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Zweyter Theil. Bi - C.
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ein gewisser brunoe» in Judäa, jenstii deS Ior-i°!„ ;..oessen warmes wasser ins Todte meer lief, und nicht al-tvm- ^'^.^smidheit dienlich, sondern auch gut am geschmacke«Zs^^osephus mercket an, daß Herodes, als er einmal un-von Norden, zu selbigem Hingereiset, allein keine hülffe da-von bekommen habe. üb. XVII. c. 8.

m^llirhöe, ein brunncn in dem Attischen lande, dessen dieM,,fn? mgleichen Strabo und Thucydides Meldung thun.

di?i?s Pausanias gedencken ebenfalls einiger brunnen^'cies nahmens.

, Scamandri tochter, heurathete Troem, dena°k>_Ä-Komg von Dardanien, von dessen nahmen es nachge-Troja genennet worden, und bekam von ihm drey söh-rrien - erste hieß Jlus, wovon diese stadt ebenfalls ihren nah-vd/' .^langet. Der andere Ganymedes, der von dem Jupiter,odssv a, e andere wollen, von Tantals dem Könige, von Mäonienfa^^aphlagonien, weggeführet worden. Der dritte war AstCapys vatter und Anchisa groß-vatter.

^ äuAuka. , in

ihArllirhoe, Lyci, des Tyrannen in Libyen tochter, welchevaf." chemann Diomeden aus der gefahr der Nachstellung ihreslass-» erlösete; ward aber von demselbigen nachgehends ver-, worüber sie sich selbst erhenckte.

Zl.Eallirhoe, des ffusses Acheloi tochter,,vermahlte sich an dendi/Don, der seine mutier Eriphyle getodtet hatte. Er hatten, iHone Hals-kette, so seine mutier bekommen, um ihrenvi-,«? Amphiaraus zum Thebanischen kriege zu überreden, oder""ehr, da er sich verstecken wollte, um nicht dahin zu ziehen,^'verrathen, seiner ersten frauen, des Phegeus tochter, gege-«, 2 ' Ein als Callirhoe von der kette horte, wollte sie ihnE Wieder zu sich lassen, bis er ihr die kette geschafft hatte.AEon zog »um Phegeus, und gab vor, er könne von seiner«Key "icht eher genesen ,' bis er die kette dem Apollo zu Del-L b verehret habe. Als aber Phegeus erfuhr,daß er sie nicht demsein-,2sondern seiner neuen frau gegeben, ließ er ihn durchlan s, p )ne tödten. Callirhoe, die indeß den Jupiter zum ga-dae Kommen, bat sich unter währender Wollust von ihm aus,tvd ik - kleinen söhne gleich mannbar würden, damit sie denvxxAres vatters rächen könnten. Jupiter konnte ihr das nichtsoll«- ' Amphoterus und Acarnan, Alcmäons und Callirhoewea?« machten sich auf, trafen ihres vatters Mörder auf demtvolu- ^ Delphos an, da sie die kette und den rock hinbringeniN Ae» schlugen sie, sowol als den Phegeus und seine frautuna°Ms todt, erzehlten nachgehends ihrer mutter ihre verrich-rvL»?rechten aber auf Acheloi vermahnung die kette und denEH nach Delphos. So wird wenigst die fabel erzehlet.* 5 ^' üb. III. Or-z^. metgmorxb. üb. IX.

Cv>.°ss 5 kkiroe, ein frauenzimmer zu Calydon, in welches sichex iv« ?es Bacchi Priester gantz ungemein verliebte. Je mehrsie a- "ver seine liebes-quaal zu verstehen gab, je härter warsilicss. ihn gesinnt. Er nahm daher zum Baccho seine zu-le vn» Welcher ihm auch in so weit hülffe mittheilte, daß vie-«esycff ven Calydoniern rasend wurden, als ob sie sich vollOr-w',,, Gatten, und in solcher raserey stürben. Als man dashie« -Mn zu Dodona fragte, wie dem übel abzuhelffen wäre,te v,,vie Calliroen, oder sonst jemand, der vor sie sterben woll-« ^>?en Corefum dem Baccho opfern, und da sich nie-seln j!/and, muste sie, alles Widersetzens ohngeacht, sich zu die-Lie-xp,', "gen tode gefaßt machen. Indem ihr aber Coresussie abschneiden sollte, erstach er sich selbst für sie, wodurchdem Wahret wurde, daß sie sich auch an einem brunnen beyCalydon erstach , welcher von ihr den nahmen^"ve bekommen. , VII. ri.

agzEWenes, von Olyntho gebürtig , ein kbiloLpünsWar e^^. ttis schule, und wie Diogenes Laertius berichtet,stifte« g»' 'h'" geschwister-kind. Er folgere auf desselben an-ernsik,LMndro N. nach Orient. Weil er aber ein überausHeln ««ermann war, und sich in die Hofs-art und das schmei-Nickt cU.' keine weise schicken wollte, ward er von Alexandraben, W geachtet; sonderlich als sich Callisthenes seinem vorha-weqen M einen Gott anbäten zu lassen, widersetzte. Dero-Wider ^j huldigte ihn Alexander, daß er an der von Hermolaoließ ik« Person angesponnenen conspiration theil hätte, undÄleran-, ' Wo ^ ^ 427. Olz-Mp. LXV. welches drey jähr vorNach - «i kvde war, an die folter schlagen, daran er auchin ein x-M soll gestorben seyn; wiewol andere wollen, er wäreletzt Zesperret, und so mit geführet worden, bis er zu-Justin,,^ kranckheit, und zwar an der läuse-sucht gestorben,cher: Trogo Pompejo beschreibet diesen tod noch klägli-

leff-e« «sWwWer hätte ihm Hände, fusse, nasen, ohren und"eiN keWEn lassen, und sodann dene samt einem Hund in ei-chus «.VWschlvssen herum geschleppt, da ihm dann Lysima-den ei,, eyden gift gegeben , damit er dadurch seinem ley-Wen alle WW ende machen möchte. Darinn hingegen stim-^wöruW. «W» überein, daß Callisthenes an der Nssammen-s'ch dainL?«"lchnldig gewesen, und Alexander N. dessen sitten^ ein^n^!?L"v sehr angefangen zu andern, sich durch diesenden",W- Mandflecken angehänget. Er soll eine Historiebv Üb Alexandri N. geschrieben haben, daraus Stra-

' etwas anführet. Diejenige aber, welche

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man in-er Königlichen bibliotheck zu Paris unter seinem nah-men weiset, ist von einem viel neuern scribenten. Es werdenihm auch noch andere wercke beygeleget, welche von den Altenöfters aüegiret sind. in Liex. üb. Viii.

üb. IV. in suas. I. L N3t. gu. 6. rz.

L/a«. üb. VII. c. 2. 5»,^, /'z-r/s/i/. üb. XII. Oroz.in Ibeoxbr. L Lriüot. , (le Hist. 6r. üb. I. c. 9.

«Lc. in ep. sä ^»s. 8csüZer. in epiü. 496. 6c 498. *

* Callisthenes, ein aufrührischer und lasterhaffter mann,

welcher die pforten des tempels zu Jerusalem im jähr der wett4871.164. jähr vor Christi geburt unter feuer und aschen ge-setzet. Es geschahe auf den tag , da die Jüden das fest dessieges feyreten, welchen Judas Maccabäus über Nicanor, Ti-motheum und Bacchidem, die Syrischen Generalen, erhalten.Calnsthenes verbarg sich zwar nach der that in einem haustnahe bey dem tempel gelegen, ward aber bald entdeckt, gegrif-fen , und lebendig verbrennet. 2. VIII.

* Callisthenes, ein Griechischer geschicht-schreiber aus dem

lande der Sybariten in Groß-Griechenland. Man weiß nicht,zu welcher zelt er gelebt hat, doch ist bekannt, daß er die ge-schichtet» der Galatier geschrieben, von welchen

Plutarchus das 2;. buch, und Stobäus das i;. anziehet.

cle üum. sermon. äe morib. , äs llilt.

Orsec. Üb. III.

Callifto, eine tochter des Königs in Arcadien Lycaonis, ei-ne von der Dianä Nymphen, welche Jupiter schändete; wor-über Juno so zornig ward, daß sie beyde sie und ihren söhn Ar-cas in bären verwandelte, welche aber Jupiter nachgehends un-ter die stemm setzte. mersm. üb. II. lÄb.L 6.

Calliftratus, ist der nähme vieler berühmten leuthe gewe-stn. 1.) Um die XLVII. Ossmp. war einer zu Athen, welchercomodlm in versen schrieb, und dem Aristophani es zuvor thunwollte. 2.) In dem 4. jähr der L. Olymx. ward ein Athenien-ser dieses nahmens von seinen Mitbürgern, nebst dem Timotheound Chabria, als General wider die Lacedamonier aeschickt.

Um eben dieselbe zeit lebte zu Athen ein vortreflicher Redner,Callistratus Aphydnäus genannt, welchen der damals sehejunge Demosthenes, nachdem er ihn vor geeichte eine rede, diestadt Oropus betreffend, vorbringen hören, dermaßen hoch zuschätzen anfieng, daß er den Platonem verließ, und ihn dagegenzu seinem lehrmeister annahm. 4.) In dem andern jähr derLVI. Olvmp. war ein Callistratus Lrcüon zu Athen. ) EinGriechischer Iültoricu8 dieses nahmens hat 6e TsmotbrsLibus,und 6.) ein anderer, mit dem vornahmen Domitius, llilto-li-un Ilergcleoticsm geschrieben. 7.) Callistratus von Tene«dos hat über den Aratum commentirt. 8.) Ein llrsmmaricusdieses nahmens wird öfters in den lcboüis in llriltopbgnemerwehnt. 9.) Ein berühmter bildhauer, dessen Plintus ge-druckt. Vieler andern zu geschweige», von welchen äs

Hiil. 6rrec. üb. III. p. z;8- und äe leient. Msrüem. e. 21.

p. 159. nachgesehen werben kan. Kc. üb. XV. ^e-soz,-.

üb. VI. Hellen. Lpopür. üb. III. c. 1;.

Dro«. sntig. ftom. Üb. I. /.anrM'cl. in lllex. c. 6z.

l°ü». üb. XXXIV. c. 8.

Callistratus, ein berühmter Rechtsgelehrter zu den zeiterrSeptimii Severi, und scheinet nach dem zeugnissc des Lampri-dii, daß er noch unter Alexandro Severo gelebet habe. Seineschritten sind äe LoZnitionibus üb.; Läicti lVIonitorü üb. VI.;äe,jure kilei üb. IV.; InlütMionnin üb. II.; siu-eltionum lib.II.; woraus die stücken in Lorxore ^uris Liviüs vorkommen.

, in ^Lt. Üb. I. c. 27. , in ILt. üb. II. c. 9.

* Callistratus, ein küilolopüus, welcher oder be-

schreibungen von 14. bildern, nemkich Salyri, Bacchä, Cupi-dinis, des ffusses Jndi, Narcißi, Occasionis, Orphei, Bacchi,Memnonis, Aesculapii , noch eines Cupidinis, welchen Praxite-les geschnitzt, Centauri, Medeä, und Athamantis heraus ge-geben , welche von Friberico Morello in das Lateinische über-setzt worden. Gottfr. Olearius, in krolsMm. sä opx>. kbilolirse.halt ihn vor eine person mit dem vorhergehenden, allein Fabrr-cius, bibl. 6r«c. IV. 24. x. 57. will behaupten, daß vielmehrCallistratus Leonis söhn, der Auwald der Lmssüctyonum beyden Olympischen spielen, welcher zu Plutarchi zeiten gelebt,die gedachte schrift verfertiget habe. äxmxoi. 1 v. 4,

VII. z.

Calliftus, der erste Papst dieses nahmens, welcher voneinigen scribenten Domitius Calixtus genennet wird, warein gebohrner Römer, und succedirte Zephyrmo, an. 219.Da der Kayser Alexander Severus sich w gnädig gegen dieChristen bezeigete, und wegen emer gewissen ihnen gehörigenstelle wider die gast-wirthe zu Rom em den Christen gün-stiges urtheil fällte, bauete Callrstus an diesem orte eine kirche,

welche anjetzo unser lieben srauen Arche »enseit der Tiberherst, allwo, wie man saget, bey der geburt Christi öl hervorgequollen. Man hat aber sonsten von der Historie dieses Callistiso wenig gewißhert, daß die scribenten weder über die art - nocbüber die zeit seines todes mit einander einstimmia sevn Ein?g- melden, man habe ihn im gefangnis^Wbey alle tage auf befehl des Kayfers mit ruthen peitsthen undprügeln lassen. Hingegen andere, die gedachten Kavstr zu eftmms°g-°Un f«md, r» Ldüsm Lchm, Lm, L

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