel, woselbst er Vlsarms in einer kirche wur-

iNeynsti^l man ihn aber anklagte, daß er in seinen vorigenkonnt? ^-verharrete, wurde er aufs neue eingezogen, undkeyh.j.^ kaum nach einer langwierigen gefangenschafft dieklage Wieder erhalten. Doch da man zum dritten mal die an-rweifei ?er ihn anbringen wollte, würde ihm selbige ohneselbig/,, Koffere gefahr verursacht haben, wenn er nicht der-seinen ük.- lahr 1597. durch den tod entrissen worden. UnterIlMrin^"Sen schriften ist sonderlich zu mercken: Lamlogus il-ütss v/f Utrmsgus 6erm»nlse lcriptorum. bibl.

YUeN;/ 2-/»,»^ äiluuis. insgis. üb. V. appenä. Keponfe suxCom^ un krovioci-ist c.z.

Und Mi^res, (Franciscus äs) Ritter und Herr von Rochelayaip wurcklicher Königl. Räch und Cabinets-bsciersriusAcgA»,j °ustschen Hofe, wurde an. 1689. in die Französischebey „'^ausgenommen, und nachgehends von dem Königeaber hg?rsthledenen Gesandtschafften gebraucht. SonderlichMische« ss bey den geheimen tractaten, die vor demRyßwi-wvrden ^stden zwischen Franckreich und Holland gepflogendes»vea°« ^ue ungemeine geschicklichkeit sehen lassen, und istauch bey dem frieden selbst zum Bevollmächtigtenwurde,, worden. Seine dabey geleisteten wichtigen diensteden, Könige mit einem geschenck von 100000. pfun-uuch bi/!,../s stelle eines Cabinets-8ssrswrii belohnet, die erjähre feinen tod verwaltet, der den 5. mertz 1717. im 72.^oöins a alters erfolgte. Als an. 1687. Perault durch seinvon dxx " j'Lsie äs 1.01118 le Oranä zu dem berühmten streiteschrieb Ilehrsamkeit der alten und neuern gelegenheit gab,?0uvsliE bbr lsallteres die llilloirs koecigus äs In Zuerrs. tinuen^^- äsclarss entrs Is8 nncien8 L Ie8 moäernen,"r eine? A die meriten der scribenten von beyden parteyen un-§Mde Zuzureichen siction vorstellt. Nachgehends gab er fol-heraus : äs8 Mot8 L In moäs <L N011VSÜS8

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^priine- ; ingleichen äu Kon L MMvMs Usilgs äs. äL8 kgLons äs parier Lourzeoiles Lc. nnd äes

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l^rie dg? . äe8 Lon8-LontS8 , äs leur IKsZs; äs la Kail-, äs la Haillsris L äs8 HMUeors äs notrs

ae Ig Li/ni^uilich aber sind seine beyden letzten schriften,^ience ä, negocier avec Ie8 8ouverain8 , und äs Inuulte , lUonäe L äe8 LomioMnce3 utile8 a In con-^N qedr,,^/^ sehr beliebt, die sowol an unterschiedenenW worden als auch ins Teutsche und Holländische uber--. CaUin^. Wertungen von gelehrten fachen 1717.rurch einM??/Lu Atheniensischer Capitain, ward der armesbelügen schluß des Kriegs-Raths, welcher von den Athe-

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Niensern vor der Marathonischen schlacht gehalten ward, zumGeneral erwehlet. Er war mit dem Miltiade eines sinnes, daßman den Persern eine schlacht liefern sollte; nach welcher er,obwol mit vielen spieffen durchstochen und getödtet, dennochaufrecht stehend soll seyn gefunden worden; wiewol solchesdoch nicht von allen, die sonsten dieses manns tod melden,also beschrieben wird. Die schlacht, und hiemit auch diesertod fiel in st. l). L. 264. Olymp. I.XXII. st. stl. ;494- st. 0.4 yo. L«/ in slir. Or. in litt. Orox. in 80 -

Ions. 8 r,räa,. *

Calltmachus, ein berühmter Griechischer Poet von Cyre-ne, einer stadt in Africa, gebürng, Batti söhn, und desOrammatisi Hermocratis schüler. Er war einer von den ge-schicktesten männern zu seiner zeit, hat aber niemals weit-lauftige wercke geschrieben, weil er zu sagen pflegte: daß eingroß buch em groß übel sey. Er lehrte zu den zeiten Pto-lemcu kliilaäelxlii und LverZstN II. L. ;o8. Olymp. LXXXIII.2. ä. N. ;7o8- ä. 0. 246. die Grammatic in Egypten mit gros-sem rühm. Unter andern seinen fchülern war auch der PoetApollonius, von Rhodos, der das LrAonsmicon geschrieben,wider dessen undanckbarkcrt er ein scharf Lärmen schrieb,und ihn darinnen unter dem nahmen Ibis abmahlte, auchalle die fläche wider ihn ausschüttete, welche nachgehends Ovi-dius ins Lateinische übersetzet, in seinem tractate genannt:in Ibin. Wir haben noch einige LpigmmmÄtL und ttymno8von ihm , wie auch viele kmZmentL, so hin und wieder vonden alten 8ckolialii8 und I.exicogrspliis angeführet werden.«Leine schreib-art ist sehr nett und nachdrücklich. I. G. Grä-vius hat eine sehr schöne edition davon heraus gegeben, wel-che schon sein söhn Theodorus zugerüstet hatte, aber darüberverstorben war. Sonderlich ist dabey ein überaus gelehrterLommsnt-iriu8 von Ez. Spanhemio, der noch mehr wehrt,als der gantze Callimachus. äs kost. Or-so. üb. I. s.

i;. üb. II. s. <Ls. *

Callimachus, der jüngere, ein Poet, der Helden-getich-te geschrieben, des vorhergehenden schwester Megatinä undStanefori söhn, wie Suidas berichtet, lebte II. o. ;o2. Olymp.OXXXII. L. AI. Z7;r. L. L. 2;2. Es ist noch ein anderer Poetdieses nahmens von Colophon, dessen Tatianus in seinerorLticme aä geiwe 8 , und Eustbivs üb. X. priep. üvgn^. ge-dencket. Es fügen etliche noch einen hinzu, dessen Propertiuserwehnen soll üb. IV. elsA 1. Allein es ist von andern an-gemerckt, daß Propertius daselbst von sich selbst rede, und sichOsIümAsbum llomkmum genennet, weil er mit eben einer sol-chen art der getichte sich hervor gethan, als Callimachus vonCyrene geschrieben.

Callimachus, ein berühmter Baumeister, (zngenannt, d. i. der seine wercke niemals gut genuggefunden,) war von Corinthus, und lebte kurtz nach derüX. OIvmp. I). L. 214. L. AI. Z444. A. L. 540. Er konnte vor-treflich in marmorstein arbeiten, und war der erfinder des inder bau-kunft so genannten Corinthischen capitels. Denn alseine junge weibs-person zu Corintho starb, satzte ihre Wärte-rin einen korb auf ihr grab, worinnen einige kleine gefässe wa-ren, daran die verstorbene Person bey ihren lebzeiten eine son-derbare lust gehabt, und bedeckte solchen korb mit einem grossfen breiten schiefer-stein. Da war es nun geschehen, daß derder korb auf eine wurtzel des krautes barenklau, lat. Acambungenannt, zu stehen gekommen, und als selbige im frühling her-vor wuchst, kamen die blätter und stengel davon an den feitender gefässe hervor, indem sie aber bis an den schiefer-stein indie höhe gewachsen, hatten sie sich wieder zurück gebogen. Alsnun Callimachus dieses zu gesichte bekam, machte er das da-her so genannte Corinthische capitel nach solchem modelstEr war auch im mahlen und stein-schneiben wohl erfahren.Man berichtet, daß er eine göldene lampe in dem tempel derMinerva zu Athen verfertiget, darinnen das docht aus un->verbrennlichen fasern, so von dem steine Amianthos gemachtworden, gewesen sey, welches ein gantz jähr, ohne hinzu-thuung neuen ols, beständig gebrennet habe. Nr»«», üb. IV.c. i. Iib. XXXIV. lib. I. vies oes

Arcbit. Gnndrarts Acad. tom. I. k. II. üb. I. c. 14.

Callimachus Lxpsrieng, (Philippus) gebürtig von Sän-Geminiano im Florentinischen, welches einige veranlasset,ihn einen Florentiner zu nennen. Er lebte in dem x v. i-xsu-lo, und muste aus Italien fliehen, dem hasse des PapstsPauli II. zu entgehen, welcher ihn beschuldigte , als wenn erwider ihn conspiriret hätte, auch wurckuch hatte lassen audie folter schlagen. Er begab sich derohalben nach Polen, daihn der König Casimir zum Iniormstors seiner klnder annahm,und kam ersowol bey diesem ^^mge als bey dessen söhn undNachfolger Johanne Alberto, mglerchen bey Matthra Corvinoin grojsts ansehen, ward auch Königlicher Polnischer 8esrem-rius. Gleichwie er sowol m der Theologie, als Philosophie, Poe-sie und beredtsamkeit erfahren war, also schrieb er auch unter-schiedliche wercke, als äs Ü.ebii8 Httilrx; äs Noribus TgrMrorum;äs IIebu8 3.b IIIsäisI-M VoloniT utgus blunAAriL Ilses eeiiis :äs bi8 quL a Veneti8 uÄu lunt, guo TkirMroe <L kerss8 con-T„1S08 soosir^rsur ^ sks. «Leine tüeolooiisb?

Ichitt, TM-Mius, L- st«b,u LaÄ L Vvct. üb. VII. äs scr, essl. rer.

kolvn. üb« XXX. js/rcLsv. Üb.IV. c. 78. »favrrtt. In sloß. c. 41.

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