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spilt. II. inklslm. XI.IH. 5«Hir.
L 7^^^, 8. 11 b. II. Ä 72 ES«. lib. IV. c. 4. Ke.
Mische rejs/o^^ äs la rerrs kaime. Tdeve»or, Morgenlän-
, oder TVL 0 M 8 , waren ein Teutschesund zwar ein theil von den Svevern, welche zu bey-ufern der Elbe gewohnt, von deren eigentlichem sitz aberAUerschtedene meynungen sind. Ptolemäus II. n. setzet sie un-win^u Melibocum. Von den neuern setzen sie eimge in denda« 1 , wo die Elbe und Saale zusammen stressen, und sagen,vnn "M Calbe im Magdeburgifchen noch ihren nahmen da-M habe. Andre sagen, daß sie einerley mit des Strabonis,t-, j.ss- 446. Laulcis, Liwbulcis, oder Larkulcombu8, und elNaer« ^ Lderulcorum gewesen, und um die stadt Lüneburg»^wohnt, und soll die stadt Ultzen noch von ihrem nahmen zeu-- ^r,De^re«, Ocrmsn. siwig. III. Iy. Wiederum andre je-den L ^ den westlichen theil des Fürstenthums Anhalt, gegenss" Hartz, und die Grafschafft Stolberg. vosab.
t 8- l^erm. Stella aber gar oben an die Elbe, an der rech-ts Meisner stelle. Am gewissesten ist wohl, daß sie un-UmZis in Ober-Sachsen, um Torgau, Hertzberg undsn ^ hkkum gesessen, losor. per Oerm. explis.
tnrn ^om. I. rcr. 6erm. x. 86. Meisn. land-
k-n« b' p- 48- Ob die LsIuLones, oder (Ällucones, Lulu-Welche Plinius kiüor. l!3t. m. 2<2. auf die Rhätischenjn'^eburge setzet, und die von Kayser Augusto überwunden^ einerley mit diesen, und etwa von einem ort an denu gezogen, oder ob sie von denselben gantz unterschieden," man nicht zuverläßig sagen. 8ci>«är'r ssllxet. Hlp. äsksr. c.
I. e. p. 29;. L»2,5«. Or,k/. Tbek. ALOgr. vo-
^-Äucones. Beckmanns Anhält, histor. I. 4- p. Iü. leg.
^ Cülvele, oder Calvelege, eine ehemalige Grafschafft, vonUmlage man aber nichts anzugeben weiß, welche aber ver-M rch in Westphalen gewesen. Die begtzer derselben stun-ehemals in grossem ansehen, doch aber weiß man auchd a-nicht als einen, nahmens Hermann, zu nennen. Dersel-lebte zu ausgang des n. und ansang des 12. jahrhun-vr. b, und hatte zur gemahlin Ethelinam, Hertzog Ottonis zub-Urn und Sachsen an der Weser, wie auch Grafen zu Nort-rh. »ssochter, mit der er zeugte Ottonem und Heinrichen, wel-be->L.nfen von Ravensberg, und dadurch stamm-vätler diesesaxtz'Nmten geschlechts geworden. Siehe Ravensberg. Es istiii- er Hermann ohne zweifel eben derselbe, welcher sich an.gea-n dem Bischoff von Halberstadt und andern feindlicheen Kayser Henricum V. erklärt hat, und in den Lu-p. ^ ^ ülläenesdem. so. I-sibnitr. tom. I. rer. Lrunlu. ksrixt.
Hermann von Cavelage genennet wird, welchen zwarlichter in der anleit. zur mittl. Geogr. II. i;. p. 57°. leg.Waf^r einen Grafen von Calco halten will, so aber nichtAd/f^ernlich ist. 8 axon. V. 1;. Spangenbergs
^. wlegel, k. I. lid. X. c. i;. Luca Grafen-siial, I). 4Z0.geledert, (Jacobus) ein Englischer PresbyterianischerD-mm rst gebohren von Robert zu Borck; studirte unterkwaüz a^ks^zu Cambndg^e in Clare^Hall, """
> ldurde ^
und nahm dieWeil er sich "hernach nicht wollte conformiren,
lebte hierauf
seinen
studienLplio-' in
in n fernes amts zu Topcliff still gestellt;
Um Ass'^e zu Uorck, und gieng immer mit ,wü's-w-» ward er Caplan bey W. Strickland, und Lxbc8lv^..ee nndern. Das gleiche amt verrichtete er hernach i»iSyy wberland, bey W. Mibdleton, und starb im dec. an.gen war ingeniös, doch moderat in seinen meynun-nifiss; ""Mete die leuthe von den extremitäten des Lrminia-Ben Ä^lLpiscopats ab und auf einen Mittelweg zu bringen.;u ein?- Wilkins galt er viel, welcher ihm Hoffnungckey U/omprehension gemacht. Er stund in den gedan-buchstak- Weissagungen Ezechielis von dem tempel seyen demseyen uach und lüliorice zu verstehen, die 10. stämme
der m " zwey andern unter den Persischen Königen wie-
lehrtes vatterland zurück gekommen rc. darum er sein ge-tu X w, oder Lollueiationes rdeol. äs recli-8edrück»^^um Ls. genannt, und an. 1672. zu Londen in 4.LvMlw./. geschrieben. Er hatte auch vor, Oblervariones odernicht über die Propheten auszugeben, welches aber
stv s'"'")en. ^ < 7 a/. assound. *
den , (Thomas) des vorigen vatters bruder, ist umfM des XVII. Lsuli gebohren in Yorck; studirte gleich-weis'»^wbridge, ward darauf, als er nach BischösslicherNach an mret worden, Caplan bey Th. Bürdet, und her-gey « " ^'wern orten, bis er bey Caroli II. rcstitution we-legtx ff^^uwrmilät von seinem amt vertrieben worden. Erdie L AI, )r auf die studien , las die Rabbinen, wüste wohlleguuä^?ch^sst zu erklären, schrieb Met L«li, ( ist eine aus-wit eme^Ä' ^p- Icsüf ) bleckeä lev ok Narocco,
den von den funden und elend der Iü-
Cr sta/k Llvs kor a vounäsä 8ouI, und anders mehr.
* l^br seines alters an. 1679. im niartio. *
^us elnem Engelländische familie, welche ihren Ursprung^ttt, Flandern berühmten Hause hat. Georgius Cal-de von war bey Iacobo I. Staats-8esretariu8, und wur-t«Mvre invvwen an. 1624. den 20. febr. zum Baron von Bal-
und,ja^?.^^schen Grafschafft Cork erhoben. Sein^eue landSÄser Ceeil, so von Carolo l. die in Amer»ca ge-
Hiiiov ^ Maryland und Avalon geschenckt bekommen,
^M0r. Lemco» //. (rhxil.
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zeugte mit Anna,einer tochter Thomä, Lords Arundel von War-dour, (diean. 1649. das zeitliche gesegnet) Larolum Cal«vert, Lord Baltimore. Desselben söhn, gleichfalls Carolus ge-nannt, hinterließ bey seinem tode, der an. 1715. im febr. er-folgte, einen einzigen fohn, Benedictum Leonhardum, wel-cher an. 171;. den 16. apr. starb, nachdem ihm seine gemah-ltn Charlotte, Eduardi Henrici Lee, Grafens von Litchfield, äl-teste tochter, so ihm an. 1699. den r. jan. beygeleget worden,nebst einigen tochtern, vier söhne gebohren. Von denselben suc-cedwte ihm der älteste, Carolus Calvert, als Lord Baltimore,und Herr von Maryland und Avalon, und lebte noch an. 1727.im ledigen stände. p. z 14.
* Calvert, ( Georg) Baron von Baltimore, aus Horckshiregebürtig,. legte sich aufs studiren , und nahm den ersten grs-äum schonan. 159;. in seinem i;. jähre an, wurde hernachbey dem Staats-Mmister Robert Cecil, und ferner bey demKönige Iacobo 1 .8scret°irlU8, auch endlich an. 1624. Baronvon Baltimore. Er that eine reife nach America, und nahmein stuck landein, so er Maryland nennete, und davon er auchdas eigenthum erhielt. Er starb an. 16;2. den 15. april. Erhat Parlements-reden, Staats-briefe, und einige kosmam her-aus gegeben, i^osä.
* Calvete äs Estrella, (Ioh. Christoph) gebürtig von Bar-cellona, wurde von seiner Mutter bruder, Johanne äs Quinta-na, der bey dem Kayser Carolo V. Beicht-vattcr gewesen, auf-erzogen, zum studiren gehalten, und an den Hof gebracht, da erdenn entweder von besagtem Kayser, oder von Philippo II. zumLstronogrLpKo von Indien gemacht worden. Er hat llpkroäi-lium expugnLtum; Lncomium Laroli V. u. a. M. geschrieben,von der Indianischen Historie aber nichts heraus gegeben.
,o».
Calvi , eine kleine und ziemlich wüste stadt in Terra är.Tavoro im Königreich Neapolis, nebst einem Btschöfflichensitz, nach Capua gehörig. Bey den Alten hieß sie Cales,weil sie vorgaben, daß sie von Calais, des Boreas söhn, aufer«bauet worden. Die Franzosen und Türcken belagerten sie an.1555. vergeblich.
Calvi, eine beseitigte stadt in der insul Corsica, den Ge-nuesern gehörig , liegt am meere an dem westlichen theile derinsul, aüwo ein meer-busen ist, Golfo äi Calvi genannt.Sie hat einen guten Hafen und eine ansehnliche vestung.
* Calvi, (Lazaro) ein mahler von Genua, lebte in dem XVI.
lseculo; Marciano Calvi äs Santa Agatha aus der Lombardey,hat sich zu Genua gesetzt, und dorten Augustinum Calvi, derein schlechter mahler war, gezeuget. Dieser Augustinus war einvatter Lazari, der ihm an. izor. gebohren worden. Dieser lern-te unter Perino äel Vaga in dem pallast des Printzen Doriadie mahler-kunst. Er war ein hitziger, ehrgeitziger, arbeitsamer,aber sehr eifersüchtiger mann, deswegen, als er sich von JacobBargone einem jungen mahler in seiner kunst übertreffen sahe,nahm er sich vor, denselben aus dem Wege zu räumen. Aufeinen tag speisete er mit sieben oder acht seiner freunden beyBargone zu nacht; am ende der Mahlzeit tranck Calvi aus ei-ner bouteillen, die er sich angefüllet hatte, und böte feinen ne-bcn-gesellen auch davon an; da aber die reihe an Bargonekam, schenckete er diesem aus einer andern ein, in welche er saltzund anders geworffen hatte; Bargone tranck davon unwissend,und verlohr darüber den verstand. Calvi hatte überdiß den ge-brauch, etliche leuthe an sich zu ziehen, welche ihm verbundenwaren, und alles, was er thäte, lobeten. Dessen ohngeacht, alSder Printz von Doria die kirche von St. Matthäus mahlenließ, und verschiedene grosse meister darzu gebrauchte, bedienteer sich doch des Calvi nicht, welches diesen so verdrösse, daßer das mahlen aufgab, und sich in kriegs-diensten unterhal-ten ließ; etwas zeit herkach wendete er sich, auf anhaltenseiner freunden, wieder zu dem pensel, und machete sich da-durch ziemlich berühmt. Er starb an. 1607. seines alters 105.jähr, und hinterließ nur eine tochter, die er sehr reich verheu»rathet hat. vite äs Litt. Lenov.
* Calvi, (Pantaleon) Lazari bruder, auch ein mahler,starb an. 1587- seines alters 8;. iahr. Er hinterließ 4. söhne,die allzumal mahler gewesen, aber deren wercke, weder ihresvatters, noch Lazari gemählden, im geringsten beykamen. /r«/.
vit. äs kitt. 6sil.
"Calvimont, (Frau von) war die schönste Frau m Bour«deaux, und wurde gutwillig von einem Printzen vom geblut ent-führet. Da aber diefer Pnntz sie ihrem mann wieder nach hau-se zurück schickete, liesse sie dieser Edelmann mern schloß ein-sperren; sie entkam ihrer gefängnis durch hulss eines langenstrickes, den ein gewisser Turley der Mad. Calvimont in einerverdeckten schüssel unter anderm vorwand zugeschicket hatte,
dann diese Dame m andre, nemlrch des Fürsten Wilhelm vonFürstenberg Hände gerathen,, welcher nach der Hand ist CaM-nal worden. Von ihrer schonhert gerühret, aab er Mro ,ineschnür perlen, und von zeit zu zeit andre kostbarkeiten an gold!silber und edelgesternen, welche aber dieser aarllta- iiekwaber
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unter dem vorwand, sie einer einzuklei-denden Nonne zu leihen, vorher Calvimont, in der that aber
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